Fallstudie Beispiel: Aufbau + Wie lösen?

Eine Fallstudie kann Teil der Bachelor- oder Masterarbeit sein. Häufiger ist die „Case Study“ aber ein wichtiger Test im Assessment-Center. Dabei müssen Kandidaten eine komplexe Aufgabe aus der Praxis unter Zeitdruck bearbeiten und lösen. Wir erklären, wie Sie die Fallstudie meistern – inklusive Beispiel und Tipps zu Aufbau und Ablauf…

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Definition: Was ist eine Fallstudie?

Eine Fallstudie (Englisch: Case Study) ist eine methodisch strukturierte Analyse einer realen oder realitätsnahen Situation, bei der ein konkretes Problem, eine Entscheidungssituation oder ein komplexer Sachverhalt gelöst werden muss. Ziel der Fallstudie ist, relevante Informationen zu erfassen, zu ordnen und zu bewerten, um darauf aufbauend begründete Lösungen, Handlungsempfehlungen oder Entscheidungen zu entwickeln.

Typischer Aufbau einer Fallstudie

  1. Fragestellung festlegen: Problem erkennen & eingrenzen?
  2. Zeit einteilen: Weiteres Vorgehen planen
  3. Informationen beschaffen: Zahlen, Daten recherchieren
  4. Fall analysieren: Problem strukturieren, Teilschritte definieren
  5. Lösung erarbeiten: Systematisch-logisch Schlüsse ziehen
  6. Lösung präsentieren: Ergebnis begründen, verteidigen

In der Fallstudie werden unterschiedliche Perspektiven berücksichtigt und theoretisches Wissen mit praktischem Know-how verknüpft. Fallstudien werden häufig in der Ausbildung, im Studium, in der Beratung und in Auswahlprozessen wie dem Assessment-Center (AC) eingesetzt, um analytisches Denken, Problemlösungskompetenz und Entscheidungsstärke zu beurteilen.

Wie lange dauert eine Fallstudie?

Eine Fallstudie dauert in der Regel zwischen 45 und 120 Minuten, wobei die genaue Dauer vom Zweck und der Komplexität der Aufgabe abhängt. Im Assessment-Center ist die Zeit meist begrenzt und zu knapp bemessen, um zusätzlich die Stressresistenz zu testen. Als Teil einer Bachelor– oder Masterarbeit kann die Bearbeitung einer Fallstudie auch mehrere Tage dauern, insbesondere wenn eine ausführliche Recherche, schriftliche Ausarbeitung oder umfassende Bewertung erforderlich ist.

Wo werden Fallstudien eingesetzt?

Typisch ist dieses Auswahlinstrument in der strategischen Unternehmensberatung. Weitere Branchen und Berufe, in den Sie mit einer Fallstudie rechnen sollten sind: Marketing, Wirtschaftsprüfung, Business Development und Projektmanagement. Gerne genutzt wird das Auswahlverfahren zudem für künftige Führungskräfte oder für Trainee-Stellen.

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Welche Fallstudien Arten gibt es?

Unterschieden werden bei der Fallstudie vor allem drei Arten:

1. Business-Cases

Die klassische Fallstudie. Bewerber müssen hierbei ein praxisnahes Problem analysieren, lösen und präsentieren. Wirtschaftliches Grundverständnis ist für solche Planspiele unerlässlich. Erfahrungen aus dem Studium oder aus Praktika helfen enorm. Typische Fallstudien Beispiele sind die Erweiterung des Produktsortiments oder ein schwieriges Mitarbeitergespräch. Weitere Aufgabenstellungen können sein:

  • Markteinführung eines neuen Produkts
    Wie lassen sich neue Märkte finden? Kann das neue Produkt gewinnbringend auf den Markt gebracht werden?
  • Profitabilität im Unternehmen
    Wie lassen sich Gewinne steigern, Verluste eindämmen, wo liegen die Gründe für Verluste?
  • Verhalten gegenüber Konkurrenten (Competetive Response)
    Auswertung der Marktdaten. Wie könnte ein Konzept für das Verhalten gegenüber Konkurrenz aussehen?
  • Veränderung des Marktumfelds
    Welchen Einfluss haben technische Neuerungen, politische Umbrüche?
  • Fusionen und Übernahmen (Mergers & Acquisitions)
    Wie können die Rahmenbedingungen für eine Fusion oder Übernahme aussehen? Welche Auswirkungen auf das eigene Unternehmen sind zu erwarten?

