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Hyperhidrose – Wenn das Schwitzen zur Hölle wird

Rein biochemisch betrachtet, sind am Schwitzen zunächst nur zwei Dinge interessant: Die Menge und die Zusammensetzung. Rund einen Liter Schweiß sondert der Körper an normalen Tagen ab. Dazu muss es weder heiß sein, noch muss man sich dafür groß anstrengen. Wer sich aber anstrengt, viel und regelmäßig schwitzt, wie Leistungssportler etwa, schafft natürlich mehr. Fußballprofis schwitzen bei einem Spiel auch schon mal bis zu fünf Liter aus.

Das meiste davon ist allerdings Wasser. Beim durchschnittlichen Schweiß machen die darin enthaltenen Mineralstoffe, Milch-, Harn- und Fettsäuren allenfalls ein Prozent aus – und selbst diese Zusammensetzung ist abhängig davon, wie viel und was man vorher trinkt und isst. mehr

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Jobwechsel – 37 Prozent der Manager fürchten neue Kündigung

Erstaunlich: Wenn Manager den Job wechseln, dann bangen allenfalls 8 Prozent von ihnen darum, den künftigen Herausforderungen nicht gewachsen zu sein. Auch die Akzeptanz der neuen Kollegen bereitet allenfalls 3 Prozent Kopfzerbrechen. Das spricht zunächst für ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Zunächst. Denn jetzt kommt’s: Ganze 70 Prozent der Manager sorgen sich bei einem Jobwechsel, ob die Zusagen aus den Vertragsverhandlungen auch tatsächlich eingehalten werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage unter 1886 Führungskräften der Jobbörse Placement24. Mehr als jeden dritten Befragten (37 Prozent) bekümmerte danach die Sorge, durch den Wechsel schneller gekündigt werden zu können, 14 Prozent befürchteten das sogar während der Probezeit. Und 23 Prozent der Führungskräfte sorgten sich, ihren Arbeitsplatz durch künftige Umstrukturierungen wieder zu verlieren. mehr

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Fundsachen – Anregungen und Anstöße aus dem Netz

Unfriedenheit beim Gehalt gestiegen

35 Prozent der Erwerbstätigen sind mit ihrem Einkommen unzufrieden und finden es inzwischen ungerecht, 2005 waren es noch 26 Prozent, so das Ergebnis von Umfragen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Besonders unzufrieden sind aber längst nicht nur die Bezieher geringer Einkommen sowie 48 Prozent der Erwerbstätigen in Ostdeutschland (zum Vergleich: 32 Prozent sind es im Westen), auch die Besserverdiener ärgert zunehmend ihr reales Einkommen. Bei den Erwerbstätigen mit einem Bruttoeinkommen von 2000 Euro und mehr hat sich der Anteil der Frustrierten gar verdoppelt. mehr

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Oben ohne – Ist die deutsche Wirtschaft frauenfeindlich?

Dazu zunächst nur Zahlen: 1 Prozent aller Vorstandsposten der 200 größten deutschen Unternehmen ist mit einer Frau besetzt (Quelle: DIW). 7,8 Prozent der Aufsichtsräte der 200 größten deutschen Unternehmen haben weibliche Aufsichtsräte. Insgesamt besetzen Frauen 26,5 Prozent aller Führungspositionen in Deutschland. Innerhalb Europas rangiert Deutschland damit nur noch vor Griechenland (25,9%), den Niederlanden (25,4%) und Dänemark (23,7%). Spitzenreiter ist Frankreich mit einem Frauenanteil von 37,8 Prozent, gefolgt von Portugal (34,8%) und Großbritannien (34,6%, Quelle: Eurostat). mehr

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Zufallshelfer – Erfolg heißt, Pannen zu nutzen

feuerloscherDer Unfall passierte im Jahre 1903. Der französische Chemiker Edouard Benedictus stieß in seinem Labor an ein Regal und eine Glasflasche zu Boden. Er hörte das Glas springen, aber es zerbrach nicht. Alle Scherben klebten aneinander. Da fiel ihm ein, dass er Nitrocellulose, eine Art flüssiges Plastik, in der Flasche gelagert hatte. Es war längst verdunstet, hatte aber einen eingetrockneten Film auf der Flaschenwand hinterlassen, der die Scherben zusammenhielt. Voilà, das Sicherheitsglas war erfunden. Klebt man mehrere solche Glas-Folien-Scheiben übereinander, entsteht sogar schusssicheres Panzerglas.

