Von Jochen Mai // 12 Kommentare

Einstiegsgehälter 2008 – Was Akademiker verdienen können

Was können Berufseinsteiger heute verdienen? In welchen Jobs gibt es mehr Gehalt? Gibt es Branchenunterschiede, regionale Unterschiede und welchen Unterschied machen die Personaler bei Bachelor-, Master- oder Diplom-Absolventen?

Das sind wichtige Fragen, schließlich macht so mancher seine Berufswahl davon abhängig. Einen wirklich guten und aktuellen Überblick gibt die ganz frische Gehaltsstudie 2008 der auf Akademiker spezialisierten Personalberatung Alma-Mater. Hierzu wurden insgesamt 1946 Gehaltsangaben von 864 Unternehmen zwischen November 2007 und Februar 2008 ausgewertet. mehr

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Ohne Vitamine – 60 Prozent wollen einen Job ohne Hilfe

60 Prozent der deutschen Arbeitnehmer wollen lieber ohne gute Beziehungen Karriere machen, das ist der Tenor einer aktuellen Monster-Umfrage unter 958 Erwerbstätigen in Deutschland. 47 Prozent der Befragten gaben an, sich ihre aktuelle Position selbst erarbeitet zu haben, 13 Prozent lehnen es gar komplett ab, ihre Beziehungen für die Karriere zu nutzen. Dem gegenüber stehen 29 Prozent, die dazu stehen, dass schon einmal ein Bekannter ein gutes Wort für sie eingelegt, beziehungsweise sie empfohlen hat. Und 11 Prozent sagen: „Meine derzeitige Position habe ich, weil ich den Chef persönlich kenne.“ mehr

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Augenblick mal – Die Kraft des Augenspiels

BlinkEine Dittelsekunde. Länger dauert der menschliche Lidschlag nicht. Alle 20 bis 30 Sekunden blinzeln unsere Augen, um Tränenflüssigkeit auf dem Auge zu verteilen und Schmutz wegzuwischen. Es ist ein körperlicher Reflex, dem man kaum Beachtung schenkt. Zu unrecht.

Körpersprache, Gestik und Mimik beschäftigen Psychologen seit Jahrzehnten. Dass sie unmittelbarer wirken als Worte, gilt als gesichert. Die Sprache der Augen kommt aber oft zu kurz, dabei ist sie ein Spiegel der Seele und verleiht dem Schau-Spieler große Wirkung. Wer redet, blinzelt häufiger als einer, der schweigt. Ist das umgekehrt, kann man davon ausgehen, dass sich der Zuhörer langweilt. Häufiges Augenklimpern wiederum, wie es Frauen gerne anwenden, wenn sie einem Mann Interesse signalisieren, ist in Wahrheit eine Unterwürfigkeitsgeste. Der starre, intensive Blick dagegen wird als Zeichen von Stärke und Charisma gewertet. Der Schauspieler Michael Caine soll jahrelang geübt haben, um bei Naheinstellungen kaum zu blinzeln. mehr

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Volles Ohr – Was Pendler auf dem Weg zur Arbeit hören

PendlerMorgen geht die Mühle wieder los: Montag. Eine neue Arbeitswoche beginnt und damit für viele auch die Pendelei zur Arbeit. Von den rund 36 Millionen Erwerbstätigen sind rund 30 Millionen Berufspendler, so das Statistische Bundesamt. 67 Prozent nutzten dabei vor allem ein Auto. Die meisten Pendler (52 Prozent) wohnen zwar nicht weiter als zehn Kilometer von ihrem Arbeitsplatz entfernt, rund 17 Prozent legen aber auch mehr als 25 Kilometer zurück, 5 Prozent sogar mehr als 50 Kilometer – pro Strecke.
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Fundbüro – Lesenswertes aus dem Netz

