Büroalltag & Jobregeln


Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

So ist’s Recht: Urteile aus dem Arbeitsrecht

Grolls Arbeitsrechtskolumne

kuzma/123rfPeter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. mehr

Von Karolina Warkentin // Schreibe einen Kommentar

Karrieretipps von Promis: Seien Sie unbequem

ollyy/shutterstock.comEs gibt Menschen, die aalglatt durchs Leben gleiten und nie anecken. Sie geben sehr viel auf die Meinung anderer und wollen es am liebsten immer allen recht machen. Doch bereits Platon erkannte, dass diese Einstellung ein Fehler ist. Er soll gesagt haben: “Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, aber einen sicheren Weg zum Misserfolg – es allen recht machen zu wollen.” Die umstrittene Manager-Legende Utz Claassen lebt vermutlich nach diesem Prinzip, ist dabei aber auch nicht ganz unerfolgreich. Auf jeden Fall eckt er an – und findet das völlig legitim. In seinem Buch “Unbequem” rechtfertigt Claassen diesen Stil und gibt dazu Anregungen, anderen öfter auf die Füße zu treten… mehr

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Optische Täuschung: Wir sehen die Dinge, wie wir sie sehen wollen

Optische Illusion
Kennen Sie schon diese optische Täuschung? Ob Sie es glauben oder nicht: Alle vier Rechtecke wandern die ganze Zeit gleichzeitig und völlig parallel über die schwarzen Linien. Der Grund, warum wir meinen, das es anders ist: Unser Auge kann die dunkelblauen Flächen weniger gut und schnell vor dem schwarzen Hintergrund abgrenzen. Schon erscheinen Ihren Bewegungen verzögert. Das ist aber nicht die einzige Illusion, mit der sich unsere Augen täuschen lassen… mehr

Von Karolina Warkentin // Schreibe einen Kommentar

Vitamin B: Berufsanfängerinnen netzwerken anders

 Snezana Ignjatovic/shutterstock.comJeder Mensch tut es, ob abends in einer Kneipe, beim Frühstücken oder beim Besuch eines Kongresses – Netzwerken. Unablässig und zu jeder Zeit werden Kontakte geknüpft. Jeder Mensch ist Teil vieler verschiedener Netzwerke, beispielsweise der Familie, der Freunde, der Arbeitskollegen oder des Sportvereins. Wer ein starkes Netzwerke aufgebaut hat, hat Menschen an seiner Seite, die unterstützen und Sicherheit bieten. Auch beruflich ist das wichtig. Der Diplom-Psychologe Nils Christian Sauer, von der TU Braunschweig, hat in einer Studie herausgefunden, dass Frauen, gerade zu Beginn ihrer Karriere, anders netzwerken als ihre männlichen Kollgen. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Extrovertierte haben mehr Spaß – und leben länger

Maridav/Shutterstock.comVermutlich wird diese Studie Widerspruch provozieren. Daher zunächst die Fakten: Timothy Church, Psychologie-Professor an der Washington State Universität, untersuchte mit seinem Team das Verhalten von Studenten in den USA, in Venezuela, China, den Philippinen und Japan. Dabei kategorisierten sie die Muster nach den sogenannten Big Five Persönlichkeitsmerkmalen – und stellten global fest: Probanden, die regelmäßig aus sich heraus gingen, zeigten im Alltag besonders häufig positive Gefühle, fühlten sich angenommen, emotional stabil, frei, kurzum: Sie waren glücklicher als der Rest. Und das über Kulturen hinweg… mehr

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Selbstbewusstsein: Lernen Sie, für sich selbst einzutreten

HomeArt/shutterstock.comSie stehen nicht gerne im Mittelpunkt, selbst, wenn Sie gute Arbeit geleistet haben. In Meetings ergreifen Sie nicht sofort das Wort, sondern üben sich in Zurückhaltung. Konfrontationen und Konflikten gehen Sie in der Regel aus dem Weg. Kurzum: Sie sind schüchtern. Grundsätzlich ist nichts verkehrt an Schüchternheit, doch auf diese Weise, machen Sie es den anderen leicht, auf Ihnen herumzutrampeln. Es gibt Situationen im Job, in denen Sie lernen sollten, selbstbewusst für sich selbst einzustehen. Souverän mit Konflikten umzugehen ist nicht leicht, es lässt sich aber lernen… mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Entscheidungshilfe: Warum wir so oft kurzsichtig wählen

ra2studio/Shutterstock.comWarum treffen wir manchmal so schlechte Entscheidungen? Schlecht im Sinne von:

