Vorstellungsgespräch Fragen: Die 100 häufigsten

Im persönlichen Gespräch geht es in erster Linie darum, sich besser kennenzulernen. Mit Vorstellungsgespräch Fragen wollen Personaler herausfinden, ob der Eindruck vom Kandidaten stimmt; der Bewerber wiederum kann und sollte prüfen, ob die Stelle und die Unternehmenskultur zu ihm passen. Vorbereitung ist dabei unerlässlich, vor allem für Bewerber, um bei den Fragen im Vorstellungsgespräch nicht ins Stocken zu geraten. Damit Sie wissen, was auf Sie zukommen können, stellen wir Ihnen die häufigsten Fragen im Vorstellungsgespräch vor und erklären, worauf es bei der Antwort ankommt…

Vorstellungsgespräch Fragen: Die 100 häufigsten

Vorstellungsgespräch Fragen: Gute Vorbereitung zahlt sich aus

Sicher ist, dass in jedem Vorstellungsgespräch Fragen gestellt werden. Der Personaler will Sie kennenlernen und herausfinden, ob Sie für die freie Stelle geeignet sind und ins Team passen. Das gelingt natürlich am besten mithilfe von Fragen.

Für Sie bedeutet das: Zur Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch sollten Sie nicht nur Informationen rund um das Unternehmen und Ihren möglichen Arbeitsplatz sammeln, sondern sich auch auf mögliche Fragen einstellen, die Ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit gestellt werden.

Natürlich weiß niemand, mit welchen Fragen Sie im Vorstellungsgespräch rechnen müssen. Es gibt aber viele typische Fragen, die immer wieder gestellt werden. Und um diese geht es hier.

Zu wissen, was ungefähr auf Sie zukommen kann, gibt Ihnen eine größere Sicherheit und kann dafür sorgen, dass Sie im Gespräch besser reagieren und gute Antworten geben, die Ihren Gesprächspartner überzeugen. Machen Sie aber bitte nicht den Fehler, komplette Antworten auswendig zu lernen und diese nur noch abzuspulen, wenn die jeweilige Frage gestellt wird. Das wirkt im Gespräch hölzern, mechanisch und teils auch unglaubwürdig.

Besser ist es, die Vorstellungsgespräch Fragen zu kennen und darauf eingestellt zu sein, aber keine ganzen Sätze oder vorgefertigte Phrasen herunterzubeten. Es reicht vollkommen aus, wenn Sie sich im Vorfeld mit den verschiedenen Fragen beschäftigen, darüber nachdenken und sich bewusst sind, auf welche Arten von Fragen Sie reagieren müssen.

100 typische Fragen im Vorstellungsgespräch

Die folgende Auswahl listet ganze 100 typische Fragen im Vorstellungsgespräch auf, die so natürlich nie alle auf einmal gestellt werden und die Sie auch nicht akribisch samt dazugehöriger Antwort auswendiglernen sollten. Das wäre übertrieben, Personaler erkennen stumpf auswendig gelernte Antworten ohnehin sofort und sind meist wenig begeistert davon.

Sich darauf vorzubereiten und frühzeitig darüber nachzudenken, was Sie auf häufig gestellte Fragen antworten könnten, sollten Sie aber unbedingt tun. Viele der Vorstellungsgespräch Fragen liefern gute Denkanstöße – nicht nur, um sich auf das Bewerbungsgespräch einzustimmen, sondern um im Vorfeld zu prüfen, warum Sie den Job überhaupt wollen oder ob Ihre beruflichen und persönlichen Qualifikationen zur angestrebten Position passen.

Wir zeigen Ihnen 100 typische Fragen aus dem Vorstellungsgespräch sowie Tipps zu möglichen Antwort zu jeder Kategorie, um Ihnen bei der Vorbereitung zu helfen:

    Fragen-Katalog: Gern genutzte Gesprächsöffner im Vorstellungsgespräch

  • Erzählen Sie etwas über sich

    So können Sie darauf antworten:

    Nach ein wenig Smalltalk am Anfang startet die erste Phase im Vorstellungsgespräch gerne mit der sogenannten Selbstpräsentation, die durch genau diese Frage oder Aufforderung eingeleitet wird. Hier sollen Sie in wenigen Minuten – höchstens drei bis fünf, oft auch deutlich kürzer – die wichtigsten Informationen über sich selbst zusammenfassen. Neben den wichtigsten Fakten zu Ihrer Person sollten Sie vor allem kurz auf Ihren beruflichen Werdegang eingehen.

