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Berufseinstieg Tipps: So gelingt der Karrierestart

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Nach Studium oder Ausbildung folgt unweigerlich der Schritt, auf den sich viele jungen Menschen jahrelang vorbereitet haben: Der Berufseinstieg. Jobeinsteiger haben es heute dabei einfacher und schwieriger als ihre Vorgänger. Einerseits bieten sich heute mehr Möglichkeiten und Optionen als jemals zuvor. Andererseits ist auch der Konkurrenzkampf enorm gewachsen und Jobeinsteiger sind heute mehr denn je darauf angewiesen, sich optimal zu präsentieren. Knigge-Tipps, wie Ihr Karrierestart zum Erfolg wird…


Berufseinstieg: Ein großer, aber auch schwerer Schritt

Die Ausbildung oder das Studium sind abgeschlossen und die Berufswelt wartet. Endlich im Job durchstarten, ein ordentliches Gehalt verdienen und von Anfang an die Karriereleiter emporsteigen. Soweit die Theorie – denn in der Realität bedeutet der Berufseinstieg oft lange Wartezeiten, unbeantwortete Bewerbungen und Frustration. Die folgenden Knigge-Tipps können Ihnen in dieser Zeit helfen und dazu beitragen, dass Ihr Berufseinstieg gelingt.

Der wichtigste Grundsatz gleich zu Beginn:

Die Entscheidung, welchen Weg Sie in Angriff nehmen und wie Sie diesen konkret umsetzen, können wir Ihnen natürlich nicht abnehmen. Das klingt logisch, doch zahlreiche Berufseinsteiger investieren erstaunlich viel Zeit in die Suche nach der Patentlösung und dem garantiert sicheren Weg. Dahinter steht oft die Angst, man könnte die falsche Entscheidung treffen und dadurch alle Karrierechancen zunichtemachen.

Doch die perfekte Lösung gibt es nicht, und auch eine scheinbar falsche Entscheidung bedeutet nicht das Ende aller Karrierepläne. Jobwechsel sind heutzutage die Regel und wer Leistung und Engagement zeigt, kommt in jedem Unternehmen zumindest einige Schritte weiter. Mit der ersten Jobwahl legen Sie sich ganz sicher nicht endgültig fest, keine Sorge. Außerdem können Ihnen die folgenden Tipps dabei helfen, Ihren Berufseinstieg zu einem vollen Erfolg zu machen.

Abschlussarbeit im Unternehmen als Karrieresprungbrett

StudentinSchreibenTippenArbeitStudium-300x200Bereits während des Studiums sollten sich angehende Absolventen Gedanken über den späteren Berufseinstieg machen. Eine durchaus erfolgsversprechende Variante: Schreiben Sie Ihre Abschlussarbeit in einem Unternehmen, dass für Sie auch als Arbeitgeber in Betracht kommt. Um das Potenzial einer solchen Abschlussarbeit für den Berufseinstieg zu nutzen, müssen Sie hier natürlich hohes Engagement zeigen.

Sie können durch diese Option nicht nur Ihre theoretisch erworbenen Kenntnisse mit der Praxis verknüpfen, Sie erhalten auch Einblick in Struktur und Abläufe eines Unternehmens und können erste Praxisluft schnuppern. Diese Vorteile sind völlig unabhängig von einem möglichen Job im Anschluss an die Abschlussarbeit.

Dennoch dürfte der Berufseinstieg für viele Studenten bei dieser Variante im Vordergrund stehen. Damit die Chance auf die erste Stelle durch eine Abschlussarbeit im Unternehmen tatsächlich signifikant steigt, sollten Studenten im Vorfeld einige Punkte beachten:

  • Wählen Sie ein Thema, das einerseits praxisnah, andererseits jedoch nicht zu spezifisch auf ein bestimmtes Unternehmen zugeschnitten ist.
  • Wenn Sie sich zwischen vorgegebenen Themen entscheiden müssen, wählen Sie ein Thema, das Sie wirklich anspricht und interessiert.
  • Klären Sie Chancen auf einen möglichen Job vor Beginn der Abschlussarbeit mit dem Unternehmen ab.

