19 von Newsletter am 20. April 2009 → Fundsachen in Watchblog

Karrierebibel-Newsletter vom 20. April

Arbeitsmarkt Deutschland

Abschied von der Privatsphäre (Wiwo): Wie viel Offenheit in der Öffentlichkeit ist noch gesund? Klaus Eck warnt vor dem Streben nach Aufmerksamkeit und rät zu mehr Zurückhaltung. Ein Diskussionsaufruf.

Kein Geld mehr für Arbeitslose (Spiegel): Der Bundesagentur für Arbeit könnte schon bald das Geld ausgehen, die Rücklagen reichen nur noch bis Oktober. Ursache: die Wirtschaftskrise.

Fiese Chefs (Handelsblatt): In Krisenzeiten steigt die Gefahr, wegen vermeintlicher Bagatellen den Job zu verlieren. Bei Spesenrechnung, der Mitnahme von Arbeitsunterlagen oder flapsigen Bemerkungen werden manche Chefs derzeit richtig fies.

Erfolgreicher absteigen (SZ): Der Autor und Trainer Hans Ruoff fordert zu mehr Ehrlichkeit im Umgang mit dem Scheitern auf – und weist im Interview auf Menschen hin, die trotz Niederlage Gewinner wurden.

Trümmerfrauen können’s besser (MM): Weibliche Führungskräfte könnten gerade jetzt dazu beitragen, dass Unternehmen gestärkt aus der Krise hervorgehen – findet McKinsey-Director Jürgen Kluge.

Riskante Geschenke (FAZ): Wer ein Fußballspiel-Ticket von seinem Kunden annimmt, kann dafür gekündigt werden, urteilte jetzt das Landesarbeitsgericht in Mainz. Allein der Anschein der Bestechlichkeit reicht als Grund.

Unsicherheit statt Optimismus (FAZ): Inzwischen müssen auch die einst so umworbenen Ingenieure länger nach Jobs suchen und Kompromisse eingehen.

Gründerwettbewerb (Wiwo): Mit renommierten Partnern geht der WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerb in die nächste Runde. Auf die Gewinner wartet ein Preispaket im Wert von 300 000 Euro.

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Freiwillige Entwicklungshilfe – und jetzt? Vom 3. bis 8. August 2009 startet in Potsdam die Rückkehrerkonferenz “Und jetzt?” für junge Leute, die sich im Ausland entwicklungspolitisch und zivilgesellschaftlich engagiert haben. 250 Teilnehmer können sich dort austauschen, Erfahrungen weitergeben und Vorträgen lauschen.

Arbeitsmarkt international

Aufschwung frühestens 2010 (Abendblatt): EU-Kommissar Vladimir Spidla warnt vor sozialen Unruhen und fordert mehr Kurzarbeit in ganz Europa.

Teenager-Gründerwelle (WSJ): Weil der US-Arbeitsmarkt kaum noch Aussichten bietet, gründen immer mehr junge Amerikaner ein Internet-Startup.

US-Experten pessimistisch (RTO): Mehr als zwei Drittel der US-Personaler wollen im laufenden Quartal mit Arbeitsplatzabbau oder Lohnkürzungen auf die Krise reagieren.

Pizza statt Parkett (Seattlepi): Vor allem ältere Arbeitnehmer finden derzeit kaum noch einen Job in den USA. Ein früherer Parketthändler etwa trägt jetzt Pizza aus.

Kampf gegen Wal-Mart (APP): Mit 100.000 Anrufen und 27.000 Briefen machen sich Arbeiter in den USA für ein Gesetz stark, das ihnen gegenüber dem Einzelhandelsriesen Wal-Mart mehr Rechte einräumen soll.

Engel für die Jobsuche (Forbes): Per Twitter, Facebook & Co. helfen derzeit hunderte Freiwillige Arbeitslosen bei der Jobsuche – und haben schon einige in Lohn und Brot gebracht.

Tipps für mehr Erfolg

Besser bewerben (SZ): Bei der Bewerbung kommt es nicht nur darauf an, sich gut zu verkaufen, sondern auch die richtigen Rückfragen an den Arbeitgeber in spe zu stellen.

RSS-Management (Unclutterer): Wie lassen sich über 1000 RSS-Feeds managen und lesen? Im Prinzip: gar nicht. Allerdings lässt sich das Chaos etwas strukturieren.

Aus für Laberrunden (Welt): Viele Meetings laufen schlecht und schleppend. Gründe: Ungenügende Vorbereitung, ungeschickte Moderation, unstrukturierte Agenda. Wie Sie besser konferieren.

Erstehilfekasten für Unternehmer (NBC): Streit, Romanzen, Racheakte, Neid, Drogen: Wie Sie als Gründer mit den zehn schwierigsten Situationen fertig werden.

Neu-Anfang dank Abfindung (AARP): Gekündigt? Wie es nach dem goldenen Handschlag weitergehen sollte.

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Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Oder aber Sie kommen gleich zum Punkt. Am besten hier mit einer kompakten Textanzeige. Bei Interesse schicken Sie eine Mail mit dem Betreff „TEXTANZEIGE“ an newsletter.karrierebibel[ät]googlemail.com.