    Etabliert hat sich eine Struktur aus drei Schritten: Ich bin… Ich kann… Ich will… Diese Aspekte können Ihnen helfen, einen roten Faden für Ihre Antwort zu finden. Nach einer Einleitung über Ihre Person mit Name, Alter und Ihrer Ausbildung oder Ihrem Studium, kommen Sie auf Ihre Fähigkeiten zu sprechen. Welche Schwerpunkte haben Sie bisher gelegt? Welche Projekte haben Sie betreut, welche Qualifikationen und Erfahrungen gesammelt?

    Abschließend gehen Sie dann noch einmal auf die Zukunft und Ihre Ziele beim angestrebten Arbeitgeber und der erhofften Position ein. Wie wollen Sie Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten nutzen? Welche Ziele und Pläne haben Sie für die Position? Wie wollen Sie sich für den Erfolg des Unternehmens einbringen und mit welchen Ideen dazu beitragen?

  • Weitere Fragen als Gesprächsöffner

  • Warum sollten wir Sie einstellen?
  • Was können Sie für uns tun, was andere nicht können?
  • Warum möchten Sie diesen Job?
  • Warum kommen Sie zu spät? (pure Provokation)

  • Was Personaler wirklich überzeugt

    Was Personaler überzeugtWas beeindruckt Personaler mehr: hohe Karriereziele? Ehrgeiz? Erfolge? Oder hohe Eigenmotivation? Das wollten auch die beiden Managementforscherinnen Kaitlin Woolley von der Johnson Graduate School of Management und Ayelet Fishbach von der Booth School of Business herausfinden und absolvierten dazu einige Experimente mit insgesamt 1428 Probanden. Diese sollten zunächst Aussagen im Bewerbungsgespräch bewerten und sich in simulierten Vorstellungsgesprächen entscheiden, welche Kandidaten sie bevorzugt einstellen würden. Das Ergebnis überraschte alle.

    Tatsächlich wurden nicht Bewerber mit besonders großem Ehrgeiz bevorzugt, sondern jene mit der höchsten Eigenmotivation. Also jene Kandidaten, die erklären konnten, warum ihnen der Job in spe so am Herzen liegt. Oder anders formuliert: Sagen Sie, welchen Sinn Sie in dem Beruf und in den Aufgaben sehen.


    Fragen zur Bewerbungsmotivation

  • Welche Ziel verfolgen Sie mit diesem neuen Job?

    So können Sie darauf antworten:

    Unternehmen suchen nach motivierten und engagierten Mitarbeitern, die sich für den Erfolg einsetzen und mit Begeisterung ihrem Job nachgehen. Viele Personaler fragen deshalb genauer zur Bewerbungsmotivation nach. Im Kern geht es dabei um die zentrale Frage: Warum bewerben Sie sich bei diesem Arbeitgeber und auf genau diese Stelle?

    Die Suche und Besetzung einer Stelle ist zeit- und kostenintensiv. Personalern ist deshalb daran gelegen, Mitarbeiter zu finden, die wirklich für den Job brennen und auch langfristig Teil des Unternehmens sind. Entsprechend überzeugend sollten Sie Ihre Motivation zum Ausdruck bringen. Machen Sie sich im Vorfeld Gedanken dazu, wie Sie auf die Frage nach Ihrer Motivation antworten können.

    Was macht diesen Arbeitgeber für Sie so attraktiv? Was sind Ihre langfristigen Vorstellungen? Wollen Sie sich eine Position mit mehr Verantwortung erarbeiten? Welche zukünftigen Aussichten haben zu Ihrer Entscheidung für eine Bewerbung beigetragen? Je glaubwürdiger Sie Ihre Motivation erklären können, desto größer werden Ihre Chancen.

  • Weitere Fragen zur Bewerbungsmotivation

  • Warum haben Sie noch keine neue Stelle gefunden?
  • Warum wollen Sie Ihren bisherigen Job aufgeben?
  • Was haben Sie an Ihrem vergangenen Job überhaupt nicht gemocht?
  • Was werden Sie an Ihrem jetzigen/letzten Job am meisten vermissen?
  • Was denken Sie über Ihren letzten Chef?
  • Was wissen Sie über unser Unternehmen?
  • Was wissen Sie über unsere Branche?
  • Was haben Sie vorher verdient?
  • Welches Gehalt stellen Sie sich vor?
  • Wie lange würde es dauern, bis Sie bei uns einen signifikanten Beitrag leisten?
  • Wären Sie bereit, umzuziehen?
  • Haben Sie auch Fragen an mich?
  • Wenn Sie jemanden für diese Stelle interviewen müssten, auf was würden Sie achten?
  • Fragen zur Persönlichkeit und zum Stärken-Schwächen-Profil

  • Was sind Ihre Schwächen?

