Übersicht: Durchschnittsgehälter in Deutschland
In Deutschland hängt das Gehalt stark von der Branche, der Verantwortung und dem Bildungsgrad ab. Die folgende Tabelle bietet Ihnen eine Übersicht auf Basis aktueller Daten (Stand: 2026), wobei zwischen dem Durchschnitt (arithmetisches Mittel) und dem oft aussagekräftigeren Median (der Wert, der die Bevölkerung in zwei exakt gleiche Hälften teilt) unterschieden wird:
Kategorie |
Brutto (Jahr) |
Netto (Jahr) |
| Deutschland (Durchschnitt) | 54.000 € | 34.500 € |
| Deutschland (Median) | 45.000 € | 29.500 € |
| Männer (Median) | 49.500 € | 32.000 € |
| Frauen (Median) | 45.500 € | 29.800 € |
| Auszubildende | 14.500 € | 11.600 € |
| Absolventen (Einstieg) | 47.000 € | 30.500 € |
| Arbeitnehmer | 43.300 € | 28.500 € |
| Führungskräfte | 75.600 € | 46.500 € |
| Selbstständige | 52.000 € | 31.000 € |
| Durchschnittsgehalt pro Monat | 4.784 € | 2.700 € |
| Durchschnittsgehalt pro Stunde | 25,94 € | 18 € |
Durch unterschiedliche Steuerklassen und Abzüge eignet sich der Nettobetrag jedoch nur eingeschränkt für einen individuellen Gehaltsvergleich. Das Brutto-Gehalt ist das Gehalt vor Abzug der Steuern. Nachdem die Steuern und Sozialabgaben abgezogen wurden, handelt es sich um das Netto-Gehalt.
Was ist ein gutes Gehalt in Deutschland?
In Deutschland ist ein Brutto-Jahresgehalt zwischen 55.000 und 70.000 Euro für die meisten Menschen ein wirklich gutes Gehalt, das einen stabilen Lebensstandard ermöglicht. Singles gelten in Deutschland ab einem Einkommen von 3.700 Euro als „reich„, bei Paaren sind es 5.294 Euro und Familien mit zwei Kindern benötigen bereits 7.412 Euro. Ein Gehalt wird oft ab der Schwelle von 60.000 Euro im Jahr als „gut“ wahrgenommen, weil man hiervon in den meisten Bundesländern ein komfortables Leben führen und sich Extras leisten kann. Ab rund 80.000 Euro spricht man von einem Spitzengehalt, das einen (je nach Haushaltsgröße) bereits zu den einkommensstärksten 10 Prozent der Bevölkerung zählt.
Ab wann gehört man zu den Besserverdienern?
Als „Besserverdiener“ gelten in Deutschland Beschäftigte, die deutlich über dem Median verdienen, also durchschnittlich ab 5.000 Euro brutto im Monat bei einer Vollzeitbeschäftigung. Mit 7.000 Euro im Monat zählt man hierzulande schon zu den oberen 10 Prozent. Mit 8.000 bis 9.000 Euro brutto im Monat gehören Sie zu den Top-5-Prozent (siehe: Bestbezahlte Berufe in Deutschland).
Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt?
Hinzu kommen weitere Faktoren, die das Durchschnittsgehalt sowie das individuelle Einkommen beeinflussen:
Trotz gleichem Jobtitel und vergleichbarer Tätigkeit werden in der Pharmabranche, in der chemischen Industrie und im Automobilsektor meist mehr bezahlt als in der Dienstleistungsbranche oder in sozialen Berufen. Das liegt teils schon an den Tarifverträgen. Zu den bestbezahlenden Branchen gehören seit Jahren Pharma, Chemie, Maschinenbau, Finanzen, Energie und IT. Abgehängt sind Berufe im Handel (speziell Einzelhandel), Sozialbereich, in der Bildung, Tourismus und Gastronomie.
Je besser ausgebildet und spezialisiert Sie sind, desto mehr verdienen Sie (siehe Bildungsrendite). Studierte erhalten im Schnitt 20.000 Euro p.a. mehr als Angestellte mit „nur“ einer Ausbildung. Und mit einem Masterabschluss verdienen Sie im Schnitt zehn Prozent mehr als ein Bachelorabsolvent. Hinzu kommen Zusatzqualifikationen und Fortbildungen. Nicht nur in tarifgebundenen Unternehmen kommen Sie damit in eine höhere Gehaltsgruppe.
