BewerbungsgesprächNotizenVorstellungPersonalerSie sind der Vorstand eines führenden Unternehmens der Musikbranche. Der Markt wird bedroht durch Piraterie und sinkende Umsätze. Entwickeln Sie eine neue Strategie!

Eine solche Aufgabe könnte Ihnen im Assessment-Center (AC) gestellt werden. Mittelständler nutzen sie vorrangig zur Personalauswahl, Konzerne unterstützen damit auch die Personalentwicklung. In den Zwanzigerjahren wählte das deutsche Militär mit solchen Tests seinen Offiziersnachwuchs aus. Mit dem Krieg gerieten die Übungen jedoch in Vergessenheit. Erst in den Fünfzigerjahren entdeckten sie US-Unternehmen neu. Das erste neue AC in Deutschland organisierte der US-Konzern IBM 1969. Heute befragen die Prüfer sogar Vorgesetzte, Kollegen und Kunden eines Kandidaten. Der Rundumeindruck, der so entsteht, heißt in der Fachsprache 360-Grad-Feedback.


Assessment Center liegen im Trend

Drei von vier Unternehmen setzen solche AC inzwischen im Berufsalltag ein. Rund 59 Prozent glauben, dass die Anwenderzahl in Zukunft weiter zunehmen wird. Dieser Trend betrifft nicht nur Großkonzerne: Im Jahr 2001 setzten noch 19,5 Prozent der Firmen mit bis zu 500 Beschäftigten auf solche Assessments. In einer AC-Studie aus dem Jahr 2010 waren es schon 55,8 Prozent. Allerdings dienen die Übungen inzwischen längst nicht mehr der reinen Kandidatenauswahl. Nur noch ein Drittel der AC haben das Ziel, Uniabsolventen oder Bewerber zum Beispiel für ein Trainee-Programm auszusieben, ergab die AC-Studie. Zwei Drittel drehen sich vielmehr um die „Potenzialanalyse und Entwicklung“ des Mitarbeiters. Rund 88 Prozent der AC-Anwender wollen so herausfinden, wer das Zeug zur Führungskraft hat – und wer nicht.

Immer häufiger setzen die Firmen dabei auch auf psychologische Tests. Viele sind jedoch unseriös und stellen den Bewerbern teils absurde Fragen mit noch kurioseren Deutungen. Beispiele gefällig? Bitteschön: Duschen oder baden Sie lieber? Schauen Sie bei Zugfahrten lieber gedankenverloren aus dem Fenster oder unterhalten Sie sich mit dem Sitznachbarn? Und beim Kirmesbesuch: Bevorzugen Sie das gemütliche Karussell oder die rasante Achterbahn?

Wie hätten Sie geantwortet?

Bei der Entscheidung – duschen oder baden? – geht es beispielsweise um die Frage, ob jemand eher männlich oder weiblich denkt; wer sich auf Zugfahrten gerne mit anderen Passagieren unterhält, gilt als kommunikativ, wer lieber Karussell fährt, als konservativ. Experten lehnen solche Fragen aus gutem Grund ab. Sie wurden ursprünglich für psychisch Kranke entwickelt – weshalb sie sich wohl kaum zur Auswahl von Managern eignen. Es sei denn, man versucht die Psychopathen auf der Chefetage zu identifizieren.

Typische Assessment-Center-Aufgaben

Bei den seriöseren Tests geht es dafür umso mehr um die Rundumschau auf Lösungskompetenzen, Analysestärken, Auftreten und natürlicher Ausstrahlung. Egal, welche Aufgaben Sie gestellt bekommen: Gelassen zu bleiben, ist der zentrale Rat aller Profis, genauso wie sämtliche Zeitangaben einzuhalten.

Damit Sie ein besseres Bild davon erhalten, was auf Sie in einem Assessment Center zukommt, hier noch eine Auswahl typischer Fragestellungen:

„Stellen Sie sich bitte der Gruppe vor und nennen Sie die wichtigsten Stationen Ihres Lebens.“

Richtig Jeder Experte rät Bewerbern, möglichst authentisch aufzutreten – leichter gesagt als getan. Daher sollten Sie Ihren Text vorbereiten und vorher Freunden vortragen. Im AC stehen Sie langsam auf, halten Blickkontakt zu den Anwesenden und nennen maximal drei relevante Stationen Ihres Lebenslaufs.
Falsch Die Aufregung überspielen. Nervosität ist verständlich, vertuschen sinnlos. Außerdem brauchen Sie alle Energie für die Aufgabe.

