Neuer Job: Wichtige Tipps für die ersten 100 Tage

Neuer Job, neues Glück – aber auch neue Herausforderung. Im Schnitt wechseln Arbeitnehmer alle 5-7 Jahre den Job. Dabei entscheiden schon die ersten Wochen darüber, ob der neue Job zum Erfolg oder Misserfolg wird. Wir zeigen, was Sie in den ersten 100 Tagen beachten müssen, damit der Start im neuen Job gelingt…

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Wann ist es Zeit für einen neuen Job?

Ein neuer Job ist weit mehr als ein Stellenwechsel: Er ist eine strategische Entscheidung und oft auch ein persönlicher Neuanfang. Ob Sie sich aus Unzufriedenheit verändern, den nächsten Karriereschritt planen oder neue Perspektiven suchen: Ein Jobwechsel und neuer Job bringt neue Chancen und Hoffnung – aber stets auch Risiken und Unsicherheiten mit sich.

Damit der Neustart gelingt, ist der schon der richtige Zeitpunkt entscheidend. Viele Arbeitnehmer spüren zunächst ein diffuses Unbehagen, bleiben aber aus Angst, Unsicherheit oder Bequemlichkeit jahrelang in einem Job, der sie längst nicht mehr erfüllt, treten auf der Stelle oder werden sogar schlimmstenfalls krank davon.

Gute Anzeichen für einen neuen Job

Ein Jobwechsel ist deshalb immer dann sinnvoll, wenn sich Ihre Situation nicht nur kurzfristig schlecht anfühlt, sondern strukturelle und vor allem langfristige Probleme bestehen, gepaart mit dem Gefühl beruflicher Stagnation. Typische Anzeichen dafür sind:

  • dauerhafte Unzufriedenheit
  • fehlende Entwicklungsperspektiven
  • mangelnde Wertschätzung
  • ein toxisches Arbeitsumfeld
  • chronische Überlastung

Wenn Sie schon am Montagmorgen mit Widerwillen zur Arbeit gehen, innerlich gekündigt haben oder keine Perspektive für die nächsten 2-3 Jahre sehen, ist das ein ernstzunehmendes Signal.

Positive Gründe für einen neuen Job

Es gibt aber genauso positive Gründe für einen neuen Job – etwa, wenn Sie sich fachlich weiterentwickeln, mehr Verantwortung übernehmen oder Ihre Work-Life-Balance verbessern wollen. Ein neuer Job ist dann kein Fluchtreflex, sondern vor allem eine bewusste Karriereentscheidung (siehe: Jobzyklus).

Wichtig ist, dass Sie in jedem Fall zwischen einer (vorübergehenden) schlechten Phase und einer falschen Position unterscheiden! Jeder Job hat stressige Zeiten. Wenn jedoch selbst nach konstruktiven Gesprächen mit dem Chef oder eigenen Veränderungen keine nachhaltige Verbesserung eintritt, sollten Sie prüfen, ob es Zeit für einen neuen Job ist.

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Neuer Job: Tipps für die ersten 100 Tage

Die ersten 12 Wochen in einem neuen Job sind prägend. In dieser Phase und Probezeit bilden sich Kollegen und Vorgesetzte ein Bild und eine Meinung davon, ob Sie ins Team und Unternehmen passen oder nicht. Gleichzeitig stecken Sie selbst in einer sensiblen Orientierungsphase. Alles ist neu: Prozesse, Unternehmenskultur, ungeschriebene Spielregeln. Viele Fehler im neuen Job entstehen nicht etwa aus Inkompetenz, sondern aus falschen Annahmen oder zu viel Aktionismus!

