Durchschnittsgehalt Deutschland: Wer verdient was?

Das monatliche Durchschnittsgehalt in Deutschland liegt bei 4.784 Euro brutto (Statistisches Bundesamt). Das entspricht einem jährlichen Einkommen (in Vollzeit) von 57.408 € brutto. Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld sind darin nicht enthalten. In unserer Übersicht erhalten Sie aktuelle Tabellen mit Durchschnittsgehältern für unterschiedliche Berufe, Branchen und Bundesländer…

Durchschnittsgehalt Deutschland Uebersicht Tabelle Liste Gehalt

Übersicht: Durchschnittsgehälter in Deutschland

In Deutschland hängt das Gehalt stark von der Branche, der Verantwortung und dem Bildungsgrad ab. Die folgende Tabelle bietet Ihnen eine Übersicht auf Basis aktueller Daten (Stand: 2026), wobei zwischen dem Durchschnitt (arithmetisches Mittel) und dem oft aussagekräftigeren Median (der Wert, der die Bevölkerung in zwei exakt gleiche Hälften teilt) unterschieden wird:

Kategorie

Brutto (Jahr)

Netto (Jahr)

Deutschland (Durchschnitt) 54.000 € 34.500 €
Deutschland (Median) 45.000 € 29.500 €
Männer (Median) 49.500 € 32.000 €
Frauen (Median) 45.500 € 29.800 €
Auszubildende 14.500 € 11.600 €
Absolventen (Einstieg) 47.000 € 30.500 €
Arbeitnehmer 43.300 € 28.500 €
Führungskräfte 75.600 € 46.500 €
Selbstständige 52.000 € 31.000 €
Durchschnittsgehalt pro Monat 4.784 € 2.700 €
Durchschnittsgehalt pro Stunde 25,94 € 18 €

Durch unterschiedliche Steuerklassen und Abzüge eignet sich der Nettobetrag jedoch nur eingeschränkt für einen individuellen Gehaltsvergleich. Das Brutto-Gehalt ist das Gehalt vor Abzug der Steuern. Nachdem die Steuern und Sozialabgaben abgezogen wurden, handelt es sich um das Netto-Gehalt.

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Was ist ein gutes Gehalt in Deutschland?

In Deutschland ist ein Brutto-Jahresgehalt zwischen 55.000 und 70.000 Euro für die meisten Menschen ein wirklich gutes Gehalt, das einen stabilen Lebensstandard ermöglicht. Singles gelten in Deutschland ab einem Einkommen von 3.700 Euro als „reich„, bei Paaren sind es 5.294 Euro und Familien mit zwei Kindern benötigen bereits 7.412 Euro. Ein Gehalt wird oft ab der Schwelle von 60.000 Euro im Jahr als „gut“ wahrgenommen, weil man hiervon in den meisten Bundesländern ein komfortables Leben führen und sich Extras leisten kann. Ab rund 80.000 Euro spricht man von einem Spitzengehalt, das einen (je nach Haushaltsgröße) bereits zu den einkommensstärksten 10 Prozent der Bevölkerung zählt.

Ab wann gehört man zu den Besserverdienern?

Als „Besserverdiener“ gelten in Deutschland Beschäftigte, die deutlich über dem Median verdienen, also durchschnittlich ab 5.000 Euro brutto im Monat bei einer Vollzeitbeschäftigung. Mit 7.000 Euro im Monat zählt man hierzulande schon zu den oberen 10 Prozent. Mit 8.000 bis 9.000 Euro brutto im Monat gehören Sie zu den Top-5-Prozent (siehe: Bestbezahlte Berufe in Deutschland).

Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt?

Hinzu kommen weitere Faktoren, die das Durchschnittsgehalt sowie das individuelle Einkommen beeinflussen:

Branche

Trotz gleichem Jobtitel und vergleichbarer Tätigkeit werden in der Pharmabranche, in der chemischen Industrie und im Automobilsektor meist mehr bezahlt als in der Dienstleistungsbranche oder in sozialen Berufen. Das liegt teils schon an den Tarifverträgen. Zu den bestbezahlenden Branchen gehören seit Jahren Pharma, Chemie, Maschinenbau, Finanzen, Energie und IT. Abgehängt sind Berufe im Handel (speziell Einzelhandel), Sozialbereich, in der Bildung, Tourismus und Gastronomie.

