TIPPS, TOOLS & DOSSIERS

Das Vorstellungsgespräch

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Vorstellungsgespräche sind heikel: Binnen weniger Minuten sollen Bewerber das Schlauste sagen, was ihnen jemals über die Lippen gekommen ist. Sie sollen ebenso eloquent beim Vorstellungsgespräch ihre Schwächen und Stärken präsentieren, vor Inspiration und Engagement nur so sprühen, sollen sympathisch und motiviert sein, einen guten Eindruck machen und obendrein subtil herausstreichen, warum das die einmalige Chance für das Unternehmen ist, die Bestbesetzung für die freie Position einzustellen. Und das alles unter dem hohen Stress einer klassischen Prüfungssituation… Na, Danke!

Die Reaktion vieler Bewerber: Sie reden sich die Nervosität einfach weg – und den Job gleich dazu:

  • Einerseits, weil sie dabei eine Reihe irrelevanter Informationen aneinander reihen;
  • andererseits, weil sie sich um Kopf und Kragen reden.

Die vorher zurechtgelegte und stimmige Geschichte vom Toptalent wird plötzlich brüchig, Widersprüche tauchen auf, dem Personaler kommen erste Zweifel – und im Zweifel gilt: contra reo – gegen den Kandidaten. Schließlich warten da draußen noch andere, glaubhaftere Kandidaten…

Wenn Sie eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten, sich dort perfekt präsentieren, heikle Fangfragen parieren und Ihre Antworten optimal abwägen wollen, dann ist gute Vorbereitung das A und O. Wie diese gelingt, zeigen Ihnen die folgenden Dossiers und Ratgeber mit zahlreichen Tipps, Checklisten und Vorlagen…


Vorstellungsgespräch Tipps: Weniger ist mehr

Vorstellungsgespräch-Ratgeber-Tipps-02Ob wir jemanden sympathisch finden oder ihm vertrauen entscheidet sich bereits in den ersten Sekunden. Rund 20 Sekunden, um etwas präziser zu sein, so das Ergebnis einer Studie der Universität von Kalifornien in Berkeley. Murray Barrick, Management-Professor an der Texas Universität geht sogar soweit zu sagen: Egal, wie strukturiert ein Bewerbungsgespräch auch abläuft, wie sehr die Personaler betonen, ihre Auswahl auf Fakten und fachliche Eignung zu stützen – entschieden wird bereits in den ersten Minuten, ob der Kandidat den Job bekommt oder nicht. Etwas einfacher drückt es der Volksmund aus: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

Und manchmal reicht schon eine einzige Eigenschaft, ein einziges Wort, ein simpler Eindruck, der dem Personaler übel aufstößt – und schon kippt die ganze Bewerbung. Jede Aussage wird dann anders aufgenommen als sie der Kandidat meint. Ein Wahrnehmungsfehler zwar – aber mit verheerender Wirkung. Der sogenannte Horn-Effekt überstrahlt jetzt alle oder viele andere positive Eigenschaften.

Damit Ihnen das nicht passiert, ist es wichtig, seine Körpersprache im Vorstellungsgespräch, aber auch seine Worte zu dosieren. Natürlich sollen Sie dabei auch nicht verkrampfen, das wirkt dann auch wieder unnatürlich. Aber im Zweifel plappern Sie nicht über Ihre Unsicherheit oder vermeintlich peinliche Stille hinweg, sondern nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen, um sich eine gute Antwort zu überlegen. Ja, Sie sollen sich ein bisschen verkaufen und vor Engagement sprühen – aber nicht um den Preis, Blödsinn zu erzählen oder Dinge, die Sie hinterher bereuen könnten.

So führen Sie ein gutes Gespräch

Die Kunst ist, die richtige Balance zu finden – zwischen perfekter Selbstdarstellung, Selbstanpreisung und einem Rest Spekulationsfläche, zwischen sachlicher Präzision und persönlichem Einblick. Schließlich dient das Jobinterview dem Personaler dazu, den Menschen hinter dem Bewerbungsschreiben kennenzulernen. Die Fakten kennt er ja bereits aus dem Lebenslauf. Nun interessiert ihn die Persönlichkeit. Wie die überzeugender wird? Zum Beispiel so…

  • Konzentrieren Sie auf die Fragen des Interviewers.

    Und antworten Sie kurz, aber auch nicht einsilbig. Wenn er Sie nach bisherigen Karrierestationen fragt, antworten Sie in knappen Beispielen, kurz und knackig, nicht mehr. Fragen Sie lieber hinterher: „Ist Ihre Frage damit beantwortet oder möchten Sie noch mehr Beispiele?“ So entsteht ein Dialog.