Deshalb ist gründliche Vorbereitung das A und O für einen erfolgreichen Jobwechsel – das gilt für Berufseinsteiger genauso wie für Quereinsteiger. Wichtig ist, dass Sie Ihren Start von Anfang an bewusst mitgestalten – dass Sie aufmerksam beobachten, viel zuhören, kluge Fragen stellen und Ihre angestrebte Rolle und Position im Unternehmen Schritt für Schritt und strategisch prägen. Wie das gelingt, zeigen unsere folgenden Tipps…

Neuer Job – Checkliste

Wenn Sie zum ersten Mal einen neuen Job antreten, benötigen Sie wichtige Unterlagen und Dokumente. Unsere kostenlos Checkliste hilft Ihnen dabei, im ersten Job nichts zu vergessen:

Checkliste zum Berufsstart (PDF)

Tipps für den ersten Arbeitstag im neuen Job

Der erste Arbeitstag ist emotional stark aufgeladen: Natürlich möchten Sie einen guten Eindruck hinterlassen, sympathisch wirken und gleichzeitig Kompetenz zeigen. Genau hier aber lauert die Gefahr, sich zu verstellen oder zu überfordern.

Am ersten Tag geht es nicht darum, alles zu können oder sofort zu glänzen. Viel wichtiger ist, offen, aufgeschlossen, interessiert und respektvoll aufzutreten. Seien Sie unbedingt pünktlich, tragen Sie eine angemessene und gepflegte Kleidung und informieren Sie sich vorab über das Unternehmen, die Abteilung und Ihre Stelle – auch wenn das schon im Bewerbungsgespräch Thema war. Erkundigen Sie sich vorab zum Beispiel, wie die Einarbeitung funktioniert und das Onboarding abläuft und bitten Sie um Material, um sich einzuarbeiten. Weitere Tipps:

  • Aufgaben klären

    Am ersten Tag sollten Sie bereits eine Vorstellung davon, was zu Ihren Tätigkeiten gehört. Klären Sie hierfür wichtige Verantwortungen und Zuständigkeiten. Oft gibt es Überschneidungen mit Kollegen. Weder wollen Sie Aufgaben vergessen, noch anderen ungefragt ins Handwerk pfuschen, sonst entstehen gleich zu Beginn Konflikte.

  • Ausgangssituation analysieren

    Stellen Sie vorab wichtige Fragen: „Was sind die größten Herausforderungen der Position? Wo könnten Probleme lauern? Wie kann ich mit meinen Stärken schnelle Erfolge erzielen?“ Und: „Was ist die dringendste und wichtigste Aufgabe, die ich lösen muss?“

  • Leistungswillen zeigen

    Am ersten Tag werden Sie viel Hände schütteln und Kollegen kennenlernen. Gleichzeitig haben Sie noch keine fest etablierten Abläufe oder Aufgaben. Vermeiden Sie dennoch Leerlauf. Oft steckt dahinter ein ein – inoffizieller – Test, wie engagiert und motiviert Sie wirklich sind. Bieten Sie in solchen Fällen immer aktiv Ihre Mithilfe an, beweisen Sie Teamgeist und packen Sie an, wollen gerade Not am Mann ist.

Vermeiden Sie gleichzeitig am ersten Tag, Vergleiche zum alten Job zu ziehen oder Prozesse vorschnell zu bewerten. Sätze wie „Das könnte man aber optimieren“ kosten Sympathien. Verkneifen Sie sich sowas im neuen Job. Ein gelungener erster Arbeitstag endet allein damit, dass Sie wissen, wo Sie stehen, wer Ihre Ansprechpartner sind und was in den nächsten Tagen auf Sie zukommt.

Tipps für die erste Woche im neuen Job

In der ersten Woche geht noch mehr darum, Orientierung zu gewinnen. Sie lernen die Strukturen, Zuständigkeiten, Arbeitsweisen und Menschen kennen. Diese Phase ist ideal, um viele Fragen zu stellen und Zusammenhänge zu verstehen. Beobachten Sie bewusst die Unternehmenskultur:

  • Wie wird kommuniziert?
  • Wie formell oder informell ist der Umgangston?
  • Wer hat tatsächlich Einfluss, unabhängig von der Hierarchie?