    So können Sie darauf antworten:

    Die typische Frage nach den Schwächen im Vorstellungsgespräch wird von Bewerbern ebenso gehasst wie gefürchtet. Natürlich kann man versuchen, die Frage nach den Schwächen so zu beantworten, indem man sie nicht beantwortet – durch ausweichen, drumherum oder schönreden. Sollten Sie aber nicht!

    Studien zeigen: Wer auf die Frage nach den Schwächen im Vorstellungsgespräch wahrheitsgemäß antwortet und nicht bloß positiv (also ein, zwei echte Schwächen zugibt), steigert seine Chancen auf den Job um das Fünffache. Drei Studien mit insgesamt rund 2000 Probanden waren diesem Ergebnis vorausgegangen. Dabei zeigte sich: Wer sich allzu perfekt präsentierte, schnitt weniger gut ab als jene, die einen ungeschminkten Eindruck von sich selbst vermittelten.

    Wie Sie das tun, erklären wir in diesem Video…

  • Weitere Fragen zur Persönlichkeit sowie Stärken-Schwächen

  • Nennen Sie bitte drei positive Dinge, die Ihr ehemaliger Chef über Sie sagen würde.
  • Und was würde er negatives über Sie sagen?
  • Was sind Ihre Stärken?
  • Geben Sie mir ein paar Beispiele von Ideen, die Sie umgesetzt haben.
  • Was ist Ihr größter Fehler – und was haben Sie daraus gelernt?
  • Wenn ich Ihren ehemaligen Vorgesetzten fragen würde, welche Weiterbildung für Sie noch wichtig wäre – was würde er antworten?
  • Welche drei positiven Charaktereigenschaften fehlen Ihnen?
  • Wovor haben Sie am meisten Angst?
  • Nennen Sie mir jeweils ein Beispiel, wann Sie überdurchschnittliches und unterdurchschnittliches geleistet haben.
  • Können Sie beschreiben, wie das war, als Sie für Ihre Arbeit kritisiert wurden?
  • Was irritiert Sie am meisten an anderen Menschen und wie gehen Sie damit um?
  • Sagen Sie mir etwas über Sie, das ich Ihrer Meinung nach unbedingt wissen sollte.
  • Wo möchten Sie in fünf Jahren stehen?
  • Wohin möchten Sie sich in Ihrer Karriere entwickeln?
  • Was ist Ihr größter Erfolg, den Sie außerhalb Ihres Berufs erreicht haben?
  • Was sind Ihre großen Lebensträume?
  • Fragen zur Arbeitsweise

  • Wie würden Sie Ihren Arbeitsstil beschreiben?

    So können Sie darauf antworten:

    Jeder arbeitet anders – im Team muss es aber dennoch zusammenpassen, um gemeinsam Projekte zum Erfolg zu führen und zusammen die besten Ergebnisse zu erzielen. Fünf Einzelgänger, die am besten alleine funktionieren und nur schwer Kompromisse finden, lassen sich kaum zu einem erfolgreichen Team kombinieren.

    Punkte bei dieser Frage im Vorstellungsgespräch können Sie sammeln, wenn Ihre Arbeitsweise zum Unternehmen und zur Position passt. Wird Teamarbeit groß geschrieben? Dann sollten Sie dies auch in Ihrer Antwort berücksichtigen. Sind klare Anweisungen und Verantwortungen gefragt? Dann gehen Sie darauf ein.

    Allerdings sollten Sie nicht das Blaue vom Himmel versprechen, wenn Ihre tatsächliche Arbeitsweise das nicht halten kann. Spätestens in der Probezeit kommt das eh raus, also tun Sie weder sich noch dem Unternehmen einen Gefallen.

  • Weitere Fragen zur Arbeitsweise

  • Wie motivieren Sie sich?
  • Was war das letzte Projekt, an dem Sie gearbeitet haben und was war das Ergebnis?
  • Welche Techniken oder Werkzeuge nutzen Sie, um sich selbst zu organisieren?
  • Was würden Sie tun, wenn Sie wüssten, dass Sie Ihre Tagesaufgaben unmöglich alle schaffen können?
  • Wie stellen Sie möglichst schnell Ihre Vertrauenswürdigkeit in Ihrem neuen Team unter Beweis?
  • Wie fühlen Sie sich, wenn Sie ein „Nein“ als Antwort erhalten?
  • Erzählen Sie mir davon, wie Sie einen Kollegen kritisieren mussten. Wie haben Sie das gemacht?
  • Haben Sie jemals in einem Team gearbeitet, in dem einer oder mehrere sich auf der Arbeit anderer ausgeruht haben. Wie sind Sie damit umgegangen?
  • Wie gehen Sie mit Veränderungen um?
  • Welche Aufgabe war für Sie zu schwer und wie haben Sie das Problem gelöst?
  • Was werden Sie in den ersten 30 Tagen dieses Jobs unternehmen?
  • Kulturfragen / Fitting

  • Was hat Sie an diesem Unternehmen interessiert?