  • Legen Sie sich relevante Anekdoten zurecht.

    Spontaneität ist gut, bleibt aber Profis vorbehalten. Der Rest sollte sich vorbereiten. Überlegen Sie sich, welche Fragen kommen können – und bitte gleich auch amüsante wie relevante Beispiele und Anekdoten aus Ihrem bisherigen Lebenslauf dazu. Komprimieren Sie diese auf ein wesentliches Extrakt. Mehr dazu sollten Sie dann auch nicht erzählen. Lieber mehr Beispiele.

  • Beobachten Sie die Körpersprache Ihres Gegenübers.

    Die Augenlider schlagen seltener, der Blick schweift öfters ab, er wechselt häufiger die Sitzposition, macht sich kaum noch Notizen? Alles Anzeichen dafür, dass sich Ihr Interviewer langweilt. Brechen Sie Ihren Monolog jetzt besser ab und wechseln Sie in die Metaebene: „Langweile ich Sie? Das tut mir leid. Ich weiß, ich neige etwas zum Monologisieren…“ Das zeigt zumindest, dass Sie ein aufmerksamer und über Empathie verfügen.

Extra-Tipp

Beweisen Sie Präsenz! Dabei geht es weniger um physische Anwesenheit, sondern vielmehr um geistige. Ist der Kandidat voll konzentriert und engagiert bei der Sache? Ist er freundlich und offen, sich auf die Anwesenden einzustellen? Kandidaten, die gelangweilt dreinschauen und lustlos Antworten erbrechen, sind jedem Personaler ein Graus und könnten ebenso gut daheim bleiben.

Ein guter Weg dazu, Präsenz zu dokumentieren: Halten Sie stets Blickkontakt zu Ihrem Gegenüber und lächeln Sie viel!

Vorstellungsgespräch-Ratgeber: Alle relevanten Tipps

Weitere wichtige Tipps zum Bewerbungsgespräch finden Sie in den folgenden Dossiers…

  • Bewerbungsgespräch vorbereiten: 5 Gesprächsphasen

    Bewerbungsgespräche dauern in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten. Und die meisten davon haben einen klassischen Verlauf mit 5 typischen Phasen. Gut so! Denn darauf können Sie sich vorbereiten…

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  • Vorstellungsgespräch: So sind Sie optimal vorbereitet

    Vorstellungsgespräche sind heikel: Binnen weniger Minuten soll man das Schlauste sagen, was einem jemals über die Lippen kam. Und das alles unter dem Stress einer Prüfungssituation. Die einzige Chance: Bereiten Sie sich optimal vor…

  • Selbstpräsentation: Erzählen Sie mal was über sich!

    Ob Sie in einem Assessment Center sitzen oder mitten im Vorstellungsgespräch – die Selbstpräsentation ist unvermeidlich und lässt sich mit ein paar Tricks meistern…

  • Bewerberfragen: 100 Fragen, die Sie kennen sollten

    Sie müssen nicht alle potenziellen Fragen im Vorstellungsgespräch vorbereiten, aber viele liefern gute Denkanstöße, um sich darauf einzustimmen – und im Vorfeld zu prüfen, warum Sie den Job wollen…

  • Fangfragen: Und was Personaler daraus erkennen

    Es gibt Fragen, die sind besonders raffiniert. Denn wie sie Kandidaten beantworten, verrät dem Personaler viel über deren Ziele, Werte, Motivation und Arbeitsweisen. Erfahren Sie, was hinter diesen 25 Fangfragen steckt…

  • Rückfragen: Diese sollten Sie unbedingt stellen

    Wann immer Ihnen ein Personaler die Frage stellt, ob auch Sie noch etwas wissen möchten, sollten Sie auf keinen Fall schweigen oder gar den Kopf schütteln! Schon aus zwei Gründen…

  • Gesprächsführung: So behalten Sie die Kontrolle

    Bewerbungsgespräche haben etwas Einschüchterndes. Doch es ist ein BewerbungsGESPRÄCH. Kein Verhör. Nutzen Sie die Chance also – und führen Sie den Dialog…

  • Reisekosten: Wer zahlt die und wie viel?

    Leider hat der Arbeitgeber in spe seinen Firmensitz in weiter Entfernung. Sie könnten hinfahren – mit dem Auto oder mit der Bahn – oder sogar hinfliegen. Nur: Wer bezahlt die Anfahrt und Reisekosten? Und wie viel davon?