Berufseinsteiger verdienen weniger als erfahrene Fach- oder Führungskräfte. Mit 52 Jahren erreichen die meisten ihr Maximalgehalt – durchschnittlich 58.539 Euro. Danach sinkt das Gehalt, weil die Betroffenen beruflich kürzer treten (siehe: Downshifting). Die größten Gehaltssprünge machen Arbeitnehmer zwischen 30 und 40 Jahren.
Natürlich spielt es eine Rolle, ob Sie eine Teilzeitstelle anstreben oder in Vollzeit arbeiten. Ebenso kann es Gehaltsunterschiede bei einer 35-Stunden- und 40-Stunden-Woche geben. Auch Nebenleistungen wie mehr Urlaub, Jobticket, Weihnachts- oder Urlaubsgeld sowie betriebliche Altersversorgung können das monatliche Fixum senken, weil sie ein Äquivalent darstellen. Schließlich ist auch die Einstufung der Stelle entscheidend: Oft werden Sozialpädagogen als Erzieher eingestellt – bekommen dann aber auch nur ein Erziehergehalt.
Erfahrungen und Expertise werden bezahlt. Allerdings nur, wenn die Berufserfahrungen für den Job relevant sind. Einschlägige Praktika zählen zwar auch zur Berufserfahrung – werden aber kaum honoriert.
Je weniger Sie dem Anforderungsprofil im Stellenangebot entsprechen, desto schwieriger wird die Gehaltsverhandlung. Quereinsteiger und Bewerber mit Defiziten (lange Arbeitslosigkeit, Brüche im Lebenslauf, kaum Fortbildungen oder berufliche Erfolge, etc.) müssen mit einem Abschlag kalkulieren. Hier hilft meist nur gezielte Weiterbildung, um mehr Zugeständnisse herauszuhandeln.
In internationalen Konzernen liegen die Gehälter meist höher als in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Statistisch zahlen Großunternehmen höhere Gehälter als Klein- und mittelständische Betriebe. Als Orientierung: Ab 500 Mitarbeitern ist gegenüber dem Branchendurchschnitt ein Mehrgehalt von bis zu 50 Prozent erzielbar.
Wachstum, Auftragslage und wirtschaftliche Zahlen beeinflussen die Bezahlung. Geht es dem Unternehmen besonders gut, haben Sie in der Gehaltsverhandlung bessere Karten. Bei schwacher Konjunktur berufen sich Vorgesetzte gerne auf die Killerphrase „Momentan können wir einfach nicht mehr zahlen.“
Angebot und Nachfrage bestimmen auch das Gehalt. Gibt es mehr Bewerber als freie Stellen, sinken die Gehälter und die Unternehmen können wählerisch sein sowie hart verhandeln. Zählen Sie hingegen zu den raren und gesuchten Fachkräften mit hoher Spezialisierung, können Sie Ihr Wunschgehalt einfordern – und bekommen es meist auch. Wie etwa aktuell sämtliche Programmierer und Informatiker.
In Deutschland herrscht ein Süd-Nord-Gefälle: In Bayern, Baden-Württemberg und Hessen werden die höchsten Gehälter gezahlt. In Sachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern die niedrigsten.
In der Stadt und anderen Ballungsgebieten wird mehr bezahlt als auf dem Land oder in strukturschwachen Regionen und in der Provinz. Großstädte wie München, Frankfurt oder Stuttgart punkten in der Regel mit einem hohen Gehaltsniveau, gleichzeitig sind hier die Lebenshaltungskosten aber höher als beispielsweise in Schleswig-Holstein oder Mecklenburg-Vorpommern.
Wer nur innerhalb eines kleinen Radius einen neuen Job sucht, hat in der Regel wenig Auswahl – das drückt das Gehalt und mögliche Ansprüche. Wer dagegen mobil ist und bundesweit oder gar europaweit sucht, findet deutlich besser bezahlte Jobs – trotz gleicher Anforderungen.
Beziehungen schaden nur dem, der keine hat. Das gilt auch beim Gehalt. Wer es per Empfehlung in die Endauswahl geschafft hat oder sogar abgeworben wurde, kann seinen Marktwert deutlich steigern. Das gilt übrigens grundsätzlich, wenn Sie genau wissen, was Sie wert sind. Nützliche Hinweise hierfür geben kostenlose Gehaltstabellen (auch TVöD) und Berufsprofile.
Das durchschnittliche Bruttomonatsgehalt für Teilzeitbeschäftigte liegt in Deutschland bei 2.925 Euro (Stand: 2026). Das entspricht etwas mehr als dem aktuellen Mindestlohn pro Stunde.
Was ist der Gender Pay Gap?
