Flexibilität-AnpassungsfähigkeitKaum ein Begriffspaar ist in den vergangenen Jahren so sehr strapaziert worden, wie das sperrig klingende Duo der Flexibilität und der Anpassungsfähigkeit. Ständige Projektwechsel, Auslandseinsätze und der technische Fortschritt machen beide unumgänglich, heißt es. Vom lebenslangen Lernen ganz zu schweigen. Es ist das Hohelied auf den Fortschritt, die Marktwirtschaft, den Wettbewerb und das Darwin’sche Prinzip, das nicht der Fitteste überlebt, sondern der Anpassungsfähige. Das stimmt zwar. Macht einer wachsenden Zahl aber auch enorme Angst…

Anpassungszwang: Unverhofft kommt oft

Fexibel-Feder-TestNicht wenige erkennen in der Forderung nach mehr Flexibilität heute nicht nur Chancen, sie haben Sorge, überhaupt noch Schritt halten zu können und fühlen sich hoffnungslos überfordert.

Im klassischen Sinn beschreibt der Begriff der Anpassungsfähigkeit zunächst einmal Menschen, die in der Lage sind, sich auf neue Anforderungen ihrer Umwelt einzustellen.

  • Manche dieser Umstellungen sind vorhersehbar, allen bleibt genug Zeit, sich darauf einzustellen.
  • Andere kommen überraschend. Wie Schicksalsschläge oder eine Abwärtsspirale, die scheinbar immer neue, dramatischere Wendungen nimmt. Solche Umschwünge treffen die meisten unvorbereitet.

Die zweite Kategorie ist es, die uns Sorgen macht – selbst, wenn sie noch gar nicht eingetreten ist. Problematisch wird auch das aber erst, wenn wir uns dabei ohnmächtig fühlen, wenn wir glauben, das wahre Ausmaß nicht einschätzen zu können und mit zu vielen Variablen kalkulieren müssen.

Was für den einen nur eine leichte Veränderung seines Verhaltens impliziert, kann für den anderen schon eine komplette Kehrtwende im Denken und Handeln bedeuten. Und nicht wenigen Menschen fällt das auch deshalb so schwer, weil es sie zu einem radikalen Bruch mit liebgewonnenen Gewohnheiten zwingt.

Das Risiko der Beharrlichkeit

Flexibilität-KriseDas US-Magazin Fast Company veröffentlichte vor einigen Jahren eine Titelgeschichte mit dem Thema “Change or Die”. Die zentrale Frage des Artikels lautete: Könnten Sie Ihr Leben umkrempeln, wenn sie es müssten?

Angenommen der Arzt sagt zu Ihnen: “Es tut mir leid, aber Sie müssen Ihr Leben, alles, was Sie bisher getan haben, Ihre kompletten Pläne und Ziele ändern – oder Sie werden sterben.” Gemeint sind also nicht so triviale Dinge, wie sich das Rauchen abzugewöhnen. Der Arzt fordert einen radikalen Wandel: Beruf, Privatleben, Freizeit – nichts bleibt, wie es ist. Alles binnen weniger Tage. Es wäre eine Art Zeugenschutzprogramm für jemanden, der gerade Al Capone verraten hat. Könnten Sie das?

Neun von zehn können es nicht. So das Ergebnis einer Umfrage im Artikel. Selbst diejenigen konnten es nicht, die bereits einige Bypässe hatten. Lieber gingen Sie an ihrer Beharrlichkeit und ihren Plänen zugrunde.

Flexibilität: Der Wille zum Wandel

Laut Psychologen spielt die Kindheit für unsere geistige und emotionale Flexibilität eine entscheidende Rolle.

Überbehütete Kinder, die etwa von ihren Eltern in Watte gepackt wurden und nie wirklich entscheiden mussten, haben auch nie gelernt, Verantwortung für ihr Tun zu übernehmen. Werden sie später vor eine Wahl mit weitreichenden Konsequenzen gestellt, fehlt ihnen das Selbstvertrauen, die Situation zu meistern.

Auch die persönlichen Erfahrungen sind ausschlaggebend: Wie haben die Kinder früher etwa häufige Ortswechsel erlebt? Fanden sie neue Freunde – oder war der Wandel geprägt durch einen stetigen Abstieg?

Die Folge: Wer in der Veränderung nicht Gutes sehen kann, reagiert entsprechend auch später mit Abwehr und teils irrationalen Ängsten.

Solche Persönlichkeitsmerkmale seien zwar recht stabil, sagt der Trierer Arbeitspsychologe Conny Antoni, “doch wenn Menschen das Gefühl bekommen, auf den Wandel selber Einfluss nehmen zu können, sinkt der Widerstand merklich.” Oftmals reicht es schon aus, darin einen höheren Sinn oder Zweck zu erkennen.

