Definition: Was sind EDV-Kenntnisse?
EDV-Kenntnisse – Abkürzung für „Elektronische Datenverarbeitung“ – sind Fähigkeiten und Zusatzqualifikationen im Umgang mit Computern oder Software-Anwendungen,. Sie umfassen alle praktischen Fertigkeiten, um digitale Tools oder spezielle Programme sicher im Alltag oder Beruf zu nutzen, bei denen Daten erfasst, verarbeitet, gespeichert oder ausgegeben werden.
Typische EDV-Kenntnisse sind die sichere Bedienung von Betriebssystemen (Windows, macOS, Linux) oder die Nutzung von Office-Programmen (Word, Excel, PowerPoint) und E-Mail-Programmen. Gute Computerkenntnisse werden heute in nahezu allen Unternehmen und Jobs vorausgesetzt und bringen Pluspunkte bei der Bewerbung.
EDV- oder IT-Kenntnisse – Was ist der Unterschied?
EDV-Kenntnisse beziehen sich in erster Linie auf grundlegende Fähigkeiten in der Anwendung von Computerprogrammen, Software und APPs. IT-Kenntnisse gehen über EDV-Kenntnisse hinaus und bezeichnen ein tiefergehendes technisches Wissen, etwa im Umgang mit komplexeren IT-Strukturen und Netzwerken sowie in der Handhabung von Hardware oder Programmierkenntnisse. Genau genommen ist der Begriff „EDV“ veraltet. Mehrheitlich spricht man heute von „IT-Kenntnissen“ in der Bewerbung.
Aber Achtung: Werden in der Stellenanzeige ausdrücklich „EDV Kenntnisse“ verlangt, sollten Sie exakt diesen Begriff im Lebenslauf nennen! Oft handelt es sich um einen Schlüsselbegriff, nach dem Personaler oder CV-Parser suchen. Wer etwas anderes schreibt, riskiert eine Absage.
Beispiele: Welche EDV-Kenntnisse gibt es?
Fähigkeiten und Kompetenzen am Computer gibt es viele. Welche gefragt sind, unterscheidet sich oftmals je nach Job, Branche und Stellenanzeige. Hier eine Auswahl der heute gefragten und meistgenannten EDV-Kenntnisse im Lebenslauf:
- Textverarbeitung: MS Word, Pages, Open Office
- Tabellenkalkulation: MS Excel, Numbers
- Präsentation: PowerPoint, Keynote, Prezi
- E-Mail-Programme: Outlook, Thunderbird, Gmail
- KI-Tools: ChatGPT, Perplexity, Google Gemini
- Bildbearbeitung: Photoshop, Illustrator, InDesign
- Videobearbeitung: Final Cut, Adobe Premiere, CapCut
- Audiobearbeitung: Magix, Audacity, Logic Pro
- Betriebssysteme: Windows, Mac OS, Linux
- Programmiersprachen: PHP, C++, Java, PEARL, Python
- Social Media: Instagram, Linkedin, TikTok, Youtube
- Suchmaschinenoptimierung (SEO): Sistrix, Searchmetrics, Xovi, Ryte
- Content Management Systeme: WordPress, Joomla, TYPO3
- E-Commerce / CRM Software: Salesforce, Funnel, Zendesk
- Unternehmenssoftware: SAP, Oracle
- Datenbankmanagement: Access, MySQL
Je mehr Einzelskills Sie mitbringen, desto größer Ihre EDV-Kenntnisse insgesamt. Doch selbst wenn Sie ein IT-Allrounder sind sollten Sie bei jeder Bewerbung neu auswählen: Ein Social Media Manager muss in der Regel nicht programmieren können; ein Programmierer braucht hingegen selten SAP-Kenntnisse. Achten Sie also genau darauf, was in der Stellenanzeige gefordert wird und was im Beruf von Bedeutung ist.
EDV-Kenntnisse Beispiele für Jobs
Nicht jede Computerfähigkeit passt zu jedem Beruf, klar. Um Ihnen bei der Auswahl geeigneter EDV-Kenntnisse zu helfen, finden Sie hier noch eine Tabelle mit Beispielen und EDV-Kenntnissen mit einem Bezug und verschiedenen Berufsbildern:
Berufsbild |
EDV-Kenntnisse |
| Büroassistenz | MS Office |
| HR & Verwaltung | SAP |
| Buchhaltung | Datev, Lexware |
| Programmierer | Java, PHP, C, Python |
| Online-Redakteur | WordPress, Typo3, HTML |
| Grafikdesign | Photoshop, Illustrator |
| Datenbankmanager | MySQL, Oracle |
| Tourismus | Amadeus |
| Wissenschaft | SPSS |
Welche EDV-Kenntnisse sollte ich im Lebenslauf angeben?