Der sogenannte Gender Pay Gap (GPG) bezeichnet den Unterschied im durchschnittlichen Bruttogehalt zwischen Männern und Frauen. Er misst, wie viel weniger Frauen im Vergleich zu Männern verdienen. Unbereinigt liegt dieser Wert bei 18 %. Berücksichtigt man, dass Frauen häufiger in Teilzeit und in weniger Führungspositionen arbeiten, liegt der Gender Pay Gap bei rund 6 % für gleiche Arbeit.
Durchschnittsgehalt nach Bundesländern
Je nach Standort werden unterschiedliche Gehälter gezahlt. Traditionell liegen die Gehälter im Süden Deutschlands höher als im Norden. Die Bruttojahresgehälter aller Beschäftigten – je nach Bundesland:
Durchschnittsgehalt (Vollzeit)
Bundesland |
⌀ Jahresgehalt |
| Hessen | 64.335 € |
| Bayern | 62.243 € |
| Baden-Württemberg | 61.677 € |
| Hamburg | 59.111 € |
| Nordrhein-Westfalen | 58.815 € |
| Rheinland-Pfalz | 55.933 € |
| Bremen | 55.786 € |
| Saarland | 55.692 € |
| Berlin | 54.392 € |
| Niedersachsen | 54.115 € |
| Schleswig-Holstein | 52.563 € |
| Thüringen | 48.334 € |
| Sachsen | 47.292 € |
| Sachsen-Anhalt | 46.890 € |
| Brandenburg | 46.575 € |
| Mecklenburg-Vorpommern | 45.135 € |
Durchschnittsgehälter in Deutschland nach Branchen
Die Einkommensunterschiede sind je nach Branche enorm. Die Werte berücksichtigen die starken Tarifanpassungen der vergangenen Jahre, insbesondere in den Bereichen Banken, Chemie und Metall sowie die überdurchschnittlichen Steigerungen im öffentlichen Dienst und im Gesundheitswesen aufgrund des akuten Fachkräftemangels. Die Tabellen zeigen den durchschnittlichen Bruttoverdienst nach Branchen und Abschluss. Unterschieden werden Absolventen und Fachkräfte:
1. Durchschnittsgehalt Absolventen
Branche |
⌀ Gehalt |
| Bankwesen | 62.818 € |
| Luft- und Raumfahrt | 61.207 € |
| Pharma | 60.304 € |
| Versicherungen | 58.700 € |
| Automobilindustrie | 56.990 € |
| Chemie | 55.360 € |
| Maschinenbau | 54.552 € |
| Unternehmensberatung | 54.316 € |
| Elektrotechnik | 54.085 € |
| Metallindustrie | 53.654 € |
| Medizintechnik | 53.115 € |
| Finanzdienstleister | 51.840 € |
| Energie- und Wasserversorgung | 51.436 € |
| Wissenschaft | 50.325 € |
| IT und Internet | 49.982 € |
| Immobilien | 49.585 € |
| Telekommunikation | 49.270 € |
| Baugewerbe | 48.016 € |
| Öffentlicher Dienst | 47.425 € |
| Gesundheit / Soziales | 46.550 € |
| Groß- und Einzelhandel | 46.468 € |
| Konsumgüter | 46.415 € |
| Nahrungs- und Genussmittel | 45.624 € |
| Textilien und Bekleidung | 44.880 € |
| Personaldienstleister | 44.878 € |
| Bildung und Training | 44.137 € |
| Transport und Logistik | 41.751 € |
| Freizeit, Touristik, Kultur | 41.016 € |
| Handwerk | 40.856 € |
| Land- und Forstwirtschaft | 39.886 € |
| Gastronomie und Hotel | 37.273 € |
Lesetipp: Einstiegsgehalt: So viel verdienen Berufseinsteiger
2. Durchschnittsgehalt Fach- und Führungskräfte
Branche |
⌀ Gehalt |
| Banken | 75.830 € |
| Pharma | 75.700 € |
| Fahrzeugbau | 74.646 € |
| Chemie | 72.208 € |
| Luft- und Raumfahrt | 71.793 € |
| Maschinenbau | 69.750 € |
| Energie- und Wasserversorgung | 68.792 € |
| Versicherungen | 68.791 € |
| Konsum- und Gebrauchsgüter | 68.495 € |
| Medizintechnik | 68.365 € |
| Finanzdienstleister | 67.962 € |
| Telekommunikation | 67.122 € |
| Elektrotechnik | 66.475 € |
| Unternehmensberater | 66.185 € |
| IT / Internet | 65.258 € |
| Metallindustrie | 63.523 € |
| Medien | 61.793 € |
| Wissenschaft | 60.150 € |
| Immobilien | 60.115 € |
| Verpackungsindustrie | 59.117 € |
| Öffentlicher Dienst | 58.790 € |
| Baugewerbe | 58.271 € |
| Nahrungs- und Genussmittel | 56.728 € |
| Textilien & Bekleidung | 55.722 € |
| Gesundheit / Soziales | 55.437 € |
