Vier von fünf deutschen Managern arbeiten mehr als 50 Stunden pro Woche, 96 Prozent arbeiten auch am Wochenende.Nahezu 90 Prozent der deutschen Führungskräfte leiden unter Stress.87 Prozent setzen auf den Ausgleich durch Familienleben und Partnerschaft, 70 Prozent dagegen auf Schlaf.59 Prozent der deutschen Vorgesetzten vertrauen ihren Mitarbeitern, aber nur 53 Prozent der Deutschen vertrauen ihren Chefs. Ihren Kollegen vertrauen hingegen 68 Prozent der Mitarbeiter.75 Prozent der Manager geben zu, mit Hilfe von E-Mails ihre Geschäftspartner oder Kollegen zu belügen.Jede zweite Führungskraft beklagt inzwischen ein schlechtes Gewissen im Job. Jeden zehnten Manager quält das Gewissen einmal pro Woche.64,2 Prozent der Menschen glauben, dass fiese Chefs von ihrem Verhalten profitieren.Rund 76 Prozent der deutschen Manager ist ihre persönliche Reputation im Internet wichtig bis sehr wichtig. 15 Prozent gestalten sie bereits aktiv mit.10 Prozent der deutschen Arbeitnehmer haben Lust, sich per E-Mail-Trojaner an ihrem Boss zu rächen.80 Prozent der deutschen Chefs aus der mittleren Führungsebene sind Duckmäuser und Anpasser. Nur jeder Fünfte traut sich, eindeutig Position zu beziehen.Die Chefs der 30 Dax-Unternehmen verdienten 2007 im Schnitt jeweils 3,4 Millionen Euro pro Jahr.Promovierte Führungskräfte verdienen jährlich rund 13.000 Euro mehr als solche, die keinen Doktortitel besitzen.67 Prozent der Führungskräfte meinen, dass den Themen Lernen und Weiterbildung zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird.Jeder Chef hat im Durchschnitt sieben Mitarbeiter.Die Frauenquote im Management von Großunternehmen liegt bei knapp 12 Prozent, bei mittelständischen Unternehmen sind es 17 Prozent.35 Prozent der Mitarbeiter wollen einen männlichen Boss, nur 14 Prozent einen weiblichen.77 Prozent der Arbeitnehmer haben einen Mann als Vorgesetzten, 23 Prozent eine Frau.36 Prozent der Männer und 42 Prozent der Frauen geht ihr Boss vor allem montags auf die Nerven.
*Zusammengestellt aus diversen Umfragen.
Siehe auch: Der Boss in Zahlen, Das Büro in Zahlen, Schuhe, Stiefel und Stilettos in Zahlen, Die Weihnachtsfeier in Zahlen
1. Kommentar
Frank Hamm
14.10.07 um 20:37 Uhr
Manueller Trackback: [...] Provokative Gegenthesen* zu Jochen Mais “Chefsache – Der Boss in Zahlen”: [...]
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gabaretha
14.10.07 um 23:37 Uhr
Manueller Trackback: Arbeit in Zahlen
Besser und besser, Gaba
3. Kommentar
Wolfgang
15.12.07 um 11:59 Uhr
Reicht mir schnell ein Taschentuch, damit ich die Tränen auffangen kann.
Es ist schon ein schweres Schicksal, Manger zu sein.
Das größte Problem wird wohl sein, die viel zu hohen Gehälter zu verwalten.
Wohin mit der ganzen “Kohle”? Den genauso viel arbeitenden Mitarbeitern, darf man ja nichts davon abgeben, sonst sind sie nicht mehr so gefügig und haben nicht mehr soviel Angst um ihren Job.
4. Kommentar
Maren
15.12.07 um 18:05 Uhr
Nur noch zweimal schlafen dann ist…zwar noch nicht Weihnachten, aber endlich die komplette Karrierebibel auf dem Markt. Juchuh! Ich bin mal gespannt, was mich da noch so alles für Zahlen, und schockierende Wahrheiten über die Sprossen der Karriere erwarten. Die Auszüge fand ich bisher echt klasse. Seitdem ich die Seite kenne habe ich auch öfter mal in die WiWo geschaut, um zu sehen wie die arbeiten, die anscheinend schon im ganz oberen Teil der Leiter angekommen sind. Ich bin gespannt wie es weitergeht und hoffe, dass ich in 7 Jahren dank der Karrierebibel die Vol.2 dazu aufstellen kann. :)
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