    So können Sie darauf antworten?

    Neben der Arbeitsweise müssen auch Sie als Person zum Arbeitgeber passen. Bei solchen Kulturfragen im Vorstellungsgespräch geht es Personalern in erster Linie darum, ein besseres und vollständiges Bild von Ihnen zu erhalten. So soll der Eindruck abgerundet und eine fundierte Entscheidung getroffen werden.

    Antworten Sie mit Aspekten, die Sie und das Unternehmen gemeinsam haben. Ist es zukunftsorientiertes Denken und Handeln? Ein Beitrag zur Gesellschaft? Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen? Forschung und Entwicklung in einem Bereich, der Sie begeistert? Der herrschende Umgang mit Arbeitnehmern sowie die Unternehmenskultur?

    Recherchieren Sie und informieren Sie sich gründlich über den angestrebten Arbeitgeber, um Ihre Antwort begründen zu können.

  • Weitere Kulturfragen

  • Für was waren Sie in Ihrem alten Job verantwortlich?
  • Wie sieht das ideale Unternehmen für Sie aus?
  • Was wäre für Sie eine ideale Arbeitssituation?
  • Wann waren Sie in Ihrem Job am meisten zufrieden?
  • Welche Kultur reizt Sie mehr – strukturiert oder unternehmerisch?
  • Was trifft mehr auf Sie zu: Sie sind Detail orientiert – Sie sind visionär?
  • Was ist besser: Sollte ein Chef geliebt oder gefürchtet werden?
  • Was sind die zentralen Eigenschaften einer guten Führungskraft?
  • Und einer schlechten?
  • Was ist der Unterschied zwischen gut und außergewöhnlich?
  • Welche Konflikte haben Sie in Ihren bisherigen Jobs schon erlebt?
  • Wenn ich Ihr Chef wäre und würde etwas von Ihnen verlangen, von dem Sie nicht überzeugt sind – was würden Sie tun?
  • Fangfragen zu Social Media (beispielhaft)

  • Auf Twitter schreiben Sie häufig, dass Sie gerade keine Lust haben. Sind Sie jemand, der stark motiviert werden muss?

    So können Sie darauf antworten:

    Wer im Netz aktiv ist, darf sich nicht wundern, dass Personaler nach Bewerbern suchen. Meist ist das unverfänglich, vor allem wenn Sie darauf achten, wie Sie sich online präsentieren. Manche Personaler versuchen daraus aber gemeine Fangfragen zu schnüren und jede Information, die nicht zum perfekten Bild passt, zu verwenden.

    In der Regel sollten Sie darauf so wenig wie möglich eingehen. Fangfragen sollen Sie verunsichern und aus der Reserve locken. Lassen Sie dies nicht zu, sondern zeigen Sie, dass Sie weiterhin die Kontrolle über die Situation haben.

    Möglich sind beispielsweise Antworten auf der Metaebene, etwa: Das klingt für mich wie eine Fangfrage. Ich würde mich mit Ihnen lieber noch über den Job unterhalten… Mehr zu diesen Fragen im Vorstellungsgespräch finden Sie in unserem Dossier zu Fangfragen.

  • Weitere Fangfragen zu Social Media

  • Wir haben ein Video im Netz gefunden, dass Sie bei einem Hallenturnier zeigt. Dabei foulen Sie einen Mitspieler, was der Schiedsrichter jedoch nicht mitbekommen hat. Würden Sie sich auch heute über Regeln hinwegsetzen, wenn es Ihnen nutzt?
  • Sie schreiben in Ihrer Bewerbung, dass Sie gute Kontakte in Ihrer Branche besitzen. In Xing sind Sie aber mit den einschlägigen Leuten und auch mit vielen Ihrer Kollegen gar nicht vernetzt. Wie erklären Sie sich das?
  • Auf Facebook gehören Sie einer Gruppe von Frauen an, die sich dazu bekennt, meistens keine Unterwäsche zu tragen. Glauben Sie das könnte den Betriebsfrieden stören, falls das unsere Kunden erfahren?
  • Haben Sie schon mal einen persönlich beleidigenden Kommentar in einem Blog gepostet? Wir hatten da neulich etwas gefunden bei… Wie hieß das Blog doch gleich…?
  • Bei unseren Recherchen haben wir festgestellt, dass Sie bei Ihrem bisherigen Arbeitgeber während der Arbeitszeit viel online waren und auf anderen Webseiten Kommentare gepostet haben. War das in Ihrem bisherigen Job erlaubt oder waren Sie dort nicht ausgelastet?
  • In Ihrem Lebenslauf steht, dass Sie sich zwischen März und Juli weitergebildet haben. In Ihrem Facebook-Profil findet man aus dieser Zeit aber fast ausschließlich Strandfotos aus Thailand. Worin genau bestand die Weiterbildung?
  • In Ihrem Blog beschreiben Sie, dass Sie es hassen mit Kollegen zusammen zu arbeiten, die nicht einmal Ihre Muttersprache richtig sprechen. Wie schätzen Sie Ihre interkulturelle Kompetenz ein?
  • Im Profil eines Ihrer besten Freunde auf Facebook ist ein Foto von Ihnen verlinkt, dass Sie in ziemlich desolatem Zustand auf einer Party zeigt. In den Profilen Ihrer anderen Freunde haben wir ähnliche Bilder gesehen. Könnte das die Note 3 in Ihrem Bachelor-Abschluss erklären?
  • Auf Instagram gilt Ihr Interesse fast ausschließlich Pornodarstellerinnen. Kennen Sie die eventuell aus einem früheren Job?
  • Spontanitäts- und Stressfragen