  • Vorstellungsgespräch Tipps für Telefon & Video

    Sie bekommen Einladung zum Vorstellungsgespräch – am Telefon. Die gute Nachricht: Sie stehen in der engeren Auswahl. Die schlechte: Sie müssen sich trotzdem noch einmal richtig ins Zeug legen…

  • Assessment Center: Überzeugen im Auswahlgespräch

    Drei von vier Unternehmen setzen Assessment Center im Berufsalltag ein. Dabei geht es meist um Lösungskompetenzen, Analysestärken und Auftreten. Wie Sie gelassen bleiben und den Test und seine typischen vier Phasen meistern…

    Assessement-Center-Ablauf-Grafik

  • Prüfungsangst überwinden: 15 wirksame Tipps

    Herzrasen. Schwindelgefühle. Der Puls pocht im Ohr. Mit solchen Symptomen manifestiert sich Prüfungsangst. Aber mit ein paar Tricks lässt sie sich locker überwinden…

  • Authentizität: Die Kunst authentisch zu sein

    Eigentlich bin ich ganz anders, ich komm nur viel zu selten dazu… Spielen wir nicht alle unsere Rollen, jeden Tag, entsprechen Erwartungen, erfüllen Klischees? Wo bleibt das noch das Echte? Und wie bleibt man sich selbst treu?



111 Tipps zum Vorstellungsgespräch

Vorstellungsgespräch-Ratgeber-Tipps-03Viele Bewerber sprechen im Blick auf das Vorstellungsgespräch gerne von einem Meilenstein auf dem Weg zum neuen Job. Tatsächlich spielt das persönliche Gespräch zwischen Bewerber und Personaler eine wichtige Rolle und kann die Entscheidung für oder gegen ein Arbeitsverhältnis bringen. Eben weil das Vorstellungsgespräch so wichtig ist, ranken sich zahlreiche Mythen und Vorstellungen rund um diesen Bewerbungsabschnitt.

Gleichzeitig gibt es jedoch auch jede Menge legitime Tipps und Strategien. Die 111 wichtigsten haben wir noch einmal hier für Sie zusammengefasst. So sind Sie optimal für das nächste Vorstellungsgespräch gerüstet.

Bei der großen Zahl an Tipps und Tricks sind naturgemäß auch Punkte dabei, die für manche Leser banal oder selbstverständlich sein dürften. Doch erstens schadet es nicht, sich die Grundlagen hin und wieder ins Gedächtnis zu rufen. Und zweitens können Sie diese Tipps einfach überspringen und sich nur die für Sie passenden heraussuchen:

    Vorstellungsgespräch: Die Vorbereitung

  • Lesen Sie sich das Einladungsschreiben gründlich durch.
  • Tragen Sie sich den genannten Termin umgehend in Ihren Kalender ein.
  • Bestätigen Sie den Termin per E-Mail oder telefonisch und bedanken Sie sich für die Einladung.
  • Befassen Sie sich nochmals mit der Stellenausschreibung.
  • Lesen Sie sich auch Ihr Anschreiben noch mal durch.
  • Beschäftigen Sie sich mit möglichen Fragen.
  • Prüfen Sie, welche Fragen zu Ihrem Lebenslauf kommen könnten.
  • Wiederholen Sie den Prozess mit Ihrem Anschreiben.
  • Visualisieren Sie das Gespräch mehrfach.
  • Üben Sie das Vorstellungsgespräch mit Freunden oder Bekannten.
  • Informieren Sie sich nochmals umfassend über das Unternehmen.
  • Fassen Sie Ihre Stärken und Kompetenzen in wenigen Sätzen zusammen.
  • Wählen Sie angemessene Kleidung aus.
  • Recherchieren Sie die verschiedenen Anfahrtsmöglichkeiten.
  • Speichern Sie die Kontaktdaten des Unternehmens in Ihrem Adressbuch ab.
  • Notieren Sie sich die Namen Ihrer Ansprechpartner
  • Klären Sie die Fahrtkostenübernahme – falls nötig – im Vorfeld ab.
  • Schreiben Sie sich Ihre Rückfragen an das Unternehmen auf.
  • Gehen Sie alle Themen durch, die für Sie kritisch oder wichtig sind.
  • Notieren Sie sich auch – sofern angegeben – Raum- und Gebäude-Nummer.
  • Bereiten Sie eine Bewerbungsmappe mit Lebenslauf und Zeugnissen vor, die Sie mitnehmen.
  • Überlegen Sie sich im Vorfeld Beispiele, mit denen Sie Ihre Stärken verdeutlichen können.
  • Sorgen Sie dafür, dass Sie nach dem Vorstellungsgespräch am gleichen Tag keine Termine mehr haben.
  • Wirken Sie Nervosität mit autogenem Training oder Muskelrelaxation entgegen.
  • Machen Sie sich bewusst, warum Sie den Job wollen und was Sie an der Stelle reizt.
  • Gönnen Sie sich in der Nacht vor dem Gespräch genug Schlaf.
  • Stehen Sie morgens rechtzeitig auf.
  • Prüfen Sie alle Unterlagen, die Sie mitnehmen, auf Vollständigkeit.
  • Kommen Sie innerlich zur Ruhe.
  • Schalten Sie Ablenkungen durch Telefon oder E-Mail aus.
  • Vorstellungsgespräch: Die Anfahrt