2. Marktgrößenschätzungen

Bei diesen Schätzaufgaben (auch: Abschätzungs-Cases) müssen Sie einen potenziellen Absatzmarkt realistisch einschätzen. Zum Beispiel: „Wie hoch ist das Marktpotential für Carving Skis in Japan?“ Dabei müssen sie nicht nur rechnen und logisch Denken können. Oft geht es um Allgemeinwissen und systematisches Vorgehen, denn ein „richtig“ oder „falsch“ gibt es bei dieser Fallstudie nicht. Lösungsfragen im obigen Fall könnten sein: Wie groß ist die Bevölkerung Japans? Wie viele davon laufen Ski? Wie viele Skier werden importiert? Wie entwickelt sich die Nachfrage?

3. Brainteaser

Um logisches und analytisches Denken geht es auch bei den Rätselfragen und Brainteasern. Sie testen Auffassungsgabe und Intelligenz ebenso wie abstraktes oder Nicht-lineares-Denken.

Fallstudien Beispiel: „Wie viele Klavierstimmer gibt es in Chicago?“ (sog. Fermi-Fragen) oder „Eine Frau besitzt zwei Sanduhren. Die eine läuft 5 Minuten, die andere 7. Sie möchte damit aber 13 Minuten stoppen. Was muss sie tun?“ (Lösung).

Mehr Tipps für das Assessment Center

Weitere typische Übungen und Aufgaben im Assessment Center sind:

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Fallstudie Beispiel – mit Lösungsweg

Zur Vorbereitung und Übung haben wir für Sie ein echtes Fallstudie Beispiel aus der Praxis – mit möglicher Lösung:

Aufgabenstellung

Sie arbeiten in einer Marketingagentur. Ihr Kunde ist ein Handwerksbetrieb, der maßgeschneiderte Lösungen für Fenster und Türen anbietet. Leider sind die Aufträge jüngst zurückgegangen, obwohl es in der Vergangenheit nur positive Rückmeldungen gab. Als erste Maßnahme hat Ihr Kunde neue Visitenkarten drucken und Flyer in der Fußgängerzone verteilen lassen. Das liegt einige Monate zurück und hat kaum genutzt. Von Ihnen erhofft er sich neue Ideen. Wie gehen Sie vor?

Möglicher Lösungsweg

Sie besorgen sich zuerst Muster der Flyer und Visitenkarte. Sie fragen nach, ob es eine Internetpräsenz gibt. Sie erhalten die Information, dass es tatsächlich eine Website gibt, diese würde bei der Google-oder KI-Suche nach „Fensterbau“ aber praktisch nicht gefunden. Also entwickeln Sie folgende Ideen:

  • Die meisten Kunden suchen heute lokale Anbieter im Internet.
  • Die Website bzw. SEO- und GEO-Optimierung ist daher ein zentraler Erfolgsschlüssel.
  • Wie ist die Seite aufgebaut – technisch, inhaltlich?
  • Warum rankt Sie bei Google oder ChatGPT nicht?
  • Ist die Seite übersichtlich und nutzerfreundlich?
  • Sind die Kontaktmöglichkeiten klar erkennbar?
  • Sind die Preise transparent und marktfähig?
  • Welche technischen Updates sind erforderlich (z.B. Ladezeiten)?
  • Was sind wichtige Keywords unter denen die Firma zu finden sein sollte?
  • Gibt es dafür schon optimierte Inhalte, Videos, Bilder?
  • Was muss noch produziert werden – und von wem?