  • Wozu ist der Filz auf einem Tennisball?

    So können Sie darauf antworten:

    Das Gemeine: Auf solche Fragen im Vorstellungsgespräch können Sie in der Regel gar keine richtige Antwort wissen. Entweder gibt es gar keine oder diese ist auf Anhieb schlichtweg nicht zu wissen. Also reagieren viele Kandidaten mit Panik und Unsicherheit – Fehler!

    Es geht hier gar nicht darum, die perfekte Antwort zu geben. Lassen Sie sich deshalb erst gar nicht unter Druck setzen. Oft können Sie mit Kreativität und einem wohl durchdachten Lösungsweg punkten. Dabei dürfen Sie sich ruhig eine kurze Bedenkzeit nehmen (wenn auch nicht gleich mehrere Minuten schweigend am Tisch sitzen).

    Erklären Sie anschließend, wie Sie zu Ihrem Ergebnis gekommen sind und was Sie sich dabei gedacht haben.

  • Weitere Spontanitäts- und Stressfragen

  • Wie oft am Tag überlappen sich die Zeiger einer Uhr?
  • Wie würden Sie ein Flugzeug vermessen – ohne Maßstab?
  • Wenn Sie ein Superheld sein könnten, welche Superkraft würden Sie wählen?
  • Wenn Sie ein Tier wären, welches wären Sie?
  • Wenn Sie wählen können, jetzt an irgendeinem Ort dieser Erde zu sein, wo wären Sie?
  • Welche drei Dinge würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?
  • Was würden Sie tun, wenn Sie im Lotto gewinnen?
  • Verkaufen Sie mir diesen Bleistift!
  • Nennen Sie mir 10 Dinge, wozu man einen Stift noch benutzen kann!
  • Was machen Sie, wenn Sie Spass haben wollen?
  • Wie mache ich mich in Ihren Augen als Interviewer?
  • Die letzte Frage ist natürlich besonders perfide. Denn hier geht es in der Regel nicht um ein Feedback – oder zumindest nur vordergründig. Vielmehr ist es eine Art Rückgrat-Test oder Selbstbewusstseinsfrage. Denn wer jetzt sofort undifferenziert los lobt, outet sich als potenzieller Schleimer, der womöglich alles für diesen Job tun würde.


    Dossier über Stressfragen

    Zu Stressfragen und Stressinterviews finden Sie hier noch weitere Tipps:

    Charakterfragen / Wertetest

  • Nennen Sie fünf Begriffe, die Ihren Charakter beschreiben.

    So können Sie darauf antworten:

    Knifflig, da Sie sich selbst beschreiben sollen und dabei großen Einfluss auf die Wahrnehmung beim Personaler nehmen können. Selbstbewusstes Auftreten ist dabei wichtig und erwünscht, stumpfes Eigenlob und übertriebene Loblieder auf die eigene Person wirken hingegen eher unsympathisch.

    Auch hier sollten Sie sich für Pluspunkte möglichst an Eigenschaften orientieren, die im Unternehmen groß geschrieben werden oder bereits in der Stellenausschreibung genannt werden. Am Ende kommt es auf eine gesunde Mischung an.