Qualifikation

Je besser ausgebildet und spezialisiert Sie sind, desto mehr verdienen Sie (siehe Bildungsrendite). Studierte erhalten im Schnitt 20.000 Euro p.a. mehr als Angestellte mit „nur“ einer Ausbildung. Und mit einem Masterabschluss verdienen Sie im Schnitt zehn Prozent mehr als ein Bachelorabsolvent. Hinzu kommen Zusatzqualifikationen und Fortbildungen. Nicht nur in tarifgebundenen Unternehmen kommen Sie damit in eine höhere Gehaltsgruppe.

Position

Berufseinsteiger verdienen weniger als erfahrene Fach- oder Führungskräfte. Mit 52 Jahren erreichen die meisten ihr Maximalgehalt – durchschnittlich 58.539 Euro. Danach sinkt das Gehalt, weil die Betroffenen beruflich kürzer treten (siehe: Downshifting). Die größten Gehaltssprünge machen Arbeitnehmer zwischen 30 und 40 Jahren.

Einstufung und Rahmenbedingungen

Natürlich spielt es eine Rolle, ob Sie eine Teilzeitstelle anstreben oder in Vollzeit arbeiten. Ebenso kann es Gehaltsunterschiede bei einer 35-Stunden- und 40-Stunden-Woche geben. Auch Nebenleistungen wie mehr Urlaub, Jobticket, Weihnachts- oder Urlaubsgeld sowie betriebliche Altersversorgung können das monatliche Fixum senken, weil sie ein Äquivalent darstellen. Schließlich ist auch die Einstufung der Stelle entscheidend: Oft werden Sozialpädagogen als Erzieher eingestellt – bekommen dann aber auch nur ein Erziehergehalt.

Berufserfahrung

Erfahrungen und Expertise werden bezahlt. Allerdings nur, wenn die Berufserfahrungen für den Job relevant sind. Einschlägige Praktika zählen zwar auch zur Berufserfahrung – werden aber kaum honoriert.

Defizite

Je weniger Sie dem Anforderungsprofil im Stellenangebot entsprechen, desto schwieriger wird die Gehaltsverhandlung. Quereinsteiger und Bewerber mit Defiziten (lange Arbeitslosigkeit, Brüche im Lebenslauf, kaum Fortbildungen oder berufliche Erfolge, etc.) müssen mit einem Abschlag kalkulieren. Hier hilft meist nur gezielte Weiterbildung, um mehr Zugeständnisse herauszuhandeln.

Unternehmensgröße

In internationalen Konzernen liegen die Gehälter meist höher als in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Statistisch zahlen Großunternehmen höhere Gehälter als Klein- und mittelständische Betriebe. Als Orientierung: Ab 500 Mitarbeitern ist gegenüber dem Branchendurchschnitt ein Mehrgehalt von bis zu 50 Prozent erzielbar.

Wirtschaftslage

Wachstum, Auftragslage und wirtschaftliche Zahlen beeinflussen die Bezahlung. Geht es dem Unternehmen besonders gut, haben Sie in der Gehaltsverhandlung bessere Karten. Bei schwacher Konjunktur berufen sich Vorgesetzte gerne auf die Killerphrase „Momentan können wir einfach nicht mehr zahlen.“

Markt

Angebot und Nachfrage bestimmen auch das Gehalt. Gibt es mehr Bewerber als freie Stellen, sinken die Gehälter und die Unternehmen können wählerisch sein sowie hart verhandeln. Zählen Sie hingegen zu den raren und gesuchten Fachkräften mit hoher Spezialisierung, können Sie Ihr Wunschgehalt einfordern – und bekommen es meist auch. Wie etwa aktuell sämtliche Programmierer und Informatiker.

Bundesland

In Deutschland herrscht ein Süd-Nord-Gefälle: In Bayern, Baden-Württemberg und Hessen werden die höchsten Gehälter gezahlt. In Sachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern die niedrigsten.

Region

In der Stadt und anderen Ballungsgebieten wird mehr bezahlt als auf dem Land oder in strukturschwachen Regionen und in der Provinz. Großstädte wie München, Frankfurt oder Stuttgart punkten in der Regel mit einem hohen Gehaltsniveau, gleichzeitig sind hier die Lebenshaltungskosten aber höher als beispielsweise in Schleswig-Holstein oder Mecklenburg-Vorpommern.

