Gap Year: Auszeit nach dem Abi
Nach dem Abitur sind viele Schulabgänger erst einmal planlos. Sie wollen studieren oder eine Ausbildung machen. Doch wissen sie in den meisten Fällen noch nicht genau, in welche Richtung es gehen soll. Die Schule hat die Absolventen nicht auf diese Entscheidung vorbereitet. Psychologie, Wirtschaftspädagogik oder doch Lehramt ? - die Auswahl möglicher Studiengänge ist riesig. Studienführer und Onlinetests verwirren manchmal mehr, als dass sie helfen. Abiturienten, die mit einer Ausbildung liebäugeln, sind sich häufig auch unsicher. Ist die Ausbildung der richtige Weg oder sollte ich besser ein Duales Studium machen?, fragen sich viele. Hinter dieser Unsicherheit steckt die Frage: Wie soll es jetzt für mich weitergehen? Um sie beantworten zu können, müssten die Schulabgänger erst einmal wissen, was sie vom Leben wollen. Doch wer weiß das schon nach acht oder neun Jahren Schule? Deswegen gönnen sich viele nach dem Abitur eine Auszeit, ein sogenanntes Gap Year, um Zeit zum Nachdenken zu gewinnen...

Das Gap Year - Zeit, um nachzudenken

Gap Year bedeutet Lückenjahr und stellt eigentlich erst einmal nichts anderes dar, als eine bewusst eingelegte Pause. Häufig wird diese zwischen dem Abitur und dem, was danach folgt, eingeschoben. Sei es ein Studium oder der Berufseinstieg. Gleichermaßen ist ein Gap Year aber beispielsweise auch zwischen Bachelor und Master oder nach dem Studienabschluss möglich.

Ursprünglich kommt es aus England, erfreut sich jedoch auch hierzulande einer großen Beliebtheit. Das Gap Year ist so beliebt geworden, weil es jungen Menschen die Möglichkeit gibt, sich auszuklinken, über ihre Träume und Ziele nachzudenken und auszuprobieren.

Für viele, die heute nach dem Abitur gerade einmal 18 Jahre alt sind, kommt die Entscheidung über ihre weitere Zukunft einfach zu früh. Meist fühlen sie sich noch nicht bereit, diese weitreichende Entscheidung zu treffen. Sie brauchen erst einmal Zeit für sich. Genau diese Chance bietet das Gap Year und kann genutzt werden, um sich über einige grundlegende Fragen Gedanken zu machen und noch offene Fragen zu beantworten:

  • Was möchte ich?

    Nur die wenigsten jungen Menschen sind sich wirklich sicher, was sie später einmal mit ihrem Leben machen wollen. Zu vielfältig sind die Möglichkeiten, zu gering das Informationsangebot.

    Ein Gap Year kann da genau zum richtigen Zeitpunkt kommen, um Ungewissheit zu überwinden und sich ein genaueres Bild von dem zu machen, was man die nächsten Jahre oder vielleicht sogar Jahrzehnte machen möchte.


  • Was gibt es noch?

    Während der Schulzeit und auch im Studium sind die Möglichkeiten meist begrenzt - nicht nur finanziell, sondern auch im zeitlichen Rahmen. Wer in dieser Zeit keinen längeren Auslandsaufenthalt möglich machen konnte, kann im Gap Year zum ersten Mal über den eigenen Tellerrand hinaus blicken.

    Viele Erfahrungen können erst gemacht werden, wenn der Schritt gewagt wird, für längere Zeit etwas Neues und Unbekanntes zu machen. So findet man nicht nur eine Menge über sich selbst heraus, sondern erhält auch einen Einblick, was es noch alles gibt, woran man bisher vielleicht noch nie gedacht hat.


  • Wozu bin ich in der Lage?

    Grenzen austesten, Stärken und Schwächen kennenlernen, Selbstbewusstsein sammeln. Das Gap Year kann freier gestaltet werden als Schule oder Studium und kann so an die eigenen Bedürfnisse und Wünsche angepasst werden.