  • Weitere Charakterfragen

  • Welche drei Charaktereigenschaften würden Ihre Freunde Ihnen nachsagen, um Sie zu beschreiben?
  • Worauf sind Sie besonders stolz?
  • Was war die wichtigste Lektion, die Sie in der Schule gelernt haben?
  • Was war die wichtigste Lektion Ihres Studiums?
  • Wer hat Sie in Ihrem Leben entscheidend geprägt? Wie?
  • Gab es einen Menschen in Ihrer Laufbahn, der Sie verändert hat?
  • Welcher Manager ist für Sie ein Vorbild und warum?
  • Mit welchen Persönlichkeiten kommen Sie am besten zurecht und warum?
  • Was war die schwerste Entscheidung, die Sie in den vergangenen zwei Jahren treffen mussten?
  • Wann haben Sie etwas falsch gemacht. Wie sind Sie damit zurecht gekommen?
  • Was bedauern Sie am meisten? Warum?
  • Mittagessen: Sie ordern ein Steak, englisch. Der Kellner bringt es durchgebraten. Was tun Sie?
  • Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie für jemanden arbeiten müssten, der weniger weiß als Sie?
  • Angenommen Sie finden heraus, dass Ihr Arbeitgeber etwas Verbotenes tut – wie gehen Sie damit um?
  • Was für ein Auto fahren Sie?

Fragen Beispiele: Bewerberfragen von namhaften Unternehmen

Fragen Beispiele: Vorstellungsgespräch Fragen von namhaften UnternehmenImmer wieder werden Bewerber im Jobinterview mit außergewöhnlichen Fragen ihrer Wunscharbeitgeber konfrontiert. Dabei geht es weniger um richtige oder falsche Antworten. Vielmehr sind hier Kreativität, Selbstreflexion und assoziatives Denken gefragt.

Auch wenn Sie sich aktuell nicht auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten, kann es sich lohnen, sich solchen Fragen zu stellen und ein paar Antworten für sich zu formulieren. Das dient nicht zuletzt der Selbstreflexion und Standortbestimmung.

Apropos: Was hätten Sie auf diese cleveren Fragen im Vorstellungsgespräch geantwortet?

  • Was war der beste Tag Ihres Lebens in den vergangenen vier Jahren? (Apple)
  • Wie würden Sie versuchen, in einer Menschenmenge herauszuragen? (Microsoft)
  • Wenn Sie einen Song wählen könnten, der gespielt wird, sobald Sie einen Raum betreten – welcher wäre es? (Google)
  • Welche Führungskraft verehren Sie am meisten? (Boston Consulting Group)
  • Wie viel Honorar würden Sie verlangen, um alle Fenster in Seattle zu putzen? (Facebook)
  • Wie würden Sie ein Facebook für blinde Menschen entwickeln? (Facebook)
  • Wie würden Sie den Wert einer Kuh berechnen? (Bain)
  • Wenn Sie mit nur einem Satz in Erinnerung bleiben könnten – wie würde dieser lauten? (Google)
  • An diesem Punkt in Ihrem Leben: Würden Sie lieber lernen oder Geld verdienen? (Google)
  • Wann wollen Sie in den Ruhestand gehen? (Adobe)

Stephanie Luftensteiner, Chefrecruiterin bei Adidas, erzählte wiederum im Interview, welche ihre persönliche Lieblingsfrage im Vorstellungsgespräch sei: „Was müsste passieren, damit Sie den Schritt zu Adidas bereuen?“

Die Antwort auf diese Frage verrate „so viel über die Motivation des Bewerbers“, sagte Luftensteiner. Denn es gäbe darauf kein Richtig oder Falsch. Wer aber beispielsweise antworte, dass er unzufrieden wäre, wenn er oder sie sich mit dem Team nicht versteht, dann deute das etwa „auf einen teamorientierten Bewerber“ hin.

Wer dagegen sagt, er würde den den Schritt bereuen, weil er oder sie nicht befördert wurde, dann wüsste die Personalerin, der Bewerber ist eher karriereorientiert. So oder so, man gibt mit jeder Antwort viel über seine Motivation preis.

Illegale Fragen im Vorstellungsgespräch: Sie müssen nicht antworten!

Es gibt legale Fragen und es gibt illegale Fragen im Vorstellungsgespräch. Diese dürften eigentlich gar nicht gestellt werden. Trotzdem kommen sie – leider – vor. Immerhin: Sie müssen aus juristischer Sicht diese unzulässigen Fragen nicht beantworten, zumindest nicht wahrheitsgemäß.

Dazu gehören zum Beispiel Fragen wie…

  • Sind Sie schwanger?
  • Planen Sie in absehbarer Zeit, Kinder zu bekommen?
  • Sind Sie homo- oder heterosexuell?
  • Was macht Ihr Partner beruflich?
  • Sind Sie häufig krank?
  • Welche (schweren) Erkrankungen hatten Sie schon?
  • Glauben Sie an Gott? An welchen?
  • Sind Sie Mitglied einer politischen Partei?
  • Sind Sie Mitglied einer Gewerkschaft?
  • Haben Sie Vorstrafen?
  • Waren Sie schon einmal im Gefängnis?
  • Haben Sie Schulden?
  • Können Sie gut mit Geld umgehen?
  • Ist Ihre Familie reich?