Inhaltlich sollten Sie Ihre ersten Aufgaben stets fristgerecht und zuverlässig erledigen. Qualität geht anfangs jedoch vor Geschwindigkeit. Zeigen Sie, dass man sich auf Sie verlassen kann. Gleichzeitig dürfen Sie offen sagen, wenn Ihnen Informationen fehlen oder Prioritäten unklar sind. Bevor Sie Kollegen um Hilfe bitten, sollten Sie jedoch immer selbst eine Lösung suchen. Das beweist Eigeninitiative. Weitere Tipps:

  • Feedback nutzen

    Bitten Sie Kollegen und Vorgesetzte um Feedback. Ein neuer Job läuft selten auf Anhieb perfekt. Um besser zu werden, müssen Sie wissen, was bereits gut läuft und wo Verbesserungspotenzial besteht. Haben Sie keine Angst davor, offen nach Rückmeldungen zu fragen: Gerade zu Beginn ist dies normal und zeigt, dass Sie lernen wollen.

  • Nichts versprechen

    Oft haben Kollegen eine genaue Vorstellung davon, was der oder die Neue leisten soll. Das sind häufig Wünsche oder Erwartungen – manchmal auch unsinnige. Dennoch wäre es unklug, schon beim Einstand Versprechungen zu machen, die Sie später nicht einhalten können. Das verursacht nur Enttäuschungen und provoziert einen unnötigen Imageverlust.

  • Beziehungen entwickeln

    So mancher Jobwechsler muss mit Widerständen rechnen, zum Beispiel von übergangenen Konkurrenten. Sei es das Erbe des Vorgängers, enttäuschte Mitbewerber oder informelle Führer – fast immer stolpern allzu forsche Einsteiger über fehlende Beziehungen (siehe: Vitamin B). Deshalb ist es enorm wichtig, dass Sie im neuen Job sofort Kontakte knüpfen und Verbündete finden.

  • Ideen einbringen

    Versuchen Sie nicht, neue und revolutionäre Ideen durchzuboxen. Gerade am Anfang ist das Zuhören viel wichtiger als Machen. Erfolgreiche Neueinsteiger formulieren Vorschläge als Fragen oder Impulse, nicht als Kritik.

  • Rituale nutzen

    In jedem Job und Unternehmen gibt es heimliche Spielregeln. Diese müssen nichts mit den offiziellen Abläufen zu tun haben. Beobachten Sie diese aufmerksam und nutzen Sie die Regeln zu Ihren Gunsten. Als neuer Teamleiter könnten Sie z.B. jeden Kollegen sofort mit Namen begrüßen („Wow, der kennt mich schon!“) oder unangenehme Aufgaben übernehmen („Der ist sich ja für nichts zu schade!“). Solche symbolischen Handlungen vermitteln nicht nur eigene Werte – sie werden ebenso registriert und wirken stärker als Worte!

Neuer Job? Gleich alles richtig machen!

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Tipps für die ersten 3 Monate im neuen Job

Die ersten 100 Tage gelten – klassisch – als Orientierungs- und Bewährungsphase. In dieser Zeit entscheidet sich oft, ob ein neuer Job für beide Seiten langfristig passt. Ein regelmäßiger Austausch mit Ihrer Führungskraft ist dafür essenziell. Klären Sie unbedingt regelmäßig Erwartungen und überprüfen Sie gemeinsam Ihre Fortschritte. Bietet der Chef solch regelmäßige Mitarbeitergespräche nicht an, bitten Sie ihn darum. Auch das zeigt Ihr Professionalität.

Ganz generell lassen sie die ersten 100 Tage im neuen Job in drei typische Phasen in den ersten 3 Monaten einteilen:

  1. Erster Monat

    Fragen stellen, zuhören, beobachten, sich einbringen, wo es geht: Die ersten 30 Tage sollten Sie nutzen, um das Unternehmen, dessen Kultur, Organisation, Namen und Hierarchien kennenzulernen.

  2. Zweiter Monat

    Nun ist es an der Zeit, Beziehungen zu vertiefen und seine Rolle im Team zu festigen. Achten Sie darauf, schon jetzt die richtigen Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, und auf den Radar wichtiger Entscheidungsträger zu kommen.

  3. Dritter Monat

    Nachdem Sie genug Vertrauen gewonnen haben, sollten Sie zeigen, was Sie draufhaben: Spätestens jetzt sollten Sie zunehmend Verantwortung übernehmen und eigene Akzente setzen. Nutzen Sie Ihre Erfahrung, um Lösungen zu entwickeln. Demonstrieren Sie Kreativität und Problemlösungskompetenzen – jedoch taktvoll, ohne andere zu düpieren.