  • impulsiv
  • kurzsichtig
  • (zu) kompromissbereit

Schon länger beschäftigt sich die Forschung mit der Frage (zu dem Thema finden Sie hier auch schon zahlreiche Artikel). Die Antworten dazu sind recht unterschiedlich und komplexe – wie viele Entscheidungen selbst. Ein Aspekt aber ist besonders bemerkenswert: Unser Bedürfnis nach sofortiger Belohnung… mehr

Von Karolina Warkentin // 1 Kommentar

Arbeitsalltag: Wie Sie schlechte Gewohnheiten im Job ändern

alphaspirit/shutterstock.comEs ist noch gar nicht so lange her, da haben Sie Vorsätze für das neue Jahr gefasst. Für den Beruf könnten diese wie folgt ausgesehen haben: Produktiver arbeiten, Ziele verfolgen, nicht mehr so chaotisch sein. Die ersten Wochen nach Neujahr haben Sie sich noch Mühe gegeben den Schreibtisch aufgeräumter zu halten, doch irgendwann hat Sie der Alltag wieder eingeholt und nun stapeln sich wieder bergeweise Unterlagen auf Ihrem Arbeitsplatz. Der Mensch kann einfach nicht aus seiner Haut – das liegt größtenteils an den Gewohnheiten, die unser Leben bestimmen. Die alltägliche Routine zu durchbrechen fällt uns schwer. Manchmal können Gewohnheiten hilfreich sein, doch einige von ihnen können auch schaden. mehr

Von Karolina Warkentin // 1 Kommentar

Anonyme Bewerbung: Pro & Contra

pinkypills/shutterstockDas falsche Gesicht oder der falsche Name können ausreichen, um bei einer Bewerbung abgelehnt zu werden. Die Herkunft, das Geschlecht, das Alter können den Bewerbungsprozess beeinflussen. Zu Unrecht wird dann hochqualifizierten Bewerbern ein Job verwehrt. Oft passiert das unbewusst durch tiefsitzende Vorurteile. Zugeben will diese keiner. Das anonymisierte Bewerbungsverfahren soll vor Diskriminierung schützen und Chancengleichheit fördern. Die Bundesregierung will mit gutem Beispiel voran gehen, doch die Unternehmen bleiben skeptisch. Wie sinnvoll ist das anonymisierte Bewerbungsverfahren? mehr

Von Christian Mueller // Schreibe einen Kommentar

Karriere-Kamikaze: 21 todsichere Arten den Aufstieg zu beenden

ollyy/ShutterstockGuten Leistung, Ausdauer und die nötigen Beziehungen – mit dieser Kombination können Arbeitnehmer die Karriereleiter in den meisten Unternehmen in Windeseile erklimmen. Paradiesische Voraussetzung und Chancen, wenn… ja, wenn es da nicht den einen oder andern Stolperstein gäbe, mit dem Sie sich Ihre Karriere so richtig vermiesen können. Sicher werden Sie viele dieser Fehlerquellen nach Möglichkeit vermeiden, doch sind Sie ganz sicher, dass Ihnen das immer gelingt? mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Entrain: Per App gegen den Jetlag

Jan Novak/123rfOb Sie jetzt privat über Ostern verreisen oder demnächst eine Dienstreise machen müssen: Mitunter führt uns das ins Ausland, vielleicht sogar nach Asien oder Amerika. Solche Fernreisen bringen jedoch einen gravierenden Nachteil mit sich: den Jetlag. Durch die Zeitverschiebung gerät unser Biorhythmus aus dem Takt. Unser Körper braucht dann gleich zwei Mal eine Weile, um sich auf die neue Zeitzone und den Tag-Nacht-Rhythmus einzustellen – auf der Hinreise genauso wie auf der Rückreise. Tipps gegen den Jetlag gibt es ja schon einige. Nun aber haben Forscher der Universität von Michigan eine Smartphone-App entwickelt, die Reisenden individuelle Empfehlungen gibt, um sich schneller der jeweiligen Zeitzone anzupassen… mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Guten Tag: Welcher Arbeitstag ist der produktivste der Woche?

