Wie leicht ist es eigentlich in Deutschland ein Unternehmen zu gründen? Die Antwort ist meist subjektiv: Wer damit Erfolg hat, wird wenig Verständnis für all jene haben, die sich mit überbordender Bürokratie, konservativen Kreditgebern und hohen Steuern rumschlagen müssen. Einen anderen Weg geht deshalb der internationale Index “Doing Business” und vergleicht schlichtweg objektiv messbare Kennziffern. Heraus kommt dabei ein Ranking der Länder, in denen das Gründen besonders einfach beziehungsweise besonders schwer fällt.
Im jüngsten Index von 2010 landet Deutschland auf Platz 25. Das ist nicht besonders rühmlich, aber auch nicht allzu schlecht – immerhin liegt der schlechteste Wert bei Rang 183 (Zentralafrikanische Republik). Zudem bedeutet dies gegenüber dem Vorjahr einen Aufstieg um zwei Plätze.
Demnach dauert es hierzulande im Schnitt 18 Tage, um ein Startup hochzuziehen (der OECD-Durchschnitt liegt bei 13 Tagen). Was uns merklich das Gründerklima verhagelt, mehr →
Deutsche Unternehmen erhöhen die Gehälter im kommenden Jahr voraussichtlich um bis zu 2,8 Prozent. Das ergab eine aktuelle Hewitt-Studie zur weltweiten Gehaltsentwicklung in über 50 Ländern.
Danach werden 2010 die Gehälter im Schnitt um 2,5 Prozent steigen. Nullrunden wird es dieses Jahr kaum geben: Nur etwa fünf Prozent der Unternehmen wollen die Gehälter konstant halten. 2009 verfolgten noch 35 Prozent der Befragten diese Strategie.
Über die höchsten Gehaltszuwächse dürfen sich 2011 die hochspezialisierte Fachkräfte freuen. Ihre Löhne werden im Schnitt um 2,8 Prozent zulegen, dicht gefolgt vom Top-Management und dem mittleren Management, die im kommenden Jahr mit 2,7 Prozent mehr Gehalt rechnen können. Auch auf der Ebene der Sachbearbeiter sind durchschnittliche Gehaltssteigerungen von 2,7 Prozent möglich.
Warum schlafen die Zuhörer bei manchen Präsentationen ein, während sie bei anderen gebannt an den Lippen des Vortragenden hängen? Klare Antwort: Weil manche Präsentierende ihre Zuhörer mit Infos überhäufen und andere versuchen, diese auch emotional zu packen!
Ob Abteilungsleiter, Ingenieur oder Verkäufer – viele Berufstätige müssen heute Produkte und Ideen vor Kunden, Geschäftspartnern oder Kollegen präsentieren. Doch zeigen Untersuchungen: Mehr als 90 Prozent aller Präsentationen werden von den Zuhörern als ermüdend erlebt – vor allem, weil sie in ihnen zwar mit Informationen überhäuft, aber kaum emotional angesprochen werden. Um Ihnen zu zeigen, wie das geht, habe ich einige Tipps zusammengestellt, mit denen Sie zugleich lernen, wie Sie sich und Ihre Produkte oder Ideen wirkungsvoller verkaufen können. mehr →
E-Mails sind etwas Großartiges. Sie machen die Kommunikation zuweilen effizienter, helfen uns in Kontakt zu bleiben, klären kleine Fragen und ermächtigen uns sogar dazu, den Tag zu strukturieren. Aber sie haben auch eine dunkle Seite. Welche, lernen Sie in den…
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E-Mails machen heute zwar vieles möglich – den direkten Draht zueinander ersetzen sie aber nicht. Im Gegenteil: Wie der Management-Professor Jonathon Cummings an der Duke’s Fuqua School of Business feststellte, müssen Teams miteinander persönlich sprechen und nicht nur mailen, sonst arbeiten sie immer unprduktiver und die Beziehungen verschlechtern sich. |
„Ich habe keine Zeit.“ Den Satz hört man immer öfter. Ob er nun wahr ist oder doch nur eine Ausrede, eine Frage bleibt: Woran liegt das? Oder anders gefragt: Was sind die größten Zeitdiebe im Alltag? Und woran liegt es wirklich, dass viele Dinge aus Zeitmangel nicht erledigt werden?
Der Produktivitätsexperte Martin Geiger hat dazu über 1600 Unternehmer und Führungskräfte online nach den größten Zeitdieben befragt, Ergebnis: Mehr als ein Viertel der Befragten (26,54 Prozent) nannten persönliches Aufschieben als Hauptgrund für ihre Zeitnot. Keine Lust, geringe Motivation – jedermann kennt das Problem des sogenannten Prokrastinierens, also Unangenehmes vor sich herzuschieben. „Wäre das anders, hätten wohl „noch mehr Besucher an der Umfrage teilgenommen“, kommentiert der Trainer das Resultat augenzwinkernd.
Auf Platz Zwei folgten mit knapp 16 Prozent Ablenkungen durch das Internet oder E-Mails. 15,7 Prozent der Befragten gaben wiederum an, dass die eigene Ablenkung oder mangelnde Konzentration ein wesentlicher Stolperstein sei. Auf Platz 4 hingegen rangieren mit 14,7 Prozent schon die Störungen durch Kollegen oder Mitarbeiter (siehe Grafik). mehr →