Gleichzeitig sind die ersten 100 Tage der richtige Zeitpunkt für eine ehrliche Selbstprüfung: Fühlen auch Sie sich wohl im neuen Job? Passen Aufgaben, Umfeld und Erwartungen zusammen? Oder gibt es grundlegende Zweifel?

Sonderfall: Die ersten 100 Tage als Chef

Nicht selten ist ein neuer Job mit einem internen Aufstieg und einer Beförderung verbunden. Viele Neulinge schlüpfen dabei zugleich in die Rolle eines Vorgesetzten, Teamleiter und Chef. Dieser Rollenwechsel bedarf jedoch besonderer Vorbereitung und Strategien. Unsere Tipps für fünf typische Chefrollen im neuen Job – und wie Sie diese meistern:

Der Aufsteiger

Motto: „Macht ist eine Leiter mit angesägten Sprossen.“

Situation: Vom Kollegen zum Chef. Aus dem gewachsenen „Du“ wird ein formales „Sie“. Die Reaktionen reichen von Neid bis Skepsis. Bei aller Ambivalenz, bleibt bei den Ex-Kollegen die Hoffnung auf Kontinuität und Erhalt des Status quo. Das Problem dabei: Aufsteiger sind zugleich Insider, kennen die Stärken und Schwächen des Teams nur zu gut. Folglich sind sie entweder zu hart, weil sie fair bleiben wollen oder zu weich, weil sie nicht autoritär wirken wollen.

Lösung: Ein klares Bekenntnis zu alten Freundschaften und zur neuen Rolle hilft, Spannungen abbauen. Nicht weitermachen wie bisher, sondern Aufgaben benennen und delegieren lernen! In kurzer Zeit sollte der neue Chef klare Richtlinien festlegen: Was bleibt so? Was wird anders? Einzelgespräche helfen – besonders bei übergangenen Mitbewerbern.

Der Überflieger

Motto: „Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung.“

Situation: Die Gerüchteküche kocht – wer so schnell aufsteigt, hat entweder gute Beziehungen oder einen schlechten Charakter. Der anschließende Zyklus: Mitarbeiter distanzieren sich; der Highflyer hält sich stärker an Vorgesetzte und wirkt dadurch noch arroganter – ein Teufelskreis der Isolation.

Lösung: Trotz Reserviertheit und Skepsis konsequent an Schlüsselbeziehungen arbeiten. Erkunden Sie die Stärken Ihrer Mitarbeiter und beziehen Sie diese in Ihre Entscheidungen mit ein. Machen Sie deutlich: Es geht nicht um meine Karriere, sondern um das Team.

Der Nachfolger

Motto: „Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten.“

Situation: War der Vorgänger beliebt, begegnet man dem Neuen jetzt mit besonderer Skepsis oder gar Ablehnung. War er’s nicht, richten sich alle Hoffnungen auf den Nachfolger. Besonders schwer haben es Aufsteiger aus dem Schatten des Chefs a.D. herauszutreten: Ihnen hängt oft der Ruf des ewigen Zweiten an.

Lösung: Würdigen Sie in jedem Fall Ihren Vorgänger, aber machen sie auch deutlich: Sie sind eine völlig andere Person. Betonen Sie Leistungen auf die die Abteilung stolz ist, konzentrieren Sie sich dabei auch auf eigene Stärken und schaffen Sie eigene klare Ziele.

Der Quereinsteiger

Motto: „Erfolg ist das Letzte, was einem vergeben wird.“

Situation: Seiteneinsteiger kommen, weil das jeweilige Know-how im Unternehmen fehlt. Die Folge: Konkurrenten fühlen sich zurückgesetzt, Kollegen durch die Kompetenz externer Profis bedroht. Das Klima ist reserviert bis explosiv. Der Erwartungsdruck an das Top-Talent ist entsprechend groß.

Lösung: Weil ein Beziehungsnetz im Unternehmen fehlt, sollten anstehende Aufgaben und der Aufbau eines internen Netzwerkes gleichwertig verfolgt werden. Starten Sie nicht zu schnell, sondern erkunden Sie die internen Regeln und suchen Sie Partner. Beziehen Sie stets den Vorstand mit ein.

