Wenn es um den Hochschulbereich geht, ist oft die Rede von einer “eigenen Welt”. Tatsächlich unterscheidet sich die Arbeit im Bildungsbereich – und speziell an den Hochschulen – deutlich von der Arbeit in der freien Wirtschaft. Das gilt auch für die Vergabe von Arbeitsplätzen. Damit Sie sich trotz der Unterschiede optimal vorbereiten können, haben wir heute einige Tipps für die Jobsuche im Hochschulbereich für Sie.
Um Bewerbungsanschreiben und einen Lebenslauf werden Sie zwar auch in diesem Bereich nicht herumkommen, doch bei Stellen im Bildungsbereich sind die Schwerpunkte ein wenig anders gesetzt als bei “normalen” Jobs. Die formale Qualifikation eines Bewerbers spielt beispielsweise eine viel größere Rolle, als dies in der Wirtschaft der Fall ist. Sicherlich wird auch dort auf den Abschluss des Bewerbers geachtet, doch im Bildungsbereich stellt ein nicht ausreichender Abschluss in vielen Fällen ein K.O.-Kriterium dar, dass auch mit praktischer Erfahrung nicht oder nur sehr schwer ausgeglichen werden kann.
Akademische Erfahrung zählt
Stellen werden im Hochschulbereich öffentlich ausgeschrieben und finden sich oft auch auf der Jobbörse der Arbeitsagentur. Früher – und oft auch ausführlicher – stehen die Stellen jedoch meist auf den Seiten der Bildungseinrichtungen. Bewerbungen laufen zwar verstärkt über online Systeme oder zumindest E-Mail, doch schriftliche Bewerbungen in Papierform sind nach wie vor keine Seltenheit.
Speziell bei Lehraufträgen ist akademische Erfahrung – neben dem Abschluss – eines der wichtigsten Kriterien überhaupt. Betonen Sie diese in Ihrem Anschreiben daher und legen Sie alle relevanten Bescheinigungen bei. Oft gehört zum zweiten Schritt nicht nur ein Vorstellungsgespräch sondern – vor allem bei Projekt-Stellen – auch eine Präsentation und eine Diskussion des vorgestellten Konzeptes. Diese müssen Sie penibel vorbereiten und dabei zweierlei erreichen: Erstens müssen Sie die Anwesenden Professoren, Dozenten und Personaler von Ihrer fachlichen Qualifikation und Eignung überzeugen. Und zweitens müssen Sie klar machen, dass Sie das geforderte Thema bearbeiten und vermitteln können. Vor allem Letzteres funktioniert nur, wenn Sie sich im Thema sehr gut auskennen und die Stelle unbedingt wollen. Diese Motivation und Leidenschaft müssen Sie dann – immer eingebettet in fachliches Wissen – vermitteln können.
Bei Lehrstellen stellt eine Test-Vorlesung oft den letzten Schritt vor der Einstellung dar, bei Projekt-Stellen kann es durchaus Probearbeitstage geben. Grundsätzlich müssen Sie sich darüber im Klaren sein, dass die Bezahlung im Hochschulbereich nicht unbedingt üppig ausfällt und Sie mit vergleichbaren Jobs in der Wirtschaft mehr verdienen könnten. Doch das akademische Umfeld und die Begeisterung von Studenten und Bildungsarbeitern werden Sie dort nicht finden.
Teamarbeit: 11 kaum bekannte Fakten
Powerpoint & Co.: Tipps für bessere Präsentationen
Denksport: 50 Brainteaser für Jobinterviews
Smalltalk-Tipps:



Bewerbungs-Dossiers zu Mappe, Anschreiben, Lebenslauf, Bewerbungsfoto und Zeugnissen.
Die besten Tipps und Dossiers für das Vorstellungsgespräch: So überzeugen Sie jeden Personaler.