    Wer sich noch nie einer wirklichen Herausforderungen stellen musste, unterschätzt sich oft selbst und weiß gar nicht, wozu er wirklich imstande ist. Erst wenn es drauf ankommt und man gefordert ist, kann man über sich hinauswachsen.


  • Was interessiert mich?

    Im Gap Year können völlig neue Bereiche erkundet werden und möglicherweise neue Interesse und Vorlieben entdeckt werden. Vielleicht wussten Sie gar nicht, wie sehr Ihnen fremde Sprachen, die Arbeit mit Kindern oder der Einsatz für Naturprojekte liegt.

    Durch einfaches Ausprobieren lässt sich meist am besten herausfinden, was zu einem passt. Leider ist die Zeit dafür oft viel zu knapp bemessen oder das Ganze bekommt gar einen negativen Beigeschmack, wenn viele verschiedene Praktika gemacht wurden.


  • Was habe ich?

    So manchen treibt es auch ins Gap Year, um einfach mal Abstand zu gewinnen. Weg von zuhause, dem ganzen Stress, der eintönigen und langweiligen Umgebung, wo einem Tag für Tag die Decke auf den Kopf fällt und von der man nur noch genervt ist.

    So kann das Gap Year auch genutzt werden, um zu erkennen, wofür man dankbarer sein sollte, was einem wirklich wichtig ist, aber auch, was man in seinem Leben nicht braucht.


Doch wie kann man diese Zeit nutzen? Welche Alternativen bieten sich? Wir stellen Ihnen drei Möglichkeiten vor und zeigen, wie Sie Ihr Gap Year nutzen können.

Zwei Fragen, die Sie sich vor dem Gap Year stellen müssen

Extra-Tipp-IconBevor Sie sich ins Gap Year stürzen, sollten Sie sich die Zeit nehmen, um im Vorfeld zwei wichtige Fragen zu klären. Diese nutzen der Organisation, sind allerdings auch wichtig, um Ihnen dabei zu helfen, das Beste aus der Zeit zu machen und am Ende zufrieden zurückblicken zu können.

  • Was ist Ihr Ziel?

    Hier geht es nicht um ein konkretes Land, das Sie bereisen wollen, sondern um das, was Sie in Ihrem Gap Year erreichen wollen. Persönliches Wachstum, eine neue Sprache, Selbstbewusstsein oder auch ein besserer Blick auf die Zukunft sind nur einige von unzähligen Zielen, die sehr individuell sein können.

    Wichtig ist nur, dass Sie diese Ziele kennen und sie sich vor Augen führen - nur so lassen sich diese auch erreichen und umsetzen.

  • Wie sieht die Finanzierung aus?

    Kein schönes Thema, um das Sie aber nicht herumkommen. Ihr Gap Year muss nun mal bezahlt werden. In einigen Varianten verdienen Sie während des Aufenthalts Geld oder Unterstützung, auch Auslands-Bafög oder Kredite sind möglich.

    Die Frage der Finanzierung sollte möglichst frühzeitig in Angriff genommen werden, da möglicherweise die weitere Planung daran angepasst werden muss.

Gap Year Variante 1: Auslandserfahrung sammeln

 Maridav/shutterstock.comZahlreiche Abiturienten zieht es nach der Schule ins Ausland. Den gewohnten Heimatort und Kulturkreis verlassen und neue Erfahrungen in einer fremden Kultur sammeln. Selbständiger werden, etwas von der Welt sehen und eine neue Sprache lernen - das sind Gründe, wieso es Abiturienten ins Ausland zieht. Doch auch hier ist das Angebot vielfältig:

Work and Travel

In ein fremdes Land reisen, dort Jobs annehmen und von dem Lohn reisen und das Land erkunden. So funktioniert Work & Travel. Beliebte Ländern hierfür sind Australien, Neuseeland und Kanada. Doch ganz so einfach ist es nicht, denn die Jobs sind nichts für schwache Gemüter.