Geradezu meisterhaft hat das der jüdische Psychologe Viktor Frankl seinerzeit gelöst – jedoch unter schlimmsten Umständen: Die Nazis deportierten den Wiener 1944 in das Konzentrationslager in Türkheim. Er überlebte und verarbeitete seine Erfahrungen später in einem Buch.

So wunderte sich Frankl, warum einige der Häftlinge trotz inhumanster Bedingungen offenbar fähiger waren zu überleben als andere. Dabei erkannte er, dass diejenigen bessere Chancen hatten, die in dieser Hölle dennoch einen Sinn sahen oder ihr zumindest einen gaben.

Frankl selbst etwa klammerte sich an die Vorstellung, später einmal Vorlesungen darüber zu halten, wie sich ein solches Lager auf die Psyche auswirkt – was Jahre später auch geschah.

Das ist natürlich ein Extrem.

Flexibel-seinEs zeigt aber auch, dass Anpassungsfähigkeit keine übernatürliche Gabe ist. Vielmehr beruht sie auf Verhaltensmustern, die sich jeder ab- beziehungsweise antrainieren kann. Das ist die Gute Nachricht: Anpassungsfähigkeit, mehr noch der Wille dazu, ist keine unveränderliche Charaktereigenschaft, sondern eine Entscheidung und lernbar.

Gewiss, sich seinen Ängsten zu stellen, erfordert einen Kraftakt. Aber die Mühe lohnt sich.

Die Vorwärtsverteidigung verschafft einem nicht nur eine Kontrollerfahrung und damit mehr Selbstbewusstsein, sie bringt meist auch mehr Lebenszufriedenheit.

Oder, wie es der Schriftsteller Martin Mosebach einmal formulierte:

Man muss sich um das Neue keine Sorgen machen. Das kommt ganz von selbst.

Was Sie selbst tun können, um flexibler zu werden

Change Management

Wie Sie als Chef Neuerungen erleichtern:

  1. Hören Sie Ihren Mitarbeitern zu und nehmen Sie deren Ängste ernst.
  2. Integrieren Sie die Kollegen oder wenigstens eine Auswahl in den Veränderungsprozess. Bieten Sie Optionen, diesen zu beeinflussen.
  3. Identifizieren Sie jene Kollegen, die beim Wandel etwas zu verlieren haben. Sorgen Sie bei denen für Kompensationen.
  4. Helfen Sie allen, in der neuen Organisation zügig ihre neue Rolle zu finden. Eröffnen Sie unbedingt auch Aufstiegschancen.
  • Stellen Sie sich Ihren Ängsten. Vor allem den irrationalen und üben Sie eine positive Haltung dazu: Was kann schon schlimmstenfalls passieren? Wie haben andere solche Situationen gemeistert? Oder noch besser: Wie haben Sie selbst schon in der Vergangenheit Veränderungen und Umbrüche überwunden? Erinnern Sie sich an Ihre Erfolge und stärken Sie so Ihr Selbstbewusstsein. Und seien Sie nicht allzu kritisch mit sich selbst. Auch Perfektionismus blockiert Sie an der Stelle nur.
  • Erinnern Sie sich an kleinere Wendepunkte von früher. Waren die alle durchweg schlecht? Oder gab es auch Gutes daran? Hat es Sie im Leben weitergebracht? Sind Sie daran gewachsen? Je mehr Sie erkennen, dass Veränderungen keine Bedrohungen sein müssen, desto flexibler werden Sie.
  • Geben Sie Ihren Gefühlen nicht so viel Gewicht. Ein ungutes Bauchgefühl, so eine Ahnung, dass es ganz furchtbar werden könnte – all das bewahrheitet sich selten und dient eher einer Vorwärtsverteidigung: Wenn es dann wirklich einmal knüppeldick kommt, wird man nicht überrascht oder kann sich sogar rühmen: “Ich hab’s doch gesagt!” Die Kehrseite: Kommt es doch nicht so schlimm, gilt man als Schwarzseher und notorischer Pessimist und hat vor allem viel Nerven, Energie und Lebensfreude eingebüßt. Bevor Sie solche Verschwörungstheorien äußern, fragen Sie sich selbstkritisch, ob das nur Gefühle sind oder ob es dafür auch rationale Belege gibt.

Machen Sie den Selbsttest: Wie flexibel sind Sie?

Anpassen-flexibel-seinBesitzen Sie das richtige Maß an Flexibilität, das heute Karrieren beflügelt? Finden Sie häufig die perfekte Balance zwischen Anpassung und Tradition, zwischen Toleranz und Treue?