ollyy/Shutterstock.comEs ist schon etwas her, dass ein US-Forschungsinstitut ermittelte, welcher Werktag der produktivste in der Woche sei. Damals antworteten 57 Prozent: Dienstag. Dahinter folgte schon der Montag – und das, obwohl die meisten da noch müde und übellaunig sind, es zu viel Hektik und zu viele Meetings gibt. Das Schlusslicht des Rankings wiederum bildete – wenig überraschend – der Freitag: Spätestens ab Nachmittag denken da sowieso alle nur noch an den Feierabend… mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Karriereentwicklung: Viele Blockaden sind selbstgemacht

ollyy/Shutterstock.comEs viele Gründe, warum die Karriere ins Stocken gerät. Tatsächlich sind Berufspfade weit verzweigt. Und mit der zunehmenden Projektarbeit werden die Abkürzungen ebenso wie mögliche Abzweige eher noch zunehmen. Manche verlaufen sich dabei und kommen nirgendwo mehr richtig an; andere geraten in eine Art Sackgasse und wieder andere legen sich viel zu früh fest – mit der Folge, dass sie mit Scheuklappen durchs Leben rennen und großartige Chancen am Wegesrand übersehen. Es gibt aber auch Blockaden, die sind selbst gemacht… mehr

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Ganze 212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich an seinem Arbeitsplatz. Und für rund 17 Millionen Menschen ist das: ein Büro. Mit dem Wort “Büro” assoziieren wir allesamt völlig unterschiedliche Erwartungen und Gefühle. Für die einen ist es der Ort, an dem sie zwischen Beruf und Berufung oszillieren, für andere ist es schlicht das unselige Gegengewicht, das ihre Lebenswaage und damit die gern zitierte Work-Life-Balance regelmäßig aus dem Lot wippt.

Apropos: Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag im Job und Büroalltag? So acht bis neun Stunden täglich… mindestens? Unser Arbeitsplatz ist eben nicht nur ein enorm einnehmender Lebensraum – ganz oft ist er auch ein veritables Krisengebiet, das unser Verhalten, unsere Psyche und sogar die Gesundheit entscheidend beeinflussen kann. Büros gleichen einem kleinen Gemeinwesen mit eigener Kultur, eigenen, meist ungeschriebenen Regeln und Ritualen. Häufig lauern zahlreiche Fallgruben und Konfliktherde zwischen Konferenzraum und Korridor, zwischen Kaffeeküche und Kopierer. Die meisten Büroarbeiter verbringen mehr Zeit miteinander, reden mehr mit ihren Kollegen als mit ihrer Familie, kennen die Belegschaft besser als ihre Nachbarn und sind den Launen und Marotten der Mit-Arbeiter, ihrer Missgunst und ihren Intrigen ungeschützt ausgeliefert. Seinen Lebenspartner und seinen Beruf kann man sich schließlich aussuchen – die Kollegen nicht.

Sagen wir es, wie es ist: Das Büro ist ein Minenfeld. Nichts kann einem die Freude an der Arbeit mehr versauen als Kollegen mit dem Territorialverhalten eines Medici. Im sozialen Gehege Büro prallen regelmäßig die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Und das Schlimme daran: Negative Emotionen sind hochgradig ansteckend. Wie bei einem Virus: Ist die kritische Masse an Griesgramen und Neurotikern im Betrieb erreicht, verschlechtert sich das Klima dramatisch.

Wie die diesen lebensgefährlichen Dschungel überleben, besser noch meistern, wie sie mit den zahlreichen Macken, Marotten und Psychoeffekten umgehen, die Ihnen im Job und Büro begegnen, verraten die folgenden Seiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie unbeschadet durch das soziale Dickicht und an den darin hausenden Raubtieren vorbeigelangen und die häufigsten Bürofallen und vor allem den Büroalltag meistern.

Jochen Mai Content Strategie
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