Ein beliebter Job ist das "fruit picking", bei dem im Akkord Organgen, Äpfel und andere Früchte gepflückt werden. Wer sich hierfür entscheidet, sollte sich darauf einstellen, möglicherweise hart zu arbeiten.

Die Vorteile liegen aber darin, dass Sie für Ihre geleistete Arbeit bezahlt werden und so den Aufenthalt zum Teil vor Ort finanzieren können. Durch die Arbeit erhält man oft auch einen besonders guten Einblick in die Lebensweise anderer Kulturen, anstatt nur als Tourist unterwegs zu sein.

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Au-Pair

Ein Au-Pair unterstützt die Gastfamilie im Haushalt und kümmert sich um die Kinder. Als Gegenleistung dafür erhält man freie Kost und Logis sowie ein kleines Taschengeld. In der Regel arbeitet man 30 Stunden pro Woche, hat Anspruch auf 1,5 freie Tage wöchentlich sowie bezahlten Urlaub. Daneben besuchen die meisten Au-Pairs einen Sprachkurs.

Welche häuslichen Aufgaben man im Einzelnen übernimmt, hängt von der Familie ab. Diese reichen von der Kinderbetreuung, über einkaufen, kochen bis hin zu Putzarbeiten. An Au Pairs werden außerdem einige Bedingungen gestellt, so sind ein Schulabschluss, ein gutes Sprachniveau und besonders auch Erfahrung in dem Bereich besonders wichtig.

Durch den täglichen und intensiven Kontakt und das Leben in einer Gastfamilie bauen Sie in dieser Zeit meist enge Beziehungen vor Ort auf. Durch die Unterkunft und Verpflegung ist ein Au Pair Aufenthalt mit weniger Kosten verbunden.

Nähere Informationen finden Sie auf der Website der Au-Pair Society.

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Volunteering

Wer sich sozial engagieren und gemeinnützige Projekte unterstützen möchte, wird als Freiwilliger oder sogenannter Volunteer aktiv. Die Programme "weltwärts" und "kulturweit" bieten die Möglichkeit, sich beispielsweise in Tierheimen, Waisenhäuser, oder Schulen zu engagieren.

Das "Kulturweit"-Programm ermöglicht es, auch in Auslandsbüros der UNESCO oder des Goethe-Instituts zu arbeiten. Bezahlt wird man für seine Arbeit nicht, jedoch helfen die geförderten Programme den Aufenthalt überhaupt erst möglich zu machen und sorgen für Betreuung vor Ort.

Weitere Informationen finden Sie auf den Websites von weltwärts oder kulturweit.

Sprachreise

Wer sich ganz auf das Erlernen einer Sprache konzentrieren will, sollte eine Sprachreise machen. In einem mehrwöchigen Kurs widmet man sich intensiv dem Ausbau der eigenen Sprachkenntnisse. Häufig erwirbt man im Anschluss an den Kurs ein Sprachzertifikat.

Jedoch sind die meisten Angebote sehr kostspielig und verschlingen für nur vier Wochen bereits 2.000 bis 3.000 Euro. Hinzu kommt, dass man während der Zeit kaum Kontakt zu Einheimischen hat, sondern die meiste Zeit im Kursverband verbringt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des DAAD sowie des Fachverbands Deutscher Sprachreise-Veranstalter.

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Gap Year Variante 2: Praxiserfahrung sammeln

Mila Supinskaya/shutterstock.comEin Klassiker für das Gap Year ist das Sammeln von Berufserfahrung. Wer sich unsicher ist, was den späteren Berufswunsch angeht, kann die Auszeit nutzen, um einige Berufsfelder zu erkunden und herauszufinden, ob möglicherweise etwas passendes für ihn dabei ist.

Das freiwillige soziale Jahr - FSJ

Das Konzept besteht bereits seit über 50 Jahren. 40.000 Plätze werden jährlich an engagierte junge Menschen vergeben. Das FSJ bietet Freiwilligen die Möglichkeit, sich für ihre Mitmenschen und die Gesellschaft einzusetzen.

