Gerade bekomme ich eine Meldung des österreichischen Schwesterportals Karriere.at auf den Tisch: Über 30 Prozent der Österreicher gehen ihren Jobs müde nach, zehn Prozent der insgesamt 663 Befragten gaben sogar an, am Vormittag zu müde für den Job zu sein. Weitere 65 Prozent fühlen sich nicht ausgeschlafen. Nur 35 Prozent sind bekennende Frühaufsteher und haben keine Probleme mit der Müdigkeit, morgens um halbzehn in Österreich.
Gut, es handelt sich hierbei um Österreich, das ist ein Sonderfall… hrhrhr. Beim Durchschnitt der Alpenbevölkerung beginnt die Arbeit um 8 Uhr in der Früh, der Wecker läutet meist ein bis zwei Stunden früher. Wer weiß schon, was die Ösis in der Zeit dazwischen so alles machen… Aber Spaß beiseite: Wie sieht das eigentlich hierzulande aus? Erscheinen auch Sie häufiger unausgeschlafen und übermüdet im Büro?



Zamyat M. Klein
Bei dem Titel habe ich erst gedacht, dass es um etwas anderes geht.
Dass es einen Unterschied macht, ob ich beispielsweise um 7 Uhr vom Wecker geweckt werde oder von selbst um 7 Uhr aufwache.
Es ist zumindest meine Vermutung, dass das einen Unterschied macht. Der Wecker kann in eine bestimmte Schlafphase platzen – und dann fühle ich mich bematscht.
Konnte ich aber meinen Traum zu Ende träumen und wache dann von selbst aus, fühle ich mich frischer.
Keine Ahnung, ob das stimmt und wissenschaftlich zu beweisen ist, so ist aber mein Eindruck.
Daher stelle ich fast nie den Wecker (es sei denn, ich habe einen konkreten Termin oder bin im Seminar) und wache dennoch immer sehr früh auf, da ich zu den Lerchen gehöre.
Mich würde interessieren, ob jemand etwas darüber weiß oder wie andere das sehen.
Ronny
Das ist tatsächlich so – wenn der Wecker ungünstig in eine Schlafphase platzt. Ich habe jetzt eine IPhone Applikation – die analysiert den Schlafrythmus und weckt in einem Zeitfenster von 30 Minuten vor dem eigentlichen Wecktermin in einer günstigen Schlafphase.
Den selben Effekt haben Wecker, die mit Licht arbeiten – dort wird auch Zeit gegeben, die aktuelle Schlafphase – wenn es sich um Tiefschlaf handelt – zu beenden.
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Ralph Kurz
Ich selbst habe mir das Frühaufstehen selbst angewöhnt. Dass das nicht von heute auf morgen geht, ist klar: Der Schlaf fehlt. Aber gerade weil ich an einigen Tagen viel zu tun habe, habe ich mich schrittweise daran gewöhnt. Früher ins Bett und dann am nächsten Tag um 5 wieder auf. Klappt prima. Da ich abends dann wieder hundemüde war, habe ich am nächsten Tag länger geschlafen, um dann am daruffolgenden Tag wieder um 5 aufzustehen. So nach und nach hat sich dann mein persönlicher Rhythmus geändert. Jetzt schaffe ich es jeden Tag um 5 aufzustehen. Ganz wichtig ist auch der kleine Power-Nap am Nachmittag.
bee
Es gibt eine Facebook-Gruppe mit dem tollen Namen: “Wenn ich doch abends so müde wäre wie morgens” (oder so ähnlich). Mir als Uhu geht’s genauso… abends dreh ich auf, morgens bin ich müde. Da mein Arbeitsweg aber (dank ÖPNV) auch einen Fußmarsch beinhaltet, werd ich da meist ganz gut wach von.