Karrierewechsel: Umsatteln in 10 Schritten

Ein Karrierewechsel ist ein großer Schritt. Ein Ingenieur wird Unternehmer; ein Polizist wird Coach; ein Verkäufer wird Vollzeit-Blogger… Keine Frage, der Wechsel in einen ganz neuen Beruf, ein völlig anderes Fachgebiet, erfordert Mut und die Bereitschaft, sein Leben komplett neu zu denken. Nicht wenige Menschen träumen davon – vom Aussteigen, Umsteigen, Auswandern und neu Anfangen. Aber nur wenige setzen es um. Eine Studie sagt: Das liegt vor allem an unserer Persönlichkeit. Bestimmte Eigenschaften können sogar voraussagen, ob es in unserem Leben zu einem Karrierewechsel kommt…

Karrierewechsel: Umsatteln in 10 Schritten

Wichtige Einflussfaktoren für den Karrierewechsel

Die Idee, sich nach der ersten Karriere beruflich noch einmal völlig neu zu orientieren, ist hierzulande eher die Ausnahme. Zwar bescheinigen diverse Umfragen immer wieder eine hohe Arbeitsunzufriedenheit, nicht weniger Beschäftigte seien im Zustand der inneren Kündigung. Allerdings wechseln im Schnitt nur 36 Prozent der Unglücklichen früher oder später ihren Beruf.

Es ist ja auch nicht leicht: Wer den radikalen Neuanfang wagt, mutiert vom Profi zum Anfänger. Neben zahlreichen Unsicherheiten kann man dabei auch nicht unbedingt von seinem bisherigen Netzwerk oder Branchenkenntnissen profitieren. Und die meisten müssen erst einmal Abstriche machen – beim Einkommen, bei den Wohnverhältnissen, beim Urlaub.

Sally Carless und Jessica Arnupa von der Monash University in Australien wollten daher genauer wissen, ob es irgendwelche Faktoren gibt, die einen Karrierewechsel voraussagen lassen.

Für ihre Studien werteten sie die Daten von insgesamt mehr als 4500 Personen aus, die im Zeitraum von fünf Jahren mehrere Fragebögen zur beruflichen Situation und ihrer Persönlichkeit ausfüllen mussten.

Bei einer zweiten Erhebung analysierten sie zusätzlich die Daten von rund 1500 Personen, die einen Berufswechsel vollzogen hatten. Auch sie wurden einige Jahre danach befragt, was sich bei ihnen geändert hatte und wie es ihnen persönlich ging.

Insbesondere die unterschiedlichen Ausprägungen der sogenannten Big Five interessierten die Wissenschaftlerinnen dabei.

Karrierewechsel Ocean Modell Big Five

Und siehe da: Es gab ein paar auffällige Gemeinsamkeiten

Die Wahrscheinlichkeit für einen Karrierewechsel stiegt vor allem bei Menschen, wenn diese…

  • gesellig, gesprächig und tatkräftig waren (Extraversion).
  • neugierig und kreativ waren (Offenheit).
  • einen höheren Bildungsabschluss besaßen.
  • jünger waren und noch wenige Berufsjahre vorweisen konnten.
  • einen unsicheren Job hatten.
  • männlich sind.

Die Arbeitszufriedenheit und das aktuelle Einkommen hatten hingegen keinen messbaren Einfluss auf die Berufswechselwahrscheinlichkeit.

Fast noch bemerkenswerter aber sind die Folgen des Karrierewechsels bei den Befragten:

Ein Jahr nach dem Karrierewechsel berichteten diese durchweg von…

  • größerer Arbeitszufriedenheit und
  • einem sichereren Job und mit weniger Wochenarbeitsstunden.

Oder anders formuliert: Aussteigen, Umsteigen und sich neu zu erfinden, machte fast immer glücklicher. Vermutlich auch, weil man so das Gefühl und die Gewissheit hat, eben nicht ausgeliefert zu sein, sondern sein Leben selbst in der Hand zu haben und die eigene Zukunft gestalten zu können.

Risikobereitschaft fördert Jobwechsel in jungen Jahren

Risikobereitschaft fördert JobwechselDie obigen Ergebnisse decken sich – zum Teil – mit einer aktuellen Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Die Kernaussage:

Je risikoscheuer Beschäftigte sind, desto seltener entscheiden sie sich für einen Jobwechsel in den ersten Jahren des Berufslebens. Allerdings hat das auch Konsequenzen: So erzielen die Risikobereiten ein deutlich höheres Gehalt nach den ersten Berufsjahren als die Zauderer, die sich gegen Jobwechsel entscheiden.

Die häufigsten Gründe für einen Karrierewechsel

Was denken Sie gerade? Ist es vielleicht auch bei Ihnen Zeit für einen Karrierewechsel?

