5 → Artikel in Psychologie

Nomen est omen – Was Ihr Name über Sie verrät

Mal ehrlich: An wen denken Sie bei dem Namen Kevin? An den Chef eines globalen Konzerns oder eher an einen Sachbearbeiter? Und wie steht es mit Justin, Maximilian oder Felix? Und was ist bei Elisabeth, Chantal und Jaqueline? Ich weiß, die Begriffe „Unterschicht“ oder „Klassengesellschaft“ sind politisch verpönt. Und doch ist es so, dass viele das soziale Milieu, aus dem jemand stammt, schon beim ersten Klang seines Vornamens assoziieren. Nennen wir das Kind beim Namen: Vornamen sind alles andere als Schall und Rauch – sie sind enorm klischeebeladen, mehr aber noch sind sie imagebildend, womöglich sogar eine Art selbsterfüllende Prophezeihung. Ganz häufig transportieren sie nicht nur die Identität einer Person, sondern eben auch deren vermeintliche Attraktivität, Intelligenz und deren Alter.

Das ist jedenfalls das Fazit einer Studie des Psychologen Udo Rudolph von der TU Chemnitz. Dabei sollten 149 Probanden anhand eines Fragebogens 60 männliche und weibliche Vornamen hinsichtlich des vermuteten Alters, ihrer Attraktivität, Intelligenz und Religiosität beurteilen. Das Resultat wurde zudem noch mit den Namenranglisten vergangener Jahrgänge verglichen – etwa, um zu unterscheiden, ob es sich dabei um moderne, zeitlose oder eher altertümliche Namen handelt. Das Ergebnis überraschte selbst die Forscher. mehr →

0 alle → Interviews

Eine äußerst skurile und womöglich lehrreiche Parabel über Habgier und Kurzsichtigkeit... mehr →

6 alle → Interviews

Karriere-Mythen - Warum vieles Murks ist, was empfohlen wird

MarcusSchmidt

Ein Interview mit dem Münchner Headhunter und Buchautor Marcus Schmidt
Marcus Schmidt ist Geschäftsführender Gesellschafter bei der internationalen Personalberatung Hanover Matrix. Davor arbeitete er lange Jahre in der Wirtschaft, unter anderem als Managing Partner bei BBDO, als General Manager Strategic Marketing für E-Plus oder als Senior Engagement Manager für A.T. Kearney. Anfang Februar erscheint sein erstes Buch - Die 40 größten Karriere-Mythen -, in dem der Headhunter angebliche Karriereregeln entzaubert und zeigt, welche Strategien tatsächlich erfolgreich machen. mehr →

0 → Studie in Psychologie

Jetzt nur noch 1,99 – Warum Sie Ankerpreisen nicht trauen sollten

SaleWenn Sie diese Seite aufmerksam lesen, kennen Sie bereits den Ankereffekt. Womöglich gehen Sie ihm sogar regelmäßig auf den Leim, denn er stammt aus der psychologischen Trickkiste der Verkäufer.

Da gibt es zum Beispiel das großartige Experiment von dem amerikanischen Verhaltensökonomen Dan Ariely bei dem dieser ein paar Weinflaschen versteigerte. Zuvor allerdings ließ er seine Probanden die letzten beiden Ziffern ihrer Sozialversicherungsnummer auf einen Zettel schreiben und fragte sie, ob Sie bereit wären, den Wein zu diesem Preis zu kaufen. Nun sollte man meinen, dass dieser völlig willkürliche Preis keinerlei Effekte hatte. Tat er aber: Studenten mit einer kleinen Endziffer waren bereit im Schnitt 8,64 Dollar für den Rebsaft zu bezahlen, wer hingegen zuvor eine große Zahl notiert hatte, gab für den Wein im Schnitt 27,91 Dollar aus. Voilà, der Ankereffekt: Um den Wert einer Sache bemessen zu können, sucht unser Gehirn nach Vergleichswerten. Findet es diese nicht, reicht ihm zur Not auch eine völlig aus der Luft gegriffene Zahl als Bezugspunkt. Dass das so ist, bewiesen etwa auch die Psychologen Clayton R. Critcher und Thomas Gilovich: Gäste eines Restaurants mit dem Namen “Studio 97″ gaben darin durchschnittlich 8 Dollar mehr aus als die Gäste des Restaurants namens “Studio 17″.

