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Berufsbegleitendes Studium: Alle Tipps

Lars Zahner by shutterstock.com
In vielen Branchen ist es inzwischen fast zu einem ungeschriebenen Gesetz geworden: Wer Karriere machen will, muss mindestens einen Studienabschluss vorweisen. Eine zwingende Voraussetzung für Beförderungen ist ein Bachelor, Master oder Diplom – glücklicherweise – zwar noch nicht, doch ein solcher Abschluss wirkt sich in der Regel positiv auf Ihre Karriere-Chancen aus. Für Arbeitnehmer mit Ausbildungsberufen bleibt oft nur ein berufsbegleitendes Studium als gangbarer Weg. Um diesen optimal gehen zu können, lohnt sich ein Blick auf bewährte Strategien…



Berufsbegleitendes Studium: Chancen und Risiken

alphaspirit/shutterstock.comBerufsbegleitende Studiengänge sind heute in fast allen Themen- und Fachbereichen möglich. Das ohnehin schon breite Angebot wächst kontinuierlich, haben doch immer mehr Arbeitnehmer Interesse an einem Studium. Angehende berufsbegleitende Studenten haben dabei die Wahl zwischen drei verschiedenen Organisationsformen des berufsbegleitenden Studiums:

  1. Abendstudium

    Bei dieser Studienform handelt es sich primär um eine Präsenzstudium, dass abends nach der Arbeit stattfindet. Die berufsbegleitenden Studenten haben direkten Kontakt mit ihren Referenten und Kommilitonen. Die Lern- und Arbeitsweise unterscheidet sich, abgesehen von Umfang und Zeit, kaum von einem normalen Vollzeitstudium.

  2. Fernstudium

    In der Reinform handelt es sich um ein Studium, das rein über E-Learning, virtuelle Studienräume und zu Hause stattfindet. Im Gegensatz zum Abendstudium können berufsbegleitende Studenten hier zeit- und ortsunabhängig lernen und arbeiten und das Studium so optimal auf ihre Arbeitszeiten abstimmen. Im Gegenzug fehlt jedoch der persönliche Kontakt und der Kurszusammenhalt.

  3. Fern- und Präsenzstudium

    Diese Studienform hat in den letzten Jahren deutlich an Popularität gewonnen. Die Grundlage bietet ein Fernstudium mit zahlreichen E-Learning-Elementen. Diese werden jedoch durch eingestreute Präsenzveranstaltungen ergänzt, die persönlichen Kontakt und ein etwas anderes Lernen ermöglichen. Die Kosten sind hier – bedingt durch Anreise und Co. – meist etwas höher als bei reinen Fernstudiengängen.

Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Studienformen sind charakteristisch für die Chancen und Risiken des berufsbegleitenden Studiums:

  • Einerseits können Arbeitnehmer so ihr Qualifikationsprofil erweitern und sich auf einem hohen Niveau fort- und weiterbilden.
  • Andererseits kann die Doppelbelastung aus Studium und Arbeit zu einem enormen Stressfaktor werden. Wer weiß, dass er oder sie mit einem dauerhaft hohen Stresslevel nicht klar kommt, sollte sich möglicherweise nach Alternativen zum berufsbegleitenden Studium umsehen.

Darüber hinaus gibt es auch Branchen – beispielsweise im handwerklichen oder sozialen Bereich – in den berufsbegleitende Studiengänge nicht die beste Wahl darstellen. Hier können Fortbildungen von qualifizierten und in der Branchen anerkannten Bildungsträgern die bessere Wahl sein.

Wie Arbeitgeber Mitarbeiter unterstützen können

Pressmaster/shutterstock.comEinen Anspruch auf Unterstützung gibt es für Arbeitnehmer nicht. Ein berufsbegleitendes Studium dient ja in erster Linie dem Arbeitnehmer. Von den erweiterten und/oder neuen Qualifikationen profitiert allerdings auch der Arbeitgeber. Bevor einige Vorgesetzte jetzt große Geldsummen vor ihrem geistigen Auge sehen: Die Unterstützung muss nicht zwingend finanzieller Natur sein. Auch von anderen Angeboten und Leistungen können studierende Arbeitnehmer profitieren. Zum Beispiel so…