  • Planen Sie genug Zeitpuffer ein.
  • Meiden Sie – wenn möglich – die Pendel- und Stoßzeiten.
  • Nehmen Sie ein Handy mit voll aufgeladenem Akku und Guthaben mit.
  • Stimmen Sie sich gedanklich auf das kommende Vorstellungsgespräch ein.
  • Sollte eine Verspätung durch externe Einflüsse – Unfall, steckengebliebener Zug oder ähnliches – unvermeidbar sein, rufen Sie bitte rechtzeitig im Unternehmen an.
  • Schotten Sie sich in öffentlichen Verkehrsmitteln mit Kopfhörern und/oder Musik ab.
  • Etwa 10 bis 15 Minuten vor Gesprächsbeginn sollten Sie das Unternehmen betreten.
  • Stellen Sie sich am Empfang höflich vor und geben Sie Ihr Anliegen bekannt.
  • Nutzen Sie die Wartezeit, um sich unauffällig einen Eindruck des Unternehmens zu verschaffen.
  • Vorstellungsgespräch: Das Gespräch

  • Begrüßen Sie den Personaler offen, höflich und freundlich.
  • Warten Sie, bis Ihnen ein Platz angeboten wird.
  • Fragen Sie, ob Sie sich Notizen machen können.
  • Notieren Sie die Namen und Funktionen Ihrer Gesprächspartner.
  • Kaffee oder Wasser können Sie – wenn es angeboten wird – ruhig annehmen.
  • Die Frage nach einer zweiten Tasse sollten Sie sich natürlich verkneifen.
  • Stellen Sie sich – nach Aufforderung – kurz und knapp vor.
  • Legen Sie den Schwerpunkt auf Ihre Stärken und Erfolge.
  • Hören Sie aufmerksam zu.
  • Fragen Sie bei Unklarheiten nach.
  • Setzen Sie sich aufrecht und bequem hin.
  • Halten Sie Blickkontakt mit Ihren Gesprächspartnern.
  • Auch im Vorstellungsgespräch ist nichts gegen Gestik einzuwenden.
  • Legen Sie Ihre Hände ansonsten entspannt auf den Tisch oder in Ihren Schoß.
  • Achten Sie auf die Körpersprache Ihrer Gesprächspartner.
  • Greifen Sie in Ihren Antworten Formulierungen Ihres Gegenübers auf.
  • Bringen Sie neue Themen nur dann ein, wenn Sie im jeweiligen Bereich 100-prozentig sicher sind.
  • Sprechen Sie nicht über Themen, von denen Sie keine Ahnung haben.
  • Stehen Sie zu Ihren Schwächen.
  • Machen Sie gleichzeitig jedoch deutlich, wie Sie Ihre Schwächen ausgleichen und im Griff behalten.
  • Lassen Sie sich nicht auf Fangfragen ein.
  • Notieren Sie sich die wichtigsten Stichworte.
  • Nehmen Sie sich für Antworten Zeit.
  • Sprechen Sie offen an, wenn Sie eine Frage nicht beantworten können.
  • Antworten Sie nicht zu ausschweifend.
  • Vertreten Sie Ihren Standpunkt selbstbewusst und überzeugt.
  • Bleiben Sie immer bei der Wahrheit.
  • Unzulässige Fragen müssen Sie allerdings nicht beantworten.
  • Lehnen Sie Fragen zum Privatbereich höflich aber bestimmt ab, wenn Ihnen diese unangenehm sind.
  • Ziehen Sie bei weiteren Nachfragen zu privaten Themen klare Grenzen.
  • Nutzen Sie Beispiele, um Ihre Stärken darzustellen.
  • Lassen Sie sich nicht auf Diskussionen über Ihre Standpunkte ein.
  • Antworten Sie auf Fragen nach Ihrem alten Arbeitgeber diskret.
  • Begründen Sie klar, warum Sie beim Unternehmen arbeiten wollen.
  • Machen Sie deutlich, welche Ihrer Erfahrungen für die konkrete Stelle besonders nützlich sind.
  • Sprechen Sie ruhig und deutlich.
  • Bekämpfen Sie Nervosität durch tiefe und bewusste Bauchatmung.
