Von Jochen Mai // 25 Kommentare

Klappe! – 10 Dinge, die jeder im Meeting denkt

Gehören Sie auch zu den Rittern der Schwafelrunde? Meetings sind in der Welt des Managements ein sakrosankter Begriff, dem die Attribute positiv, populär, produktiv anhaften. Manche Menschen verbringen die Hälfe ihrer Arbeitszeit in solchen Teamsitzungen. Was aber kaum einer zugibt: Nicht selten avancieren die Zusammenkünfte zu Marktplätzen der Eitelkeiten. Die Teilnehmer erscheinen unvorbereitet, wissen nicht was auf der Agenda steht oder was genau sie jetzt gleich erarbeiten sollen und driften deshalb ständig ab. Das langweilt, nervt, frustriert. Und ich bin sicher, auch Sie haben solche Erfahrungen schon häufiger gemacht oder werden sie vielleicht heute noch machen. Mein Beileid. mehr

Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Alles gelogen: Mailer lügen mehr

LügnerinDas ist jetzt wirklich die Wahrheit. Ich schicke das deswegen voraus, weil man sich im Netz dabei nicht sicher sein kann. Denn, so haben Charles Naquin von der De Paul Universität in Chicago, Terri Kurtzberg von der Rutgers Universität in New Jersey und Liuba Belkin von der Lehigh Universität in Pennsylvania herausgefunden, im elektronischen Schriftverkehr wird gelogen was das Netz hergibt. Vor allem in E-Mails wird gelogen, wie sonst nur im Bett: Ganze 92 Prozent der Teilnehmer eines Experiments behumsten ihre Mail-Empfänger ganz bewusst. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Trauerspiel – Warum Selbstmitleid gefährlich ist

StressEs gibt Tage, die fangen schwach an und lassen dann stark nach. Klaus hat gerade einen Preis bekommen: Verkäufer des Jahres. Na, bravo! Stefanie freut sich derweil über ihre Beförderung. Schon die zweite in drei Jahren. Und Michael heiratet nächste Woche – ein Model, das er in New York kennengelernt hat. Ihr Vater ist übrigens schwerreicher Unternehmer. Manche haben einfach Glück. Und selbst? Seit 15 Jahren derselbe Job, die Freundin frustriert, das Auto in der Werkstatt. Zudem Haarausfall. Das Leben ist ein Haufen Taubenkacke… mehr

Von Jochen Mai // 8 Kommentare

Du Chef. Mir egal! – Wie man ein Autoritätsproblem löst

lupeMitarbeiter haben es nicht leicht mit ihren Chefs: mürrisch, manipulativ, mies sind sie. Jedenfalls manche. Chefs haben’s aber auch nicht leicht. Es ist ja nicht so, dass im Team immer alle 100 Prozent engagiert wären, rundum Bestleistungen brächten und obendrein mit allem zufrieden wären. Schließlich gibt es unter Kollegen nicht nur nützliche Querdenker, sondern auch Querulanten. Ein Leser stellte mir dazu jetzt folgende Frage:

Wie geht man mit Angestellten um, die ein Problem mit Autoritäten haben?

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Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Reifegrad – Wird man zum Chef geboren oder gemacht?

Wird man zum Chef nun geboren oder gemacht? Und kann man das Führen lernen? Die Fragen stellen sich viele, die die Karrierestufen emporstürmen wollen. Und die Antworten lauten: ja und ja.