  • Ein Teil der Kosten wird – verbunden mit Auflagen – übernommen.
  • Der Arbeitgeber finanziert die Fahrt- und Übernachtungskosten.
  • Der Chef zeigt Entgegenkommen bei der Urlaubsplanung.
  • Das gelernte Wissen wird im Betrieb unterstützend umgesetzt.
  • Der Mitarbeiter wird durch Kollegen fachlich unterstützt.
  • Es werden Kooperationsprojekte mit einem Bildungsträger gesucht.
  • Der Mitarbeiter wird nach der Qualifizierung befördert.
  • Bei internen Terminen wird Rücksicht auf Anforderungen der Fortbildung genommen.
  • Studienarbeiten werden mit Projekten des Unternehmens verknüpft.
  • Der betroffene Mitarbeiter wird von Mehrarbeit kategorisch freigestellt.
  • Der Mitarbeiter hat einen festen Ansprechpartner im Unternehmen.

Ergänzend sollten Vorgesetzte und Arbeitnehmer gemeinsam prüfen, ob eine Reduktion der Arbeitszeit oder auch eine Umverteilung der Aufgaben temporär möglich sind. Der gesamte Prozess der Vorbereitung und Durchführung des berufsbegleitenden Studiums sollte von Mitarbeitern und Arbeitgebern als gemeinsame Aufgabe verstanden werden, zu deren Gelingen alle ihren Teil beitragen.

Vorbereitung und Einstieg ins berufsbegleitende Studium

Wer vor dem Berufseinstieg schon studiert hat, könnte meinen, dass das berufsbegleitende Studium für ihn – dank seiner Studienerfahrung – kein Problem darstellt. Das bewahrheitet sich allerdings nur selten. Tatsächlich stellt die Doppelbelastung von Arbeit und Studium hier ganz andere Anforderungen an die Studierenden. Haben Sie sich für ein berufsbegleitendes Studium entschieden, ist eine solide und rechtzeitige Vorbereitung unverzichtbar. Diese sollte sich aber nicht nur auf fachliche Fragen beschränken:

  • Ziele setzen

    Machen Sie sich klar, warum Sie das berufsbegleitende Studium überhaupt absolvieren und was Sie damit für sich erreichen wollen. Setzen Sie dieses Ziel dann bitte in Relation zu Ihrem Privatleben, Ihrer Beziehung, Familie, Freunden und ähnlichem. Nehmen Sie sich mindestens einmal im Monat Zeit und wiederholen Sie diesen Vorgang. So machen Sie sich die Bedeutung des Studiums – vor allem im Verhältnis zu den anderen wichtigen Dingen und Menschen in Ihrem Leben – immer wieder bewusst.

  • Umfeld einbeziehen

    Ohne Ihre Familie, Ihren Partner, Freunde und alle anderen Menschen, die in Ihrem Leben eine wichtige Rolle spielen, werden Sie Studium und Arbeit nicht gleichzeitig schaffen. Dabei werden Sie nicht von allen aktiv unterstützt, doch die wichtigsten Menschen müssen Ihr berufsbegleitendes Studium zumindest mittragen. Nehmen Sie sich dazu bitte vor Beginn des Studiums die Zeit, die möglichen Auswirkungen dieses Projektes mit den Ihnen nahestehenden Menschen detailliert durchzugehen. Nur wenn alle wichtigen Personen wissen, worauf sie sich einlassen, wird die Unterstützung nachhaltig sein.

  • Budget planen

    Berufsbegleitende Studiengänge sind vieles, günstig aber nicht. Berechnen und planen Sie im Vorfeld das notwendige Budget und klären Sie, wie Sie das Studium finanzieren können. Zu dieser Planung gehören auch die Einschränkungen, die Ihr Privatleben und Ihre Familie auf Grund der Studienkosten hinnehmen müssen. Diese sollten vor Beginn des Studiums klar sein.

  • Arbeitsplatz finden

    Da der größte Teil der berufsbegleitenden Studiengänge als Fernstudium angeboten werden, dominiert E-Learning als Lernmethode. Für Sie als Student bedeutet das, dass Sie den größten Teil der Zeit zu Hause, also im Home Office, arbeiten werden. Genau wie bei der Heimarbeit findet auch Ihr Studium nur an diesem Arbeitsplatz statt. Und genau wie im Home Office sollten Sie auch für das Studium und die Lerneinheiten feste Zeiten und Zeiträume festlegen und als Termine in Ihren Kalender eintragen. So verhindern Sie, dass das Studium zu viel Zeit von Ihrem Privatleben in Anspruch nimmt.