„Sie sind Chef eines Unternehmens, das ein neues Produkt erfunden hat. Entwickeln Sie eine Strategie für dessen Einführung.“

Richtig Wichtig: Es gibt hier keine richtige Lösung. Achten Sie darauf, dass Sie nicht nur zum Ergebnis kommen, sondern zeigen Sie, wie Sie dorthin gelangt sind. Lieber eine falsche Lösung mit richtigem Vorgehen als umgekehrt.
Falsch Oft sind Fallstudien als Gruppenübung angelegt. Dann steht der gemeinsame Lösungsprozess im Fokus. Falls Sie einen Fehler machen, stehen Sie dazu! Ebenso falsch wäre es, sein eigenes Süppchen zu kochen und nicht alle in die Entscheidung einzubeziehen.

„Sie sind Abteilungsleiter und sollen einen Mitarbeiter zur Rede stellen, der stets unpünktlich zur Arbeit kommt.“

Richtig Hier sind Kommunikations- und Konfliktstärke gefragt. Teilen Sie dem Mitarbeiter, der meist von einem der Beobachter gespielt wird mit, worum es geht, und bitten Sie ihn um eine Stellungnahme. Wenn er einlenkt – fein. Wenn nicht, drohen Sie Konsequenzen an.
Falsch Zu autoritäres Auftreten („Ich könnte schon morgen jemand anderen einstellen“) oder zu gutmütiges („Bedrückt Sie etwas?“). Es gilt, den goldenen Mittelweg zu finden. Ebenso falsch: lange Monologe halten – die Übung heißt intern nicht umsonst „Mitarbeitergespräch“.

„Wie gehen Sie mit Misserfolgen um?“, „Wo liegen Ihre Schwächen?“, „Was bedeutet für Sie Erfolg?“

Richtig Ihren Lebenslauf müssen Sie im Kopf haben – vor allem dessen Lücken. Wer ins Stottern gerät, hinterlässt einen ziellosen Eindruck. Zeigen Sie sich als aufgeschlossene Person, die Herausforderungen sucht, um daran zu wachsen.
Falsch Viele Beobachter versuchen, die Kandidaten aus der Ruhe zu bringen, etwa: „Was spricht gegen Sie als Kandidat?“ Fatal wäre jetzt entwaffnende Ehrlichkeit. Kontern Sie stattdessen die Frage: „Ich will Ihnen lieber erzählen, was für mich spricht!“

So laufen Assessment Center ab

BewerbungsgesprächWie sehen Assessment Center denn in der Regel aus? Los geht es meist mit einer Selbstpräsentation. Darin soll sich der Kandidat kurz und prägnant vorstellen. Sind Sie Bewerber auf einen konkreten Job, müssen Sie zudem Bezug auf die ausgeschriebene Stelle und das Unternehmen nehmen. Anschließend gilt es, seine persönlichen Stärken und Erfolge im Vortrag prominent zu platzieren – als Einstieg oder als Höhepunkt zum Schluss, beides wirkt. Rückfragen der Prüfer zu Schwächen sind Usus – also vorbereiten! Überlegen Sie auch, welche Aufgaben Ihnen schwerfallen: Was tun Sie, um diese Schwächen in den Griff zu bekommen? Wer solche Fragen souverän beantwortet, sammelt weitere Pluspunkte.

Ebenso werden Umgangsformen und Körpersprache bewertet: Steht der Kandidat selbstbewusst da? Sucht er den Blickkontakt zu Teilnehmern und Beobachtern? Oder zeigt er nervöse Ticks, wie Fingerklopfen oder Spielen mit Stiften?

Wer schon zu den Fachkräften im Unternehmen gehört und wessen Führungspotenzial nun ausgeleuchtet werden soll, muss dagegen eher mit Fragen zu seinen bisherigen Projekten, Problemen und Erfolgen rechnen. Mit abstraktem Geschwätz oder angelesenen Weisheiten sollte aber niemand seiner Prüfer versuchen zu beeindrucken. Blender entlarven die sofort mit geschickten Fangfragen. Was hilft, sind allein Ehrlichkeit und gute Vorbereitung.