Deutlich wird das an den Eigenschaften, die Führungsqualität ausmachen. Die wichtigste ist die Kunst, in guten wie in schlechten Zeiten mit ungebrochenem Elan Mut zu beweisen. Ein guter Anführer geht immer voran, kann aber andere auch mitziehen und motivieren – das ist die zweite Begabung. Drittens: Ohne Leidenschaft geht nichts. Es gibt auf diesem Planeten keinen erfolgreichen Manager, der seinen Beruf nicht mit Herzblut ausübt. Die vierte Eigenschaft: Biss. Solche Menschen eiern nicht herum. Sie wissen, was sie wollen und sagen „ja“ oder „nein“. Punkt. Danach lassen sie nicht mehr locker, ziehen ihre Sache bis zum Ende durch. Terrierqualitäten – der fünfte Charakterzug eines Spitzenmanagers. mehr

Von Jochen Mai // 13 Kommentare

Streitkultur: Wie man Konflikte löst

Wenn wir ihn wahrnehmen, ist es schon zu spät. Sobald ein Konflikt bewusst als solches in Erscheinung tritt, beherrschen bereits negative Gefühle, wie Angst, Wut oder Enttäuschung unser Denken.

Der Definition nach ist ein Konflikt eine Spannungssituation, in der zwei oder mehrere Parteien, die voneinander abhängig sind, mit Nachdruck versuchen, scheinbar oder tatsächlich unvereinbare Handlungspläne zu verwirklichen und sich dabei ihrer Gegnerschaft bewusst sind. mehr

Von Jochen Mai // 7 Kommentare

Handschlag – Wer feste zudrückt, bekommt den Job

Der Handschlag ist es, der über Fortune oder Fiasko im Vorstellungsgespräch entscheidet. Das jedenfalls wollen US-Wissenschaftler der Universität von Iowa herausgefunden haben. Vor allem Frauen bekommen den Job eher, wenn sie zur Begrüßung feste zudrücken, so die Forscher. Aufgetrieben hat diese Studie Marcus vom Joblog (Danke!). Wobei man dabei grundsätzlich bedenken sollte: Bei der Handreichung wird weder geschüttelt noch gerührt! Händeschütteln ist ein Fauxpas; wer sich begegnet, gibt und drückt sich kurz die Hand. Mit Betonung auf kurz: Ein professioneller Handschlag dauert etwa drei bis vier Sekunden. Längeres Händedrücken sollte engen Freunden vorbehalten bleiben.

Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Fundbüro – Lesenswertes aus dem Netz

Content-Klau und Plagiate entdecken

Zwei Webtools, mit denen man literarischen Langfingern auf die Schliche kommen kann.

  • UN.CO.VER ist ein Freeware-Programm für Windows-Systeme (Java wird allerdings benötig), um Content-Diebe aufzuspüren. Einfach Textpassagen eingeben und danach gezielt im Netz suchen lassen. Ebenfalls mit drin: Einzelne URLs durchsuchen sowie mehrere Domains beobachten lassen.
  • Copyscape wiederum durchsucht gezielt Webseiten nach Duplikaten. Allerdings geht das in der kostenlosen Variante nur zehn Mal im Monat.

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Reden statt schreiben – Warum man mit E-Mails nicht führen kann

Die Bandbreite der schriftlichen Kommunikation ist sehr eng. Und es sieht schnell nach Anordnung oder Befehl aus. Ich glaube, dass niemand etwas machen möchte, wenn er nicht daran glaubt. Ich mochte es auch nie, Dinge zu tun, nur weil ein anderer sie für richtig hielt. So erreicht man die Leute nicht. Ich möchte sie im persönlichen Gespräch überzeugen.

Håkan Samuelsson, Vorstandschef bei MAN
[in Perspektiven 188/2008]
Von Jochen Mai // 7 Kommentare

Lobenswert: Die Kunst zu Loben

Lob ist nicht nur Labsal für die Seele – es ist ein mächtiges Instrument, um das Verhalten anderer zu verändern: Lob bringt die Menschen dazu, selbigem gerecht zu werden; es wärmt das Herz und öffnet den verstockten Geist. Durch sublimen Beifall lassen sich Chefs genauso lenken wie Kollegen.