Wählen Sie für jede Bewerbung immer individuell jeweils passende und relevante EDV-Kenntnisse aus. Damit zeigen Sie, dass Sie die Stellenanzeige aufmerksam gelesen und verstanden haben, worauf es in der angestrebten Position ankommt. Wichtige Fragen vorab:
- Welche Kenntnisse werden in der Stellenanzeige gesucht?
- Mit welchen Spezialkenntnissen kann ich mich positiv abgeben?
- Sind meine EDV-Kenntnisse alle noch aktuell?
- Welche Kenntnisse sind unwichtig für den Beruf?
- Welche selbstverständlichen Skills sollte ich weglassen?
Nennen Sie aber nur maximal 4-5 EDV-Kenntnisse. Weniger ist meist mehr. Der Fokus verstärkt zudem deren Aussagekraft. Es sei denn, in der Stellenausschreibung werden mehr EDV-Kenntnisse genannt, über die Sie alle verfügen. Dann können Sie auch noch weitere Angaben dazu machen.
Wichtig ist dabei, dass Sie Ihre EDV-Kenntnisse nicht bloß aufzählen und in eine Liste schreiben. Vielmehr sollten Sie dazu unbedingt noch eine genaue Einstufung nennen, wie gut Sie die Software oder Tools beherrschen oder wie lange oder wozu Sie diese bisher angewendet haben.
Wohin kommen EDV-Kenntnisse im Lebenslauf?
Der Aufbau eines modernen Lebenslaufs ist in Deutschland weitgehend standardisiert und folgt einer festen Reihenfolge nach diesem Muster:
- Titel und Überschrift (z.B. „Lebenslauf“)
- Persönliche Daten
- Kurzprofil (optional)
- Beruflicher Werdegang
- Bildungsweg
- Besondere Kenntnisse
- Interessen und Hobbys
- Ort, Datum und Unterschrift
Im tabellarischen Lebenslauf können Sie EDV-Kenntnisse auf zwei Arten angeben:
1. EDV-Kenntnisse als „Besondere Kenntnisse“
Sind Ihre einschlägigen EDV-Kenntnisse nur ein Teil Ihrer besondern Kenntnisse und Kompetenzen, listen Sie diese zusammen mit anderen wichtigen Fähigkeiten im Abschnitt „Besondere Kenntnisse“ auf. Hierbei ist besonders entscheidend, dass Sie genau auswählen. Oft ist bei dieser Variante nur Platz für 2-3 EDV-Fähigkeiten. Diese müssen die für den künftigen Job von hoher Bedeutung und Relevanz sein. Beispiel:
2. EDV-Kenntnisse im eigenen Abschnitt
Haben Ihre EDV-Kenntnisse im Lebenslauf und für die Bewerbung insgesamt eine hohe Relevanz, sollten Sie diesen einen eigenen Abschnitt geben, um diese noch mehr aufzuwerten. Darin können Sie nicht nur mehr Kenntnisse nennen, sondern diese auch ausführlicher beschreiben. Weil „EDV-Kenntnisse“ letztlich ein Sammelbegriff sind, können Sie diesem Abschnitt auch eine andere, modernere Überschrift im Lebenslauf geben und ebenso Synonyme nutzen – je nachdem, was besser zu Ihren Skills passt:
- EDV-Kompetenzen
- Computerkenntnisse
- Softwarekenntnisse
- PC-Kenntnisse
- IT-Wissen
- IT-Skills
- IT-Kenntnisse
Vermeiden Sie jedoch unbedingt, im Lebenslauf veraltete Software-Versionen oder Programme zu nennen. Hierdurch entsteht sofort der Eindruck, Ihr gesamtes Fachwissen sei nicht mehr auf dem neusten Stand. Informieren Sie sich deshalb vorab, ob es für die von Ihnen genutzte Software nicht inzwischen schon Nachfolge-Programme gibt, die Sie stattdessen nennen sollten.