Mobilität

Wer nur innerhalb eines kleinen Radius einen neuen Job sucht, hat in der Regel wenig Auswahl – das drückt das Gehalt und mögliche Ansprüche. Wer dagegen mobil ist und bundesweit oder gar europaweit sucht, findet deutlich besser bezahlte Jobs – trotz gleicher Anforderungen.

Kontakte

Beziehungen schaden nur dem, der keine hat. Das gilt auch beim Gehalt. Wer es per Empfehlung in die Endauswahl geschafft hat oder sogar abgeworben wurde, kann seinen Marktwert deutlich steigern. Das gilt übrigens grundsätzlich, wenn Sie genau wissen, was Sie wert sind. Nützliche Hinweise hierfür geben kostenlose Gehaltstabellen (auch TVöD) und Berufsprofile.

Das durchschnittliche Bruttomonatsgehalt für Teilzeitbeschäftigte liegt in Deutschland bei 2.925 Euro (Stand: 2026). Das entspricht etwas mehr als dem aktuellen Mindestlohn pro Stunde.

Was ist der Gender Pay Gap?

Der sogenannte Gender Pay Gap (GPG) bezeichnet den Unterschied im durchschnittlichen Bruttogehalt zwischen Männern und Frauen. Er misst, wie viel weniger Frauen im Vergleich zu Männern verdienen. Unbereinigt liegt dieser Wert bei 18 %. Berücksichtigt man, dass Frauen häufiger in Teilzeit und in weniger Führungspositionen arbeiten, liegt der Gender Pay Gap bei rund 6 % für gleiche Arbeit.

Durchschnittsgehalt nach Bundesländern

Je nach Standort werden unterschiedliche Gehälter gezahlt. Traditionell liegen die Gehälter im Süden Deutschlands höher als im Norden. Die Bruttojahresgehälter aller Beschäftigten – je nach Bundesland:

Durchschnittsgehalt (Vollzeit)

Bundesland

⌀ Jahresgehalt

Hessen 64.335 €
Bayern 62.243 €
Baden-Württemberg 61.677 €
Hamburg 59.111 €
Nordrhein-Westfalen 58.815 €
Rheinland-Pfalz 55.933 €
Bremen 55.786 €
Saarland 55.692 €
Berlin 54.392 €
Niedersachsen 54.115 €
Schleswig-Holstein 52.563 €
Thüringen 48.334 €
Sachsen 47.292 €
Sachsen-Anhalt 46.890 €
Brandenburg 46.575 €
Mecklenburg-Vorpommern 45.135 €
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Durchschnittsgehälter in Deutschland nach Branchen

Die Einkommensunterschiede sind je nach Branche enorm. Die Werte berücksichtigen die starken Tarifanpassungen der vergangenen Jahre, insbesondere in den Bereichen Banken, Chemie und Metall sowie die überdurchschnittlichen Steigerungen im öffentlichen Dienst und im Gesundheitswesen aufgrund des akuten Fachkräftemangels. Die Tabellen zeigen den durchschnittlichen Bruttoverdienst nach Branchen und Abschluss. Unterschieden werden Absolventen und Fachkräfte:

1. Durchschnittsgehalt Absolventen

Branche

⌀ Gehalt

Bankwesen 62.818 €
Luft- und Raumfahrt 61.207 €
Pharma 60.304 €
Versicherungen 58.700 €
Automobilindustrie 56.990 €
Chemie 55.360 €
Maschinenbau 54.552 €
Unternehmensberatung 54.316 €
Elektrotechnik 54.085 €
Metallindustrie 53.654 €
Medizintechnik 53.115 €
Finanzdienstleister 51.840 €
Energie- und Wasserversorgung 51.436 €
Wissenschaft 50.325 €
IT und Internet 49.982 €
Immobilien 49.585 €
Telekommunikation 49.270 €
Baugewerbe 48.016 €
Öffentlicher Dienst 47.425 €
Gesundheit / Soziales 46.550 €
Groß- und Einzelhandel 46.468 €
Konsumgüter 46.415 €
Nahrungs- und Genussmittel 45.624 €
Textilien und Bekleidung 44.880 €
Personaldienstleister 44.878 €
Bildung und Training 44.137 €
Transport und Logistik 41.751 €
Freizeit, Touristik, Kultur 41.016 €
Handwerk 40.856 €
Land- und Forstwirtschaft 39.886 €
Gastronomie und Hotel 37.273 €