Wer bereits bei der Auswahl des Unternehmens für die Abschlussarbeit auf einen möglichen Berufseinstieg Wert legt, erhöht seine Chancen beträchtlich. Doch auch die beste Vorbereitung kann Risiken nicht völlig ausschließen. Selbst bei einer fast sicheren Stelle sollten Sie sich parallel bei anderen Unternehmen bewerben und sich weitere Optionen offen halten.

Einsteiger-Fragen, die Sie sich stellen sollten

Vor dem Berufseinstieg steht natürlich immer die Frage nach den eigenen Prioritäten. Um die Orientierung zu erleichtern, sollten Sie sich diese Fragen stellen.

  • Habe ich bereits eine grobe Vorstellung von meinem Wunschberuf?
  • Welche Themen, Aufgaben und Fachbereiche interessieren mich?
  • Wie kann ich in diesen Bereichen praktische Erfahrungen sammeln?
  • Wie können diese Erfahrungen mich im Studium voranbringen?
  • Will ich direkt nach dem Studium in den Beruf einsteigen?
  • Gibt es realistische Alternativen zu einem direkten Berufseinstieg, die mich persönlich und fachlich weiterbringen?
  • Welchen Sinn sehe ich in meinem Studium?

Tipp: Alumni-Netzwerke als Jobbörse

StudentenNetzwerkALumniZugegeben, eine dezidierte Jobbörse können Alumni-Netzwerke nicht ersetzen. Dennoch bieten die Plattformen aus Studenten, ehemaligen Studenten und Unternehmen eine hervorragende Möglichkeit, um Kontakt mit potentiellen Arbeitgebern zu knüpfen und Erfahrungsberichte über bestimmte Unternehmen einzuholen.

Um in einem solche Forum auf sich aufmerksam zu machen, benötigen Sie jedoch Geduld, Engagement und Fingerspitzengefühl. Offensichtliche Eigenwerbung wird in vielen Alumni-Foren entweder direkt gelöscht oder in ein eigenes – wenig frequentiertes – Unterforum verschoben. Außerdem sinkt durch allzu plumpe Werbeversuche auch das Interesse der anderen Foren-Mitglieder und damit Ihre Chance, Kontakte zu knüpfen.

Neben den Online-Foren bieten vor allem die Alumni-Events – und natürlich auch Jobmessen – wichtige Netzwerk-Chancen. Damit Sie diese optimal nutzen können, sollten Sie auf einige Punkte achten:

  • Recherchieren Sie im Vorfeld die bekannten Teilnehmer und legen Sie fest, wer für Sie besonders interessant ist.
  • Nehmen Sie bereits vorab Kontakt mit entsprechenden Unternehmen auf und vereinbaren Sie Gesprächstermine vor Ort.
  • Bewaffnen Sie sich auf jeden Fall mit Notizblock, Visitenkarten und/oder Unterlagen zu Ihrer Person. Eine Bewerbungsmappe ist dabei meist nicht angebracht. Und Visitenkarten wirken nur dann nicht übertrieben, wenn Sie darauf beispielsweise eine freiberufliche Tätigkeit oder zumindest ein fachlich hochwertiges Blog vorweisen können.
  • Notieren Sie sich die Gesprächspartner und tauschen Sie Kontaktdaten aus.
  • Halten Sie den Kontakt auch nach dem Event und pflegen Sie Ihr erweitertes Netzwerk.

Berufseinstieg oder Masterstudium?

Ist nach dem Bachelorstudium der Berufseinstieg wirklich die richtige Wahl für Sie? Oder wären Sie in einem Masterstudium besser aufgehoben?Wir stellen die beiden Optionen gegenüber.