Je nachdem, welche Infos Sie erhalten, entwickeln Sie daraus eine Online-Marketing-Strategie, einen Redaktionsplan und weitere Schritte, um die Sichtbarkeit des Handwerksbetriebs zu erhöhen.

Das ist jedoch nur „eine“ mögliche Lösung! Es gibt viele weitere. Egal, für welche Sie sich am Ende entscheiden, prüfen Sie Ihre Vorgehensweise selbstkritisch und argumentieren Sie bei den Fallstudie-Alternativen jeweils die wichtigsten Vor- und Nachteile.

Weitere Fallstudien Beispiele – 3 Aufgaben zum Üben

  1. „Sie leiten eine Filiale eines Finanzdienstleisters. Ihnen unterstehen drei Gruppenleiter, die jeweils fünf Mitarbeiter führen. Durch Krankheit und Urlaub ist der Leiter einer Gruppe im Urlaub, der andere krank. In einem Team fehlen sogar drei Mitarbeiter. Zahlreiche Termine können nicht eingehalten werden, die Aufgaben stapeln sich bereits. Arbeiten Sie eine Strategie aus, um anfallende Arbeiten zu erledigen, ohne dass der Kundenservice leidet. Sie haben 25 Minuten Zeit!“
  2. „Sie sind Führungskraft eines mittelständischen Unternehmens, das Sportartikel herstellt. Die Geschäftsleitung überlegt, ob sich eine Expansion in den US-Markt lohnt. Hochwertige Produkte zu geringen Preisen – das wäre dort ein Novum! In Zeiten einer drohenden Rezession ist der Schritt aber riskant. Wägen Sie Vor- und Nachteile ab und erstellen Sie ein Entscheidungskonzept. Präsentieren Sie das Ergebnis in nicht mehr als 10 Minuten!“
  3. „Sie sind Büroleiter in einer Steuerkanzlei. Als Sie eines Morgens ins Büro kommen, fliegt plötzlich ein Papierflieger von hinten knapp an Ihnen vorbei. Obwohl Sie sich umdrehen, können Sie nicht sehen, wer den Flieger geworfen hat. Alle Kollegen scheinen in Ihre Arbeit vertieft. Wie reagieren Sie? Erläutern Sie Ihre Vorgehensweise und begründen Ihre Reaktion.“
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Was wird bei der Fallstudie getestet?

Die Fallstudie können Kandidaten als Einzelassessment oder Gruppenaufgabe bearbeiten. Getestet werden dabei immer für den angestrebten Job relevante Kompetenzen. Dazu gehören zum Beispiel:

Während der Fallstudie werden die Kandidaten häufig von Personalverantwortlichen beobachtet und bewertet. Zum Test gehört abschließend praktisch immer noch eine Präsentation der Lösung und Lösungswege, die ebenfalls bewertet wird. Danach erhalten die Teilnehmer stets Feedback von den Prüfern oder Personalern.

Besonderheit: Fallstudie in der Gruppe

Wird von Ihnen erwartet, dass Sie die Fallstudie gemeinsam mit anderen lösen, kommt es stärker auf Ihre sozialen Kompetenzen an. Gefragt ist dann eine gesunde Mischung aus Teamfähigkeit, Kompromissbereitschaft und Durchsetzungsstärke. Kein Prüfer sieht es gerne, wenn Sie zu dominant werden – auch nicht, wenn Sie so schneller zum Ziel kommen! Im Job müssen Sie immer Kollegen mit ins Boot holen oder überzeugen. Pluspunkte sammelt deshalb, wer andere motiviert und individuelle Stärken der Teilnehmer erkennt und optimal einsetzt.

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Wie kann ich eine Fallstudie lösen? – Tipps & Strategien

Praktisch immer erhalten Kandidaten im Assessment-Center zunächst eine kompakte Problemstellungen sowie lückenhaftes Informationsmaterial. Die erste Aufgabe besteht also darin, sich einen Überblick zu verschaffen, Informationen zu filtern oder zu beschaffen.

