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Bewerberfrage: Was war Ihre Lieblingsaufgabe?

Becca Brown interviewte für die Investmentbank Goldman Sachs schon viele Bewerber. Eine Frage stellte sie im Vorstellungsgespräch immer wieder: „Was war Ihre Lieblingsaufgabe im aktuellen oder vorherigen Job?“ Eine auf den ersten Blick harmlose Bewerberfrage, aber sie hat es in sich! Die Frage zielt direkt auf die Leidenschaft und die Motivation des Kandidaten. Tipps, wie Sie clever darauf antworten…

Bewerberfrage: Was war Ihre Lieblingsaufgabe?

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Warum die Frage nach der Lieblingsaufgabe?

Bevor Sie sich fragen: „Was hat die bisherige Lieblingsaufgabe mit dem neuen Job zu tun?“ – Eine ganze Menge! Natürlich geht es bei der Bewerberfrage nicht um die Details der bisherigen Aufgaben und Tätigkeiten, sondern um die Motivation dahinter.

Oder anders formuliert: Warum wurde ausgerechnet diese Aufgabe zu Ihrer Lieblingsaufgabe?

  • Liegt es am selbstständigen, kreativen Arbeiten?
  • Ist Ihnen der Kontakt zu Kollegen und Kunden wichtig?
  • Oder wollten Sie damit etwas im Unternehmen bewegen?

Egal, was es war: Ihre Antwort und damit das entscheidende Kriterium wird Ihnen natürlich auch im neuen Job wichtig sein.

Passt die Lieblingsaufgabe zum Stellenprofil?

Solche Leidenschaften wechselt man eben nicht einfach wie ein Hemd oder eine Hose mit jedem neuen Job. Im Gegenteil: Die meisten Bewerber versuchen gerade mithilfe des Jobwechsels ihre Leidenschaften, Stärken und Talente noch besser auszuleben.

Deshalb auch die Lieblingsfrage von Becca Brown: Falls die Antwort der Bewerber so gar nicht zum Jobprofil passt, passt auch der Bewerber nicht zur Stellenanzeige – selbst bei scheinbar passenden Qualifikationen. Ein Ausschlusskriterium. Beide würden nicht glücklich miteinander.

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Fragen Sie sich selbst: Was ist meine Lieblingsaufgabe?

Die Frage ist ein Wolf im Schafspelz. Unter Umständen sogar eine Bewerbungskiller, ja. Sie kann aber auch eine Chance für Sie als Bewerber sein.

Jeder, der den Job wechselt, sollte sich die Frage stellen. Nicht erst im Vorstellungsgespräch. So finden Sie nicht nur heraus, was Ihre Wechselmotivation ist. Sie lernen auch Ihren wahren Traumjob besser kennen und können Jobangebote besser beurteilen: Passen diese wirklich zu Ihnen – oder ist nur die Bezahlung besser?

Letzteres macht auf Dauer nicht glücklich. Wer allerdings einen Beruf und Arbeitgeber findet, der möglichst viele Lieblingsaufgaben anbietet, der hat seinen Traumberuf gefunden. Wir wünschen Ihnen dabei: viel Erfolg!

[Bildnachweis: Karrierebibel.de]

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