  • Urlaub planen

    Auch wenn ein Studium erst mal stressfrei klingt: Es macht mindestens genau so viel Arbeit, wie der Job. Um den wachsenden Doppelbelastungsstress bewältigen zu können und sich die Freude am Studium zu erhalten, sollten Sie zwischendurch ganz bewusst Urlaub vom Studium machen. Das Studienmaterial wird dann weggepackt und auch das Thema nicht angeschnitten. Dann sind Sie ganz im Freizeitmodus. Das müssen Sie zu Beginn wahrscheinlich üben, doch im Lauf der Zeit können Sie immer besser abschalten.

Die Vorbereitung eines berufsbegleitenden Studiums erfordert die Abstimmung mit der Familie ebenso wie mit dem Arbeitgeber. Wenn Sie merken, dass ein berufsbegleitendes Studium im Unternehmen gar nicht erwünscht ist, kann das ein Zeichen für einen nötigen Jobwechsel und fehlende Perspektiven im Unternehmen sein.

Fördergelder für Arbeitnehmer

wavebreakmedia/shutterstock.comNeben der Unterstützung durch Chef oder Arbeitgeber können sich Arbeitnehmer ihr berufsbegleitendes Studium auch über Stipendien finanzieren. Stipendien setzen natürlich ein überdurchschnittliche Leistung voraus. Doch das bedeutet nicht, dass sich nur hochbegabte oder überragende Absolventen und Arbeitnehmer um Stipendien bewerben können und sollten. Bevor Sie diese Option für sich abschreiben, empfiehlt sich ein Blick in die Vorgaben und Anforderungen der verschiedenen Träger und Vergabestellen.

Nicht immer stehen Noten im Mittelpunkt, teilweise sind auch Ihre Arbeitsleistung und Ihr Werdegang von Bedeutung für die Stipendienvergabe. Einen Blick sind die verschiedenen Stipendien allemal wert.

  • Eine der bekanntesten Fördermöglichkeiten ist das Deutschland-Stipendium. Dieses richtet sich an Studenten, die herausragende Leistungen erbracht haben oder bei denen diese zu erwarten sind. Primär ist das Stipendium zwar auf Vollzeitstudenten ausgerichtet, ein berufsbegleitendes Studium kann jedoch – die entsprechenden Leistungen vorausgesetzt – ebenfalls gefördert werden. Der Stipendiat erhält dann 300 Euro im Monat, welche von privaten Förderern und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung jeweils zur Hälfte finanziert werden.
  • Eine weitere Option ist das Weiterbildungsstipdendium. Diese Leistung ist ein Programm der Begabtenförderung und richtet sich an unter 25-jährige Arbeitnehmer, die ihren Berufsabschluss mit einer Note von 1,9 oder besser bestanden haben. Der Gesamtförderbetrag kann bei maximal 6.000 Euro liegen. Das Stipendium ist nur für ein Erststudium nutzbar, das auf der Berufsausbildung aufbaut.
  • Die dritte Förderungsmöglichkeit richtet sich explizit an berufserfahrene Studenten, die sich neben ihrem Beruf weiterbilden. Das Aufstiegsstipendium ist Teil der Qualifizierungsinitiative „Aufstieg durch Bildung“ der Bundesregierung, Details zum Bewerbungsverfahren finden Sie auf der offiziellen Homepage der Qualifizierungsinitiative.

Stiftungen stellen eine weitere Fördermöglichkeit dar. Und die Stiftungskultur in Deutschland ist sehr aktiv und breit gefächert, mehr als 9000 Stiftungen sind in Deutschland registriert. Für berufsbegleitende Studenten ist das ein wahrer Glücksfall, da zahlreiche Stiftungen sich die Unterstützung von Studenten und beruflicher Weiterbildung auf die Fahnen geschrieben haben. Bei der Vielfalt an Stiftungen ist eine vollständige Übersicht nahezu unmöglich.

  • Stattdessen empfehlen wir Ihnen einen Blick in den deutschen Stiftungsindex zu werfen, der über eine gute Suchfunktion verfügt. Eine eigene Recherche in diesem Verzeichnis fördert vermutlich mehr Stiftungen zu Tage, als wir Ihnen hier präsentieren könnten.
  • Auf die meisten Bildungsfonds gehen wir in diesem Artikel nicht genauer ein. Der Grund ist einfach: Es handelt sich bei ihrer Unterstützung nicht um eine echte Förderung, sondern um verhältnismäßig günstige Darlehen, die nach dem berufsbegleitenden Studium mit Zinsen zurückgezahlt werden müssen.