Merken können Sie sich aber: Bei einer Fallstudie gibt es selten eine „richtige“ Lösung. Im Assessment-Center zählt der Lösungsweg wesentlich mehr als die Qualität der Antwort. Gängige Aufgaben auswendig zu lernen, bringt also nichts. Sie sollten diese aber zum Üben nutzen und folgende bewährte Tipps beachten:

    Tipps vor dem Assessment Center

  • Hintergründe recherchieren

    Fallstudien kommen praktisch immer aus dem Umfeld und Alltag des angestrebten Jobs. Informieren Sie sich daher im Vorfeld ausführlich über das Unternehmen, die Branche und den Markt sowie über Produkte und aktuelle Expansionspläne. Die besten Erfolgschancen haben Sie, wenn Sie sich auf reale Herausforderungen des Unternehmens vorbereiten.

  • Grundrechenarten üben

    In Fallstudien und Marktgrößenschätzungen wird fast immer gerechnet – auf Papier oder im Kopf. Die Grundrechenarten sollten daher sitzen, damit Sie keine wertvolle Zeit verplempern. Vor allem das Prozentrechnen sowie Funktionsrechnen sind bei Business Cases von Vorteil.

  • Ruhe bewahren

    Fallstudien setzen Sie bewusst unter Druck. Die Zeit ist oft zu knapp. Hinzu kommt die Prüfungsangst. Versuchen Sie daher schon vorher zu entspannen und ausgeruht zum Auswahltag zu erscheinen. Wer große Nervosität verspürt, kann diese mit einfachen Atemübungen reduzieren. Wichtig ist, dass Sie Panik vermeiden, sonst entsteht ein Tunnelblick, der den Blick für die Lösung verstellt.

  • Tipps im Assessment Center

  • Aufgabe verstehen

    Lesen Sie sich immer erst die Aufgabe gründlich durch. Manche Brainteaser sind bewusst verwirrend formuliert, um Sie auf eine falsche Fährte zu locken. Andere Aufgaben sind offen gehalten. Hier erwartet man von Ihnen zielführende Rückfragen. Aktionismus wäre an dieser Stelle ein Fehler.

  • Problem strukturieren

    Im nächsten Schritt geht es darum, die Fallstudie zu strukturieren und einzugrenzen. Dazu ist oft erforderlich, Strategien und Methoden zu entwickeln, um sich dem komplexen Problem zu nähern und dieses in lösbare Teilaufgaben zu zerlegen. Befassen Sie sich dazu mit Frameworks, wie der BCG-Matrix oder Porters Five Forces oder Methoden wie der SWOT-Analyse oder Scrum. Wichtig ist, dass Sie zunächst Ergebnisse erzielen und sich später um die Details kümmern.

  • Zeit einteilen

    Erstellen Sie einen Zeitplan und orientieren Sie sich unbedingt daran! Sie sollten nicht mehr als 20 Prozent Ihrer Zeit für die Fragestellung verwenden. Manche Case Studies sind so angelegt, dass Sie diese unmöglich in der vorgegebenen Zeit schaffen können. Sie müssen also immer auswählen, reduzieren, fokussieren. Verschwenden Sie keine kostbaren Minuten mit Nebensächlichkeiten.

  • Informationen beschaffen

    Erstellen Sie eine präzise Liste der vorhandenen Daten und Fakten. Was fehlt müssen Sie recherchieren. Hier können Sie nachfragen, am Smartphone googeln oder – falls die Zeit zu knapp ist – realistische Annahmen treffen, mit denen Sie anschließend weiterrechnen.

  • Lösungswege dokumentieren

    Machen Sie sich permanent Notizen und dokumentieren Sie alle Lösungsschritte für die Beobachter. Sie werden danach später gefragt und sollten immer erklären können, warum Sie so vorgegangen sind. Gerade das strukturierte und systematische Vorgehen wollen die Personaler bei einer Fallstudie sehen.

