Warum bin ich nicht glücklich? Die Frage hat sich so mancher schon gestellt. Das Gute daran: Der erste Schritt in die richtige Richtung ist damit schon getan. Selbstreflexion ist ein wesentlicher Weg zum Glücklichsein. Und der Anfang von Veränderung. Dabei kann es sich um große Veränderungen handeln, die in einigen Fällen nötig sind. Manchmal reicht es aber auch schon, sich zu besinnen und daran zu erinnern, dass es genug Gründe gibt, glücklich zu sein. Tatsächlich ist es so, dass glückliche Menschen ein paar Weisheiten nie vergessen...

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Was glückliche Menschen nie vergessen

Um glücklich zu sein - und es zu bleiben - sollte man sich immer wieder an einige Dinge erinnern, die man im Alltag leicht aus den Augen verliert. Akuter Ärger im Job, Streit mit Freunden oder dem Partner, ein unerwarteter Misserfolg - all das kann einem die Lebensfreude gehörig verhageln. Hoffentlich nur kurzfristig. Manchmal aber leider auch länger.

Dann ist es umso wichtiger, sich an ein paar wichtige Grundsätze zu erinnern, die für unser Glücksempfinden ganz entscheidend sind... Diese zum Beispiel:

  1. Glücklichsein ist eine Entscheidung

    Nicht wenige Menschen machen ihr Glück vom Umfeld oder der Situation abhängig, in der sie sich gerade befinden. Leider wird dabei vergessen, dass es auch eine Entscheidung ist, glücklich zu sein: Jeder hat es selbst in der Hand, wie er die aktuelle Lage beurteilt, in der er sich befindet. Man kann sich nie zufrieden geben, immer etwas finden, über das man sich beschweren will und sich bei allem nur auf das Negative konzentrieren.

    Oder man entscheidet sich, das Gute (darin) zu sehen, sich über die Dinge zu freuen, die man bereits erreicht hat und zu akzeptieren, dass man längst glücklich sein könnte, wenn man nicht ständig auf der Suche nach dem "großen Glück" wäre.

  2. Fehler sind da, um gemacht zu werden

    Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass Fehler unglücklich machen. Es wird fälschlicherweise angenommen, dass Glück nur dann möglich ist, wenn immer alles glatt läuft. In der Realität verhält es sich hingegen genau andersherum: Wer immer nur darauf bedacht ist, jeden Fehler zu umgehen, wird kaum glücklich werden. Es muss schließlich auch mal etwas schief gehen, damit man daraus lernen und sich weiter entwickeln kann.

    Fehler und Rückschläge sind notwendige Schritte, um glücklich zu sein und auch zu bleiben. Allein schon, um überhaupt schätzen zu können, was man hat. Es erfordert Mut, sich selbst zu erlauben, Fehler zu machen, doch es lohnt sich und steigert die Zufriedenheit.

  3. Der Vergleich mit anderen ist unwichtig

    Der Kollege bekommt ein höheres Gehalt, der Freund hat ein teureres Auto und die Nachbarn ein größeres Haus. Sprich: Auf der anderen Seite ist das Gras immer grüner. Wie aber soll man bei diesem ständigen Vergleich glücklich werden? Eben. Neid ist der Feind des Glücks. Zum Glück kommt es darauf auch nicht an, selbst wenn es inspirierend oder motivierend sein kann, sollte man sich stattdessen immer auf die eigene Situation konzentrieren.

    Es macht nicht glücklich, die Ziele anderer Menschen zu verfolgen und sich schlecht zu fühlen, wenn das nicht gelingt. Außerdem sieht man immer nur die Oberfläche. Vielleicht hat der Nachbar für sein großes Haus eine 70 Stunden Woche und sieht seine Familie (und sein Haus) nie. Fragen Sie sich, was Sie selbst erreichen wollen und was Sie glücklich macht - ohne immer den Vergleich mit anderen zu suchen.

  4. Das Selbstwertgefühl ist nicht von anderen abhängig

    Nicht immer sind alle mit unserem Handeln einverstanden. Vielleicht verstehen die anderen nicht, warum man sich so und nicht anders entschieden hat - und lassen einen das auch spüren und wissen. Das ist unangenehm, aber kein Grund, Trübsal zu blasen. Die Meinung anderer hat nichts mit Ihrem Glück zu tun - es sei denn, Sie wollen einen Beliebtheitswettbewerb gewinnen.

    Konstruktive Kritik kann zwar helfen, Fehler zu vermeiden, und sie ist ein wichtiger Teil des Lernens. Aber davon sollte man sein Selbstwertgefühl nie abhängig machen - schon gar nicht davon, was andere über einen denken. Sie können es ohnehin nie allen recht machen.

  5. Umgib dich mit den richtigen Menschen

    Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du dich am meisten umgibst, lautet ein bekanntes Bonmot. oder anders ausgedrückt: Hat man es von früh bis spät mit chronischen Miesmachern und Pessimisten zu tun, wird man irgendwann diese Einstellung übernehmen. Auch wenn es ein schwieriger Schritt ist, sollte man ihn wagen und das eigene Umfeld ändern, wenn man merkt, dass es einen selbst runterzieht.

    Freunde mag ich nicht Grafik

    Meiden Sie toxische Menschen und umgeben Sie sich stattdessen mit positiven Menschen, die Sie unterstützen - und es wird Ihnen sofort leichter fallen, glücklich zu sein, weil gute Laune ansteckend ist.

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