Berufsbegleitendes Studium als Chance zum Jobwechsel?

alphaspirit/shutterstock.comStößt Ihr Wunsch nach einem berufsbegleitenden Studium im Unternehmen auf taube Ohren, könnte das für Sie eventuell der Impuls für einen Jobwechsel sein. Bevor Sie sich jedoch darüber Gedanken machen, sollten Sie klären, ob dieser während oder nach dem Studium überhaupt möglich ist. Finanziert der Arbeitgeber beispielsweise einen Teil des Studiums, sind Arbeitnehmer meist einige Zeit ans Unternehmen gebunden. In den entsprechenden Vereinbarungen verpflichten sich Arbeitnehmer dazu, das Studium erfolgreich abzuschließen und danach noch einige Zeit beim Unternehmen zu bleiben. Bei einer Kündigung vor Ablauf der vereinbarten Frist muss ein Teil der finanziellen Unterstützung an das Unternehmen zurückgezahlt werden.

Warum wollen Sie wechseln?

Für einen Jobwechsel ist Ihre Motivation entscheidend. Wollen Sie Ihren alten Job jedoch aus Unzufriedenheit und Frust aufgeben, wäre das der falsche Ansatz. Vor Problemen wegzulaufen und diesen auszuweichen, ist keine tragfähige Motivation. Ein Jobwechsel ist hier die letzte Option, wenn alle Problemlösungsversuche im Unternehmen gescheitert sind.

Der richtige Zeitpunkt?

Der Wunsch nach einer Veränderung ist in Ihnen erwacht, doch die Wahl des richtigen Zeitpunkts fällt Ihnen schwer? Sollen Sie sich noch in der Studienzeit nach einem neuen Job umsehen? Würde Sie dann überhaupt ein Arbeitgeber einstellen?

Um diese Risiken zu umgehen, können Sie das berufsbegleitende Studium nutzen, um Ihr Netzwerk auszubauen und Kontakte mit Kommilitonen und Dozenten zu knüpfen. So erhalten Sie Einblicke in andere Unternehmen und können die Erfahrungen Ihrer neuen Kontakte für die Vorbereitung Ihrer Jobsuche nutzen. Ungefähr sechs Monate vor Ende des berufsbegleitenden Studiums können Sie dann mit der Jobsuche beginnen.

Dabei sollten Sie jedoch mit Fingerspitzengefühl vorgehen und Ihr Netzwerk gezielt aktivieren. Auf eine Jobsuche in den sozialen Netzwerken könnten Sie zunächst verzichten, da Ihr aktueller Arbeitgeber davon nichts mitbekommen sollte. Erst wenn der neue Job feststeht, sollten Sie Ihre Kündigung aufsetzen und mit Ihren Chef sprechen.

Diese Fehler sollten Sie vermeiden

FrameAngel  by shutterstock.comEinige Fehler sind bei berufsbegleitenden Studierenden immer wieder zu beobachten. Viele dieser Fehler sind auf den ersten Blick Kleinigkeiten, die sich im Lauf der Zeit jedoch summieren und zu echten Problemen werden können. So mancher berufsbegleitender Student realisiert das eigene Fehlverhalten erst recht spät und muss dann viel Energie aufwenden, um Gewohnheiten zu ändern und neue Routinen zu etablieren. Damit Ihnen das nicht passiert und Sie Fehler von vornherein erkennen und ausschließen können, haben wir die
häufigsten für Sie zusammengestellt.

