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Mangelhaft – Wie sich fatale Fehler im Job ausbügeln lassen

AbsturzDurch Fehler wird man zwar klug – manchmal allerdings auch arbeitslos. Solche Pannen wirken wie schwere Systemfehler bei Windows: Danach geht nichts mehr. Karriere zu Ende. Wie groß der Schaden wird, hängt jedoch entscheidend von der Reaktion ab. Deshalb heute ein paar Fehlerbeschreibungen samt der empfohlenen Abhilfe:
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Alles fließt – Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit

GehryHaus

Einen wunderschönen Feiertag!

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“Ich bin der Neue…” – Wie der Einstand gelingt

Der erste Eindruck zählt. Psychologische Studien zeigen, dass er sich kaum noch verrücken lässt. Das gilt umso mehr für den ersten Tag im neuen Job. Wie du kommst gegangen, so du wirst empfangen, sagt ein Sprichwort. Von dem Neuen haben die Kollegen vielleicht einiges gehört, ihm eilt sein Ruf voraus, um ihn ranken sich Gerüchte oder es lasten hohe Erwartungen auf dem Neuling. Was aber immer erwartet wird, sind ein paar kurze Begrüßungsworte oder eine kleine Ansprache. Sie prägt entscheidend den ersten Eindruck, bleibt den Leuten noch lange im Gedächtnis und sorgt für Funkstoff auf den Fluren. Dafür gilt: unbedingt Ruhe ausstrahlen! Also: Langsam aufstehen, Augenkontakt herstellen, Kunstpause machen … immer noch Pause machen … Jetzt erst gehört einem die volle Aufmerksamkeit. mehr

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Ratgeber – Mentoren sind keine Karriereförderer

Als Ratgeber sind Mentoren sicher hilfreich, als Karriereförderer sind sie eine Illusion. Ich glaube, es bringt nichts, wenn man nur protegiert wird. Ich persönlich habe Leute, die mich umgeben und die ich in unterschiedlichen Lebenssituationen um Rat fragen kann. Das hilft mir.

Alan Hippe, stellvertretender Vorstandschef bei Continental
[in Perspektiven 192/2008]
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Rufzeichen – Was Personaler in Online-Profilen interessiert

Dass Personaler und Headhunter zunehmend das Internet, die Sozialen Netzwerke und virtuellen Clubs nutzen, um die Lebensläufe von Bewerbern und Kandidaten zu durchleuchten, dürfte sich inzwischen rumgesprochen haben. Das dieser Trend global zunimmt, aber vielleicht noch nicht. So hat jetzt eine neue US-Umfrage ermittelt: 22 Prozent der Arbeitgeber nutzen bereits virtuelle Netzwerke zum Reputations-Check, 9 weitere Prozent haben dies zumindest vor. Aber: 2006 waren es insgesamt erst 11 Prozent der Arbeitgeber, beinahe eine Verdreifachung des Interesses an Online-Profilen. mehr

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Klappe! – 10 Dinge, die jeder im Meeting denkt

Gehören Sie auch zu den Rittern der Schwafelrunde? Meetings sind in der Welt des Managements ein sakrosankter Begriff, dem die Attribute positiv, populär, produktiv anhaften. Manche Menschen verbringen die Hälfe ihrer Arbeitszeit in solchen Teamsitzungen. Was aber kaum einer zugibt: Nicht selten avancieren die Zusammenkünfte zu Marktplätzen der Eitelkeiten. Die Teilnehmer erscheinen unvorbereitet, wissen nicht was auf der Agenda steht oder was genau sie jetzt gleich erarbeiten sollen und driften deshalb ständig ab. Das langweilt, nervt, frustriert. Und ich bin sicher, auch Sie haben solche Erfahrungen schon häufiger gemacht oder werden sie vielleicht heute noch machen. Mein Beileid. mehr

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Alles gelogen: Mailer lügen mehr

LügnerinDas ist jetzt wirklich die Wahrheit. Ich schicke das deswegen voraus, weil man sich im Netz dabei nicht sicher sein kann. Denn, so haben Charles Naquin von der De Paul Universität in Chicago, Terri Kurtzberg von der Rutgers Universität in New Jersey und Liuba Belkin von der Lehigh Universität in Pennsylvania herausgefunden, im elektronischen Schriftverkehr wird gelogen was das Netz hergibt. Vor allem in E-Mails wird gelogen, wie sonst nur im Bett: Ganze 92 Prozent der Teilnehmer eines Experiments behumsten ihre Mail-Empfänger ganz bewusst. mehr

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Trauerspiel – Warum Selbstmitleid gefährlich ist

StressEs gibt Tage, die fangen schwach an und lassen dann stark nach. Klaus hat gerade einen Preis bekommen: Verkäufer des Jahres. Na, bravo! Stefanie freut sich derweil über ihre Beförderung. Schon die zweite in drei Jahren. Und Michael heiratet nächste Woche – ein Model, das er in New York kennengelernt hat. Ihr Vater ist übrigens schwerreicher Unternehmer. Manche haben einfach Glück. Und selbst? Seit 15 Jahren derselbe Job, die Freundin frustriert, das Auto in der Werkstatt. Zudem Haarausfall. Das Leben ist ein Haufen Taubenkacke… mehr