| Transport und Logistik | 55.056 € |
| Groß- und Einzelhandel | 54.595 € |
| Bildung und Training | 53.653 € |
| Holzindustrie | 53.375 € |
| Werbung, Marketing, PR | 52.773 € |
| Freizeit, Touristik, Kultur | 51.736 € |
| Personaldienstleister | 51.619 € |
| Handwerk | 44.763 € |
| Gastronomie und Hotel | 43.707 € |
Durchschnittsgehalt in Deutschland nach Berufen
Die folgenden Tabellen bieten Ihnen einen Gehaltsvergleich zu zahlreichen Berufen aus verschiedenen Bereichen. Über die Links zu den Jobprofilen erhalten Sie weitere nützliche Informationen zu Ausbildung, Aufgaben oder Karrierechancen:
Ingenieurwesen, IT & Technik
Beruf |
Jahresgehalt |
Jobprofil |
| Industrie-Mechaniker | 41.400 Euro | Zum Job |
| Informatiker | 63.100 Euro | Zum Job |
| Ingenieure | 64.500 Euro | Zum Job |
| Lokführer | 44.200 Euro | Zum Job |
| Kfz-Mechatroniker | 39.600 Euro | Zum Job |
| Mechatroniker | 42.800 Euro | Zum Job |
| Wirtschafts-Informatiker | 68.400 Euro | Zum Job |
| Zerspanungs-Mechaniker | 40.200 Euro | Zum Job |
Handel, Vertrieb & Logistik
Beruf |
Jahresgehalt |
Jobprofil |
| Industriekaufleute | 43.800 Euro | Zum Job |
| Juwelier | 34.500 Euro | Zum Job |
| Key Account Manager | 68.200 Euro | Zum Job |
| Kommissionierer | 29.400 Euro | Zum Job |
| Logistiker | 48.600 Euro | Zum Job |
| Produktionshelfer | 28.800 Euro | Zum Job |
| Verkäufer | 31.200 Euro | Zum Job |
Management, Finanzen & Beratung
Beruf |
Jahresgehalt |
Jobprofil |
| Bankkaufleute | 46.200 Euro | Zum Job |
| Betriebswirt | 52.800 Euro | Zum Job |
| Consultant | 66.000 Euro | Zum Job |
| Controller | 62.400 Euro | Zum Job |
| Investmentbanker | 95.000 Euro | Zum Job |
| Prokurist | 115.000 Euro | Zum Job |
| Unternehmensberater | 72.000 Euro | Zum Job |
Dienstleistungen & Freiberufe
Beruf |
Jahresgehalt |
Jobprofil |
| Architekt | 51.200 Euro | Zum Job |
| Assistent | 38.400 Euro | Zum Job |
| Coach | 48.500 Euro | Zum Job |
| Detektiv | 30.500 Euro | Zum Job |
| Eventmanager | 42.200 Euro | Zum Job |
| Immobilien-Makler | 52.000 Euro | Zum Job |
| Logopäde | 36.800 Euro | Zum Job |
| Personalberater | 54.000 Euro | Zum Job |
| Schauspieler | 32.000 Euro | Zum Job |
| Sekretär | 36.500 Euro | Zum Job |
Gesundheit & Soziales
Beruf |
Jahresgehalt |
Jobprofil |
| Arzt | 88.500 Euro | Zum Job |
| Gerichtsmediziner | 65.200 Euro | Zum Job |
| Hebamme | 44.100 Euro | Zum Job |
| Heilpraktiker | 33.400 Euro | Zum Job |
| Kardiologe | 112.000 Euro | Zum Job |
| Kindergärtner | 41.800 Euro | Zum Job |
| Krankenschwester | 43.600 Euro | Zum Job |
| Med. Fachangestellter | 32.800 Euro | Zum Job |
| Pharmareferent | 58.400 Euro | Zum Job |
| Physiotherapeut | 35.600 Euro | Zum Job |
| Psychiater | 82.100 Euro | Zum Job |
| Sozialarbeiter | 45.200 Euro | Zum Job |
| Sozialassistent | 31.800 Euro | Zum Job |
| Sozialpädagoge | 46.500 Euro | Zum Job |
| Zahnmed. Fachangestellter | 30.400 Euro | Zum Job |
Handwerk
Beruf |
Jahresgehalt |
Jobprofil |
| Bäcker | 31.200 Euro | Zum Job |
| Dachdecker | 44.600 Euro | Zum Job |
| Elektriker | 42.500 Euro | Zum Job |
| Fliesenleger | 38.400 Euro | Zum Job |
| Friseur | 27.600 Euro | Zum Job |
| Klempner | 39.800 Euro | Zum Job |
| Maurer | 43.100 Euro | Zum Job |
| Schreiner | 38.900 Euro | Zum Job |
| Zimmerleute | 41.200 Euro | Zum Job |
Öffentlicher Dienst
Beruf |
Jahresgehalt |
Jobprofil |
| Erzieher | 44.800 Euro | Zum Job |
| Grundschul-Lehrer | 56.400 Euro | Zum Job |
| Kindergärtner | 41.800 Euro | Zum Job |
| Politiker | 124.000 Euro | Zum Job |
| Schulleiter | 78.500 Euro | Zum Job |
In welchem Beruf kann man mehr als 100.000 Euro verdienen?