Du bist, was du liest

Als ich damals die Blogparade zur Ferienlektüre startete, hatte ich wirklich keine Hintergedanken. Ich wollte einfach nur ein paar Buchtipps für den Urlaub sammeln. Nun aber haben Forscher herausgefunden: Was wir lesen, welche Musik wir hören oder welche Kunst wir mögen, verrät viel über uns selbst: mehr

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Konkursmasse – Was Banker jetzt beachten sollten

Ein Gastbeitrag vom Frankfurter Arbeitsrechtler Peter Groll

Heute: Wieder Aufatmen an der Wall Street. Die US-Regierung will den wankenden Banken womöglich ihre giftigen Schulden von rund 500 Milliarden Dollar abnehmen. Für die insolvente US-Investmentbank Lehman Brothers gibt es jedoch kaum Rettung. Sie wird zerlegt, gesunde Konzernteile kauft die britische Barclays-Bank, aber eben nur die. Damit dürfen zumindest rund 9000 der bisher 25.000 Mitarbeiter hoffen, ihren Job zu behalten. Für die Angestellten der deutschen Lehman Brothers Bankhaus AG ist das aber nur ein schwacher Trost. Viele könnten trotzdem schon bald von betriebsbedingten Kündigungen betroffen sein. Diese müssen sich zwar am Kündigungsschutzgesetz orientieren, jedoch entfällt bei einer Betriebsschließung die Sozialauswahl, so dass dann nur die üblichen Kündigungsfristen einzuhalten sind. mehr

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Casino Wallstreet: War Gier an allem schuld?

GehaltsrechnerZuerst rettet die amerikanische Notenbank Fed die Investmentbank Bear Stearns mit einer 29-Milliarden-Bürgschaft, nun muss sie für die Rettung des Versicherungsriesen AIG 85 Milliarden Dollar bereitstellen. Die Verstaatlichung der Hypothekeninstitute Fannie Mae und Freddie Mac wiederum könnte die Steuerzahler am Ende 300 Milliarden kosten. Die Pleite von Lehmann Brothers ist mit 613 Milliarden Dollar gar eine der größten in der Geschichte der USA. Und hierzulande? 500 Millionen mal eben so futsch, weil die KfW zwielichtige Geschäfte mit Lehmann Brothers gemacht hat und obendrein 300 Millionen an das längst insolvente Bankhaus überwiesen hat. Schon vorher musste die Staatskasse (und damit wir alle) für Misswirtschaft bei der IKB mit rund 2 Milliarden Euro einspringen. Und weiterhin ist nicht klar, wer vielleicht immer noch ein paar faule Kredite oder windige Transaktionen in seinem Portfolio stecken hat. mehr

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Ich bin ich – Was ist eigentlich Authentizität?

Identität
Ich bin Blogger. Ich bin Journalist, Autor, Ehemann, Vater, Volkswirt. Aber ist das schon authentisch?

Erst kürzlich habe ich über Selbst-PR geschrieben. Egomarketing ist ein deutlicher Trend, der nicht zuletzt durch die boomenden sozialen Netzwerke im Internet enormen Auftrieb bekommen hat. Der eigene Ruf, das virtuell designte Image wird für den Erfolg immer wichtiger und die Optimierung des Selbst, der Fassade zum wichtigen Karrierefaktor. Oft ist das, was dabei herauskommt, sogar perfekter als das Original. Aber was davon ist dann noch real? Und wie lange bleibt derjenige, der so handelt, selbst noch echt und wo beginnt die Verkaufe, der Bluff?
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Qual der Wahl – Entscheidungen machen müde

Lesen oder arbeiten? Kommentieren oder ignorieren? Weiterlesen – oder weiterklicken?