Jüngste Studien zeigen jetzt, dass dieser Effekt auch eingesetzt wird, wenn Händler ihre Preise auf einen 99-Cent-Betrag abrunden – also bei den typischen 1,99 Euro, 2,99 Euro und so weiter. Kenneth C. Manning und David E. Sprott von der Colorado State Universität haben das kürzlich untersucht und dabei festgestellt, dass die Zahl vor dem Komma wie ein Anker wirkt.

In dem Experiment dazu ging es um handelsübliche Kugelschreiber, die nahezu identisch waren – nur: Der eine kostete zwei, der andere drei Dollar. Nun bildeten die Wissenschaftler verschiedene Gruppen und variierten die Preise. Kostete der billigere Kugelschreiber nur noch 1,99 Dollar, entschieden sich ganze 82 Prozent für ihn. Verlangten die Forschen hingegen zwei beziehungsweise 2,99 Dollar griffen nur noch 56 Prozent der Probanden zum vermeintlich günstigeren Schreibgerät. Keinen Unterschied gab es, wenn beide Stifte entweder zwei und drei Dollar, beziehungsweise 1,99 und 2,99 Dollar kosteten.

Mehr noch: Manning und Sprott konnten sogar sowas wie einen Unterschätzungseffekt ausmachen. Ein kleiner Test: Wie empfinden Sie den Abstand zwischen 29,99 und 39,99 Dollar?

Falsch! Die meisten Menschen vergleichen die Differenz mit der zwischen 20 und 30 Dollar – also 50 Prozent. Tatsächlich aber entspricht der Unterschied dem von 30 auf 40 Dollar – also nur 33 Prozent. Verkäufer, die derart vermeintlich teurere Produkte in ihre Regale stellen, können so den Schnäppcheneindruck noch verstärken. Und Sie sollten dann nochmal genauer nachrechnen…


1 → Studie in Büro

Tu es! – Was verschafft Ihnen die meiste Befriedigung im Job?

GlücksspiraleHans hatte Glück. Er bekam zunächst einen Goldklumpen, tauschte ihn ein paar Mal bis er einige Schleifsteine besaß, die ihn aber belasteten. Als sie in einen Brunnen fielen, war er schließlich erleichtert und zufrieden. Die meisten Menschen verhalten sich genau anders herum: Sie sammeln Lasten und werden doch nicht glücklicher. Schön blöd.

    Was also macht Menschen glücklich? Vor allem im Job?

Die erste Frage ist so alt wie die Philosophie. Etymologisch taucht Glück bei uns zuerst um 1160 im Mittelhochdeutschen auf – als g(e)lücke. Es leitet sich vom Verb gelingen ab, das wiederum von leicht abstammt. Glück ist also ursprünglich etwas, das einem leicht gelingt. Seit den Sechzigerjahren wird die Frage von Wissenschaftlern intensiver erforscht. Ihre Untersuchungen kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen, im Kern aber eint sie die Erkenntnis, die Hans schon im Märchen anwendete: Glück ist Einstellungssache, eine Attitüde – nichts, das man erkaufen oder kontrollieren könnte. Eine gute Nachricht, denn sie bedeutet, dass sich Glücklichsein lernen lässt – durch Unabhängigkeit von den Umständen. mehr →

12 → Liste in Büro

Momentum – 28 Imperative des Erfolgs

  1. Versuche nicht aus der Menge hervorzutreten – meide lieber die Menge!
  2. Leistung ist käuflich – Leidenschaft nicht!
  3. Egal, wie Du Dich entscheidest – es hat seinen Preis!
  4. Hör nicht auf die Meinungen anderer! Es gibt so viele davon.
  5. Vergleiche nie dein Innerstes mit schillerndem Schein!
  6. Erfinde dich immer wieder neu. Überrasche!
  7. Keiner wird sich um deinen Erfolg kümmern. Dafür bist du allein verantwortlich!
  8. Suche nicht immer nach Inspiration. Sie kommt schon (wenn sie will)!
  9. Jeder Mensch wurde kreativ geboren!
  10. Was immer Du vorhast – investiere viele Zeit und Herzblut!
  11. Kümmere dich um deinen guten Ruf!
  12. Übe, Übe, Übe!
  13. Je talentierter einer ist, desto weniger Requisiten benötigt er.