Jahre später, in den frühen Vierzigern, ging der Schweizer Ingenieur George de Mestral mit seinem Hund spazieren. Als er zurückkehrte, bemerkte er an seinen Hosen und im Fell des Hundes zahlreiche Früchte der Arctium lappa, der Großen Klette. Die Kugeln waren extrem nervig, da sie sich aus dem Fell nur durch Reißen entfernen ließen. Auch danach ließen die anhänglichen Dinger Mestral nicht los: Er legte sie unter sein Mikroskop und entdeckte winzige, elastische Häkchen, die selbst beim gewaltsamen Entfernen nicht abrissen. Rund acht Jahre forschte er an einer textilen Kopie des Prinzips, dann war der Klettverschluss fertig. 1951 meldete er ihn zum Patent an.
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Gedächtnistraining – 10 Tipps wie Sie mehr behalten

Nie wieder vergessen! Das wollten schon die Leute in der Antike. Und so steht etwa Mnemosyne, die griechische Göttin des Gedächtnisses, bis heute als Sinnbild für diverse Techniken, denen sie ihren Namen gab, der Mnemomik, beziehungsweise den Mnemotechniken. Um sie zu entwickeln, musste man allerdings erst einmal verstehen, wie das Memorieren funktioniert. Dabei werden, grob gesagt, jedes Mal Nervenverbindungen, sogenannte Synapsen, neu kurz geschlossen. Entscheidend für die Merkfähigkeit ist dann, wie viele verschiedene Verbindungen es zu diesem oder jenen Begriff gibt. Je mehr Alternativen das Gehirn hat, um das gesuchte Wort zu finden, desto schneller können wir es aus der hintersten Ecke unserer grauen Zellen ins Bewusstsein laden. mehr

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Ferienlektüre – 30 Artikel für noch mehr Erfolg

Auch Blogger brauchen Urlaub. Ich gönne mir ab heute ein paar freie Tage und möchte Ihnen in der Zeit 30 Artikel aus dem Juli empfehlen. Falls Ihnen nichts davon zusagt: Stöbern Sie doch ein bisschen über die Schlagworte, die Rubriken oder das Archiv durch das Blog. Sie finden hier inzwischen über 750 Artikel rund um Büro, Beruf, Bewerbung, Vorstellungsgespräch, Psychologie, Kreativität oder Management. mehr

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Stimmlippenbekenntnisse – Was beim Sprechen passiert

„Mehr als die Schönheit selbst bezaubert die liebliche Stimme“, schrieb einst Johann Gottfried von Herder. So leicht einem solche Worte von der Zunge gehen – das Reden selbst bleibt für den Sprechapparat Schwerstarbeit. Bei jedem Laut, den wir artikulieren, öffnen und schließen sich unsere Stimmlippen (fälschlicherweise oft „Stimmbänder“ genannt) mehrmals in der Sekunde. Um zum Beispiel den Ton „A“ zu erzeugen – das Freizeichen beim Telefon – braucht es eine Frequenz von 440 Hertz, also eine Schallwelle mit 440 Schwingungen pro Sekunde. Um die auszulösen, müssen sich auch die Stimmlippen 440 Mal pro Sekunde öffnen und schließen. Wobei Männer üblicherweise mit einer Grundfrequenz von 130 Hertz brummen, während es bei Frauen eher 190 Schwingungen pro Sekunde sind. mehr

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Soundcheck: Wie die Stimme sympathischer macht

Ein Interview mit Synchronsprecherin Irina von Bentheim

Irina von Bentheim ist Profisprecherin. Den meisten ist sie wohl eher bekannt als die deutsche Stimme von Sarah Jessica Parker alias Carrie Bradshaw aus der Kultserie „Sex and the City“. Die Berliner Schauspielerin ist vor und hinter Kamera sowie Mikrofon groß geworden: Sie war Kinderfilmstar an der Seite von Heinz Erhardt, Heinz Rühmann oder Peter Alexander. Heute gehört sie zum festen Stamm der Synchronsprecher und leiht ihre Stimme neben Sarah Jessica Parker auch Naomi Watts („21 Gramm“, „The Ring“) oder Julia Ormond („Legenden der Leidenschaft“). Zudem ist sie an diversen Hörbuch- und Radioprojekten beteiligt, hat ihren eigenen Verlag hörbarWeiblich, ein Kabarett-Programm, mit dem sie regelmäßig in „Die Stachelschweine“ in Berlin gastiert, und sie tritt mit ihren eigenen Bühnenshows auf. Falls Sie immer noch nicht wissen, von wem die Rede ist – dann sollten Sie sich diese Hörprobe anhören:

[Audio:Bentheim1]
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Volles Ohr: Die Stimme verrät das Alter

Es gibt tausend Arten wie man Entschuldigung sagen kann. Aber nur eine, wie einem auch verziehen wird. Christiane Janke kennt sie. Die 41-Jährige ist Zugansagerin im Kölner Hauptbahnhof, und wenn ein ICE mal wieder mit mehr als zehn Minuten Verspätung überfällig ist, dann muss sie die verstimmten Kunden am Bahnsteig nicht nur um „Verständnis“ bitten – dann geht es darum, Reputation zu retten. Dann wirbt Janke um Exkulpation. Feinfühlig zwar, aber bestimmt. Andernfalls drohen die Kollege am Gleis zum Prellbock wachsender Wut zu werden. mehr

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Vertrauensfrage – Wie erzeugt man Vertrauen?

Wer Manager befragt, welcher Managementstil wohl am ehesten glückliche und engagierte Mitarbeiter hervorbringt, der hört fast zwangsläufig das Wort Vertrauen: “Als Manager muss man seinen Mitarbeitern solange vertrauen, bis sie einen vom Gegenteil überzeugen”, heißt es dann beispielsweise. Oder: “Vertrauen schenken, heißt Verantwortung zu übertragen.” mehr

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Fundsachen – Anregungen und Anstöße aus dem Web

Frauenbewegung war schlecht für die Frauen

New York Times: Mit dem Aufkommen der Frauenbewegung stieg zunächst der Anteil der erwerbstätigen Frauen. Seit kurzem aber fällt er:

After moving into virtually every occupation, women are being afflicted on a large scale by the same troubles as men: downturns, layoffs, outsourcing, stagnant wages or the discouraging prospect of an outright pay cut. And they are responding as men have, by dropping out or disappearing for a while. The proportion of women holding jobs in their prime working years, 25 to 54, peaked at 74.9 percent in early 2000 as the technology investment bubble was about to burst. Eight years later, in June, it was 72.7 percent, a seemingly small decline, but those 2.2 percentage points erase more than 12 years of gains for women. Four million more in their prime years would be employed today if the old pattern had prevailed through the expansion now ending. The pattern is roughly similar among the well-educated and the less educated, among the married and never married, among mothers with teenage children and those with children under 6, and among white women and black.

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Reizüberflutung – Macht das Internet dumm?

Multimonitore-ProduktiverDie Welt wird flach, dem Internet sei Dank. Derselbe Zustand droht aber womöglich auch unserem Denken. Auch hierfür verantwortlich: das Internet. Schuld sind die sich explosionsartig verbreitenden Kommunikationskanäle im Web. Wie ein Virus breiten sich Belanglosigkeiten, flüchtige Notizen und peinliche Eingeständnisse aus und beseelen das Web mit Meinungskakophonie und Blabla. Das Ergebnis: Rauschen statt Relevanz. Wir kommunizieren mittlerweile rund um die Uhr und rund um den Globus. Es piept, es klingelt und vibriert überall und gleichzeitig. Wer aber neben der Arbeit ständig seinen Posteingang überwacht, Online-Ticker überfliegt und die Kommentare zu seinem Weblog prüft, der versetzt sein Gehirn in einen permanenten Stresszustand. Das bleibt nicht ohne Folgen. mehr

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Spielesammlung – 10 Spiele, die Spaß und schlauer machen

Von wegen Computerspiele machen dumm, aggressiv und süchtig. Menschen möchten spielen, Spiele machen gesund und glücklich. Und die richtigen stellen die Spieler gar vor intellektuell anspruchsvolle Aufgaben. Unter Zeitdruck müssen die Daddler abwägen, Strategien entwickeln, entscheiden. All das trägt dazu bei, kognitive wie soziale Fähigkeiten zu trainieren. Selbst wer am Pc-Schirm blutige Schlachten schlägt und dabei virtuelle Armeen bewegt, lernt immer noch, das Gegner nur im Team zu bezwingen sind und – je nach Interaktion des Games – wie er ein Team führen muss. mehr

Karrierebibel in Social Media

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Hausordnung: Drei einfache Regeln