Um das herauszufinden, haben wir hier einen kleinen Selbsttest zur Flexibilität. Beantworten Sie bitte die folgenden 15 Fragen jetzt oder später – je nachdem, wie flexibel Sie sind. Notieren Sie sich bitte die Punkte, die vor den Antworten stehen und zählen Sie sie am Ende zusammen. Ganz unten finden Sie die Auflösung…

1. Sie sind auf einer Party und sehen zwei attraktive Frauen/Männer, die sich unterhalten. Eine® gefällt Ihnen besonders gut, also stellen Sie sich dazu und beginnen ein Gespräch mit einer Frage. Doch jedes Mal antwortet die der/die andere. Wie reagieren Sie?

  • 2 Dann unterhalte ich mich eben mit der anderen Person.
  • 1 Ich gebe auf und ziehe mich zurück.
  • 0 Ich versuche es unbeirrt weiter.

2. Sie haben sich mal wieder mit ihren Freunden zu einem Kinoabend verabredet und freuen sich auf den neuen Blockbuster. Doch an der Kinokasse, wollen zwei der Freunde doch lieber die aktuelle Komödie sehen. Was machen Sie?

  • 2 Schaue ich mir eben die Komödie an.
  • 1 Ich richte mich nach der Mehrheit.
  • 0 Wir wollten den Blockbuster sehen – also bestehe ich darauf, dass wir den sehen.

3. So Themen wie Philosophie oder Naturwissenschaften liegen mir gar nicht. Jedenfalls will ich darüber nicht lange nachdenken müssen.

  • 2 Trifft gar nicht zu.
  • 1 Mal so, mal so.
  • 0 Trifft voll zu.

4. In der Mittagspause spricht Sie auf dem Markt ein Fernsehteam an: Sie haben eine einwöchige Überraschungsreise nach Las Vegas gewonnen – alles inklusive. Der Haken: Morgen früh geht’s los. Und? Sagen Sie zu?

  • 2 Natürlich. Ich reiche sofort Urlaub ein und mache mir eine schöne Woche.
  • 1 Keine Ahnung. Ich kann mich nicht entscheiden.
  • 0 Auf keinen Fall. Ich lehne dankend ab.

5. Sie haben sich einen supersexy Bikini (alternativ: nigelnagelneues Surfbrett) gekauft und freuen sich auf den langersehnten Strandurlaub mit Ihrem/Ihrer Liebsten. Doch der/die wird kurz davor krank. Der Arzt rät dringend zur Kur im Gebirge. Was tun Sie?

  • 2 Wir fahren erst eine Woche ins Gebirge und dann eine Woche ans Meer.
  • 1 Ich fahre mit ins Gebirge, bin aber sauer.
  • 0 Er/Sie fährt ins Gebirge – ich fahre ans Meer.

6. Im Urlaub probiere jedes Mal neue Speisen aus.

  • 2 Trifft voll zu.
  • 1 Mal so, mal so.
  • 0 Trifft gar nicht zu.

7. Sie sitzen an einem wirklich dringenden Projekt, das bald fertig werden muss, doch kommen einfach nicht voran. Da bietet Ihnen ein Kollege/eine Kollegin Hilfe an – jedoch unter der Bedingung, dass Sie ihn/sie dafür bezahlen. „Unverschämtheit!“, denken Sie. Aber der Abgabetermin liegt gefährlich nah. Wie also entscheiden Sie sich?

  • 2 Ich bezahle und gebe rechtzeitig ab.
  • 1 Kann ich noch nicht sagen, ich wäge noch ab.
  • 0 Ich lehne sofort ab.

8. Wenn ich mit unvorhergesehenen Situationen konfrontiert werde, sehe ich das in erster Linie als Herausforderung.

  • 2 Trifft voll zu.
  • 1 Mal so, mal so.
  • 0 Trifft gar nicht zu.

9. Seit fünf Jahren sind Sie Ihrem Eau de Toilette/Parfüm treu. Doch an diesem Tag teilt Ihnen der Händler Ihres Vertrauens mit, dass der Duft nicht weiter produziert wird. Doch er gibt Ihnen einen Tipp: Eine Filiale, rund 10 Kilometer entfernt, könnte noch einen Restposten haben. Was tun Sie?

  • 2 Ich schaue vielleicht später mal in der Filiale vorbei.
  • 1 Ich ziehe sofort los und kaufe den kompletten Rest auf.
  • 0 Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, sich einen neuen Duft zuzulegen.

10. Die Aussage „Besser der Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach“ …

  • 2 Trifft gar nicht zu.
  • 1 Mal so, mal so.
  • 0 Trifft voll zu.

11. Ich habe großen Spaß daran, neue Ideen oder Theorien gedanklich durchzuspielen

  • 2 Trifft voll zu.
  • 1 Mal so, mal so.
  • 0 Trifft gar nicht zu.

12. Wenn meine Aufgaben nicht klar definiert sind, krieg ich jedes Mal eine Krise.

  • 2 Trifft gar nicht zu.
  • 1 Mal so, mal so.
  • 0 Trifft voll zu.