  • Resultat präsentieren

    Am Schluss müssen Sie das Ergebnis präsentieren – zum Beispiel am Flipchart. Ausnahme: Case-Interviews. Dabei erklären Sie laut gegenüber den Personalern, wie Sie vorgehen würden und warum Sie sich wofür entscheiden. Rechnen Sie während und nach der Präsentation mit kritischen Rückfragen. Auch das gehört noch zum Test! Hierbei geht es um Ihre Kritikfähigkeit, Lernbereitschaft und die Fähigkeit zur Selbstreflexion.

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FAQ – Häufige Fragen zur Fallstudie

Was ist eine Fallstudie?

Eine Fallstudie (Case Study) ist eine praxisnahe Aufgabenstellung, mit der Unternehmen realitätsnahe Problemstellungen simulieren. Sie wird häufig im Bewerbungsprozess, insbesondere bei Beratungen, Traineeprogrammen oder im Assessment Center eingesetzt. Ziel einer Fallstudie ist, die analytischen Fähigkeiten, die strukturierte Denkweise sowie die Lösungs- und Präsentationskompetenz von Kandidaten zu prüfen. Dabei geht es weniger um die eine „richtige“ Lösung, sondern vielmehr um den logischen und nachvollziehbaren Lösungsweg.

Warum setzen Unternehmen Fallstudien ein?

Unternehmen nutzen Fallstudien, weil sie deutlich aussagekräftiger sind als klassische Bewerbungsfragen. Eine Case Study zeigt, wie Bewerberinnen und Bewerber in der Praxis denken, argumentieren und handeln würden. Personalverantwortliche erkennen so, ob Ihre Arbeitsweise und Kommunikationsfähigkeit zur Position und zur Unternehmenskultur passen.

Welche Arten von Fallstudien gibt es?

Grundsätzlich lassen sich Fallstudien in quantitative, qualitative und strategische Case Studies unterteilen. Während quantitative Fallstudien stark zahlen- und rechenlastig sind, liegt der Fokus bei qualitativen Fällen auf Analyse, Argumentation und Kreativität. Strategische Fallstudien kombinieren beide Ansätze und verlangen zusätzlich unternehmerisches Denken.

Wie läuft eine Fallstudie typischerweise ab?

In der Regel erhalten Sie für die Fallstudie eine schriftliche Aufgabenstellung mit Hintergrundinformationen, Kennzahlen oder Marktdaten. Anschließend haben Sie eine begrenzte Vorbereitungszeit, um das Problem zu analysieren und eine Lösung zu entwickeln. Oft folgt eine Präsentation vor einer Jury oder ein Fachgespräch, in dem Ihre Vorgehensweise hinterfragt wird.

Wie kann ich mich optimal auf eine Fallstudie vorbereiten?

Eine gute Vorbereitung auf eine Fallstudie beginnt mit dem Training analytischer Methoden, wie SWOT-Analyse, Marktanalyse oder Kosten-Nutzen-Rechnungen. Ebenso wichtig ist es, strukturiertes Denken zu üben und Ihre Ergebnisse klar und verständlich zu präsentieren. Übungs-Case-Studies helfen, Sicherheit im Umgang mit Zeitdruck zu gewinnen.

Welche Fehler sollte ich bei einer Case Study vermeiden?

Ein häufiger Fehler bei der Bearbeitung von Fallstudien ist, sich vorschnell in eine Lösung zu stürzen, ohne das Problem sauber zu analysieren. Ebenso negativ wirkt es, Annahmen nicht zu begründen oder Zahlen unstrukturiert zu präsentieren. Achten Sie darauf, stets logisch, strukturiert und systematisch vorzugehen, Ihre Gedankenschritte transparent zu machen und Ihre Ergebnisse klar zusammenzufassen.

Wie bewerten Personaler eine Fallstudie?

Personaler bewerten bei der Fallstudie nicht nur das Endergebnis, sondern vor allem den Lösungsweg. Entscheidend sind Struktur, Nachvollziehbarkeit, Argumentationsstärke und das Auftreten bei der Präsentation. Auch Soft Skills wie Kommunikationsfähigkeit, Stressresistenz und Selbstreflexion fließen in die Bewertung mit ein.


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