Ob privat, im Job oder im Blog: Ständig stehen Sie vor einer Vielzahl von Entscheidungen. Rund 20.000 Entscheidungen treffen wir täglich, die meisten davon binnen Sekunden. Das macht diese nicht gerade leichter, manchmal sogar geradezu tückisch. Gerade im Job geraten wir immer wieder in Situationen, in denen wir blitzschnell entscheiden müssen, ohne es wirklich zu wollen. Denn im Büro stehen Sie mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 60 Prozent unter Zeitdruck. Das hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin ermittelt. mehr

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Schöngeist – Männer halten Attraktivität für Karriereturbo

Hauptsache schön. 90 Prozent der Männer glauben, dass attraktives Aussehen wichtig ist, um beruflich erfolgreich zu sein. Bei den Männern zwischen 30 und 39 Jahren finden das sogar 97 Prozent, so das Ergebnis einer deutschlandweiten TNS Infratest Umfrage unter 1000 Männern. Die ältere Generation zwischen 40 und 59 Jahren sieht das nahezu genauso: 85 Prozent stimmen der These zu. Nur das soziale Netzwerk wird im Schnitt mit 93 Prozent höher bewertet als attraktives Aussehen.

Interessant sind allerdings die regionalen Unterschiede: Während Männer in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ihre Attraktivität wichtiger finden als ihr Netzwerk (95 Prozent zu 92 Prozent), bleiben die Nordlichter konservativer: Hier sehen 95 Prozent das Netzwerk als Karriereturbo Nummer eins und erst danach ihr Aussehen mit 89 Prozent. mehr

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Die Grundregeln für ein Bewerbungsschreiben

  1. Individuell. Man kann es gar nicht oft genug betonen: Schreiben Sie jede Bewerbung individuell und nie aus Ratgeberbüchern ab! Die lesen auch Personaler. Vielmehr: Kommen Sie gleich zum Punkt und überraschen Sie mit einem ungewöhnlichen ersten Satz.
  2. Aktiv. Die Langeweile von Substantiven in Bewerbungsschreiben ist so offensichtlich wie in diesem Satz. Formulieren Sie aktiv, kleiden Sie Ihre Motivation in Verben, kreiieren Sie Kurzprosa. Im Anschreiben geht es um ein flammendes Plädoyer, Fakten finden sich genug im CV.
  3. Zielgerichtet. Was wollen Sie? Was fasziniert Sie an diesem Job? Vor allem aber: Warum sind Sie der Beste, den das Unternehmen dafür finden kann? Diese Fragen sollten Sie in jedem Anschreiben beantwortet werden. Unmittelbar und nicht länger als auf einer Seite.
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Alphamann und Betawolf – Lektionen aus dem Tierreich

Ein Gastbeitrag von Matthias Nöllke

matthias-noellkeMatthias Nöllke, Karrierebibel-Lesern bereits aus diesem Interview bekannt, ist Autor im Bereich Wirtschaft und Management und arbeitet Leitwolfals Journalist für den Bayerischen Rundfunk in München. Gerade hat er wieder ein neues Buch geschrieben, das diese Tage veröffentlicht wird: Von Bienen und Leitwölfen: Strategien der Natur fürs Business nutzen. Aus dem 256-Seiten starken Werk veröffentlicht er hier exklusiv ein Exzerpt.
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Gehaltsvergleich – Was Uniabsolventen verdienen können

Einstiegsgehälter von Hochschulabsolventen

(Durchschnittliches Jahresbrutto nach Branchen, Bereichen/Qualifikationen):

Branche \ Bereich Finanzen Personal Marketing Ingenieure Juristen
High-Tech 44.000 41.000 38.000 46.000 48.000
Konsumgüter 46.000 41.000 42.000 43.000 48.000
Automotive 42.000 39.000 37.000 48.000 51.000
Pharma 48.000 44.000 43.000 48.000 53.000
Industrie 46.000 43.000 40.000 45.000 52.000
Chemie 47.000 46.000 43.000 49.000 53.000

Quelle: Mercer Deutschland, Basis: 8076 Datensätze aus 367 Unternehmen

Erstaunlich: Obwohl der Ingenieurmangel immer wieder beklagt und die Juristen-Schwemme moniert werden, erzielen letztere deutlich höhere Einstiegssaläre.

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Hausordnung: Drei einfache Regeln