Lesetipp: Einstiegsgehalt: So viel verdienen Berufseinsteiger

2. Durchschnittsgehalt Fach- und Führungskräfte

Branche

⌀ Gehalt

Banken 75.830 €
Pharma 75.700 €
Fahrzeugbau 74.646 €
Chemie 72.208 €
Luft- und Raumfahrt 71.793 €
Maschinenbau 69.750 €
Energie- und Wasserversorgung 68.792 €
Versicherungen 68.791 €
Konsum- und Gebrauchsgüter 68.495 €
Medizintechnik 68.365 €
Finanzdienstleister 67.962 €
Telekommunikation 67.122 €
Elektrotechnik 66.475 €
Unternehmensberater 66.185 €
IT / Internet 65.258 €
Metallindustrie 63.523 €
Medien 61.793 €
Wissenschaft 60.150 €
Immobilien 60.115 €
Verpackungsindustrie 59.117 €
Öffentlicher Dienst 58.790 €
Baugewerbe 58.271 €
Nahrungs- und Genussmittel 56.728 €
Textilien & Bekleidung 55.722 €
Gesundheit / Soziales 55.437 €
Transport und Logistik 55.056 €
Groß- und Einzelhandel 54.595 €
Bildung und Training 53.653 €
Holzindustrie 53.375 €
Werbung, Marketing, PR 52.773 €
Freizeit, Touristik, Kultur 51.736 €
Personaldienstleister 51.619 €
Handwerk 44.763 €
Gastronomie und Hotel 43.707 €
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Durchschnittsgehalt in Deutschland nach Berufen

Die folgenden Tabellen bieten Ihnen einen Gehaltsvergleich zu zahlreichen Berufen aus verschiedenen Bereichen. Über die Links zu den Jobprofilen erhalten Sie weitere nützliche Informationen zu Ausbildung, Aufgaben oder Karrierechancen:

Ingenieurwesen, IT & Technik

Beruf

Jahresgehalt

Jobprofil

Industrie-Mechaniker 41.400 Euro Zum Job
Informatiker 63.100 Euro Zum Job
Ingenieure 64.500 Euro Zum Job
Lokführer 44.200 Euro Zum Job
Kfz-Mechatroniker 39.600 Euro Zum Job
Mechatroniker 42.800 Euro Zum Job
Wirtschafts-Informatiker 68.400 Euro Zum Job
Zerspanungs-Mechaniker 40.200 Euro Zum Job

Handel, Vertrieb & Logistik

Beruf

Jahresgehalt

Jobprofil

Industriekaufleute 43.800 Euro Zum Job
Juwelier 34.500 Euro Zum Job
Key Account Manager 68.200 Euro Zum Job
Kommissionierer 29.400 Euro Zum Job
Logistiker 48.600 Euro Zum Job
Produktionshelfer 28.800 Euro Zum Job
Verkäufer 31.200 Euro Zum Job

Management, Finanzen & Beratung

Beruf

Jahresgehalt

Jobprofil

Bankkaufleute 46.200 Euro Zum Job
Betriebswirt 52.800 Euro Zum Job
Consultant 66.000 Euro Zum Job
Controller 62.400 Euro Zum Job
Investmentbanker 95.000 Euro Zum Job
Prokurist 115.000 Euro Zum Job
Unternehmensberater 72.000 Euro Zum Job

Dienstleistungen & Freiberufe

Beruf

Jahresgehalt

Jobprofil

Architekt 51.200 Euro Zum Job
Assistent 38.400 Euro Zum Job
Coach 48.500 Euro Zum Job
Detektiv 30.500 Euro Zum Job
Eventmanager 42.200 Euro Zum Job
Immobilien-Makler 52.000 Euro Zum Job
Logopäde 36.800 Euro Zum Job
Personalberater 54.000 Euro Zum Job
Schauspieler 32.000 Euro Zum Job
Sekretär 36.500 Euro Zum Job

