5 alle → Interviews
Handwerker kommen leider in diesem Blog viel zu selten vor. Dabei ist hochwertiges Handwerk wirklich eine Kunst für sich - wie diese Dokumentationsreihe eindrucksvoll belegt... mehr →
In Robert Zemeckis Spielfilm Cast Away mimt Tom Hanks den Vielarbeiter Chuck Noland. Er ist Controller bei dem Logistikunternehmen FedEx, reist ständig kreuz und quer durch die Welt und ist deshalb kaum zu Hause. Er empfindet seine Arbeit als ungeheuer befriedigend, schöpft aus ihr wesentliche Impulse für seinen Alltag, aber er flieht nicht etwa in die Arbeit. Mit seiner Freundin Kelly führt er ein harmonisches und erfülltes Privatleben. Sie hält trotz seiner knappen Zeit fest zu ihm. Am Ende ist es ein Flugzeugabsturz, der ihn aus diesem Leben reißt und auf eine einsame Insel verschlägt. Und wieder ist es die Arbeit, die ihn am Leben erhält: Der tägliche Kampf ums Überleben füllt ihn aus und lässt ihn – zumindest anfangs – die Einsamkeit ertragen.
Es ist kein Zufall, dass dieser Noland in einem US-Spielfilm auftaucht. Im Selbstverständnis des Durchschnittsdeutschen wäre er vermutlich erst als Aussteiger so richtig aufgeblüht: Besitzer einer eigenen Pazifik-Insel mit Hängematten-Panorama, einen Job mit freier Zeiteinteilung und einem Basketball-Kumpel namens „Wilson“, der nie widerspricht. Toll. Hierzulande ähnelt Arbeit eher so etwas wie Muskelaufbau: Sie muss weh tun, sonst bringt sie nichts. Entsprechend gestresst sind wir bei unserem Tagwerk, arbeiten uns krumm und kaputt oder sogar tot. mehr →
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Es gehört zu den ehernen Gesetzen, die ewig gelten: Starke Persönlichkeiten eiern nicht herum. Wer seine Karriere anstoßen will, der trifft konsequente Entscheidungen – gerade auch in eigener Sache. Das Credo dieser Menschen lautet: liebe es, lass es oder ändere es. So gewinnen sie Klarheit im Kopf und Hartnäckigkeit im Handeln. Die folgenden Fragen helfen, mehr Klarheit über die eigenen Ziele zu verschaffen:
Müßiggang macht nicht glücklich, Aktivität schon. So ließe sich eine neue Studie von Christopher K. Hsee von der Universität von Chicago zusammenfassen. Zusammen mit seinem Kollegen Adelle X. Yang sowie Liangyan Wang von der Shanghai Jiaotong Universität untersuchte das Trio, warum Menschen in der modernen Gesellschaft ständig so beschäftigt sind und selbst in ihrer Freizeit noch aktiv bleiben oder gar weiterarbeiten wollen. Seine These: “Wir alle haben enorme Energie in uns und wollen Trägheit vermeiden.”
Also suchten sich die Wissenschaftler ein paar Probanden auf dem Campus und ließen diese Fragebögen ausfüllen. Zum Schein. Nachdem die die Listen bearbeitet hatten, konnten die Studenten 15 Minuten Pause machen, bevor sie den nächsten Fragebogen ausfüllen sollten. Dabei standen die Teilnehmer jedoch vor der Wahl: Entweder, sie würden ihre Bögen in einem nahegelegenen Büro abgeben und die restliche Zeit einfach faul rumstehen und abwarten – oder sie gingen zu einem entfernten Büro, wobei sie der Fußmarsch hin und zurück in etwa 15 Minuten beschäftigen würde. So oder so: In beiden Fällen erhielten die Probanden bei der Abgabe einen Schokoriegel. mehr →
Sie sind ein Freund von effektivem Arbeiten? Richtig so. Zeitverschwendung im Job ist schließlich einer der zielsichersten Karrierekiller. Wie aber sieht es mit effektivem Nicht-Arbeiten aus, beherrschen Sie das auch? Oder vergeuden Sie einen Großteil Ihrer wertvollen Freizeit damit, in Gedanken Projekte im Job vorauszuplanen und ach so notwendige Alltagspflichten zu erfüllen?
Schluss damit! Ob Wochenende, Urlaubs- oder Brückentag – machen Sie es richtig und füllen Sie mal wieder die hauseigenen Energiereserven auf. Falls Sie schon so tief im 24/7-Arbeitsdenken festsitzen, dass Sie das richtige Ausspannen bereits seit Jahren verlernt haben: Keine Panik! Denn pünktlich zum Wochenende liefern wir Ihnen einige Anregungen, wie die Freizeit zum wirklich reinen Vergnügen wird. Und da wir effektiv gearbeitet haben, erwarten Sie nicht bloß mickrige zehn, sondern gleich…
Unsere Körpersprache verrät nicht nur unsere Gedanken – sie lässt auch erahnen, wie erfolgreich wir sein werden. Als etwa Wissenschaftler um Alex Pentland Probanden eine 45-minütige Gehaltsverhandlung beobachten ließen, konnten die schon nach nur fünf Minuten sagen, wie das Gespräch ausgehen würde – und lagen damit in 87 Prozent der Fälle richtig.
Bei Bewerbungen ist das offenbar genauso. Jedenfalls gibt es einige Gesten, die den Ausgang des Vorstellungsgesprächs ebenso deutlich wie unmittelbar negativ beeinflussen. Wie jetzt eine CareerBuilder-Umfrage unter mehr als 2500 Personalmanagern in den USA ergab, gibt es gleich acht dieser körpersprachlichen Signale, die Bewerber ins Aus katapultieren können. Auch wenn die Umfrage aus Übersee stammt, halte ich die Ergebnisse für übertragbar – Körpersprache ist schließlich eine globale. Deshalb hier die mehr →
Teamplay wird auch deshalb so geschätzt, weil das Zusammenspiel der Kollegen mehr bewirkt als die Summe der Einzelleistungen. Jedenfalls in der Theorie. In der Praxis funktioniert das deutlich seltener. Trotzdem ist der Glaube daran so unerschütterlich wie das Matterhorn-Massiv.
Warum Teams nicht funktionieren, kann ganz unterschiedliche Gründe haben:
Sie sollten darauf achten, dass es keine peinlichen Fotos von Ihnen in sozialen Netzwerken gibt. Check. Falls es doch welche gibt, dann sollten Sie wenigstens Ihre Verlinkungen darauf entfernen. Check. Alternativ können Sie Ihre Einstellungen zur Privatsphäre so lange hochschrauben, bis nur noch Ihr engster Freundeskreis überhaupt Fotos von Ihnen betrachten kann. Check. Und absolut alle Ihre Kommentare sollten so harmlos sein, dass niemand, von dem Sie in den nächsten 15 Jahren beruflich abhängig sein könnten, sich daran stört. Check?
Personaler checken unsere Internetprofile, um zu sehen, ob uns irgendwelche Eigenschaften untauglich für eine Stelle machen; Verliebte prüfen ihre Dates, Vermieter ihre Mieter und so weiter. Das kennen wir. Haben wir zur Genüge gelesen. Dennoch mahnte Jeffrey Rosen, Juraprofessor an der George Washington Universität, kürzlich in der New York Times dazu, sich die Tragweite von Handlungen im Netz stetig bewusst zu machen. Denn im Gegensatz zu Menschen vergisst das Internet nichts. Zur Verdeutlichung der Konsequenzen genügt die aus dem TV bekannte Miranda-Warnung: Alles, was Sie tun, kann und wird gegen Sie verwendet werden.
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