Wie gesagt: Auf solche Fragen muss keiner antworten – schon gar nicht ehrlich. Es sei denn die Frage hat einen deutlichen Bezug zum Job: Einen angehenden Pastor darf man natürlich nach seiner Religion befragen, einen Polizisten in spe nach möglichen Vorstrafen; jemanden, der mit Lebensmitteln hantiert, muss man sogar nach ansteckenden Krankheiten fragen. Und weil schwangere Frauen besonders schutzwürdig sind, muss die Frage nach der Schwangerschaft – ausnahmsweise – dann ehrlich beantwortet werden, wenn der Job beispielsweise körperlich anstrengend ist und von einer Schwangeren eben nicht ausgeübt werden darf.

Ansonsten aber dürfen Sie solche Fragen mit „Nein“ beziehungsweise mit einer Notlüge beantworten, ohne dafür belangt werden zu können. Abgesehen von verbotenen Fragen, die Ihnen gar nicht gestellt werden sollten, gibt es aber auch einige Tabuthemen, zu denen Sie von sich aus besser schweigen sollten – welche das sind, erfahren Sie in diesem kostenlosen PDF

Vorstellungsgespräch Checklisten: Fragen & Tipps zum Download

Um sich optimal auf das Vorstellungsgespräch vorzubereiten, haben wir zusätzlich einige umfangreiche Checklisten für Sie vorbereitet – die Sie sich hier gleich (wie gewohnt) kostenlos herunterladen können:

  • 111 Tipps zum Vorstellungsgespräch

    111 Tipps zum VorstellungsgesprächInsgesamt 111 der besten und wichtigsten Tipps zum Vorstellungsgespräch haben wir in dieser Checkliste noch einmal für Sie zusammengefasst. Das PDF können Sie sich HIER gratis herunterladen. So sind Sie optimal für das Jobinterview vorbereitet. Naturgemäß sind bei der großen Zahl auch ein paar Punkte dabei, die für Sie selbstverständlich oder längst bekannt sind. Es schadet aber nicht, sich diese Grundlagen hin und wieder ins Gedächtnis zu rufen

  • 100 typische Fragen im Vorstellungsgespräch

    100 Fragen im VorstellungsgesprächHier finden Sie die Liste mit 100 typischen Fragen im Vorstellungsgespräch, die Sie sich ebenfalls kostenlos als PDF herunterladen, ausdrucken und offline nutzen können, um sich auf das Interview optimal vorzubereiten. Vielleicht haben Sie auch Freunde und Bekannte, die gerade nach einem Job suchen: Dann stellen Sie sich die Fragen doch gegenseitig und geben Sie sich jeweils ehrliches Feedback, wie die Antworten auf Sie wirken. Diese Übung hilft zudem dabei, im Bewerbungsgespräch lockerer und souveräner zu werden.

  • Typische Stressfragen im Vorstellungsgespräch

    Stressfragen Beispiele VorstellungsgesprächVon sogenannten Stressfragen gibt es unzählige Variationen. Die meisten lassen sich jedoch in fünf Arten unterteilen: Analogie-Fragen, Fangfragen, Provokationen (die keine Fragen sind), Brainteaser und Trichterfragen. Eine vollständige Checkliste dieser Fragenarten im Vorstellungsgespräch samt einiger Beispiele können Sie sich ebenfalls hier gerne gratis als PDF herunterladen. Bei einer optimalen Vorbereitung kann das nicht schaden.

  • 100 Rückfragen fürs Vorstellungsgespräch

    100 Rückfragen fürs VorstellungsgesprächWeil es so wichtig ist, im Vorstellungsgespräch nicht nur zu antworten, sondern auch selbst Rückfragen zu stellen, haben wir hier eine Liste mit 100 cleveren Rückfragen an Personalentscheider erstellt. Auch diese können Sie sich gerne gratis herunterladen, später ausdrucken und sich als Merk- oder Spickzettel zum Vorstellungstermin mitnehmen. Nur bitte nie den Zettel zücken und ablesen – das sieht nicht wirklich vorbereitet aus. Und stellen Sie bitte auch nicht alle Fragen davon. Unser Tipp: Picken Sie sich fünf bis zehn davon heraus und lernen Sie diese kurz vorher auswendig.