Der Sanierer

Motto: „Er hatte keine Chance – und nutzte sie.“

Situation: Weil das Unternehmen in der Existenzkrise steckt, sind schnelle, radikale Schnitte unvermeidlich. Zeit und Geld sind Mangelware. Befürworter leider auch. Widerstand, Verunsicherung und Angst vor Jobverlust prägen das Klima. Hinzu kommt Druck von außen durch Politik und Medien.

Lösung: Überblick verschaffen, Zeichen setzen und die neue Strategie konsequent durchziehen. Krisenmanager sollten nicht vor personellen Veränderungen an strategischen Stellen zurückschrecken. Allerdings muss das Konzept für alle stets transparent bleiben – vor allem für die Presse. Wichtig dabei: Mitarbeiter aller Ebenen zu motivieren und gemeinsam eine neues Selbstverständnis zu entwickeln.

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Neuer Job war falsche Entscheidung: Was tun?

Einer der größten Fehler im neuen Job ist, die Flinte zu früh ins Korn zu werfen. Manche Jobs, manche Arbeitsbeziehungen müssen sich erst entwickeln. Das haben Sie größtenteils sogar selbst in der Hand! Wer zu früh aufgibt, beweist nicht nur wenig Durchhaltevermögen und Macherqualitäten, sondern lässt viele Chancen ungenutzt. Mit einem neuen Job verlassen Sie immer Ihre Komfortzone. Das führt anfangs immer zu Zweifeln und einem Störgefühl.

So sorgfältig Sie den Jobwechsel planen – dennoch kann sich herausstellen, dass der neue Job partout nicht passt. Das ist unangenehm, aber kein Karriereaus. Entscheidend ist, wie Sie damit umgehen:

  • Auslöser analysieren

    Zunächst sollten Sie analysieren, warum sich der neue Job falsch anfühlt: Liegt es an der Aufgabe, an der Führungskraft, an der Unternehmenskultur oder an Ihren eigenen Erwartungen? Nicht jedes Unbehagen ist ein Kündigungsgrund – Anpassung braucht Zeit.

  • Gespräch suchen

    Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Chef. Oft lassen sich Missverständnisse klären oder Aufgaben anpassen. Ein offenes, sachliches Feedbackgespräch mit der Führungskraft kann neue Perspektiven eröffnen.

  • Job mitgestalten

    Auch Sie selbst können versuchen, aktiv Ihre Aufgaben zu verändern oder sich an Projekten engagieren, die besser zu Ihnen passen (siehe: Job Crafting). Wenn Sie dort erfolgreicher sind, schaffen Sie damit gute Argumente für einen internen Wechsel.

Zeigt sich jedoch, dass grundlegende Werte, Arbeitsweisen oder Anforderungen nicht zusammenpassen, ist ein erneuter Jobwechsel ebenfalls legitim. Besser ein früher Schnitt als jahrelange Unzufriedenheit! Wichtig ist dann nur, dass Sie aus der Erfahrung lernen, Ihre Entscheidung und Arbeitgeberwahl reflektieren und die Kriterien für den nächsten Job schärfen, um nicht vom Regen in die Traufe zu geraten. Hier weiterlesen: Was wenn der neue Job ein Fehler war?

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Neuer Job als bewusste Karriereentscheidung

Ein neuer Job sollte stets ein bewusster und strategischer Schritt für Ihre berufliche Entwicklung sein. Ob der Karriereschritt gelingt, hängt weniger vom perfekten Lebenslauf, dafür umso mehr von Ihrer Vorbereitung, Lernbereitschaft und Anpassungsfähigkeit ab.

Wer den richtigen Zeitpunkt erkennt, den Einstieg bewusst gestaltet und auch Zweifel ernst nimmt, erhöht die Chancen auf langfristige Zufriedenheit erheblich. Nutzen Sie die ersten 100 Tage und Monate als Investition in Ihre Zukunft. Ein neuer Job ist schließlich nicht nur ein neuer Arbeitsplatz: Er ist die Chance, die Arbeit wieder sinnvoll, motivierend und erfüllend zu erleben!


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