  • Der Zeitbedarf für das berufsbegleitende Studium wird deutlich unterschätzt.
  • Familie und Freunde werden nur grob über das berufsbegleitende Studium informiert.
  • Die Arbeitszeit wird – auch während Prüfungsphasen – nicht reduziert.
  • Das Studium wird unstrukturiert und ohne Planung angegangen.
  • Studenten übertragen Ihre Lernleistung aus dem Erststudium eins zu eins auf das berufsbegleitende Studium.
  • Im Vorfeld findet keine Beschäftigung mit Lernstrategien und -methoden statt.
  • Der Student informiert sich nur unzureichend über den Studiengang und dessen Aufbau.
  • Das Tutorial des E-Learning-Systems wird übersprungen.
  • Es wird kein fester Lernrhythmus etabliert.
  • Lerneinheiten werden hektisch und unter Zeitdruck absolviert.
  • Studenten nehmen nur unregelmäßig an den E-Learning-Sitzungen teil.
  • Die Möglichkeit, den Dozenten per E-Mail oder via Skype Fragen zu stellen, wird nicht genutzt.
  • Es werden keine (virtuellen) Lerngruppen gebildet.
  • Die Studenten stellen sich untereinander nur flüchtig vor.
  • Es findet wenig Austausch zwischen den Studenten statt.
  • Präsenzphasen werden nicht ausreichend vorbereitet.
  • Vorlesungen und E-Learning-Module werden passiv konsumiert statt aktiv bearbeitet.
  • Der Arbeitgeber wird nicht über das berufsbegleitende Studium informiert.
  • Dem Studium wird zu wenig Priorität eingeräumt.
  • Trotz Studiums werden in den anderen Lebensbereichen keinerlei zeitliche Einschränkungen vorgenommen.
  • Lerneinheiten werden müde und gestresst angegangen.
  • Studenten nehmen Arbeit mit nach Hause – zusätzlich zu den Lerneinheiten.
  • Die individuellen Lernziele werden zu hoch gesteckt.
  • Inhalte werden nicht strukturiert gelernt und bearbeitet.
  • Quellen und Literaturangaben werden nicht von Anfang an systematisch archiviert.
  • Probleme im Studium oder mit einzelnen Themen werden nicht mit den Dozenten besprochen.
  • Geplante Lerneinheiten werden nicht im Kalender fixiert.
  • Mit der Klausurvorbereitung wird zu spät begonnen.
  • Die individuellen Ziele und die Motivation für das Studium werden nicht regelmäßig reflektiert.
  • Die verwendeten Programme werden von den Studenten nicht beherrscht.
  • Für Studienarbeiten werden keine Formatvorlagen verwendet.
  • Die Studenten kennen ihren Lerntyp nicht und probieren zu wenig Lernmethoden aus.
  • E-Mails und Hinweise der Hochschule werde nur flüchtig oder gar nicht gelesen.
  • Die Literaturrecherche wird im Vorfeld nicht trainiert.
  • Grundlagen-Seminare der Hochschule zu Arbeitstechniken und ähnlichem werden von den Studenten ignoriert.
  • Eine Verknüpfung der theoretischen Inhalte mit dem Arbeitsalltag der Studenten findet nicht statt.
  • Studenten übernehmen am Arbeitsplatz zusätzliche Aufgaben – obwohl sie im Studium unter Druck stehen.
  • Auch im Urlaub wird gelernt, aktive Erholung gibt es nicht.
  • Studenten richten sich kein dezidiertes Home Office oder zumindest einen festen Arbeitsplatz ein.
  • Die Kommunikation mit den Dozenten und Kommilitonen wird auf das notwendige Minimum beschränkt.
  • Privatleben und Familie werden zugunsten des Studiums vernachlässigt.
  • Das Studium wird auf Druck anderer Menschen begonnen oder fortgesetzt.
  • Es wird nicht die richtige Lernumgebung geschaffen.
  • Studenten eignen sich die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens nicht oder zu spät an.
  • Themen werden nur auf die Klausuren hin vorbereitet und nicht nachhaltig gelernt.
  • Die Vorteile des E-Learnings – beispielsweise interaktive und multimediale Inhalte – werden von den Studenten kaum oder gar nicht genutzt.
  • Es wird ausschließlich schriftlich gelernt, Medien wie Videos oder Podcasts werden ignoriert.
  • Studenten lernen nur am Computer, Stift und Papier – die kreative Prozesse fördern können – kommen nicht zum Einsatz.
  • Studienarbeiten werden unter Zeitdruck und kurz vor der Deadline geschrieben.
  • Zu großer Ehrgeiz lässt das Studium statt zu einer wertvollen Erfahrung zur lästigen Pflicht werden.
  • Der Vorgesetzte wird nicht über den Verlauf des Studiums informiert.
  • Die Abschluss- oder Master-Arbeit wird thematisch nicht auf den – aktuellen oder angestrebten – Job der Studenten abgestimmt.

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[Bildnachweis: Lars Zahner, alphaspirit, Pressmaster, wavebreakmedia, FrameAnge by Shutterstock.com]




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