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Du Chef. Mir egal! – Wie man ein Autoritätsproblem löst

lupeMitarbeiter haben es nicht leicht mit ihren Chefs: mürrisch, manipulativ, mies sind sie. Jedenfalls manche. Chefs haben’s aber auch nicht leicht. Es ist ja nicht so, dass im Team immer alle 100 Prozent engagiert wären, rundum Bestleistungen brächten und obendrein mit allem zufrieden wären. Schließlich gibt es unter Kollegen nicht nur nützliche Querdenker, sondern auch Querulanten. Ein Leser stellte mir dazu jetzt folgende Frage:

Wie geht man mit Angestellten um, die ein Problem mit Autoritäten haben?

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Reifegrad – Wird man zum Chef geboren oder gemacht?

Wird man zum Chef nun geboren oder gemacht? Und kann man das Führen lernen? Die Fragen stellen sich viele, die die Karrierestufen emporstürmen wollen. Und die Antworten lauten: ja und ja.

Deutlich wird das an den Eigenschaften, die Führungsqualität ausmachen. Die wichtigste ist die Kunst, in guten wie in schlechten Zeiten mit ungebrochenem Elan Mut zu beweisen. Ein guter Anführer geht immer voran, kann aber andere auch mitziehen und motivieren – das ist die zweite Begabung. Drittens: Ohne Leidenschaft geht nichts. Es gibt auf diesem Planeten keinen erfolgreichen Manager, der seinen Beruf nicht mit Herzblut ausübt. Die vierte Eigenschaft: Biss. Solche Menschen eiern nicht herum. Sie wissen, was sie wollen und sagen „ja“ oder „nein“. Punkt. Danach lassen sie nicht mehr locker, ziehen ihre Sache bis zum Ende durch. Terrierqualitäten – der fünfte Charakterzug eines Spitzenmanagers. mehr

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Streitkultur: Wie man Konflikte löst

Wenn wir ihn wahrnehmen, ist es schon zu spät. Sobald ein Konflikt bewusst als solches in Erscheinung tritt, beherrschen bereits negative Gefühle, wie Angst, Wut oder Enttäuschung unser Denken.

Der Definition nach ist ein Konflikt eine Spannungssituation, in der zwei oder mehrere Parteien, die voneinander abhängig sind, mit Nachdruck versuchen, scheinbar oder tatsächlich unvereinbare Handlungspläne zu verwirklichen und sich dabei ihrer Gegnerschaft bewusst sind. mehr

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Handschlag – Wer feste zudrückt, bekommt den Job

Der Handschlag ist es, der über Fortune oder Fiasko im Vorstellungsgespräch entscheidet. Das jedenfalls wollen US-Wissenschaftler der Universität von Iowa herausgefunden haben. Vor allem Frauen bekommen den Job eher, wenn sie zur Begrüßung feste zudrücken, so die Forscher. Aufgetrieben hat diese Studie Marcus vom Joblog (Danke!). Wobei man dabei grundsätzlich bedenken sollte: Bei der Handreichung wird weder geschüttelt noch gerührt! Händeschütteln ist ein Fauxpas; wer sich begegnet, gibt und drückt sich kurz die Hand. Mit Betonung auf kurz: Ein professioneller Handschlag dauert etwa drei bis vier Sekunden. Längeres Händedrücken sollte engen Freunden vorbehalten bleiben.

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Fundbüro – Lesenswertes aus dem Netz

Content-Klau und Plagiate entdecken

Zwei Webtools, mit denen man literarischen Langfingern auf die Schliche kommen kann.

  • UN.CO.VER ist ein Freeware-Programm für Windows-Systeme (Java wird allerdings benötig), um Content-Diebe aufzuspüren. Einfach Textpassagen eingeben und danach gezielt im Netz suchen lassen. Ebenfalls mit drin: Einzelne URLs durchsuchen sowie mehrere Domains beobachten lassen.
  • Copyscape wiederum durchsucht gezielt Webseiten nach Duplikaten. Allerdings geht das in der kostenlosen Variante nur zehn Mal im Monat.

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Reden statt schreiben – Warum man mit E-Mails nicht führen kann

Die Bandbreite der schriftlichen Kommunikation ist sehr eng. Und es sieht schnell nach Anordnung oder Befehl aus. Ich glaube, dass niemand etwas machen möchte, wenn er nicht daran glaubt. Ich mochte es auch nie, Dinge zu tun, nur weil ein anderer sie für richtig hielt. So erreicht man die Leute nicht. Ich möchte sie im persönlichen Gespräch überzeugen.

Håkan Samuelsson, Vorstandschef bei MAN
[in Perspektiven 188/2008]

Die perfekte Bewerbung

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  2. Zweitens: Übertriebene Eigenwerbung, Grobheiten, destruktives Gemecker, Belanglosigkeiten und Rechthaberei sind nicht cool. Wer kritisiert, darf ebenfalls kritisiert werden.
  3. Drittens: Wer die ersten beiden Regeln bewusst missachtet, fliegt raus.
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Hausordnung: Drei einfache Regeln