Halten Sie also gute Antworten parat zu Fragen wie: Was machen Sie den ganzen Tag? Wie machen Sie das, und warum machen Sie das so? Wo hatten Sie Erfolg? Wo sind Sie gescheitert? Diese Fragen kommen fast immer. Antworten Sie nie abstrakt, sondern in Beispielen und Szenarien und Anekdoten. Je mehr äußere Umstände Sie schildern, desto plausibler wirkt die Entscheidung – auch wenn sie sich im Nachhinein als falsch erwiesen hat. In der Regel werden offene Fragen gestellt. Von guten Kandidaten werden schließlich Dialogfähigkeit, aktive Gesprächsführung und Initiative erwartet. Diesen Spielraum sollten Sie nutzen.

Auch Rückfragen sind erlaubt, genauso eigene Akzente: „Das ist eine interessante Frage, aber ich möchte zunächst betonen …“ Bei offensichtlichen Fehlern ist die beste Strategie Kritikfähigkeit zu demonstrieren.

An solche Interviews schließt je nachdem noch eine Gruppendiskussion an. Bei einem Berufseinsteiger-AC noch eher als bei einem Manager-AC. Die Themen stammen oft aus dem aktuellen Wirtschaftsgeschehen. Fachwissen wird selten erwartet, dafür umso mehr Teamgeist. Auf keinen Fall sollte jemand den eigenen Standpunkt durchpauken, sondern ein gleichberechtigtes Gespräch führen. Wer sich zu stark in Szene setzt, kassiert genauso Minuspunkte wie Kandidaten, die sich hinter verschränkten Armen zurückziehen oder andere verbal attackieren. Besonders gerne sehen es die Beobachter, wenn sich ein Kandidat die Namen der Mitbewerber merkt und sie damit anspricht. So findet er schneller Verbündete und zeigt Integrationskraft.

Den Abschluss bildet immer ein ausführliches Gespräch mit den Beobachtern. Darin spiegeln sie ihre Eindrücke und fragen nach der Selbsteinschätzung. Das ist die Chance, missglückte Übungen gerade zu rücken und gute Ergebnisse zu unterstreichen. Understatement ist dabei Trumpf – keiner will Eigenlob, aber auch nicht übertriebene Selbstkritik hören. Es ist sowieso besser kritische Anmerkungen bereits während des AC umzusetzen. Das beweist Lernfähigkeit.

Aber beschweren Sie sich nie über die hirnrissigen Übungen! Spielverderber bekommen keine zweite Chance.

Assessment Center: 99 Tipps und Strategien für Bewerber

Um Ihnen die Vorbereitung zu erleichtern und Sie im Assessment Center zu unterstützen, haben wir 99 Tipps für Bewerber zusammengestellt. Trotz der Masse an Tipps und Strategien ist klar, dass es eine allgemeingültige Patentlösung nicht geben kann und Sie die verschiedenen Strategien an Ihre Situation anpassen sollten.

    Vorbereitung

  1. Informieren Sie sich umfassend über das Unternehmen.
  2. Recherchieren und prüfen Sie den Anfahrtsweg zum Assessment Center.
  3. Lesen Sie das Einladungsschreiben mehrfach.
  4. Nehmen Sie mindestens eine vollständige Bewerbungsmappe mit.
  5. Lesen Sie sich Ihr Anschreiben und Ihren Lebenslauf nochmals durch.
  6. Befassen Sie sich mit typischen Assessment Center Übungen.
  7. Üben Sie Ihre Kurzvorstellung.
  8. Machen Sie sich nochmals bewusst, warum Sie die Stelle wollen.
  9. Formulieren Sie Ihre Argumente für die Stelle und sprechen Sie diese laut aus.
  10. Sorgen Sie für ausreichend Schlaf in der Nacht zuvor.
  11. Legen Sie die passende Kleidung bereits am Vorabend bereit.
  12. Nehmen Sie sich morgens die Zeit für einen ruhigen und guten Tagesstart.
  13. Stimmen Sie sich mental auf den Tag ein.
  14. Gehen Sie Ihre wichtigsten Punkte gedanklich noch einmal durch.
  15. Sehen Sie das Assessment Center als Chance – und freuen Sie sich darauf.
  16. Einstieg

