Von Jochen Mai // 18 Kommentare

Verschenkt statt verkauft – Sechs Gründe, warum Angestellte vom Prinzip kostenlos profitieren

Ein Gastbeitrag von Kerstin Hoffmann

Es gibt nur wenige Dinge, die mehr werden, wenn man sie teilt. Fachwissen gehört dazu. Wenn Sie Ihre Expertise ängstlich hüten und vor anderen schützen, können Sie zwar sicher sein, dass auch niemand anders die Lorbeeren erntet. Dafür erfährt aber auch keiner, was in Ihnen steckt. Wer sein Wissen dagegen freigebig an andere weiter verteilt, leistet mehr als nur die gute Tat. Er nützt damit auch sich selbst. mehr

Von Christian Mueller // Schreibe einen Kommentar

Beruf oder Berufung? – Finden Sie heraus, welcher Job wirklich zu Ihnen passt

Welcher Beruf passt zu mir? – Vor dieser Frage stehen jedes Jahr tausende von Schülern und Absolventen, die sich zwischen Ausbildung und Studium entscheiden oder sich um die erste Arbeitsstelle bemühen müssen. Die Suche nach einem Beruf der gleichzeitig auch Berufung ist, kann sich dabei schwierig gestalten. Mit unserer Strategie wird die Suche jedoch einfach. mehr

Job 0
Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Druckausgleich – Gestresste Männer werden nicht aggressiver, sondern sozialer

Hand aufs Herz: Wie reagieren Sie bei Stress? Werden Sie dünnhäutig oder einsilbig? Kanalisieren Sie den steigenden Druck durch Schreien, Heulen oder Schokolade? Also, es gibt da so eine Theorie. Der zufolge sollen Menschen (wie die meisten Tierarten auch) bei Stress in eine Art Kampf-oder-Flucht-Muster („fight-or-flight“) verfallen. In den Neunzigerjahren kam dann noch die These hinzu, dass Frauen auf Stress nach dem „Tend-and-befriend-Konzept“ reagieren. Also mit einem beschützenden („tend“) und Freundschaft anbietenden („befriend“) Verhalten reagieren. Männern hingegen wurde unterstellt, bei Stress aggressiv zu werden. Zu Unrecht, sagt jetzt eine Gruppe Freiburger Wissenschaftler um die Psychologen und Neurowissenschaftler Markus Heinrichs und Bernadette von Dawans und widerlegt damit zugleich eine fast 100 Jahre alte Lehrmeinung. mehr

Job, Studie 0
Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Virale Mundpropaganda – Mathe-Beweis, warum sich Informationen in Social Media rasend verbreiten

Kaum gepostet, zieht die Meldung, die Infografik, das Foto oder Video auch schon seine Kreise – wird getwittert, gefacebookt, geplusst. Das volle Programm. Marketingfachleute träumen regelmäßig von einem solchen viralen Erfolg einer Kunde, die schneller im Netz rum ist, als sie Katze im Sack sagen können. Aber warum ist das so? Warum überhaupt verbreiten sich Informationen derart rasant in sozialen Netzwerken? Drei Saarbrücker Informatiker sind der Sache nun genauer nachgegangen und konnten einen mathematischen Beweis dafür liefern – samt überraschender Erklärung. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Sofort auflegen! – Von Tischmanieren und Tischsünden (Infografik)

Du bist, wie du isst. Ganze 89 Prozent der Deutschen – und das generationsübergreifend – finden, dass gute Tischmanieren nach wie vor wichtig sind. Trotz Fast Food und Coffee to go genießen das gemeinsame Essen und der Anstand bei Tisch dabei noch immer einen hohen Stellenwert. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Margarine-Herstellers Deli Reform. Rund 91 Prozent der Befragten finden sogar, dass das gemeinsame Essen entspannter verläuft, wenn sich alle am Tisch zu benehmen wissen. Mehr noch: Die Mehrheit (92 Prozent) der über 55-Jährigen meint, dass sich anhand der Tischsitten eine gute Kinderstube erkennen lässt, Dreiviertel der unter 34-Jährigen sehen dies genauso und halten gute Tischmanieren in der Erziehung für wichtig (siehe Infografik). mehr

Knigge 0
Von Christian Schroff // 3 Kommentare

Der Arbeitsmarkt kippt – Wie viel Macht haben Bewerber wirklich?

Die Zeiten ändern sich: Massenarbeitslosigkeit scheint zumindest für Hochqualifizierte MINT-Absolventen ein vergangenes Phänomen zu sein. Auch für qualifizierte Techniker ist es zur Zeit leicht, eine neue Stelle zu finden, für Pflegepersonal werden angeblich mancherorts schon Bleibeprämien gezahlt. Kann man also ganz entspannt auf Stellensuche gehen, wenn man die nötige Qualifikation besitzt, und jede Forderung durchsetzen? mehr

Job 3
Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Der Bowery-El-Effekt – Warum wir Dinge hören, die gar nicht mehr da sind

Wer ganz unten angelangt ist, kann sich zumindest mit einer Tatsache trösten: Von hier aus kann es nur noch besser werden. Die „Bowery“ im Süden New Yorks war Mitte des vergangenen Jahrhunderts so ein Ort. Die Straße galt als Boulevard der Obdachlosen, eine Anlaufstätte für Alkoholiker und allerlei kleiner und großer Krimineller. In den Straßenecken staute sich der Müll und die vertrocknete Kotze aus vergangenen Tagen, die auch keine besseren waren. Wer es irgendwie konnte, mied die Gegend tunlichst. Es sei denn, er verspürte Todessehnsucht oder war ein ausgemachtes Schlitzohr. mehr

Job 2
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Interviews

Wer schön sein will, muss nicht leiden – Warum die LesMads-Chefbloggerin Feinstrumpfhosen hasst

Ein Interview mit der LesMads-Chefbloggerin Katja Schweitzberger

Neueste Fashion-Trends und seriöses Büro-Outfit: Das kann durchaus ein Gegensatz sein. Der Anspruch unserer Knigge & Dresscode-Rubrik ist, beides unter einen modischen Hut zu bringen. Und Katja Schweitzberger kennt sich bestens mit High Fashion, Independent-Labels und kleinen Newcomer-Marken aus. Die bekennende Feinstrumpfhosen-Hasserin ist Chefbloggerin von LesMads, einem der bekanntesten deutschen Modeblogs. Gerade ist sie aus Los Angeles zurück und plädiert im Berufsleben für Bequemlichkeit sowie Mut zum persönlichen Stil. (weiterlesen …)

A United Prototype product. - Made with love in Cologne, Germany.
  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen