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Die drei besten Methoden, sich Dinge besser zu merken

  1. Aufschreiben. Wenn wir Dinge notieren, transformieren wir sie in eigene Worte aber auch in Bilder, die wir uns besser merken können. Gleichzeitig müssen wir uns entscheiden, was wir aufschreiben: alles, Stichworte, Anmerkungen… All das ist ein komplexer und auch emotionaler Prozess, bei dem sogar taktile Sinne (tippen, schreiben) gereizt werden. Kurzum: Unsere grauen Zellen arbeiten beim Schreiben auf Hochtouren – und die Informationen brennen sich tief in unsere Erinnerung.
  2. Aussprechen. Worte oder Zahlen lassen sich um bis zu zehn Prozent besser merken, wenn wir sie laut aussprechen, wie allein acht Experimente von Colin MacLeod zeigen konnten. Das gilt allerdings nur für selektive Begriffe – nur weil man einen ganzen Text laut liest, kann man ihn danach nicht auswendig.
  3. Assoziieren. Merken Sie sich eine Geschichte dazu. Die funktioniert wie eine Eselsbrücke, weil sie weniger abstrakt ist. Eine Ziffernfolge lässt sich etwa in Abschnitte einteilen: 3210072412 wird dann zu„3-2-1 Meins“ – der Ebay-Slogan, 007 der Code von James Bond, 2412 das Weihnachtsdatum. Statt 3210072412 merken Sie sich nur: „Ebay, Bond, X-Mas“. Oder eben eine abstruse Geschichte: „Bei Ebay kauft Bond die Geschenke für Weihnachten.“
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Google-Effekt – Das Internet macht vergesslich

Warum sollte man sich Dinge noch merken, wenn man jederzeit danach im Internet suchen kann – daheim am PC, im Büro oder mobil mit dem Smartphone? So in etwa lässt sich das Ergebnis einer US-Studie von Betsy Sparrow, Psychologin an der Columbia Universität, zusammenfassen. Ihre Experimente, die sie zusammen mit Kollegen von der Harvard Universität und der Universität von Wisconsin-Madison absolvierte, zeigen: Wer häufig Suchmaschinen und andere digitalen Archive nutzt, grübelt bei schwierigen Fragen kaum noch selbst, sondern sucht die Lösung lieber im Netz. Mehr noch: Mit der Zeit versuchen die Betroffenen immer seltener, sich etwas zu merken. Sie erinnerten sich nicht mehr an die Fakten, sondern an die Fundstellen. mehr

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Ohne Worte – Was wir uns merken (sollten)

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Gegen das Vergessen – Wie Sie sich Dinge besser merken

VergessenskurveHeute habe ich etwas gelernt, was ich vermutlich nach vier Tagen schon wieder vergessen habe: Es gibt so etwas wie die Ebbinghaus’sche Vergessenskurve. Kennen Sie nicht? Bestimmt nur entfallen, denn genau das fand der deutsche Psychologe Hermann Ebbinghaus bei Selbstversuchen heraus: Nach rund 20 Minuten hat der Mensch frisch Gelerntes bereits zu 40 Prozent wieder verlernt. Nach einer Stunde sinkt die Halbwertzeit des Wissens bereits auf 45 Prozent, nach einem Tag erinnern wir uns allenfalls noch an ein Drittel (34 Prozent) der eingeprägten Inhalte. Und nach sechs Tagen ist unser Erinnerungsvermögen auf ganze 23 Prozent geschrumpft – auf lange Sicht behalten wir sogar nur 15 Prozent des Erlernten. mehr

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Lauf, Lerner, lauf! – Spazieren steigert die Gedächtnisleistung

Wer sich bewegt, lernt besser. Was so simple klingt, hat die Psychologin Sabine Schäfer vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung jetzt in einem dreistufigen Experiment untersucht. 32 Kinder und 32 Erwachsene mit einem Durchschnittsalter von 25 mussten dazu einen Gedächtnistest absolvieren. Beim ersten Durchgang ließ sie ihre Probanden parallel zum Lernen auf einem Laufband spazieren – bei einer selbst gewählten Geschwindigkeit. Im zweiten Versuch legte Schäfer das Tempo fest. Der dritte Durchlauf indes war keiner: Hier mussten die Teilnehmer die Aufgaben im Sitzen memorieren. mehr

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Die Macht der Bilder

Sie kennen das Bonmot: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Aber warum ist das so? Hier eine Antwort:
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Blitzmerker – Wie Sie sich Namen oder Nummern besser merken

Ein Gastbeitrag von Anna Appelrath

appelrathAnna Appelrath, 23, ist Politologin und arbeitet als freie Nachwuchsjournalistin unter anderem für die Kölnische Rundschau und den TV-Sender VOX. Zurzeit ist sie auf der Suche nach einem Volontariat.

Erinnern sie sich noch an den Film „Memento“ von Christopher Nolan? Der Thriller, in dem die Szenen in verkehrter Reihenfolge ablaufen? Der Hauptdarsteller des Kinohits vergisst aufgrund eines Unfalls nach gerade einmal 15 Minuten alles, was er gerade gesehen und erlebt hat. Um einen Kriminalfall zu lösen, entwickelt er deshalb ein höchst komplexes System aus Polaroids, Tattoos und Notizen auf seinem Körper, um die von ihm gesammelten Spuren nicht wieder zu vergessen. mehr

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Nützliche Tools & Tipps

Bewerbungsfehler: 60 Todsünden
Gehaltsrechner: Was bleibt netto vom Brutto?
Arbeitszeugnis: Knacken Sie die Codes der Chefs
Fächerwahl: Welches Studium passt zu Ihnen?
A United Prototype product. - Made with love in Cologne, Germany.
  1. Entscheidungsfreude. Alles beginnt mit einer Entscheidung. Selbst wer sich nicht entscheiden will, trifft de facto eine Wahl. Die Erfolgreichen aber eint, dass sie diese schnell treffen und auch jederzeit anpassen können. Sie sind Schachspieler des Lebens, die sich auf Veränderungen sofort reagieren und ihre Strategien adaptieren können.
  2. Disziplin. Das klingt ein bisschen nach antiquierten preussischen Tugenden, ist aber ein wesentlicher Erfolgsschlüssel: durchhalten – auch wenn es keinen Spaß (mehr) macht. Dahinter steckt aber mehr: Willensstärke und Selbstkontrolle. Und letztlich auch Lernerfolg. Man könnte auch sagen: Dahinter steckt Biss.
  3. Entschlossenheit. Wahrscheinlich ist dies sogar die wichtigste Eigenschaft. Sie hat viel mit Biss gemein, geht aber darüber hinaus: Wer entschlossen ist, verfolgt sein Ziel unbedingt – selbst über anfängliche Niederlagen hinweg. Er fokussiert seine Kräfte, setzt Prioritäten, macht Unmögliches möglich. Oder kurz: Er hat unbedingten Erfolgswillen.
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Erfolgsschlüssel – Diese drei Eigenschaften haben alle Erfolgreichen gemeinsam