Lebenslauf Formatierung – Checkliste
Bei Aufbau, Layout und Formatierung Ihres Lebenslaufs sollten Sie stets noch folgenden Regeln beachten:
- Länge: 1-3 DIN A4 Seiten
- Seitenränder: links: 2,5cm, oben, unten, rechts: 2 cm
- Schriftarten: max. 2 (Überschrift + Fließtext)
- Schriftgröße Fließtext: 11-12 Punkt
- Schriftgröße Überschriften: 13-15 Punkt
- Zeilenabstand: 1 bis 1,5fach
- Aufbau: tabellarisch
- Zeitangaben: MM/JJJJ – MM/JJJJ
- Reihenfolge: umgekehrt chronologisch
- Inhalt: Stichpunkte, Aufgaben + Erfolge
- Korrektur: Keine Rechtschreibfehler, keine Lügen!
Wie kann ich EDV-Kenntnisse im Lebenslauf darstellen? – Beispiele
Im Lebenslauf hat sich die Darstellung der EDV-Kenntnisse in Form einer Liste bewährt. Früher war es modern, diese zusätzlich grafisch darzustellen – mittels Fortschrittsbalken, Punkte- oder Sterne-Skalen. Beispiel:
Weil viele Unternehmen heute Applicant Tracking Systeme (ATS) zur Vorselektion nutzen und Grafiken dabei nicht immer richtig interpretiert werden (Punkte schon gar nicht), raten wir davon inzwischen ab. Verzichten Sie deshalb auf Abkürzungen oder unübliche Beschreibungen Ihrer EDV-Kenntnisse.
Moderne Listenform nutzen
Die Listenform ist dagegen immer eindeutig, übersichtlich und leicht verständlich – für Menschen und Maschine. Wenn Sie Ihre EDV-Kenntnisse im Lebenslauf angeben, sollten Sie jedoch stets ein paar Details (in Klammern) ergänzen, etwa die Einstufung und das jeweilige Level Ihrer Kenntnisse. Auch die Aufführung vorhandener Zertifikate und Fortbildungen im Lebenslauf machen diesen aussagekräftiger. Beispiele:
- „MS Word (sehr gute Kenntnisse), Photoshop (Grundlagen)“
- „MS Office 365 (Expertenkenntnisse)“
- „Java (professionelle Anwendung seit 6 Jahren)“
- „SAP (zertifiziert in SD und PP)“
- „MS Excel (tägliche Anwendung), Datev (häufige Anwendung)“
- „Social Media (Instagram, 61 % mehr Follower in 12 Monaten)“
- „Powerpoint (Erstellung von mehr als 200 Kundenpräsentationen)“
- „WordPress (HTML), sehr gute Kenntnisse in SEO, GEO und SEA“
- „Scrum (Lizensierter Scrum Master seit 2026)“
Checkliste: EDV-Kenntnisse im Lebenslauf richtig angeben
Für maximale Übersichtlichkeit und Aussagekraft sollten Sie EDV-Kenntnisse mit hoher Bedeutung immer mit folgenden Angaben erwähnen:
- Programmname (falls relevant: Version)
- Niveaustufe und Kenntnisstand
- Erworbene Lizenzen, Fortbildungs-Anbieter (z.B. IHK, TÜV)
- Anwendungsbeispiele oder Einsatzdauer (z.B. „seit 2026“)
EDV-Kenntnisse im Lebenslauf: Niveaustufe ermitteln
In jedem Lebenslauf gilt der Grundsatz: Qualität vor Quantität! Nennen Sie nur EDV-Kenntnisse, Programme oder Tools, die für Ihre Branche relevant sind und für das Unternehmen einen echten Mehrwert bieten! Zudem sollten Sie nur EDV-Skills angeben, die Sie im Arbeitsalltag selbstständig und ohne fremde Hilfe anwenden können.
EDV-Kenntnisse Stufen – richtig einschätzen
Bei der Einstufung Ihres jeweiligen Kompetenz-Level können Sie sich an typischen Schulnoten orientieren. Die verstehen auch Personaler. Vergeben Sie bei der Einschätzung Ihrer EDV-Level zum Beispiel die Noten von 1 bis 3 und nutzen Sie dafür folgende Formulierungen:
- Sehr gute Kenntnisse
- Expertenkenntnisse
- Ausgezeichnete Kenntnisse
- Fundierte Kenntnisse
- Tägliche Anwendung (seit XX Jahren)
- Gute Kenntnisse
- Fortgeschrittene Kenntnisse
- Detaillierte Kenntnisse
- Jahrelange Erfahrung
- Häufige Anwendung
- Solide Kenntnisse
- Grundkenntnisse
- Basiswissen
- Präzise Grundlagen
- Gelegentliche Anwendung
Note 1
Note 2
Note 3
Wichtig: Bleiben Sie bei den Angaben immer bei der Wahrheit und schätzen Sie sich realistisch sein! Wer übertreibt oder lügt, riskiert, damit im Vorstellungsgespräch aufzufliegen (peinlich) oder gar eine spätere Kündigung im Job wegen arglistiger Täuschung.
