10 Fähigkeiten, die man in seinen Zwanzigern lernen sollte

Studium oder Ausbildung sind beendet und endlich hat man das Gefühl, zu wissen, worauf es im Leben ankommt. Man hat sich für das Berufsleben vorbereitet und ist froh, das Lernen endlich hinter sich lassen zu können. Die Realität sieht aber leider anders aus oder wie es im Volksmund so schön heißt: Man lernt nie aus. Gerade in den Zwanzigern gibt es eine ganze Reihe an Fähigkeiten, die Sie lernen sollten…

10 Fähigkeiten, die man in seinen Zwanzigern lernen sollte

Diese 10 Fähigkeiten sollten Sie in Ihren Zwanzigern lernen

  1. Einfach mal ehrlich sein

    Die ein oder andere Notlüge kann immer mal vorkommen, doch sollte man früh lernen, ab und zu einfach mal ehrlich zu sein. Gestehen Sie beispielsweise ein, wenn Sie einen Fehler gemacht, etwas wichtiges vergessen oder eine Aufgabe nicht geschafft haben. Solche Dinge sind in der Regel kein Weltuntergang, doch zeigen Sie wahre Größe, wenn Sie sich nicht in Ausreden flüchten, sondern ehrlich sind und somit die Verantwortung übernehmen.

  2. Kritik annehmen

    Wer hört schon gerne, dass er etwas nicht kann, dass er bei einer Sache Fehler macht oder lieber etwas an seiner Einstellung ändern sollte? Solche Einsichten sind oft unangenehm, doch bringen sie auch weiter. Gerade in den Zwanzigern sollte man deshalb lernen, Kritik anzunehmen, da es im Berufsleben immer wieder Situationen geben wird, in denen man Kritik annehmen und auch umsetzen muss.

  3. Versprechungen einhalten

    Natürlich mache ich das, versprochen… Versprechen sind schnell gegeben, doch werden sie dann nicht eingehalten, können sie Ihren Ruf ernsthaft für die Zukunft schädigen. Haben Sie also Ihrem Chef versprochen, die Deadline einzuhalten oder einem Kollegen fest zugesagt, die Spätschicht für ihn zu übernehmen, müssen solche Versprechungen auch eingehalten werden. Auf diese Weise können Sie Vertrauen aufbauen und zeigen, dass man sich auf Sie verlassen kann.

  4. Resilient sein

    Resilienz beschreibt die menschliche Fähigkeit, mit Rückschlägen, Schwierigkeiten oder persönlichen Katastrophen umzugehen und diese zu verarbeiten. Dabei kann es sich um eine Kündigung, aber auch um schlimme Schicksalsschläge wie den Verlust einer nahestehenden Person handeln. In den Zwanzigern wird fast jeder mit Niederlagen und persönlichen Schwierigkeiten konfrontiert, weshalb es spätestens dann an der Zeit ist, den richtigen Umgang zu erlernen und sich eine Mentalität des Wiederaufstehen anzueignen.

  5. Ein Gespräch beginnen

    In der Jugend entstehen Gespräche meist scheinbar von selbst. Im Berufsleben kann es jedoch nötig sein, den ersten Schritt zu machen ein ein Gespräch zu beginnen. Ein solcher Gesprächseinstieg liegt jedoch nicht jedem im Blut, weshalb es eine wichtige Fähigkeit ist. Wer weiß, wohin der anfängliche Smalltalk führen kann. Vielleicht knüpfen Sie einen wichtigen beruflichen Kontakt für die Zukunft oder bauen eine Freundschaft auf.

  6. Mit seinem Geld auskommen

    Endlich sein eigenes Geld verdienen und damit machen können, was man möchte. So oder zumindest so ähnlich sieht die Vorstellung in der Jugend aus. In den Zwanzigern ist es dann meist an der Zeit, zum ersten Mal zu beweisen, dass man dazu wirklich in der Lage ist. Leichter gesagt als getan, denn man muss einsehen, dass man sich eben doch nicht alles leisten kann. Man sollte sich zwar immer wieder etwas gönnen, doch wer langfristig über seinen Verhältnissen lebt und die Finanzen außer Kontrolle geraten lässt, steuert auf große Probleme zu.

  7. Geduldig sein

    Geduld ist eine Tugend, mit der jedoch nicht jeder ausgestattet ist. Wer am Anfang seiner Karriere steht, sollte sich aber in Geduld üben, denn meist gehen die Dinge nicht so schnell, wie man es gerne hätte. Die Rückmeldung der Bewerbung lässt auf sich warten, die Beförderung kommt erst in einigen Jahren und auch die großen Ziele, die man sich gesetzt hat, brauchen ihre Zeit und können nicht von heute auf morgen umgesetzt werden.

  8. Veränderungen akzeptieren

    Ausbildung oder Studium enden, ein neuer Job beginnt, neue Stadt, neue Wohnung, vielleicht die erste Kündigung oder die Gründung einer Familie… Die Zwanziger sind eine Zeit voller Veränderungen. Einige davon sind schön, andere lassen sich einfach nicht vermeiden. Man muss diese jedoch akzeptieren und lernen damit umzugehen. Veränderung zu akzeptieren bedeutet auch, nicht genau zu wissen, was die nächsten Jahre vielleicht bringen.

  9. Fragen stellen

    Es gibt unzählige Umstände, in denen es hilfreich ist zu fragen. Eine Gehaltserhöhung, eine Beförderung oder die Hilfe bei einer großen Aufgabe. Zu oft steht dabei aber leider entweder die Angst vor der Antwort oder der eigene Stolz im Weg. Einfache Fragen werden dabei immer wieder unterschätzt, da sie viele Möglichkeiten eröffnen können. Und wie heißt es so schön: Was soll schon passieren? Schlimmer als ein Nein kann es nicht kommen.

  10. Mit Wut und Ärger umgehen

    Frust lässt sich wunderbar herausbrüllen, was in manchen Situationen durchaus sinnvoll ist. Man sollte jedoch auch lernen, auf anderen Wegen mit seiner Wut umzugehen. Beispielsweise indem Sie die Energie nutzen und in die Lösung des Problems investieren, anstatt sich immer weiter hineinzusteigern. Auch muss man lernen, seinen Ärger nicht an anderen auszulassen, die vielleicht gar nicht beteiligt sind.

[Bildnachweis: luckyraccoon by Shutterstock.com]
5. November 2016 Nils Warkentin Autor Profilbild Autor: Nils Warkentin

Nils Warkentin studierte Business Administration an der Justus-Liebig-Universität in Gießen und sammelte Erfahrungen im Projektmanagement. Auf der Karrierebibel widmet er sich Themen rund um Studium, Berufseinstieg und Büroalltag.

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