2 → Essay in Büro

Liebesdienst – Leben und arbeiten sind kein Gegensatz

In Robert Zemeckis Spielfilm Cast Away mimt Tom Hanks den Vielarbeiter Chuck Noland. Er ist Controller bei dem Logistikunternehmen FedEx, reist ständig kreuz und quer durch die Welt und ist deshalb kaum zu Hause. Er empfindet seine Arbeit als ungeheuer befriedigend, schöpft aus ihr wesentliche Impulse für seinen Alltag, aber er flieht nicht etwa in die Arbeit. Mit seiner Freundin Kelly führt er ein harmonisches und erfülltes Privatleben. Sie hält trotz seiner knappen Zeit fest zu ihm. Am Ende ist es ein Flugzeugabsturz, der ihn aus diesem Leben reißt und auf eine einsame Insel verschlägt. Und wieder ist es die Arbeit, die ihn am Leben erhält: Der tägliche Kampf ums Überleben füllt ihn aus und lässt ihn – zumindest anfangs – die Einsamkeit ertragen.

Es ist kein Zufall, dass dieser Noland in einem US-Spielfilm auftaucht. Im Selbstverständnis des Durchschnittsdeutschen wäre er vermutlich erst als Aussteiger so richtig aufgeblüht: Besitzer einer eigenen Pazifik-Insel mit Hängematten-Panorama, einen Job mit freier Zeiteinteilung und einem Basketball-Kumpel namens „Wilson“, der nie widerspricht. Toll. Hierzulande ähnelt Arbeit eher so etwas wie Muskelaufbau: Sie muss weh tun, sonst bringt sie nichts. Entsprechend gestresst sind wir bei unserem Tagwerk, arbeiten uns krumm und kaputt oder sogar tot. mehr →

5 alle → Interviews

Handwerker kommen leider in diesem Blog viel zu selten vor. Dabei ist hochwertiges Handwerk wirklich eine Kunst für sich - wie diese Dokumentationsreihe eindrucksvoll belegt... mehr →

1 alle → Interviews

Einmal ums Blog (7) - Wer steckt hinter Blatternet?

Im siebten Teil unserer Serie über die Menschen hinter den Karriereblogs stellt sich heute Ivan Blatter vor und spricht über sein Blog Blatternet.

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0 → Liste in Büro

Zielfahndung – 12 Fragen, um herauszufinden, was Sie wollen

Es gehört zu den ehernen Gesetzen, die ewig gelten: Starke Persönlichkeiten eiern nicht herum. Wer seine Karriere anstoßen will, der trifft konsequente Entscheidungen – gerade auch in eigener Sache. Das Credo dieser Menschen lautet: liebe es, lass es oder ändere es. So gewinnen sie Klarheit im Kopf und Hartnäckigkeit im Handeln. Die folgenden Fragen helfen, mehr Klarheit über die eigenen Ziele zu verschaffen:

  1. Was genau (!) möchten Sie erreichen? Was lieben Sie?
  2. Was möchten Sie damit ändern, verbessern, erzeugen?
  3. Versuchen Sie zu beschreiben: Warum ist Ihnen dieses Ziel so wichtig?
  4. Angenommen, Sie würden nur 80 Prozent erreichen, wie würden Sie sich fühlen? Was würde fehlen?
  5. Stellen Sie sich jetzt vor, Sie erreichen alles, volle 100 Prozent – würde Sie das vollständig zufrieden stellen?
  6. Welche Bedürfnisse würden damit befriedigt: mehr Selbstvertrauen, Freiheit, finanzielle Sicherheit, …?
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1 → Studie in Büro

Trägheitsgesetz – Wer aktiv bleibt, lebt glücklicher

Müßiggang macht nicht glücklich, Aktivität schon. So ließe sich eine neue Studie von Christopher K. Hsee von der Universität von Chicago zusammenfassen. Zusammen mit seinem Kollegen Adelle X. Yang sowie Liangyan Wang von der Shanghai Jiaotong Universität untersuchte das Trio, warum Menschen in der modernen Gesellschaft ständig so beschäftigt sind und selbst in ihrer Freizeit noch aktiv bleiben oder gar weiterarbeiten wollen. Seine These: “Wir alle haben enorme Energie in uns und wollen Trägheit vermeiden.”