13. Im Restaurant studieren Sie die Karte und entdecken eine Ihrer Leibspeisen. Doch der Kellner teilt Ihnen mit, dass die leider schon aus ist. Er empfiehlt Ihnen stattdessen eine Alternative. Und Sie…

  • 2 Ich werfe lieber noch mal einen Blick in die Karte…
  • 1 Ich bestelle das andere Gericht.
  • 0 Ich bin enttäuscht, bestelle nichts und gehe in ein anderes Restaurant.

14. Ich liebe es, mich unter Druck schnell entscheiden zu müssen.

  • 2 Trifft voll zu.
  • 1 Mal so, mal so.
  • 0 Trifft gar nicht zu.

15. Sich Tagträumen hinzugeben, halte ich für pure Zeitverschwendung.

  • 2 Trifft gar nicht zu.
  • 1 Mal so, mal so.
  • 0 Trifft voll zu.

Auswertung und Auflösung zum Test

Addieren Sie nun – wie oben erwähnt – alle Punkte der jeweiligen Antworten. Wie viele Punkte haben Sie insgesamt erreicht? Dann bitte hier das jeweilige Feld anklicken:

Zu viel Flexibilität ist ungesund

BüroweisheitBei all dem Hohelied auf Flexibilität und Anpassungsfähigkeit: Beide Eigenschaften haben natürlich auch Grenzen – oder wie Paracelsus sagen würde: Die Dosis macht das Gift.

Es zum Beispiel allen recht machen zu wollen, sich immer und jeder Meinung flexibel anzupassen, wirkt wie Nervengift: Erst vernebelt es, dann lähmt es. Wer es versucht, wird sich zwangsläufig verzetteln, verliert sein Ziel aus den Augen und opfert obendrein sein Rückgrat. Das kann nicht gut gehen.

Man verliert dabei leicht seine Individualität und Glaubwürdigkeit. Der Verdacht liegt ja auch nahe: Wer sich jedem Widerstand beugt, besitzt weder Standfestigkeit noch Durchsetzungskraft. So jemand wird nie andere anleiten können, im Gegenteil: Er wird bereits geführt – von allen.

Der Dümmere gibt nach

Der deutsche Dichter und Theologe Johann Peter Hebel (1760-1826) erzählt zum Beispiel die Geschichte von einem Vater, der seinem Sohn die Torheit der Welt zeigen will. Er führt dazu einen Esel aus dem Stall und alle drei wandern in das erste Dorf. Die dortigen Bauern verspotten das Trio und rufen: “Seht doch, diese Narren! Haben einen Esel und keiner sitzt drauf.”

Kaum haben sie das Dorf verlassen, setzt sich der Vater auf den Esel, und der Sohn führt beide in das zweite Dorf. Wieder spotten die Bauern: “Was für ein Gespann! Der Alte reitet und der arme Junge muss laufen.”

Kurz hinter dem Dorf tauschen Vater und Sohn die Rollen. Nun reitet der Junge ins dritte Dorf. Auch hier kommen die Bauern zusammen und schimpfen: “Es ist nicht recht, dass der Alte laufen muss. Der Junge hat die kräftigeren Beine – soll er doch zu Fuß gehen!” Auch dieses Dorf lassen sie hinter sich.

Nun setzen sich beide auf den Esel – der Vater vorn, der Junge dahinter. So reiten sie gemeinsam in die vierte Siedlung, und man ahnt es längst: Auch hier finden die Bauern Anstoß an den Gefährten: “Pfui, ihr Tierquäler”, rufen sie. “Ihr wollt wohl das arme Tier zu Tode reiten? Man sollte einen Stock nehmen und beide herunterschlagen!”

Da erreichen beide schließlich das fünfte Dorf. Noch vor dem Eingang binden sie die Beine des Esels zusammen, fädeln sie durch eine Stange und tragen so den Esel auf ihren Schultern durch den Ort. Als die Leute das sehen, verhöhnen sie Vater und Sohn und jagen alle drei mit Steinwürfen aus dem Dorf.

Die Versuchung ist manchmal groß, einzuknicken, nachzugeben, um nicht zu kämpfen oder zu Schaden zu kommen. Der Grund: Es ist bequemer.

Die meisten Menschen aber verachten Anpasser und Wendehälse. Respekt und Anerkennung resultieren nicht aus dem Grad, wie sehr man sich verbiegen kann, sondern wie man Konflikte durchsteht. Bücher wie Zeitschriften sind voll mit bewundernden Geschichten über Menschen, die für ihre Sache eingestanden sind – selbst wenn sie sich dabei irrten.

Bleiben Sie also anpassungsfähig – pflegen Sie Ihre Flexibilität aber nicht um jeden Preis.

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