Wie gebe ich meine EDV-Kenntnisse im Anschreiben an?
In der Regel reichen die Angaben zu Ihren EDV-Kenntnissen im Lebenslauf bereits aus, sodass Sie diese im Bewerbungsschreiben oder Motivationsschreiben nicht nochmal erwähnen müssen.
Bei besonders hoher Bedeutung und Relevanz für die angestrebte Stelle kann das aber sinnvoll sein. In dem Fall werden Sie auf keinen Fall bloß aufgelistet. Vielmehr interessieren Personaler dann konkrete Beispiele, wie Sie Ihre IT-Skills in der Vergangenheit und bei früheren Arbeitgebern erfolgreich eingesetzt haben und was Sie damit bewirken konnten – was ebenfalls wieder einen individuellen Unternehmensbezug haben sollte.
Beispiele und Formulierungen für das Anschreiben:
- Marketing:
„Als Online-Marketing-Spezialist konnte ich bereits optimiere Inhalte für das WordPress der Muster GmbH entwickeln und aus den Analytics-Daten konkrete SEO-Optimierungen ableiten. Die Sichtbarkeit stieg danach um 23 Prozent. Dabei verbinde mein technisches Verständnis mit meinem Marketing-Know-how, um den Erfolg der digitalen Kampagnen messbar zu machen.“ - Projektmanagement:
„Als Projektleiter fungierte ich als zentrale Schnittstelle zwischen IT und HR. Meine fundierten SAP-Kenntnisse könnten mir bereits helfen, die HR-Systeme weiterzuentwickeln sowie Prozesse zu optimieren – mit dem Effekt von Kosteneinsparungen von bis zu 30 Prozent.“ - Sachbearbeitung:
„In meiner täglichen Arbeit übernehme ich vor allem die vorbereitende Buchführung. Dabei nutze ich routiniert alle üblichen MS-Office-Programme wie Word, Excel, Teams und Outlook. Dank meiner sicheren PC-Kenntnisse konnte ich die Geschäftsführung auch schon bei sehr kurzfristigen Aufgaben zuverlässig unterstützen.“ - Grafikdesign:
„Als Grafikdesignerin gestalte ich vielfältige Kommunikationsmittel – von Plakaten über Prospekte bis zu kompletten Webauftritten. Mit Photoshop, Illustrator und InDesign arbeite ich routiniert und gebe mein Wissen sogar regelmäßig in internen Schulungen weiter.“
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Tipps für EDV-Kenntnisse und Formulierungen
Wegen der hohen Bedeutung der EDV-Kenntnisse im Lebenslauf sollten Sie Ihre Beispiele stets optimal präsentieren. Hier noch ein paar bewährte Tipps, wie Sie Ihre Stärken in der Bewerbung optimal erwähnen und darstellen:
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Reihenfolge
Sortieren Sie Ihre Computerkompetenzen nach Relevanz. Die Reihenfolge der Nennung sollte dem Anforderungsprofil der Stelle entsprechen: Je wichtiger, desto weiter oben in der Liste!
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Einstufung
Wie bei Sprachkenntnissen auch, schreiben Sie immer dazu, welches Level Sie besitzen. Ist Platz für mehr Details, machen Sie auch Angaben, was Sie womit erledigt und erreicht haben.
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Details
Noch besser als Schulnoten sind häufig konkrete Projekte und Erfolge: Sie haben eine eigene App entwickelt oder ein Computerspiel programmiert? Dann schreiben Sie das in Lebenslauf und Bewerbung. Nichts ist so effektiv wie eine gute Referenz! Sie hat mehr Aussagekraft als jede Stufe, die Sie sich selbst gegeben haben.
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Nachweise
Je wichtiger die EDV-Kenntnisse in der Bewerbung sind, desto überzeugender wirken zusätzliche Zeugnisse und Zertifikate in den Anlagen der Bewerbung. Erwähnen Sie unbedingt Fortbildungen oder Kurse und hängen Sie Nachweise an.
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Beispiele
Werten Sie wichtige EDV-Kenntnisse im Bewerbungsschreiben auf, indem Sie Beispiele oder passende Projekte dazu kurz schildern. Die Königsdisziplin sind komplexe IT-Projekte, die Sie eigenverantwortlich zum Erfolg geführt haben.
Neue EDV-Kenntnisse lernen: Wie verbessern?