Also suchten sich die Wissenschaftler ein paar Probanden auf dem Campus und ließen diese Fragebögen ausfüllen. Zum Schein. Nachdem die die Listen bearbeitet hatten, konnten die Studenten 15 Minuten Pause machen, bevor sie den nächsten Fragebogen ausfüllen sollten. Dabei standen die Teilnehmer jedoch vor der Wahl: Entweder, sie würden ihre Bögen in einem nahegelegenen Büro abgeben und die restliche Zeit einfach faul rumstehen und abwarten – oder sie gingen zu einem entfernten Büro, wobei sie der Fußmarsch hin und zurück in etwa 15 Minuten beschäftigen würde. So oder so: In beiden Fällen erhielten die Probanden bei der Abgabe einen Schokoriegel. mehr →

1 → Liste in Büro

Frei Schnauze – 11 Tipps für eine bessere Erholung

Sie sind ein Freund von effektivem Arbeiten? Richtig so. Zeitverschwendung im Job ist schließlich einer der zielsichersten Karrierekiller. Wie aber sieht es mit effektivem Nicht-Arbeiten aus, beherrschen Sie das auch? Oder vergeuden Sie einen Großteil Ihrer wertvollen Freizeit damit, in Gedanken Projekte im Job vorauszuplanen und ach so notwendige Alltagspflichten zu erfüllen?

Schluss damit! Ob Wochenende, Urlaubs- oder Brückentag – machen Sie es richtig und füllen Sie mal wieder die hauseigenen Energiereserven auf. Falls Sie schon so tief im 24/7-Arbeitsdenken festsitzen, dass Sie das richtige Ausspannen bereits seit Jahren verlernt haben: Keine Panik! Denn pünktlich zum Wochenende liefern wir Ihnen einige Anregungen, wie die Freizeit zum wirklich reinen Vergnügen wird. Und da wir effektiv gearbeitet haben, erwarten Sie nicht bloß mickrige zehn, sondern gleich…

11 Tipps für einen volleren Akku

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7 → Studie in Bewerbung

Körpersprache – 8 Gesten, die Bewerber durchfallen lassen

Unsere Körpersprache verrät nicht nur unsere Gedanken – sie lässt auch erahnen, wie erfolgreich wir sein werden. Als etwa Wissenschaftler um Alex Pentland Probanden eine 45-minütige Gehaltsverhandlung beobachten ließen, konnten die schon nach nur fünf Minuten sagen, wie das Gespräch ausgehen würde – und lagen damit in 87 Prozent der Fälle richtig.

Bei Bewerbungen ist das offenbar genauso. Jedenfalls gibt es einige Gesten, die den Ausgang des Vorstellungsgesprächs ebenso deutlich wie unmittelbar negativ beeinflussen. Wie jetzt eine CareerBuilder-Umfrage unter mehr als 2500 Personalmanagern in den USA ergab, gibt es gleich acht dieser körpersprachlichen Signale, die Bewerber ins Aus katapultieren können. Auch wenn die Umfrage aus Übersee stammt, halte ich die Ergebnisse für übertragbar – Körpersprache ist schließlich eine globale. Deshalb hier die mehr →

0 → Artikel in Büro

Puzzle oder Hologramm? Wie Teams erfolgreicher werden

Teamplay wird auch deshalb so geschätzt, weil das Zusammenspiel der Kollegen mehr bewirkt als die Summe der Einzelleistungen. Jedenfalls in der Theorie. In der Praxis funktioniert das deutlich seltener. Trotzdem ist der Glaube daran so unerschütterlich wie das Matterhorn-Massiv.

