Die größten Bewerbungssünden

Bei einer Umfrage unter 500 Top-Headhuntern wurden jetzt die größten Bewerbungssünden von Managern ermittelt: 44,2 Prozent bemängeln, dass sich die Kandidaten nicht ausreichend auf ihre Jobinterviews vorbereiten. 43,2 Prozent der Personalberater finden die Bewerbungsunterlagen ungenügend. 35,2 Prozent sagen, die Manager könnten nicht zwischen Durchsetzungsstärke und Aggression unterscheiden. 30,6 Prozent finden, die Manager seien räumlich völlig immobil. Zudem kritisieren 30,4 Prozent, dass sich die Manager nach dem Erstkontakt nicht mehr melden würden, 28 Prozent verkaufen sich obendrein unter (!) Wert. 26,8 Prozent der Headhunter beobachten, dass die Führungskräfte ihre Jobsuche völlig unstrukturiert betreiben und 18 Prozent bedanken sich nach dem Interview nicht einmal. (Forbes)

Weitere Forschungsnews

Alkohol (Welt): Wer viel Alkohol trinkt, bringt seine inner Uhr aus dem Takt – auch noch Tage nach dem letzten Getränk.

Choleriker (Welt): Wie man aggressiven Menschen begegnen kann.

Schlafstörungen (Eurekalert): Ältere Frauen schlafen besser – Männer im Alter dafür immer schlechter.

Arbeitsmarkt

Gehälter 2010 (SZ): Arbeitnehmer müssen sich im kommenden Jahr bescheiden, die Gehälter in Deutschland steigen nur geringfügig. Im europaweiten Vergleich liegen die Deutschen damit hinten.

Mobiles Büro (NYTimes): Immer mehr Menschen machen das Auto zum Büro – mit fatalen Folgen.

Ausbildungsplätze (Zeit): Die doppelten Abiturjahrgänge stellen sich auf schärfste Konkurrenz ein. Ausbildungsplätze werden noch knapper.

Frauendiskriminierung (Spiegel): Warum die Arbeitswelt noch immer Frauen benachteiligt.

Mobbing (Welt): Mobbing und Burnout im Job verursachen in Deutschland jährlich volkswirtschaftliche Kosten von rund 6,3 Milliarden Euro.

Und tschüss! (Wiwo): Immer mehr Deutsche suchen ihre berufliche Zukunft im Ausland.


Zahl der Woche

70 Prozent der Studenten wollen nicht, dass Personaler Soziale Netzwerke zur Recherche von Bewerbern einsetzen. Helfen wird das aber nicht. [Economic Times].

Tipps für mehr Erfolg

Home-Office (FAZ): Es ist ein Mythos, dass man zuhause effizienter arbeiten würde als im Büro. Tatsächlich sind es die Teams die produktiver machen.

Twitter-Bewerbung (Zeit): In manchen Branchen ist die Bewerbung per Twitter schon Alltag.

Ignoranz (WSJ, Fortune): Was Sie tun können, wenn Sie Ihr Chef ignoriert oder verrückt macht.

Choleriker (Welt): Wie man aggressiven Menschen begegnen kann.

Innovationen (Lifehack): Vorbereitung, Aufmerksamkeit, Neugier – Wo all die guten Ideen herkommen.

Campus Reports

Uni-Frust (SZ): Zehn Jahre nach der Bologna-Reform klagen die Bachelors in spe: Noch nie war der Leistungsdruck so hoch. Nahezu jeder Dritte Student gibt deshalb auf.

Uni-Bürokratie (FAZ): Wie schwer es tatsächlich ist eine Hochschulzulassung zu bekommen.

Uni-Gebühren (SZ): Ziehen die Privatunis ihren Studenten nur das Geld aus der Tasche oder lohnt sich die Investition in die eigene Zukunft? Eine Bilanz.

Einstiegsgehälter (Welt): Eine Studie vergleicht, wie viel Akademiker in Deutschland beim Berufseinstieg verdienen können.

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Umfrage der Woche

Könnten Sie sich vorstellen, Twitter zur Jobsuche einzusetzen? Mitabstimmen

Vorwochen-Umfrage: 47 Prozent vertrauen ihrem Chef nur eingeschränkt, seinen Versprechen aber nicht… Weitere Ergebnisse

Wort der Woche

“Sie müssen als Autor bereit sein, im wirklich großen Stil zu scheitern. Sie müssen so hoch zielen, dass Sie ganz tief fallen können. Dann, vielleicht, haben Sie Erfolg.”
Frank Schätzing, Bestseller-Autor, der sich weigert eine Erfolgsformel für seine Bücher zu nennen, es dann aber doch tut – in der SZ.

Best of Karrierebibel: Die meistbeachteten Artikel der Woche

  1. Twitter-Flussdiagramm – Wann sollten Sie einen Tweet löschen?
  2. Die 3 typischen Phasen von Social Media Ignoranz
  3. Zukunft der Arbeit – Vom Arbeitnehmer zum Wissenszulieferer

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