Die Zeiten dafür sind nicht schlecht. Studien zufolge hat sich allein der Anteil der Arbeitnehmer, die aktiv eine neue Stelle suchen, in den vergangenen vier Jahren um acht Prozent erhöht – auf 30 Prozent.

Karrieren verlaufen heute längst nicht mehr so gradlinig wie vor Jahren. Der Lebenslauf mit nur einem Arbeitgeber von der Ausbildung bis zur Rente gehört der Vergangenheit an. Das macht Arbeitnehmer flexibler, die Jobs abwechslungsreicher, das Berufsleben spannender – aber auch herausfordernder.

Karrierewechsel stellen die Betroffenen vor die Aufgabe, ihre Erwerbsbiografie aktiver zu gestalten, Ziele nicht aus den Augen zu verlieren und entsprechende Wechselphasen gut zu planen und gegenüber neuen Arbeitgebern gut zu begründen.

Dabei sind die Gründe für einen Karrierewechsel sind fast immer dieselben:

Karrierewechsel Wechselgruende Grafik

Diese häufigen Gründe sind allerdings kein Freibrief dafür, vorschnell die Flinte ins Korn zu werfen und seinen Job zu kündigen. Woanders muss das Gras nicht zwangsläufig grüner sein…

Ein Karrierewechsel will gut überlegt und geplant sein. Falls Sie also gerade mit dem Gedanken spielen, Ihre jetzige Position in etwas gänzlich Neues zu verändern, sollten Sie sich fragen, warum Sie dies tun wollen – und wohin die Reise gehen soll.

Letztlich gibt es dafür gute Gründe – und es gibt auch schlechte:

Gute Gründe für einen Karrierewechsel

  • Gesundheit.

    Es gibt Jobs, die machen krank: Es herrscht Permastress, der Chef vergiftet die Atmosphäre, die Kollegen mobben. So etwas kann und sollte kein Mensch auf Dauer ertragen. Das Geld mag wichtig sein – die Gesundheit ist wichtiger.

  • Langeweile.

    Gemeint ist weniger das angebliche Phänomen Boreout. Dagegen lässt sich etwas unternehmen. Wenn aber der Job keinerlei Herausforderungen bietet und Sie dort auch nichts mehr lernen oder erreichen können, wird es Zeit, den Job zu wechseln – intern oder extern.

  • Stillstand.

    Und zwar in jeder Hinsicht: Es fehlen sowohl Karriereperspektiven als auch finanzielle. Und der Laden entwickelt sich auch nicht weiter. Gut, Sie haben einen Job. Aber wie lange noch? Und wo bleibt da der Anreiz und Spaß?

  • Unsicherheit.

    Zugegeben, kein Job ist heute noch sicher. Dafür verändern sich Märkte und Branchen zu schnell. Aber wenn Sie in Dauerangst um Ihre berufliche Existenz oder Zukunft leben, ist das nur noch kräftezehrend – und macht auf Dauer krank (siehe oben.)

  • Vetternwirtschaft.

    Sie rackern sich jeden Tag und hören nicht mal ein „Danke“. Geringschätzung wäre schon so ein Grund zu gehen. Aber wenn das dann noch mit Günstlingswirtschaft zusammenfällt, ist das Maß voll.

Schlechte Gründe für einen Karrierewechsel

  • Frust.

    Wir haben alle mal einen schlechten Tag im Job. Manchmal hält der Unmut auch ein paar Tage an. Aber das ist kein Grund, vorschnell aufzugeben. Frusttage gibt es auch in anderen Jobs und Unternehmen. Das Gesamtbild im Jahresverlauf ist entscheidend.

  • Kritik.

    Okay, der Chef war mit Ihrer Leistung so gar nicht zufrieden und hat sie ordentlich gefaltet. Nicht die beste Art, sicher. Aber eher ein Grund zur Selbstreflexion, wo Sie sich verbessern können. Erst wenn die Kritik destruktiv, haltlos und chronisch wird, spricht das für einen Karrierewechsel.

  • Fehler.

    Und zwar ein richtig schwerwiegender. Sie haben es so richtig vermasselt, das kommt das Unternehmen teuer zu stehen. Die Scham ist groß, und es kann sein, dass man Sie dafür feuert. Klüger aber wäre die Haltung von IBM-Gründer Tom Watson: „Die Firma hat gerade mehrere Hunderttausend Euro in Ihre Ausbildung investiert. Warum sollte jemand anderes diese Erfahrung gratis bekommen?“ Also übernehmen Sie Verantwortung und lernen Sie daraus.

  • Chef.