Gesundheit & Soziales

Beruf

Jahresgehalt

Jobprofil

Arzt 88.500 Euro Zum Job
Gerichtsmediziner 65.200 Euro Zum Job
Hebamme 44.100 Euro Zum Job
Heilpraktiker 33.400 Euro Zum Job
Kardiologe 112.000 Euro Zum Job
Kindergärtner 41.800 Euro Zum Job
Krankenschwester 43.600 Euro Zum Job
Med. Fachangestellter 32.800 Euro Zum Job
Pharmareferent 58.400 Euro Zum Job
Physiotherapeut 35.600 Euro Zum Job
Psychiater 82.100 Euro Zum Job
Sozialarbeiter 45.200 Euro Zum Job
Sozialassistent 31.800 Euro Zum Job
Sozialpädagoge 46.500 Euro Zum Job
Zahnmed. Fachangestellter 30.400 Euro Zum Job

Handwerk

Beruf

Jahresgehalt

Jobprofil

Bäcker 31.200 Euro Zum Job
Dachdecker 44.600 Euro Zum Job
Elektriker 42.500 Euro Zum Job
Fliesenleger 38.400 Euro Zum Job
Friseur 27.600 Euro Zum Job
Klempner 39.800 Euro Zum Job
Maurer 43.100 Euro Zum Job
Schreiner 38.900 Euro Zum Job
Zimmerleute 41.200 Euro Zum Job

Öffentlicher Dienst

Beruf

Jahresgehalt

Jobprofil

Erzieher 44.800 Euro Zum Job
Grundschul-Lehrer 56.400 Euro Zum Job
Kindergärtner 41.800 Euro Zum Job
Politiker 124.000 Euro Zum Job
Schulleiter 78.500 Euro Zum Job

In welchem Beruf kann man mehr als 100.000 Euro verdienen?

Mit durchschnittlich mehr als 100.000 Euro im Jahr zählen Sie zu den absoluten Spitzenverdienern in Deutschland. Nur ein paar Prozent aller Arbeitnehmer knacken diese sechsstellige Gehaltsgrenze. Dazu gehören unter anderem folgende Berufsgruppen:

Beruf

Gehalt (Monat)

Gehalt (Jahr)

Chefarzt 17.200 € 206.400 €
Oberarzt 10.800 € 129.600 €
Pilot 10.600 € 127.200 €
Jurist (Wirtschaft/Großkanzlei) 10.100 € 121.200 €
Vorstand (Mittelstand) 9.900 € 118.800 €
Fluglotse 8.800 € 105.600 €
Unternehmensberater (Senior) 8.500 € 102.000 €

Wie kann ich mein Gehalt und aktuellen Marktwert ermitteln?

Mithilfe der Tabellen zum Durchschnittsgehalt in Deutschland haben Sie bereits einen ersten guten Basiswert, um ein realistisches Wunschgehalt sowie Ihren eigenen Marktwert zu ermitteln. Zusätzlich können Sie den kostenlosen Gehaltsrechner vom Statistischen Bundesamt nutzen. Auch dieser liefert aktuelle Zahlen zum durchschnittlichen Bruttomonatsverdienst für Ihren Job:

Kostenloser Gehaltsrechner

Eigenes Gehalt berechnen

Für eine möglichst genaue und realistische Berechnung, empfehlen wir zusätzlich noch diese Quellen zu nutzen:

  • Stellenanzeigen

    Werten Sie Stellenanzeigen und Berufsprofile mithilfe von KI aus: Diese enthalten teilweise Gehaltsangaben für vergleichbare Berufe oder Branchen. Manchmal werden auch Gehaltsspannen genannt. Dies sind ebenfalls ein guter Anhaltspunkt.

  • Online-Jobbörsen

    Viele Jobbörsen informieren inzwischen über aktuelle Gehälter – z.B. Stepstone, Glassdoor oder Indeed. Auch in unserer Jobbörse finden Sie mehrere Jobprofile mit Gehaltsangaben.

  • Soziale Netzwerke

    Ein weiterer Weg, den Marktwert zu berechnen, sind Businessnetzwerke wie Linkedin. Fragen Sie Kontakte und Branchenkollegen, ob sie „ungefähre“ Angaben zum Gehalt machen können und was sie für angemessen halten. Fragen kostet nichts!

Ein weiterer einfacher Trick, um den eigenen Marktwert zu ermitteln, ist: Nehmen Sie Ihren absoluten Minimallohn und verdoppeln Sie diesen! Die Methode liefert zwar nur einen Näherungswert, führt in der Praxis aber zu erstaunlich realistischen und durchsetzbaren Werten.

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