Aspekt Berufseinstieg Master
Berufserfahrung Können Sie keinen Hörsaal mehr sehen und wollen Sie Ihr Wissen endlich praktisch anwenden, ist der direkte Berufseinstieg natürlich Ihre erste und beste Wahl. Ein Masterstudium beinhaltet zwar in vielen Fällen auch praktische Elemente, doch wenn Berufserfahrung Ihr primärer Fokus ist, kann ein konsekutiver Master nicht Ihre erste Wahl sein.
Bewerbungschancen Hier kommt es stark auf Ihre Branche und auf Ihre Erwartungen an. Sind Sie bereit, in einem primär operativ ausgerichteten Job zu beginnen und wollen Sie sich Ihre Sporen in der Praxis verdienen, ist der direkte Berufseinstieg Ihre beste Option. Dann sind Ihre Bewerbungschancen mit einem guten Bacherlor hervorragend. Streben Sie dagegen eher einen Job mit konzeptioneller und/oder strategischer Ausrichtung an, kann ein Masterabschluss in manchen Branchen fast schon notwendig sein. Das gilt vor allem, wenn Sie sich primär im wissenschaftlichen Bereich oder in der Lehre einen Job sichern wollen.
Karrierechancen Auch hier spielen die Gegebenheiten Ihrer Branche eine entscheidende Rolle. Wird hier vor allem auf Berufserfahrung und praktische Fähigkeiten Wert gelegt, stehen Ihre Karrierechancen mit einem Bachelor und einem später ergänzten, berufsbegleitenden Master am besten. Es ist durchaus möglich, dass Sie in solchen Branchen auch völlig auf den Master verzichten können. In akademisch geprägten Branchen mit Fokus auf Fachwissen und theoretische Kenntnisse sieht es jedoch anders aus. Hier spielt der Masterabschluss schon beim Berufseinstieg eine wichtige Rolle und kann Ihre Karrierechancen nachhaltig beeinflussen. Ein berufsbegleitender Master bietet hier oft nicht die gleichen Möglichkeiten.
Perspektiven Wir haben es bereits erwähnt: Durch den direkten Berufseinstieg und die damit verbundene praktische Erfahrung können sich Ihnen Karriere- und Berufsoptionen erschließen, die Sie heute noch gar nicht auf dem Schirm haben. Außerdem lernen Sie im Job Ihre Stärken und Schwächen ganz neu kennen und können nach den ersten Monaten oder dem ersten Jahr vermutlich deutlich besser beurteilen, welche Wege und Perspektiven für Sie realistisch sind und von welchen Sie besser die Finger lassen. Legen Sie allerdings Wert auf Planungssicherheit und wollen Sie Ihre Karriere bereits heute so gut wie möglich vorbereiten, stellt ein konsekutiver Master vermutlich den bestmöglichen Weg dar. Zwar überlebt kein (Karriere)Plan den Kontakt mit der Realität, doch ein Masterstudium bietet Ihnen einen klaren zeitlichen Rahmen und rein formal auch deutlich mehr Perspektiven und Möglichkeiten. Ob sich diese dann jedoch realistisch umsetzen lassen, steht auf einem anderen Blatt.



Honorarverträge, Trainee-Programme und andere Alternativen

Ollyy/shutterstock.comIhnen waren die bisher genannten Methoden und Strategien zu indirekt und langwierig? Dann könnte einer der direkteren Ansätze vermutlich eher zu Ihnen passen. Ohne einen nicht unerheblichen Zeit- und Energie-Einsatz sind jedoch auch diese Strategien nicht umsetzbar und stellen lediglich Alternativen zum direkten Einstieg in einen festen oder befristeten Job dar. Doch wenn Sie diese Möglichkeiten richtig für sich nutzen, können Sie die Tür zu einer unbefristeten Stelle möglicherweise schon ein Stück weit öffnen.

  • Werk- und Honorarverträge

    Beide Vertragsverhältnisse sind Formen der freien Mitarbeit: Während ein Werksvertrag für ein klar umrissenes Projekt geschlossen wird und mit dessen Umsetzung endet, bieten Honorarverträge die Basis für regelmäßige Einsätze, ohne dass ein Anstellungsverhältnis zustande kommt. Diese Beschäftigungsverhältnisse dienen nicht nur zur Überbrückung von Arbeitslosigkeit, sondern sind oft genug der Einstieg in die Selbständigkeit.