    Man sagt, Mitarbeiter kommen für Jobs und gehen wegen Chefs. Das stimmt – zum Teil. Denn mal ehrlich: Die wenigsten Chefs sind perfekt. Wir ja auch nicht. Aber auch Manager lassen sich managen – nur subtiler.

Diese 4 Fragen helfen bei der Orientierung

Diese 4 Fragen helfen bei der OrientierungDie Motive zu gehen, variieren natürlich immer individuell. Am Ende läuft es doch meist auf vier wesentliche Fragen hinaus. Fragen, die jeder nur für sich beantworten kann, die aber eine deutliche Tendenz aufzeigen können, ob es Zeit ist, den Job zu wechseln:

  • Erwarte ich innerhalb der nächsten zwölf Monate eine wichtige Rolle im Unternehmen und in der Organisation zu spielen?
  • Habe ich einen Chef, der mein Engagement wertschätzt und würdigt, der mich fördert und fordert, um mich weiterentwickeln zu können?
  • Werde ich nicht nur meine Leistung, sondern auch meinen Marktwert durch meine Arbeit hier steigern können?
  • Bin ich sicher, meine Fähigkeiten und Talente optimal einsetzen zu können, um nicht zuletzt den Wandel signifikant und aktiv zu begleiten, zu gestalten und den Herausforderungen begegnen zu können?

Die 10 besten Tipps für den Karrierewechsel

Wie gelingt der Sprung in ein neues berufliches Umfeld, in dem bisher keine oder bestenfalls kaum Erfahrungen gesammelt wurden? Wir habe dazu mehrere Experten, Branchenwechsler und Karriereberater befragt und daraus die zehn besten Tipps destilliert, die Ihrem Karrierewechsel zum Erfolg verhelfen können:

  1. Machen Sie sich bewusst, was Ihnen gefällt.

    Vermutlich streben Sie einen Karrierewechsel an, weil Sie in Ihrem jetzigen Berufsfeld unzufrieden sind. Es ist daher notwendig, dass Sie sich bewusst machen, was Sie vom neuen Job (Besseres) erwarten: Welche Tätigkeiten machen Ihnen Spaß? Wie und wohin wollen Sie sich weiterentwickeln, was wollen Sie verdienen und was für ein Arbeitsumfeld suchen Sie? Bevor Sie eine endgültige Entscheidung für einen neuen Beruf treffen, sollten Sie sich diese Fragen stellen und die passenden Antworten finden.


    Extra-Tipp: Haben Sie eine Weg-von- oder Hin-zu-Motivation?

  2. Kalkulieren Sie das notwendige Budget ein.

    Mit ausreichend Geld auf dem Konto fällt es leicht, sich in aller Ruhe Gedanken über einen Karrierewechsel zu machen. Für die weniger Begüterten ist der Umstieg beschwerlicher. Für sie ist daher wichtig, das Budget genau zu kalkulieren und eisern unter Kontrolle zu halten: Benötige ich einen Kredit für die Umschulung, Weiterbildung oder Überbrückung? Wie lange kann ich mit dem Ersparten durchhalten, ohne nebenher jobben zu müssen? Ein finanzieller Rahmen hilft Ihnen, sich voll und ganz auf den neuen Job konzentrieren zu können – und sorgt auch für mentale Absicherung. Beispiel Freelancer: Für sie sind Einnahmen in den ersten Wochen und Monaten nur schwer vorhersehbar, viel hängt von Eigenmarketing, Auftragslage, auch der Konjunktur ab. Und: Die Einnahmen gehen nur unregelmäßig auf dem Konto ein. Daher wichtig: Werden Sie der Finanzen Herr, bevor sie den Karrierewechsel mangels Bargeld beenden müssen.

  3. Lassen Sie die Entscheidung reifen.

    Malcolm Gladwell schrieb in seinem Bestseller „Blink“ über die Macht der Intuition und darüber, wie man innerhalb kürzester Zeit sinnvolle Entscheidungen treffen kann. Das sollten Sie in diesem Fall sein lassen: Nehmen Sie sich lieber die Zeit, um in einem länger währenden Denkprozess alle Pros und Cons gegenüberzustellen, verschiedene Szenarien durchzuspielen, abzuwägen und abschließend zu urteilen. Räumen Sie sich selbst ein großzügiges Zeitlimit ein und fällen erst dann die Entscheidung, wie es mit Ihnen weitergeht.