Warum Teams nicht funktionieren, kann ganz unterschiedliche Gründe haben:

  • Zielkonflikte. Die einzelnen Teammitglieder können jeweils unterschiedliche (egoistische) Ziele verfolgen, die mit dem Gruppenziel nicht harmonieren. Entsprechend opportun verhalten sie sich und behalten ihr Herrschaftswissen für sich, weil das aus ihrer Sicht den größeren Vorteil bringt.
  • Angst. Gruppendynamik und Gruppenzwang können Diskussionen massiv beeinflussen. Wann immer Mitarbeiter fürchten, wegen ihrer abweichenden Meinung diskriminiert zu werden (und sei es nur, weil sie durch einen intelligenteren Vorschlag aus dem herrschenden Mittelmaß herausragen), halten sie die Klappe.
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0 → Artikel in Reputation

Googlesichere Weste – Das Zeitalter, das nichts mehr vergisst

Sie sollten darauf achten, dass es keine peinlichen Fotos von Ihnen in sozialen Netzwerken gibt. Check. Falls es doch welche gibt, dann sollten Sie wenigstens Ihre Verlinkungen darauf entfernen. Check. Alternativ können Sie Ihre Einstellungen zur Privatsphäre so lange hochschrauben, bis nur noch Ihr engster Freundeskreis überhaupt Fotos von Ihnen betrachten kann. Check. Und absolut alle Ihre Kommentare sollten so harmlos sein, dass niemand, von dem Sie in den nächsten 15 Jahren beruflich abhängig sein könnten, sich daran stört. Check?

Personaler checken unsere Internetprofile, um zu sehen, ob uns irgendwelche Eigenschaften untauglich für eine Stelle machen; Verliebte prüfen ihre Dates, Vermieter ihre Mieter und so weiter. Das kennen wir. Haben wir zur Genüge gelesen. Dennoch mahnte Jeffrey Rosen, Juraprofessor an der George Washington Universität, kürzlich in der New York Times dazu, sich die Tragweite von Handlungen im Netz stetig bewusst zu machen. Denn im Gegensatz zu Menschen vergisst das Internet nichts. Zur Verdeutlichung der Konsequenzen genügt die aus dem TV bekannte Miranda-Warnung: Alles, was Sie tun, kann und wird gegen Sie verwendet werden.
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Top Fünf in Bewerbung
  1. Gegenfrage – Was Sie im Vorstellungsgespräch fragen sollten
  2. Bewerbungsfehler – 60 Todsünden bei der Bewerbung (vermeiden)
  3. Fragenkatalog – 100 typische Fragen im Vorstellungsgespräch
  4. Von Anschreiben bis Zeugnis – Das ABC der Bewerbung
  5. Mut zur Lücke – Was so gar nicht in den Lebenslauf gehört
Top Fünf in Büro
  1. Zwitscherliste – Über 100 aktualisierte Twitter Tipps und Tools
  2. Treffen der Generationen – 4 Jahrgangsgruppen im Profil
  3. Twitter-Umfrage – Was sich die Leute in Meetings denken
  4. Klack-Klack – Warum Schuhe viel über Frauen erzählen
  5. Pott casting – Kennen Sie die Toilettenpapier-Theorie?
Top Fünf in Knigge

alle → 1-2-3-Tipps

Die drei wesentlichsten Techniken, um andere zu beeinflussen

  1. Sympathien schaffen. Jeder Mensch will geliebt werden. Deshalb lassen wir uns alle auch viel lieber von jemandem beeinflussen, der uns mag (oder dieses zumindest glaubhaft versichert). Flirten, Gemeinsamkeiten betonen, Loben - all das sind auch Vorstufen zur Manipulation.
  2. Vertrauen versichern. Wenn man schon den Empfehlungen, dem Rat oder Beispiel eines anderen folgt, dann muss das jemand Glaubwürdiges sein. Jemand, dessen Wort gilt und der das schon öfter bewiesen hat. Oder in einem Wort: So jemand braucht Konsistenz.
  3. Autorität aufbauen. Es gibt wohl kaum einen Fremden, dem blinder vertraut wird als dem Experten. Für was auch immer ist eigentlich egal - Hauptsache Koryphäe. Wer andere beeinflussen will, muss also nicht nur Expertise gewinnen, sondern diese auch etablieren.
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  • Matthias: Eins möchte ich hier nochmal erwähnen: Wenn man überall...
  • Guido Brand: Wie schon per Mail erwähnt, werde ich das dieses mal auch...
  • Dominik Albers: Hr. Mai ich glaube Sie driften gerade zunehmend auf eine...
  • Jochen Mai: @Jan: Werden Sie jetzt bitte nicht überheblich und bleiben Sie...
  • Jan: Hehe, jetzt geht’s los mit dem Worte verdrehen. Ich habe Ihnen...
alle → Kurzinterviews

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