  • Übergangsjobs

    : Übergangsjobs haben in der Regel nichts mit dem Studienfach zu tun, sondern dienen allein der Vermeidung von Arbeitslosigkeit und dem Geld Verdienen. Das hält zumindest den Rücken frei und kann mit einer Tätigkeit verbunden werden, die mehr mit dem angestrebten Beruf zu tun hat.

  • Zeitarbeit

    Weil Zeitarbeit die Gelegenheit bietet, in verschiedene Bereiche zu schnuppern, können hier gerade angehende Allrounder die eigenen Fähigkeiten trainieren. Wer noch nicht weiß, welchen Weg er einschlagen soll, kann so in verschiedene Bereiche hineinschnuppern und wertvolle Orientierungshilfen gewinnen. Im Unterschied zu verschiedenen Praktika bleibt hier aber der Arbeitgeber gleich.

  • Praktika

    In gut begründeten Ausnahmefällen ist ein Praktikum durchaus hilfreich: Etwa, wenn während des Studiums grundlegende Fähigkeiten tatsächlich nicht erworben wurden und daran der Berufseinstieg scheitert. Oder wenn ein Absolvent noch absolut keine Ahnung hat, was er denn eigentlich werden will und nach Orientierung sucht. Für Menschen, die ein Studium zwar beenden, weil sie es angefangen haben, aber nicht in diesem Bereich arbeiten wollen, bietet ein Praktikum die Chance einer Neuausrichtung.

Im Gegensatz zu den letztgenannten Praktika bieten Trainee-Programme Berufseinsteigern von vornherein gute Berufs- und Karrierechancen. Trainees durchlaufen vorbestimmte Stationen innerhalb eines Unternehmens, erfahren dabei, wie es dort zugeht und bekommen gleichzeitig das Handwerkszeug für die erfolgreiche Berufsausübung gereicht. Die Vergütung liegt in der Regel nur wenig unter einem regulären Einstiegsgehalt. Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Trainee-ABC.

Berufseinstieg: Knigge-Tipps, wie er zum Erfolg wird

Erfolge-BewerbungAlle folgenden Tipps und Strategien haben sich in der Praxis bewährt, doch das bedeutet nicht, dass Sie alle ausprobieren und – schlimmstenfalls – gleichzeitig umsetzen müssen. Wie so oft gilt auch hier der Grundsatz: “Qualität vor Quantität.” Konzentrieren Sie sich daher auf einige, individuell passende Tipps. Setzen Sie diese dann so perfekt wie möglich um. So legen Sie die Grundlage für Ihren erfolgreichen Berufseinstieg.