  4. Holen sie die notwendigen Informationen ein.

    Es ist leicht, sich in eine fixe Idee zu verlieben und anschließend nicht mehr davon abzurücken. Sie sollten aber immer die Fakten im Auge behalten und alle relevanten Informationen über neue Berufsfelder einholen: Wie ist die Arbeit in Ihrem gewünschten Bereich, welche Anforderungen werden gestellt und wie sieht es mit der Bezahlung aus? Eine gute Vorbereitung ist für einen erfolgreichen Karrierewechsel unerlässlich. Achten Sie dabei auch auf Ihre sogenannte latente Prägung

  5. Nutzen Sie gezielte Weiterbildungen.

    Da Sprünge zwischen unterschiedlichen Branchen und Berufszweigen teilweise sehr groß sind, werden Sie in vielen Fällen nicht um eine Fort- und Weiterbildung oder gar Umschulung herumkommen. Einige vorhandene Fähigkeiten werden in jedem Job geschätzt, doch gibt es immer auch spezielle Fähigkeiten, die von Bewerbern erwartet werden. Fragen Sie bei Brancheninsidern und Arbeitgebern nach, was von Bewerbern erwartet wird und besuchen Sie die nötigen Weiterbildungen, um mit fachlicher Kompetenz zu überzeugen.

  6. Knüpfen Sie Kontakte in die neue Branche.

    Je weiter der neue Arbeitsbereich von Ihrem alten Job entfernt ist, desto schwieriger ist es, einen Einstieg zu finden. Hier macht es sich bezahlt, wenn Sie bereits ein großes Netzwerk aufgebaut haben. Gut für Sie: Dafür ist es nie zu spät. Knüpfen Sie also am besten heute noch neue Kontakte in der Branche, in der Sie künftig arbeiten wollen und besuchen Sie beispielsweise passende Events. So erfahren Sie vielleicht von der ein oder anderen Firma, die gerade auf Personalsuche ist oder kommen gleich mit einem passenden Personaler ins Gespräch.

  7. Bauen Sie sich eine Marke auf.

    Wir leben in Zeiten, die einen Karrierewechsel eher vereinfachen als erschweren. Über das Internet hat heute jeder die Möglichkeit, an seiner Reputation – dem Personal Branding – zu arbeiten und sich einen Namen als Fachkraft und Experte zu machen. Dazu benötigen Sie zum Einen gute Argumente, die Ihren Bruch im Lebenslauf möglichst geschmeidig wirken lassen. Zugleich sollte deutlich werden, was Sie zu bieten haben. Unerlässlich sind dazu gepflegte Profile in Business-Netzwerken wie Linkedin oder Xing. Aber auch ein eigenes Blog sollten Sie dafür in Erwägung ziehen. Ja, das macht Arbeit und dauert länger im Aufbau – lohnt sich dafür aber über eine ganze Berufslaufbahn hinweg.

  8. Aktualisieren Sie Ihren Lebenslauf.

    Nach einigen Jahren in Ihrem Beruf ist Ihr Lebenslauf vermutlich ein wenig verstaubt. Die wenigsten Arbeitnehmer denken regelmäßig daran, Ihre Bewerbungsunterlagen zu aktualisieren. Spätestens jetzt ist aber die Zeit dafür – Sie wollen sich schließlich auf eine neue Herausforderung einlassen. Einige Tipps, Dossiers und Mustervorlagen dazu finden Sie bei uns hier:

  9. Erwarten Sie nicht zu viel.

    Ein Karrierewechsel kann am Anfang immer auch ein Schritt zurück auf der Karriereleiter bedeuten. Schließlich beginnen Sie mehr oder weniger wieder von vorn in einem neuen Berufsfeld. Es wird Ihnen daher wahrscheinlich nicht gleich der rote Teppich ausgerollt und eine Führungsposition in Aussicht gestellt.

    Lassen Sie sich davon nicht entmutigen. Auch eine Einstiegsposition kann der perfekte Anfang sein, um neu durchzustarten. Schauen Sie sich dazu am besten auch vorab auf dem Arbeitsmarkt um: Was wird gesucht? Was wird angeboten?

    Wenn Sie möchten, können Sie hierzu gleich die Suchfunktion in unserer Jobbörse Karrieresprung.de nutzen – derzeit sind dort mehr als 100.000 offene Stellen gelistet.

  10. Bleiben Sie weiterhin flexibel.

    Da Sie sich beruflich verändern, sollten Sie auch die nötige Flexibilität mitbringen, die diese Entscheidung erfordert. Nicht jeder ist so glücklich und findet das neue berufliche Glück in der gleichen Stadt. Es kann durchaus nötig sein, eine weitere Anfahrt zum Job in Kauf zu nehmen oder sogar umzuziehen. Gerade für Familien ist das schwierig, doch es gilt: Je flexibler Sie sind, desto größer sind Ihre Chancen.

[Bildnachweis: Minerva Studio by Shutterstock.com]
9. September 2018 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel. Er doziert an der TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war der Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter der WirtschaftsWoche.

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