Falls Sie noch zu wenige EDV-Kenntnisse besitzen, können Sie diese lernen oder auf den neuesten Stand bringen. Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) scheitern vor allem Bewerber über 50 häufig an zu geringen oder veralteten EDV-Kenntnissen.
EDV-Kenntnisse lernen, auffrischen und ausbauen können Sie in Deutschland auf zahlreichen – teils kostenlosen – Wegen:
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Youtube-Tutorials
Youtube ist ein optimaler Weiterbildungs-Kanal. Zu (fast) jedem Thema gibt es dort ausführliche Tutorials und How-to-Videos – kostenlos. Sie lernen Selbststudium regelmäßig dazu, üben neue Kenntnisse und erweitern Ihre IT-Skills.
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E-Learning-Anbieter
Es gibt zahlreiche professionelle E-Learning-Anbieter. Auch diese bieten zum Teil kostenlose Online-Kurse für Einsteiger, Webinare für Fortgeschrittene und Profis kosten allerdings zwischen 30 und 300 Euro pro Kurs. Zu den bekanntesten Anbietern gehören: Codecademy, Coursera, Edx, Free Code Camp, FutureLearn, Khanacademy, openHPI, Treehouse und Udemy.
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Schulungen und Workshops
Neben den Online-Angeboten eignen sich Präsenzseminare, Workshops und EDV-Schulungen. Zu den größten Anbietern zählen der TÜV oder die IHK. Präsenzveranstaltungen lohnen sich immer dann, wenn Sie zum Lernen den persönlichen Austausch brauchen und sich zuhause vor dem Bildschirm schlechter fokussieren können.
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Fachbücher
Fachbücher bieten oft ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis sowie eine gute Chance, vorhandenes Wissen zu vertiefen oder sich neue EDV-Kenntnisse und Programmiersprachen anzueignen. Wenn Sie besonders gut neues Wissen autodidaktisch und in Ihrem eigenen Tempo lernen oder oder ein Nachschlagewerk suchen, sind Fachbücher die perfekte Wahl.
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Hackathons
Ein Hackathon ist ein Event für Programmierer. An einem oder mehreren Tagen arbeiten Sie an einer Herausforderung, entwickeln Ideen und Lösungen. Hackathons richten allerdings an Fortgeschrittene. Sie sind besonders geeignet, wenn Sie Ihr profundes EDV-Wissen vertiefen wollen.
Unabhängig von der gewählten Form gilt: Arbeiten Sie regelmäßig an Ihren EDV-Kenntnissen und KI-Kompetenzen! Gefragte Fähigkeiten und Anforderungen verändern sich mit der Zeit. Es reicht nicht mehr aus, nur mit Word, Teams oder Outlook umgehen zu können. Konzentrieren Sie sich auf wichtige Programme in Ihrer Branche und verbessern Sie Ihre Skills permanent und lebenslang.
Häufige Fragen zu EDV-Kenntnissen im Lebenslauf
Zu EDV-Kenntnissen gehören alle Fähigkeiten im Umgang mit Computern, Software und Hardware. Gerade im Lebenslauf geht es vor allem um Ihre Kompetenzen für die Nutzung wichtiger Programme, die Sie bei der späteren Arbeit im Job benötigen.
Im Lebenslauf nennen Sie nur EDV-Kenntnisse, die für die angestrebte Position relevant sind. Geben Sie keine Programmiersprachen an, wenn Ihre Tätigkeit absolut nichts damit zu tun hat.
Erstellen Sie am besten einen eigenen Abschnitt mit der Überschrift „EDV-Kenntnisse“, „IT-Skills“ oder „PC-Kenntnisse“. Bei unterschiedlichen Fähigkeiten aus mehreren Bereichen sollten Sie zudem Zwischenüberschriften einfügen, zum Beispiel „Textbearbeitung“, „Datenbanken“ oder „ERP-Systeme“.
Grundkenntnisse bedeutet, dass Sie die zentralen Funktionen und Bedienungen eines Programms oder Systems kennen. Einfache Aufgaben können Sie durchaus eigenständig erledigen. Für komplexe Aufgaben oder spezielle Funktionen brauchen Sie aber Hilfe und Einarbeitung.
Kenntnisse in MS-Office steht für den Umgang mit verschiedenen Programmen des Microsoft Office-Pakets. Dieses ist in den meisten Unternehmen die Standardsoftware. Zu den wichtigsten Anwendungen zählen: Word, Excel, Powerpoint, Outlook, Teams und Access.
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