Das ist wieder so eine Studie, von der man nicht recht weiß, ob man das jetzt ernst nehmen sollte, so als Warnsignal für eine unheilige Entwicklung oder belächeln. Forscher der Universität in Chicago beziehungsweise der Booth Business School wollen herausgefunden haben, dass das Checken der eigenen Social-Media-Seiten (für einige Menschen inzwischen) verlockender ist als Sex oder Zigaretten. Social Media Sucht? Könnte sein. Jedenfalls nahmen 250 Probanden an der Umfrage teil (nur! Was jetzt eher gegen die Studie spricht. Bemerkenswert aber: Es waren Deutsche.) und gaben an, wie verführerisch es für sie sei, per Tweet, Statusmeldung, Fotos und Kommentaren mit anderen zu interagieren – im Verhältnis zu anderen, nunja, Bedürfnissen. Und heraus kam: Binnen der sieben Untersuchungstage war der Social-Media-Trieb erheblich größer.

Ich weiß, was Sie jetzt denken: Frag die Probanden noch mal nach vier Wochen! Jepp, denke ich auch…

Oder haben Sie ähnliche Veränderungen an sich beobachtet?