Als Interessierter suchen Sie sich einen anerkannten Träger, also beispielsweise einen Verein oder eine soziale Einrichtung, und bewerben sich. Besondere Qualifikation sind in der Regel nicht notwendig. Wichtig ist die persönliche Motivation.

Weitere Informationen finden Sie Seite des Bundesarbeitskreises Freiwilliges Soziales Jahr..

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Das freiwillige ökologische Jahr - FÖJ

Das FÖJ funktioniert im Prinzip genauso wie das FSJ, nur ist das Einsatzgebiet ein anderes. Hier steht das Engagement für Umwelt- und Naturschutz im Vordergrund. Mögliche Arbeitsstellen sind Landschaftsverbände, Naturschutzparks, Wälder und Naturschutzvereine.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des des Bundesarbeitskreises Freiwilliges Ökologisches Jahr.

Der Bundesfreiwilligendienst - BFD

Der BFD oder liebevoll Bufdi genannte Freiwilligendienst ist ein noch relativ junges Konzept, das erst 2011 eingeführt wurde. Im Jahr 2014 gab es 40.000 Plätze für Freiwillige. Eingeführt wurde er vor allem als Ersatz für den Zivildienst.

Genau wie beim FSJ können unterschiedliche Projekte und Einrichtungen unterstützt werden. Hier ist auch ein kurzfristiger Einstieg möglich.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben.

Praktikum

Wer bereits eine erste Vorstellung davon hat, in welche Richtung es gehen soll, für den bietet sich ein Praktikum an. Dieses bietet Ihnen die Gelegenheit, den Job näher kennenzulernen und einen Einblick in den Arbeitsalltag zu erhalten.

Falls möglich, sollte das Praktikum dabei länger als nur einige Wochen dauern. Nur so ist es möglich, die Arbeit wirklich kennenzulernen oder sich in ein Projekt einzuarbeiten, anstatt immer nur zuzugucken und mehr oder weniger außen vor zu bleiben.

Worauf Sie bei der Auswahl eines Praktikums achten sollten und welche Rechte Ihnen zustehen, finden Sie in diesem Artikel.

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Gap Year Variante 3: Das Studium auf Probe

Das Studium Generale bietet die Möglichkeit Uniluft zu schnuppern, bevor man sich dafür entscheidet, was man eigentlich studieren möchte. Dabei handelt es sich um Lehrveranstaltungen, die für jedermann öffentlich zugänglich sind. Sie werden von Hochschulen zusätzlich zum Lehrangebot veranstaltet. Das spezielle Programm beinhaltet Veranstaltungen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen.

Darüber hinaus gibt es auch spezielle Programme die Orientierungs- und Entscheidungshilfe zum Studium geben sollen. Ein solches Programm ist das Studium Generale am Leibniz Kolleg in Tübingen oder am Salem Kolleg. Doch diese Orientierungshilfe ist mit nicht zu unterschätzenden Kosten verbunden. Ein Studienjahr am Leibniz Kolleg kostet rund 4.700 Euro.

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Gap Year im Ausland: Aber wo?

luckyraccoon/shutterstock.comSie haben sich für eine Zeit im Ausland entschieden, doch nun stehen Sie vor den Problem, dass Sie nicht wissen, wo es hingehen soll? Verständliche Frage, denn gleich mehrere Faktoren spielen bei dieser Entscheidung eine Rolle. Zum einen wollen Sie natürlich ein fremdes Land kennenlernen, eine Kultur erkunden und neue Leute treffen. Hierbei folgen Sie am besten Ihren Interessen. Welches Land interessiert Sie? Welche Kultur fasziniert Sie? So können Sie die Auswahl an Ländern eingrenzen. Allerdings muss der Auslandsaufenthalt auch finanziert werden. Damit die Kosten Ihnen nicht über den Kopf wachsen, zeigen wir Ihnen neun günstige Reiseziele.