  17. Seien Sie rechtzeitig – also mit genug Zeitpuffer – vor Ort.
  18. Machen Sie sich klar, dass Sie die gesamte Zeit über beurteilt werden und unter Beobachtung stehen.
  19. Verhalten Sie sich von Anfang an höflich und freundlich.
  20. Begrüßen Sie Mitbewerber und Personaler.
  21. Ob Sie sich selbstständig einen Platz suchen oder warten, bis Ihnen einer zugewiesen wird, hängt auch von der Bestuhlung und Situation vor Ort ab.
  22. Verschaffen Sie sich zu Beginn einen Eindruck der Räumlichkeiten und der Bewerbergruppe.
  23. Machen Sie sich von Beginn an Notizen zu den wichtigsten Punkten und Themen.
  24. Beobachten Sie Ihre Mitbewerber zwar, lassen Sie sich jedoch nicht nervös machen.
  25. Beschränken Sie sich bei der Vorstellung auf die wichtigsten Daten zu Ihrer Person.
  26. Achten Sie dabei auf eine feste Stimme und eine sichere Körperhaltung.
  27. Übertreiben Sie es nicht mit der Kontrolle Ihres Verhaltens, verhalten Sie sich so normal wie möglich.
  28. Vertrauen Sie bei der Bildung von Gruppen oder Paaren auf Ihre Intuition.
  29. Notieren oder merken Sie sich den vorgesehenen Zeit- und Ablaufplan.
  30. Stellen Sie Fragen, wenn etwas unklar sein sollte und Sie die Chance dazu haben.
  31. Warten Sie mit Ihren Fragen auf jeden Fall ab, bis die Einführung beendet ist.
  32. Strategien

  33. Lesen und erfassen Sie Aufgabenstellungen immer erst vollständig, bevor Sie aktiv werden.
  34. Verfallen Sie auch bei engen Zeitlimits auf keinen Fall in unbedachten Aktionismus.
  35. Lassen Sie sich von der Gruppe nicht mitreißen, entscheiden und beurteilen Sie selbst.
  36. Beteiligen Sie sich an Diskussionen und Gesprächsrunden.
  37. Hören Sie sich die Argumente Ihrer Mitbewerber ruhig und konzentriert an.
  38. Lassen Sie Ihre Gesprächspartner immer ausreden.
  39. Bringen Sie Ihre Argumente sachlich aber überzeugend vor.
  40. Seien Sie bereit, in begründeten Fällen Ihre Position zu ändern.
  41. Machen Sie sich die Rollenverteilung innerhalb Ihrer aktuellen Gruppe bewusst.
  42. Behandeln Sie alle Gesprächspartner mit Respekt.
  43. Nehmen Sie jede gestellte Aufgabe ernst.
  44. Bringen Sie eigene Ideen und Vorschläge in Aufgaben ein.
  45. Bleiben Sie bei der Einschätzung Ihrer Mitbewerber stets bei der Wahrheit.
  46. Machen Sie sich klar, dass Fragen aus Einzelgesprächen mit Trainern auch vor der Gruppe wiederholt werden können.
  47. Unterstützen Sie Ihre Mitbewerber, wenn Sie in der gleichen Gruppe sind.
  48. Lösen Sie Aufgaben möglichst im Team.
  49. Nutzen Sie die Stärken Ihrer Teammitglieder für Problemlösungen.
  50. Erkennen Sie Leistungen und gute Ideen Ihrer Mitbewerber an.
  51. Honorieren Sie herausragende Leistungen auch bei der Vorstellung von Teamergebnissen.
  52. Nutzen Sie die Aufgaben, um Ihre Stärken zu präsentieren.
  53. Verhalten Sie sich stets fair.
  54. Machen Sie – bei passenden Gelegenheiten – immer wieder deutlich, dass Ihnen wirklich etwas an der Stelle liegt.
  55. Nehmen Sie konstruktive Kritik von Trainern und Mitbewerbern an.
  56. Setzen Sie berechtigte Kritik am besten noch während des Assessment Centers um.
  57. Fragen Sie – eine entsprechende Gelegenheit vorausgesetzt – auch gezielt Feedback von Mitbewerbern und Trainern ab.
  58. Bedanken Sie sich für Feedback und konstruktive Kritik.
  59. Zeigen Sie Lernwillen und -bereitschaft.
  60. Nutzen Sie die Pausen fürs Netzwerken.
  61. Notieren Sie sich die Kontaktdaten von Mitbewerbern, die auf Dauer möglicherweise wertvolle Kontakte werden könnten.
  62. Tabus