  1. Üben Sie sich in Geduld. Jeder versucht seine Ziele möglichst schnell zu erreichen, doch der Berufseinstieg kann mitunter einige Zeit in Anspruch nehmen. Lassen Sie sich von Absagen und nicht beantworteten Bewerbungen nicht verunsichern. Bleiben Sie geduldig und verfolgen Sie Ihr Ziel.
  2. Werden Sie sichtbar. Bei der Vorbereitung Ihres Berufseinstiegs – sprich: Ihrer Jobsuche – kann Ihnen eine gut aufgebaute (Online-)Reputation nützlich sein. Diese hilft Ihnen dabei, mit Personen aus Ihrer Branche in Kontakt zu treten, von Personalern gefunden zu werden und ein wichtiges Netzwerk aufzubauen. Das soziale Netzwerk Xing bietet Ihnen viele Möglichkeiten, um Kontakte zu knüpfen.
  3. Legen Sie Kriterien fest. Natürlich spielt die Bezahlung eine große Rolle im Beruf. Sie sollten das Gehalt jedoch nicht als einziges Kriterium für die Wahl Ihres ersten Arbeitgebers nutzen. Überlegen Sie sich im Vorfeld genau, welche Erwartungen Sie an Ihren ersten Job haben und durchsuchen Sie den Arbeitsmarkt konkret nach passenden Stellen.
  4. Bilden Sie sich weiter. Der Berufseinstieg dauert länger als erhofft? Dann nutzen Sie die Zeit effektiv. Informieren Sie sich beispielsweise darüber, welche Fähigkeiten in Ihrer Wunschbranche besonders gefragt sind. Werden häufig Fremdsprachenkenntnisse verlangt? Dann belegen Sie einen Sprachkurs und zeigen damit, dass Sie der richtige für die Stelle sind.
  5. Überarbeiten Sie Ihre Bewerbung. Wenn der Berufseinstieg partout nicht gelingen will, könnte es auch an Ihren Bewerbungsunterlagen liegen. Möglicherweise haben Sie ohne es zu merken einen Fehler gemacht, der Ihre Chancen bei Personalern schmälert. Eine überarbeitete Bewerbung kann auch neue Möglichkeiten bringen.
  6. Prüfen Sie Verträge. Das sollten Sie natürlich immer tun, doch besonders große Sorgfalt sollten Sie bei möglichen Arbeitsverträgen an den Tag legen. Dieses Dokument wird immerhin über Ihre Probezeit Bezahlung, Urlaubsanspruch und Kündigungsfristen bestimmen. Worauf Sie dabei achten sollten, erklären wir Ihnen hier.
  7. Bereiten Sie sich vor. Zum Berufseinstieg gehört natürlich nicht nur die Phase der Bewerbung, sondern auch die erste Zeit nach Ihrer Einstellung. Hat Ihre Jobsuche funktioniert und Sie wurden eingestellt, steht natürlich der erste Arbeitstag an. Doch auch hier gilt es einige Fettnäpfchen zu umgehen. Wie Sie bereits am ersten Tag überzeugen, finden Sie hier.

Drei Dinge für die Zeit zwischen Abschluss und Beruf

Wie Sie bereits gesehen haben, gibt es zahlreiche Wege, um Ihren Berufseinstieg optimal vorzubereiten und durchzuführen. Da kann die Zeit auch schon mal knapp werden. Auf diese drei Dinge sollten Sie in Ihrer Zeit zwischen Abschluss und Berufseinstieg jedoch nicht verzichten.

  1. Ausland

    Ob in Form eines (oder mehrerer) Auslandssemester oder einer Weltreise nach Abschluss des Studiums: Nutzen Sie die Gelegenheit, längere Zeit im Ausland zu leben und zu arbeiten. Nie wieder tut sich ein so freies und kostengünstiges Zeitfenster auf – und kaum etwas hinterlässt bei Arbeitgebern einen solch positiven und nachhaltigen Eindruck.

  2. Praktika

    Aber bitte nicht nur als Notlösung. Nutzen Sie Ihre Praktika gezielt, um Kontakte in verschiedene Unternehmen ihrer Zielbranche zu knüpfen. Auch zu den Töchtern im Ausland (siehe oben). Daraus folgt: Je eher Sie die Branche kennen, desto besser. Versuchen Sie dort aber nicht nur Zeit zu füllen, sondern möglichst Verantwortung zu übernehmen.

  3. Projekte

    Initiieren, organisieren und verantworten Sie selbst ein Projekt. Egal, ob im sozialen Bereich h4 in Form einer Website – Hauptsache, Sie managen etwas und erreichen Ihr Ziel. Es gibt keinen besseren Lehrmeister – sei es für soziale Kompetenz, Organisation oder Frustrationstoleranz. Und es schmückt den Lebenslauf enorm.

Berufseinstieg-Knigge: Die Checkliste

Zum Abschluss noch einmal die Checkliste für den Berufseinstieg. Besonders für Absolventen der Universität geeignet, um den bestmöglichen Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen…

Die Checkliste können Sie auch herunterladen (PDF).