  • Vorstellungsgespräch Checkliste

    Checkliste VorstellungsgesprächHaben Sie wirklich an alles gedacht? Diese Checkliste fürs Vorstellungsgespräch dient weniger zur Vorbereitung, dafür umso mehr zur Kontrolle und als Ergänzung. Weil am Tag des Vorstellungsgesprächs oft die Anspannung und der Adrenalinspiegel hoch sind, werden manche Details schlicht vergessen. Damit Ihr Jobinterview ein voller Erfolg wird und Sie trotzdem an alles denken, haben wir die folgende Checkliste erstellt. Selbstverständlich können Sie diese auch kostenlos als PDF downloaden, ausdrucken und abhaken.

Vorstellungsgespräch Rückfragen: Punkten mit cleveren Detailfragen

Wie schon gesagt, geht es im Vorstellungsgespräch aber nicht um ein bloßes Abfragen oder Verhör. In jedem strukturierten Bewerbungsgespräch kommt daher irgendwann die Phase, in der der Bewerber am Zug ist – oft eingeleitet mit: „Haben Sie noch Fragen?“

Haben Sie bitte immer! Vergessen Sie nie solche Rückfragen zu stellen. Denn das ist ein Test. Zum Einen ist das eine Chance, mehr über den künftigen Chef, den Arbeitsplatz, oder dessen Anforderungen zu erfahren. Zum Anderen sagen kluge Rückfragen aber auch viel über die Vorbereitung, die Tiefgründigkeit und das Interesse eines Bewerbers aus.

Vorstellungsgespräch Rückfragen: Punkten mit cleveren Detailfragen

Machen Sie sich während des Vorstellungsgesprächs also ruhig ein paar Notizen stellen Sie bei dieser Gelegenheit clevere Detailfragen zu Ihrem künftigen Einsatzgebiet.

Zum Beispiel diese:

  • Wie groß ist das Team?
  • Welche Erwartungen haben Sie an mich im kommenden Jahr?
  • Was sieht die Einarbeitung in Ihrem Unternehmen aus? Wer übernimmt diese?
  • Wo liegen die speziellen Herausforderungen der Position?
  • Mit welchen Programmen arbeiten Sie im täglichen Geschäft?
  • Wo werde ich überall eingesetzt?
  • An wen muss ich berichten? Wer berichtet mir?
  • Durch welche Leistungen kann ich mir eine größere Verantwortung erarbeiten?
  • Welche Chancen und Möglichkeiten auf Fort- und Weiterbildungen gibt es?
  • Ist noch Zeit, sich den Arbeitsplatz vielleicht gerade anzusehen?

Haben Sie bitte keinerlei Skrupel nachzubohren, falls der Personaler an einigen Stellen ungenau geblieben ist. Chuzpe ist nie verkehrt, übertreiben Sie es aber auch nicht.

Heißt: Drehen Sie den Spieß nicht einfach herum und stellen Sie dem Personaler dieselben Fragen mit vertauschten Rollen („Warum sollte ich mich denn für Ihr Unternehmen entscheiden?“). Einzig erlaubt: der Wechsel auf die persönliche Ebene („Warum haben Sie sich damals für dieses Unternehmen entschieden?“).

Weitere gute Rückfragen können sein:

Vorstellungsgespräch Fragen Rückfragen

Solche Vorstellungsgespräch Fragen sind allerdings die Kür. Ihnen voran geht meist Pflichtprogramm der typischen Fragen, die in einem Vorstellungsgespräch fallen können.

[Bildnachweis: wavebreakmedia by Shutterstock.com]

Weitere Tipps zum Vorstellungsgespräch

Vorstellungsgespräch Ablauf

Vorstellungsgespräch Tipps
5 typische Gesprächsphasen
Vorstellungsgespräch vorbereiten
Vorstellungsgespräch Checkliste
Dresscode
Begrüßungstipps
Selbstpräsentation
Soft Skills
Authentisch sein
Gesprächsführung
Vorstellungsgespräch beenden

Interview Arten

Assessment Center
Stressinterview
Vorstellungsgespräch auf Englisch
Strukturiertes Interview
Bewerbungsgespräch per Video
Telefoninterview Tipps
Zweites Vorstellungsgespräch
Anruf vom Headhunter
Outplacement Beratung

Typische Fragen

25 Fangfragen
Stressfragen
Wie hoch war Ihr letztes Gehalt?
Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?
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Haben Sie sich woanders beworben?
Was wären Sie für ein Tier?
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Wie stehen Sie zu Überstunden?
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Unzulässige Fragen
Rückfragen an Personaler

Tipps & Tricks

Bewerbungsgespräch Tipps
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Organisation

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Vorstellungsgespräch abbrechen
Reisekosten: Wer zahlt?
Vorstellungsgespräch gut gelaufen?
Nachfassen
Vorstellungsgespräch Nachbereitung
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25. Oktober 2018 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel. Er doziert an der TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war der Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter der WirtschaftsWoche.

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