  63. Präsentieren Sie sich nicht auf Kosten anderer.
  64. Werten Sie Ihre eigenen Ideen und Vorschläge nicht ab.
  65. Lassen Sie sich von anderen Bewerbern auch in den Pausen nicht zum Lästern verleiten.
  66. Machen Sie sich nicht über Mitbewerber lustig.
  67. Geben Sie niemals die Leistung anderer als Ihre eigene aus.
  68. Beharren Sie nicht stur auf Ihrer Meinung, wenn es gute Gegenargument gibt.
  69. Beugen Sie sich jedoch auch nicht dem Gruppendruck, wenn Sie selbst eine andere Meinung vertreten.
  70. Vergessen Sie auch bei Teamaufgaben nicht, sich klar zu positionieren.
  71. Wälzen Sie Fehleinschätzungen nicht auf Mitbewerber ab.
  72. Sagen Sie in Einzelgesprächen mit Trainern nichts über Ihre Mitbewerber, was Sie so nicht auch in der Gruppe wiederholen würden.
  73. Nutzen Sie die Schwächen Ihrer Mitbewerber nicht aus.
  74. Beschweren Sie sich nicht über scheinbar sinnlose Aufgaben.
  75. Machen Sie sich nicht über „zu einfache“ Aufgaben lustig.
  76. Lassen Sie sich von scheinbar völlig entspannten Mitbewerbern nicht verunsichern oder provozieren.
  77. Reagieren Sie nicht emotional oder unbedacht.
  78. Versuchen Sie nicht, Fehler schön zu reden oder herunter zu spielen.
  79. Halten Sie sich mit spontanen und ungebetenen Kommentaren zurück.
  80. Ignorieren Sie persönliche Beleidigungen.
  81. Vergessen Sie nie, dass es um einen attraktive Stelle geht.
  82. Achten Sie darauf, keine sensiblen oder unerwünschten Themen anzusprechen.
  83. Nachbereitung

  84. Verabschieden Sie sich höflich und professionell.
  85. Nutzen Sie bereits den Heimweg, um Ihre ersten Eindrücke und Gedanken zu ordnen.
  86. Notieren Sie sich direkt im Anschluss ein erstes Gedächtnisprotokoll.
  87. Legen Sie dieses dann zur Seite und schalten Sie erstmal bewusst ab.
  88. Nehmen Sie sich am nächsten Tag Zeit, das Assessment Center gründlich nachzuarbeiten.
  89. Notieren Sie sich die positiven und negativen Aspekte des Assessment Centers.
  90. Lernen Sie aus Ihren möglicherweise gemachten Fehlern.
  91. Prüfen Sie, woran Sie noch arbeiten können und sollten.
  92. Suchen Sie die wichtigsten Punkte und Themen des Centers heraus.
  93. Formulieren Sie Ihren Eindruck und Ihre individuelle Einschätzung des Assessment Centers.
  94. Wie hat sich Ihr Eindruck des Unternehmens durch das Center verändert?
  95. Wollen Sie nach wie vor dort arbeiten?
  96. Bis wann soll eine Rückmeldung erfolgen?
  97. Überlegen Sie, ob ein kurzes Dankesschreiben angebracht sein könnte.
  98. Notieren Sie in Ihrem Kalender, wann Sie sich spätestens beim Unternehmen melden.
  99. Lassen Sie die Aufgaben Revue passieren. Waren neue dabei?
  100. Notieren Sie sich neu kennengelernte Aufgaben möglichst detailliert.
  101. Was lernen Sie aus dem Assessment Center für künftige Bewerbungen?
  102. Was werden Sie auf keinen Fall wiederholen?
  103. Was wollen Sie möglichst beibehalten?

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