  1. Pokhara, Nepal. Die Stadt liegt im ziemlich genau im geographischen Mittelpunkt des Landes und ist für viele Touristen der einer der ersten Anlaufpunkte. Pokhara liegt in einer wunderschönen Landschaft mit dem zweitgrößten See Nepals auf der einen und einem Gebirgsmassiv auf der anderen Seite der Stadt. Zwischen Juni und September ist allerdings mit starken und anhaltenden Regenfällen zu rechnen - Monsun! Planen Sie Ihre Reise dementsprechend.
  2. Hanoi, Vietnam. Die Hauptstadt des Landes liegt im Norden und liegt wie der Name Hanoi - Stadt innerhalb der Flüsse - schon sagt, im Delta des Roten Flusses. Im Sommer sind Temperaturen über 30 Grad an der Tagesordnung. Die perfekten Voraussetzungen, um die Sehenswürdigkeiten zu besichtigen und die Altstadt zu erkunden. Lassen Sie es sich dabei nicht entgehen, die lokale Küche auszuprobieren!
  3. Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam. Vielen noch unter dem alten Namen Saigon bekannt, liegt die mit mehr als 7 Millionen Einwohnern größte Stadt Vietnams im Süden des Landes. Mit einer Vielzahl an Museen, Theatern aber auch Märkten gibt es eigentlich immer etwas zu sehen. In den warmen Sommermonaten ist sicherlich auch das südlich gelegene Mekong-Delta einen Ausflug wert.
  4. Goa, Indien. Goa ist keine Stadt, sondern der kleinste Bundesstaat Indiens, der aus einer Vielzahl kleinerer Städte besteht. Es liegt an der Westküste Indiens und hat mit seinem tropischen Klima sind das ganze Jahr über sehr warme Temperaturen garantiert. Die Hauptreisezeit liegt zwischen November und März, wobei in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr die Preise in den Hotels höher liegen als sonst.
  5. Kathmandu, Nepal. Die Hauptstadt Nepals ist mit circa 1 Million Einwohnern auch gleichzeitig die größte Stadt des Landes. Eine Reise lohnt sich nicht nur, um den Mount Everest zu sehen. Auch die Stadt selbst mit vielen hinduistischen und buddhistischen Tempelanlagen bietet viele Möglichkeiten.
  6. Chiang Mai, Thailand. Die mit knapp 150.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt Thailands liegt im Nordwesten des Landes direkt am Fuß eines Berges. Neben der schönen Lage locken auch fast 200 buddhistische Tempel in der Altstadt sowie unzählige Restaurants und Straßenverkäufer, die mit thailändischen Spezialitäten überzeugen.
  7. Vientiane, Laos. Die Hauptstadt von Laos gilt wegen ihrer entspannten Atmospähre als beliebtes Reiseziel. Mit vielen Tempeln und alten, französischen Kolonialbauten gibt es immer etwas zu besichtigen. Die empfohlene Reisezeit liegt zwischen November und Februar, da in dieser Zeit die Temperaturen etwas milder sind und Sie in diesen Monaten auch die lange Regenzeit umgehen.
  8. La Paz, Bolivien. Allein durch die Lage in mehr als 3000 Metern Höhe ist La Paz bereits etwas besonderes. Das sorgt auch dafür, dass die klimatischen Verhältnisse über das gesamte Jahr nahezu gleich sind. Reisenden bieten sich eine Vielzahl an Museen aber auch die Möglichkeit, eine Tour zum Titicaca-See zu machen, der südlich der Stadt liegt.
  9. Quito, Ecuador. Die Hauptstadt des Landes liegt im Norden und befindet sich nur circa 20 Kilometer unterhalb des Äquators. Das Wetter ist das ganze Jahr mit Temperaturen knapp unter 20 Grad frühlingshaft, Viele Reisende nutzen Quito außerdem als Ausgangspunkt für eine Tour zu den Galapagosinseln.
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