Umfrage der Woche

Wie wichtig ist Ihnen Eigen-PR im Internet? … Mitabstimmen

Vorwochen-Umfrage: Rund 60 Prozent möchten keine Nachrichten mehr über die Wirtschaftskrise lesen… Weitere Ergebnisse

Neues aus der Forschung

Väter als Vorbild (Accenture): 36 Prozent der Männer und 32 Prozent der Frauen werden bei ihrer beruflichen Planung von ihren Vätern beeinflusst, so das Ergebnis einer Untersuchung von Accenture. Freunde spielen bei 37 Prozent der Frauen und bei 40 Prozent der Männer allerdings die wichtigere Rolle.

Talent zum Chef (FAZ): Charme, Intelligenz, Authentizität und ethisches Handeln – das sind einige der Eigenschaften, die gute Führungskräfte mitbringen sollten.

Karrierekiller Rache (DLF): Wer im Job stets auf Rache sinnt, hat die schlechteren Karrierechancen, so Forscher der Unis Bonn und Maastricht.

Twitter senkt Moral (DailyMail): Hirnforscher haben herausgefunden, dass soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook ihre Nutzer ignorant machen und deren Moral gefährden.

Effektivere Teams (APS): Je mehr in Gruppen geredet wird, desto wertloser werden die ausgetauschten Infos, fanden US-Forscherinnen in einer Metastudie heraus.

Einmal ums Blog

Personalakte (Bewerberblog): Personaler versus Programmierer – wie beide Ihre Bewerbung lesen würden… eine amüsante Illustration.

Schreibblockade (Artofmanliness): Einen handschriftlichen Brief zu schreiben ist eine hohe Kunst. Leider beherrschen sie immer weniger.

Rufrettung (Fuellhaas): Die Fastfood-Kette Domino’s Pizza reagiert vorbildlich auf ein geschmackloses Youtube-Video zweier Mitarbeiter, die sich Käsestücke erst in die Nase schoben bevor sie damit ein Sandwich zuzubereiten. Der Domino’s Geschäftsführer diskutierte über den Fall mittels seines Twitter-Accounts.

Rechte in der Probezeit (Absolventa): Welche Ansprüche haben frisch Angestellte in Sachen Gehalt, Urlaub und Kündigung während der Probezeit?

Karriere oder Selbstverwirklichung? (Uni-Blog): Welche Fragen sich Studenten in spe bei der Studienwahl stellen sollten.

Ein ♥ für Blogs (Stylespion): Kai Müller will am morgigen Dienstag eine herzige Blogaktion starten: Alle, die darauf Lust haben, sollen dann einen Beitrag mit dem Titel “Ein ♥ für Blogs” publizieren, in dem sie ihre lesenswerten deutschsprachige Blogs vorstellen – auch über den eigenen Blogtellerrand hinaus. “Im Idealfalle entdecken wir alle neue Perlen und sorgen dafür, dass man sich untereinander ein wenig vernetzt (ja, so wie früher!).”

Campus-Reports

Facebook-Loser (Researchnews): Eine Studie zeigt: Studenten, die auf Facebook besonders aktiv sind, studieren weniger gut und erzielen schlechtere Noten als ihre Kommilitonen, die bei keinem Online-Netzwerk registriert sind.

Angst vor den Deutschen (ZEIT): Nachdem Österreich die Studiengebühren abgeschafft hat, rechnet die dortige Regierung mit “Gebührenflüchtigen” aus Deutschland.

Bologna-Schwachpunkte (SZ): Die Klagen über die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge nehmen zu, Hauptgründe: zu wenig Personal, zu wenig Platz, zu viele altmodische Professoren.

Studis an die Schulen (ZEIT): Weil es an Lehrern mangelt, stellen einige Schulen günstige Studierende als Vertretungslehrer ein.

Das Praktikum danach (Brazen Careerist): Nur wenn es wertvolle neue Erfahrungen liefert und eine Herausforderung bietet, sollte man nach dem Examen ein Praktikum absolvieren – aber nur beim Wunscharbeitgeber.

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Unser Tipp für alle Selbstständigen, der neue GRATIS Download: Das FinanzplanTeam zeigt Ihnen als Chef einen einfachen und gangbaren Weg auf, wie man auf Dauer erfolgreich mit seinen Finanzen wirtschaftet. Nutzen Sie den Finanzplan Newsletter für sich und sichern Sie sich jetzt die kostenfreie 17-seitige Broschüre des FinanzplanTeams: “So geht es Ihnen als Chef finanziell auf Dauer gut” im PDF-Format.

Worte der Woche:

“Die junge Generation (…) legt mehr Wert auf Freiheit als auf Dienstwagen und wird sich nicht mehr den ganzen Tag an den Schreibtisch ketten lassen.”
Markus Albers, Buchautor, im Work-Innovation-Blog

“Es gibt auch ein Leben nach den Millionen.”
Klaus Schmidt, Ex-Multimillionär und Buchautor, in der FAZ

“Heute finden Sie über jeden etwas im Internet. In Zukunft sicher noch mehr, wenn die Generation StudiVZ selber Karriere macht. Deswegen sollten diese Leute darauf achten, was sie von sich im Netz preisgeben.”
Stefan Fischhuber , Personalberater, in der WirtschaftsWoche

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1. Kommentar

A. Groß-Bölting
20.04.09 um 09:52 Uhr

Zum Thema: “Twitter senkt Moral (DailyMail)” ist sicher der Beitrag bei Bildblog lesenswert, wenn auch von mir nicht gründlich nachrecherchiert ;-)

Siehe http://www.bildblog.de/7352/twitter-macht-journalisten-dumm/

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