  • Stellen Sie die Verknüpfung zwischen Ihren bisherigen Erfolgen und der neuen Aufgabe her.
  • Machen Sie sich bewusst, dass Sie als Verhandlungspartner auftreten, nicht als Bittsteller.
  • Halten Sie Gesprächspausen aus und warten Sie, bis der Personaler mit seinen Fragen fortfährt.
  • Stellen Sie – nach Aufforderung – Ihre Fragen.
  • Kommt die entsprechende Aufforderung nicht, sollten Sie Ihre Fragen von sich aus ansprechen.
  • Fragen Sie nach, falls eine Antwort nicht befriedigend oder unvollständig ausfällt.
  • Sprechen Sie alle für Sie wichtigen Themen an.
  • Ohne das Thema Gehalt zumindest grundlegend besprochen zu haben, sollten Sie kein Vorstellungsgespräch beenden. Es sei denn, es gibt mehrere Gesprächstermine.
  • Stellen Sie keine Fragen, die sich durch eine Recherche im Vorfeld klären lassen.
  • Gehen Sie auf Themen des Personalers ein – auch wenn diese nicht direkt mit der Stelle zu tun haben.
  • Sollten alle Ihre Fragen bereits im Gespräch beantwortet worden sein, sprechen Sie das offen an.
  • Fragen Sie zum Schluss nach, ob eine Führung durch das Unternehmen oder den künftigen Arbeitsplatz möglich ist.
  • Eine positive Antwort auf diese Frage zeigt, dass Ihre Chance gut stehen.
  • Eine Ablehnung ist jedoch nicht mit schlechten Chancen gleichzusetzen. Vielleicht hat der Personaler einfach keine Zeit.
  • Fragen Sie nach, bis wann sich der Personaler bei Ihnen melden wird.
  • Klären Sie, wann Sie sich melden, sollte die Rückmeldung ausbleiben.
  • Vereinbaren Sie idealerweise gleich den Termin für einen Probearbeitstag.
  • Bedanken Sie sich für das Gespräch und die Zeit.
  • Verabschieden Sie sich von jedem Gesprächspartner persönlich.
  • Verabschieden Sie sich auch von den Empfangsmitarbeitern.
  • Lassen Sie das Gespräch auf dem Heimweg Revue passieren.
  • Schalten Sie zu Hause dann ganz bewusst ab und gönnen Sie sich eine Zeit der Erholung, bevor Sie an die Nachbereitung gehen.
  • Vorstellungsgespräch: Die Nachbereitung

  • Übertragen Sie die vereinbarten Termine in Ihren Kalender.
  • Gehen Sie Ihre Gesprächsnotizen durch und fassen Sie die wichtigsten Themen zusammen.
  • Legen Sie Ihre Notizen bei den anderen Unterlagen dieser Bewerbung ab.
  • Setzen Sie sich eine Erinnerung für den Tag der vereinbarten Rückmeldung.
  • Oder verfassen Sie ein Dankschreiben.
  • Sorgen Sie dafür, dass Sie an diesem Tag erreichbar sind.
  • Rufen Sie beim Unternehmen an, falls die Rückmeldung ausbleibt.
  • Bedanken Sie sich auch für eine Absage – idealerweise schriftlich. So bleiben Sie positiv in Erinnerung.
  • Analysieren Sie das Gespräch im Nachhinein.
  • Schlüsseln Sie auf was gut lief und wo Verbesserungsbedarf besteht.
  • Bereiten Sie sich auf ein möglicherweise vereinbartes Probearbeiten vor.
  • Informieren Sie – falls notwendig – die Arbeitsagentur über das Probearbeiten.
  • Bitten Sie bei einer Absage explizit um die Rücksendung der Unterlagen – falls die Bewerbung in Papierform ablief.
  • Dokumentieren Sie auch das endgültige Ergebnis des Bewerbungsprozesses.
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