Mit durchschnittlich mehr als 100.000 Euro im Jahr zählen Sie zu den absoluten Spitzenverdienern in Deutschland. Nur ein paar Prozent aller Arbeitnehmer knacken diese sechsstellige Gehaltsgrenze. Dazu gehören unter anderem folgende Berufsgruppen:
Beruf |
Gehalt (Monat) |
Gehalt (Jahr) |
| Chefarzt | 17.200 € | 206.400 € |
| Oberarzt | 10.800 € | 129.600 € |
| Pilot | 10.600 € | 127.200 € |
| Jurist (Wirtschaft/Großkanzlei) | 10.100 € | 121.200 € |
| Vorstand (Mittelstand) | 9.900 € | 118.800 € |
| Fluglotse | 8.800 € | 105.600 € |
| Unternehmensberater (Senior) | 8.500 € | 102.000 € |
Wie kann ich mein Gehalt und aktuellen Marktwert ermitteln?
Mithilfe der Tabellen zum Durchschnittsgehalt in Deutschland haben Sie bereits einen ersten guten Basiswert, um ein realistisches Wunschgehalt sowie Ihren eigenen Marktwert zu ermitteln. Zusätzlich können Sie den kostenlosen Gehaltsrechner vom Statistischen Bundesamt nutzen. Auch dieser liefert aktuelle Zahlen zum durchschnittlichen Bruttomonatsverdienst für Ihren Job:
Eigenes Gehalt berechnen
Für eine möglichst genaue und realistische Berechnung, empfehlen wir zusätzlich noch diese Quellen zu nutzen:
-
Stellenanzeigen
Werten Sie Stellenanzeigen und Berufsprofile mithilfe von KI aus: Diese enthalten teilweise Gehaltsangaben für vergleichbare Berufe oder Branchen. Manchmal werden auch Gehaltsspannen genannt. Dies sind ebenfalls ein guter Anhaltspunkt.
-
Online-Jobbörsen
Viele Jobbörsen informieren inzwischen über aktuelle Gehälter – z.B. Stepstone, Glassdoor oder Indeed. Auch in unserer Jobbörse finden Sie mehrere Jobprofile mit Gehaltsangaben.
-
Soziale Netzwerke
Ein weiterer Weg, den Marktwert zu berechnen, sind Businessnetzwerke wie Linkedin. Fragen Sie Kontakte und Branchenkollegen, ob sie „ungefähre“ Angaben zum Gehalt machen können und was sie für angemessen halten. Fragen kostet nichts!
Ein weiterer einfacher Trick, um den eigenen Marktwert zu ermitteln, ist: Nehmen Sie Ihren absoluten Minimallohn und verdoppeln Sie diesen! Die Methode liefert zwar nur einen Näherungswert, führt in der Praxis aber zu erstaunlich realistischen und durchsetzbaren Werten.
Bewährtes Coaching für mehr Geld
Fühlen Sie sich unterbezahlt oder weiterhin nicht sicher genug für eine Gehaltsverhandlung? Dann nutzen Sie gerne unser erprobtes Gehaltscoaching und unsere einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung für bis zu 30 % mehr Gehalt. Wir haben unsere besten Tipps und Erfahrungen in 5 Modulen, 3 Stunden Videos und mehr als 120 Seiten Begleitmaterial zusammengefasst:
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