Das hat nichts mit Schleimen zu tun, weil das lediglich Botschaften transportiert, die der andere hören will. Loben dagegen vermittelt eigene Ziele und verstärkt so gewünschtes Betragen. Jemandem zu sagen, dass er dieses oder jenes sein lassen soll, wirkt längst nicht so überzeugend wie die diskrete Einflussnahme durch gezielte Anerkennung: „Der Schmeichelei gehen auch die Klügsten auf den Leim“, erkannte schon der französische Dramatiker Molière. Und auch rund 300 Jahre später stellte der Tiefenpsychologe Sigmund Freud noch fest, dass sich der Mensch wohl gegen Angriffe wehren könne, gegen Lob aber „machtlos“ sei. mehr

Von Jochen Mai // 12 Kommentare

Nur die Ruhe – So werden Sie gelassener

Stress, anhaltender Arbeitsdruck, Überforderung, Kotzbrocken als Kollegen – es gibt viele Gründe im Büro regelmäßig aus der Haut zu fahren. Und es sind vor allem die Engagierten, die Ehrgeizigen, die Leistungsträger, die auf Störungen im Betriebsablauf eruptiv und emotional reagieren und noch lange fassungslos bleiben. Typische Folgen: Verspannungen, Schweißausbrüche, Zittern – aber auch Angst, Verwirrung, Kontrollverlust und Frustration. Gut ist das nicht, gesund aber auch nicht. Ordentlich Dampf abzulassen, bringt zwar kurzfristig Erleichterung und baut Magengeschwüren vor. Besser aber ist, der Ärger erst gar nicht hochkochen zu lassen – oder kurz: gelassener zu werden. mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Musterarbeit – Warum wir so wenig aus Fehlern lernen

LoserFehlerMisserfolgDer Schuss muss sitzen. Der alte Lemberg überträgt seinem fähigsten Mitarbeiter die Aufgabe, eine wichtige strategische Entscheidung vorzubereiten. Binnen fünf Tagen braucht er eine anständige Marktforschung, Selbstanalyse per Stärken/Schwächen-Chancen/Risiko-Profil. Kerner hängt sich voll rein und ist nach drei Tagen fertig. Sein Konzept wird umgesetzt – und floppt. Natürlich ist Lemberg fest davon überzeugt, dass man das alles hätte vorhersehen können, ja sogar müssen. Kerner, dieser Galgenstrick, hat den Laden ganz allein in den Dung geritten. Daran, dass auch er den Flop nicht vorausgesehen hat, denkt Lemberg nicht mal im Traum. mehr

Von Jochen Mai // 7 Kommentare

Schweigeminute – Wie Sie verbale Angriffe ganz leicht kontern

“In Ihrem Alter war ich aber nicht so naiv.”
“Sie haben ja überhaupt keine Ahnung!”
“Wissen Sie, gutes Aussehen allein reicht in diesem Job nicht…”

Frechheit! Stimmt. Aber wie reagieren Sie im Meeting auf solche unverschämten Angriffe? Schlagfertigen fällt unmittelbar ein guter Konter ein. Aber nicht immer ist es klug, den auch auszusprechen. Womöglich schaffen Sie sich damit einen Erzfeind. Womöglich stammt die verbale Attacke aber auch vom Chef. Den anschließend in seine Schranken zu weisen, ist zwar richtig, ihn zu düpieren jedoch unklug. mehr

Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Placebo-Effekt – Die selbstzerstörende Prophezeiung

Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder du stellst dir vor, du schaffst es. Oder du stellst dir vor, du schaffst es nicht. Und genau so wird es kommen. Wir sind das, was wir zu sein glauben. An etwas glauben heißt: Es wird passieren.

Henry Ford, Automobilhersteller

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  2. Zweitens: Übertriebene Eigenwerbung, Grobheiten, destruktives Gemecker, Belanglosigkeiten und Rechthaberei sind nicht cool. Wer kritisiert, darf ebenfalls kritisiert werden.
  3. Drittens: Wer die ersten beiden Regeln bewusst missachtet, fliegt raus.
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Hausordnung: Drei einfache Regeln