Berufliche Orientierung

[] Welche Fachrichtungen und Aufgaben interessieren mich?
[] Welche Berufe faszinieren mich bereits seit längerer Zeit?
[] Welche Berufe kommen für mich nicht in Betracht?
[] Wo kann ich meine Stärken optimal nutzen?
[] Ist eine Laufbahn im wissenschaftlichen oder akademischen Bereich für mich interessant?
[] Welche Praktika haben mich während des Studiums angesprochen und begeistert?
[] Welche Berufe fühlen sich für mich intuitiv richtig oder falsch an?
[] Welche Chancen rechne ich mir in den verschiedenen Berufen aus?
[] Welche Berufe passen zu meinen Zukunftsplänen?
[] Wo sehe ich mich in vier oder fünf Jahren?

Mögliche Arbeitgeber

[] Welche Unternehmen kenne ich bereits?
[] Gibt es Unternehmen, die ich seit längerer Zeit attraktiv finde?
[] Welche Kriterien sollte mein Wunscharbeitgeber erfüllen?
[] Was sind für mich klare Ausschlusskriterien für Unternehmen?
[] Welche Kriterien sind für mich bei der Arbeitgeberwahl am wichtigsten?
[] Welche Kompromisse kann und will ich bei einem Unternehmen eingehen?

Bewerbungsstrategie

[] Will ich für meine Bewerbung auch Social Media nutzen?
[] Wenn ja, welche Netzwerke kommen in Frage?
[] Ist ein eigenes Blog, ein eigener Podcast oder ein aktiv genutzter Youtube-Kanal für mich eine Option?
[] Welche Netzwerke werden von potentiellen Arbeitgebern genutzt?
[] Kenne ich meine Stärken und kann ich diese in wenigen Sätzen prägnant zusammenfassen?
[] Welche Reputation und welches Image will ich aufbauen?
[] Welche Formulierungen, Themen und welches Design nutze ich dafür?
[] Ist dieses Image mit meiner Zielbranche kompatibel?
[] Welche Rolle spielen klassische Bewerbungen für mich?
[] Wie viel Zeit kann und will ich dafür einsetzen

Netzwerk und Kontakte

[] Kenne ich bereits Mitarbeiter von Wunschunternehmen?
[] Welche Foren, Gruppen und Netzwerke eignen sich für meine Jobsuche am besten?
[] Kann ich meine Dozenten als Kontakte nutzen?
[] Kann ich meine Abschlussarbeit bei einem meiner Wunscharbeitgeber schreiben?
[] Welche Messen und Kongresse sind für mich unter Netzwerkaspekten interessant?
[] Mit welchen Themen kann ich Beziehungen aufbauen und Kontakte knüpfen?
[] Nach welchen Kriterien stufe ich meine Kontakte ein?
[] Wie und wo dokumentiere ich mein wachsendes Netzwerk?
[] Wie und wie oft pflege ich meine bestehenden Kontakte?
[] Kann mein Freundes- und Familienkreis mir wichtige Kontakte ermöglichen?

Konkrete Bewerbung

[] Über welchen Kanal nehme ich am besten Kontakt auf?
[] Kenne ich das Unternehmen gut genug?
[] Gibt es konkret ausgeschriebene – und passende – Stellen?
[] Ist mein Lebenslauf sowohl für postalischen als auch elektronischen Versand vorbereitet?
[] Kommen meine Stärken und Kompetenzen im Anschreiben klar zur Geltung?
[] Passen Layout und Design zum Inhalt und meinem Online-Auftritt?
[] Verknüpfe ich on- und offline Bewerbung? Ist das in meiner Zielbranche sinnvoll?
[] Spreche ich meine Wunscharbeitgeber eher offen und direkt oder zurückhaltend und vorsichtig an?
[] Erkenne ich mich im Anschreiben und der gesamten Bewerbung wieder?
[] Ist mir klar, welche Fragen meine Bewerbung für ein Vorstellungsgespräch aufwerfen kann?

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