Social Networks oder Weblogs – in der Schweiz wird damit noch wenig experimentiert. Dabei nutzen viele jüngere Arbeitnehmer inzwischen intensiv Social Media bei der Jobsuche und könnten hierüber optimal erreicht werden. Stattdessen aber setzen die meisten Unternehmen eher auf sogenanntes aktionsgetriebenes Recruiting – also hier etwas Hochschulmarketing und dort ein paar Stände auf der Jobmesse. Und das ist nur eines der Ergebnisse des neuen Trend Report Online Recruiting Schweiz (pdf, Kurzfassung). Ein weiteres Resultat: Drei von vier Unternehmen setzen nach wie vor auf Print-Anzeigen, wenn sie Stellen ausschreiben, noch stärker werden hierfür allerdings Online-Stellenbörsen von 93,2 Prozent genutzt. Mit 89,7 Prozent der Nennungen ist dies auch die erste Wahl bei den Stellensuchern (siehe Grafik):
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Es sind nur zwei unscheinbare Buchstaben – jedoch mit einer großen Wirkung: Egal, was und wie viel Sie in Ihrer Bewerbung geschrieben haben – ein PS: (steht für Postskriptum) wird immer gelesen.
Das Anhängsel stammt noch aus der Zeit der handgeschriebenen Briefe und ermöglichte dem Autor die Nachschrift eines wichtigen Teils, ohne dass dieser den ganzen Brief noch einmal abschreiben musste. In Zeiten von Textverarbeitungsprogrammen, Copy&Paste und E-Mails hat es jedoch ausgedient. Sollte man meinen. Stimmt aber nicht. Denn gerade deshalb erzeugt es enorme Aufmerksamkeit und bleibt im Gedächtnis haften – vorausgesetzt, Sie nutzen es, um etwas Originelles hinzu zu fügen.
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Du bist kreativ, Social Media affin, gut organisiert und kannst schreiben? Dann bist Du hier genau richtig, denn die Karrierebibel sucht ab Oktober 2010 wieder Verstärkung. Wenn Du Erfahrungen in moderner Medienkommunikation sammeln und Deine journalistischen Fähigkeiten ausbauen willst, dann solltest Du Dich auf einen der Praktikantenplätze bei uns bewerben. Wir suchen noch Praktikanten für zwei bis sechs Monate. Diese müssen nicht einmal vor Ort oder in einem Büro arbeiten, sondern können das ebenso von zuhause aus tun – virtuell verbunden und betreut über Breitband-Internet, Skype und andere moderne Kommunikationstools.
Und das erwartet Dich… mehr →
Immer mehr Unternehmen setzen auf Onlinebewerbungen – teils per Onlineformular, teils per E-Mail. In beiden Fällen ist der Einsatz nicht uneigennützig: Ein digitales Formular ist schlicht schneller und einfacher zu entsorgen als eine Bewerbungsmappe. Umso wichtiger ist es für Jobinteressierte, keine Patzer in die Bewerbung einzubauen – ansonsten landet die mühevoll verfasste E-Mail ganz schnell in der Ablage P (wie Papierkorb).
Wie eine „richtige“ Bewerbung erlaubt auch die Onlinevariante zahllose Fehltritte und Kopfsprünge ins Fettnäpfchen. Die meisten davon sind äußerst unnötig und gut zu vermeiden, wenn Sie sich vorher damit beschäftigen. Daher liefern wir Ihnen heute die wichtigsten…
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Zu große Datei(en) versenden. Komprimieren Sie, was das Zeug hält! Bei den meisten Personalern liegt die Schmerzgrenze bei drei Megabyte – besser sind eins oder zwei. Allzu hoch aufgelöste Dokumente und Fotos kosten unnötigen Platz. mehr → |
„Um das Bewerbungsfoto wird viel Bohai gemacht.“ So schrieb die Karrierebibel an anderer Stelle bereits vor mehr als zweieinhalb Jahren; dabei ging es allerdings ganz klassisch um die Auswahl des richtigen Bildes. In der aktuellen Debatte um anonymisierte Bewerbungen hingegen wird der Komplettverzicht auf Bewerbungsfotos diskutiert – dazu sollen Name, Anschrift, Religion, Geburtsdatum, Geburtsort und Familienstand aus der Bewerbungsmappe verschwinden.
Der Vorschlag stammt von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) unter der Leitung von Christine Lüders; die aktuellste Gegenreaktion von Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt. Auf beiden Seiten wird stichhaltig argumentiert, wobei sich ein logischer Trend abzeichnet: Auf Unternehmerseite zeigt sich Skepsis gegenüber der Initiative, auf Bewerberseite hingegen wird der Vorstoß der ADS durchaus begrüßt. Wir fassen die wichtigsten Argumente beider Seiten noch einmal zusammen.