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3 in Watchblog

Motherapp – Der iPhone-App-Anbieter-Vergleich für Blogs

Seit heute gibt es noch eine zweite kostenlose iPhone-App für dieses Blog im Appstore: Karrierebibel.de. Vor kurzem hatte ich über die Möglichkeit berichtet, sich etwa mit Appmakr eine günstige App für sein Blog zu erstellen. Inzwischen gibt es eine Reihe weiterer Dienstleister, die Bloggern oder Webseitenbetreibern diesen Service anbieten. Einer davon ist Motherapp. Auch hier lässt sich die App sehr komfortabel direkt über den Browser konfigurieren. Sie müssen sich dazu nur kurz anmelden und die kostenlose “MotherApp BlogEngine” wählen. Dort können Sie dann

  • den RSS-Feed Ihres Blogs,
  • Ihren Twitter oder Facebook-Feed sowie
  • Ihren Youtube-Account einbinden.
  • Zudem sollten Sie die vorbereiteten Bilder für den Splashscreen (Startseite Ihrer App) in 320 x 480 Pixeln sowie Ihr späteres App-Logo für den Appstore in 512 x 512 Pixeln bereithalten.

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0 → Zitat in Büro

Twitter-Umfrage – Heute war ein guter Tag, weil…

Weil bald Wochenende ist, habe ich gerade noch eine spontane Umfrage bei Twitter gestartet. Die Antworten kamen schnell und zahlreich. Und sahen so aus:

Heute war ein guter Tag, weil…

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…ich 5 Cent am Bilker Bahnhof
(Düsseldorf) gefunden habe.

3 → Gastbeitrag in Büro

Fehlzündung – Warum gute Leistungen dem Chef nutzen und dem Aufstieg schaden

Ein Gastbeitrag von dem Hamburger Journalisten Klaus Werle

KlausWerle

Über dezent gebräunter Haut trägt Jochen Zeitz Armani-Jeans und ein modisches Hemd. Der Puma-Chef sieht aus, als sei er gerade von drei Wochen Ausspannen in seinem Haus in Ostafrika zurückgekehrt. Tatsächlich warten zwei Videokonferenzen auf ihn, ein Mediaplaner-Treffen und ein Dutzend Telefonate mit Vertriebsleitern. So weit die Planung bis zu dem Punkt, den andere ihre Mittagspause nennen würden. Ein Wort, das in Zeitz’ persönlichem Synonymwörterbuch hinter „Zeitverschwendung“ auftaucht. Und Zeitverschwendung kann Zeitz nicht leiden. „Ich werde nervös, wenn nichts zu tun ist.“

Ich traf Zeitz vor einiger Zeit für eine Recherche über „Extremjobber“. So nennt das New Yorker Center for Work-Life-Policy Menschen, die rund um die Uhr erreichbar sind und mehr als sechzig Wochenstunden arbeiten. Berater, Anwälte, Ingenieure, die scherzen, sie nähmen sich jetzt mal einen halben Tag frei, wenn sie ausnahmsweise schon um 20 Uhr aus dem Büro gehen, mehr →

alle → 1-2-3-Tipps

Drei Gesten, die Sie in Bewerbungsgesprächen vermeiden sollten

  1. Hände. Wer die Hände mit dem Handrücken nach oben auf den Tisch legt, wirkt nicht nur schüchtern – er signalisiert damit auch Verschlossenheit. Richtig: Handflächen nach oben und mit langsamen Gesten das Gesagte unterstützen.
  2. Finger. Niemals mit erhobenem Zeigefinger hantieren – wirkt aggressiv, belehrend, altklug. Der Zeigefinger ist der Drohfinger und in Gesprächen tabu. Ebenso: Mit den Fingern an Ringen spielen, drehen – verrät Nervosität, Unsicherheit, eine Lüge.
  3. Beine. Die Beine zu verschränken, deutet immer auf Reserviertheit hin. Ist das obere Bein dem Gesprächspartner abgewandt, bildet es eine regelrechte Blockade. Ebenso wenn die Fußspitzen vom Gegenüber wegzeigen. Richtig: Beine parallel und in Richtung Personaler.
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