Brutto Netto Rechner 2018: Kostenloser Gehaltsrechner

Mit dem kostenlosen Brutto-Netto-Rechner können Sie berechnen lassen, wie viel von Ihrem Bruttogehalt am Ende des Monats oder Steuerjahres netto übrig bleibt. Denn Staat und Sozialversicherungen kassieren beim Bruttolohn kräftig mit: Allein Renten-, Arbeitslosen-, Pflege- und Krankenversicherungen schlucken rund 20 Prozent des Einkommens. Hinzu kommt die Einkommenssteuer. Der Gratis-Gehaltsrechner gibt Ihnen eine Übersicht über Ihr Monatsgehalt und hilft Ihnen daher vor allem bei Jobwechsel, Gehaltsverhandlung oder Wechsel in Teilzeitarbeit auszurechnen, welcher Nettolohn vom Bruttogehalt wirklich auf Ihrem Konto landet…

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Brutto Netto Rechner: Kostenlos Ihr Gehalt berechnen

Mit dem aktuellen Brutto Netto Rechner können Sie auf den Euro genau Ihren Nettolohn einfach und kostenlos berechnen, inklusive Berechnung der Steuern und Abgaben. Wenn Sie eine Übersicht über Ihr Monatsgehalt, über gesetzliche Beiträge, Informationen zum Kinderfreibetrag oder zu Steuern und Gehalt suchen, dann sind Sie hier genau richtig: Nutzen Sie unseren kostenlosen Gehaltsrechner für Berufstätige, verheiratete Ehepartner oder Singles



Der obige Gehaltsrechner ist ein kostenloses Tool zur Berechnung des Nettogehalts beziehungsweise der Lohnsteuer oder Einkommenssteuer. Bitte beachten Sie, dass wir für die Richtigkeit der berechneten Werte des Gehaltsrechners keine Gewähr übernehmen können. Für eine exakte Berechnungen fragen Sie direkt Ihren Steuerberater.

Der Gehaltsrechner ermittelt auf Basis Ihrer Steuerklasse die Einkommenssteuer beziehungsweise Lohnsteuer, den Solidaritätszuschlag, die Kirchensteuer, Beiträge zur Rentenversicherung, Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung und den Kinderfreibetrag. Falls Sie einen Firmenwagen nutzen, wird auch ein geldwerter Vorteil berechnet.

Sie brauchen dazu nur – vollkommen anonym – die erforderlichen Angaben eintragen und schon wird Ihr Nettolohn berechnet beziehungsweise wie viel am Monatsende auf Ihrem Konto ankommt. Es werden keine Daten gespeichert.

Mithilfe des Brutto-Netto-Gehaltsrechners können Sie den integrierten Gehaltsvergleich nutzen und sich so gleich online eine Übersicht verschaffen. Diese bietet Ihnen – optional – einen Vergleich der Verdienstmöglichkeiten in rund 6000 Berufen und ebenso vielen Städten.

Zudem lässt sich mit dem Gehaltsrechner feststellen, ob Sie über der sogenannten Beitragsbemessungsgrenze liegen – also, ob Sie von einer gesetzlichen Krankenversicherung in eine private Krankenversicherung wechseln können.

Brutto Netto Gehaltsrechner kostenloser GehaltscheckFalls Sie genauer wissen wollen, wie Ihr Nettogehalt in Euro ausfallen sollte, können Sie zusätzlich unseren kostenlosen Gehaltscheck online nutzen. In dem persönlichen Gehaltsreport lässt sich ablesen und (indirekt) berechnen, was Arbeitgeber in welchem Bundesland (zum Beispiel Berlin, Nordrhein-Westfalen oder Bayern), in welcher Position und in welchen Jobs üblicherweise Monat für Monat bezahlen.

Um sich besser vorstellen zu können, was Sie dort erwartet, finden Sie hier ein Beispiel eines fiktiven Gehaltsreports, den Sie sich gerne zur Ansicht als PDF kostenlos herunterladen können. Die Zahlen und das Monatsgehalt darin sind aber wirklich nur fiktive Beispiele. Bitte nichts damit berechnen!

Der tatsächliche Gehaltsreport wird später basierend auf Ihren Angaben persönlich für Sie angefertigt. Das kann werktags bis zu 24 Stunden dauern. Wir bitten daher um Ihr Verständnis und etwas Geduld.

Warum wird das Gehalt immer in Brutto angegeben?


Warum wird das Gehalt immer in Brutto angegeben?Viele Leser und Arbeitnehmer haben uns schon gefragt, warum ihr Gehalt immer als Bruttogehalt angegeben wird, obwohl das Nettogehalt für sie entscheidend ist. Das ist in der Tat etwas verwirrend.

Der Grund dafür liegt im steuerlichen Unterschied zwischen Brutto- und Netto-Gehalt: Weil sich die steuerlichen Abzüge und Beiträge (zum Beispiel der Kinderfreibetrag) persönlich ändern können, verhandelt der Arbeitgeber mit Ihnen immer ein Bruttogehalt. Das sogenannte Bruttoeinkommen bleibt also immer konstant (von einer Gehaltserhöhung abgesehen).

Der Nettolohn hingegen hängt eben Ihren persönlichen Abzügen, von Ihrer Steuerklasse, von Freigbeträgen und von der gesetzlichen Krankenkasse oder privaten Krankenversicherung (und der Arbeitgeberanteile), vom Kinderfreibetrag, vom Grundfreibetrag, der Pflegeversicherung oder dem jeweiligen Bundesland ab. Einiges davon kann sich durch eine andere Lebensgestaltung (Hochzeit, Kinder, …) oder durch neue Gesetze ändern. Für den Arbeitgeber entscheidend ist aber das mit Ihnen ausgehandelte Brutto-Jahresgehalt, mit dem er letztlich seine Lohnkosten und Ihr Monatsgehalt (beziehungsweise den Nettolohn) berechnet.

Brutto Netto Rechner: Die wichtigsten Faktoren für Ihr Nettogehalt

Brutto Netto Rechner Gehaltsrechner Einkommen Geld Berechnen EuroJeder, der sich seine monatliche Gehaltsabrechnung anschaut, hat sich wohl schon einmal darüber geärgert, wie wenig Netto am Ende vom Brutto übrig bleibt. Grund dafür sind die zahlreichen Steuern und Abzüge. Monat für Monat. Diese Informationen werden in der Gehaltsabrechnung genau ausgewiesen.

Ein genauer Blick auf diese Informationen kann sich lohnen. Manchmal stecken hier auch Abrechnungsfehler (zum Beispiel wenn Sie noch immer Kirchensteuer zahlen, obwohl Sie längst ausgetreten sind), die Sie bares Geld kosten können. Werfen Sie also hin und wieder einen Blick auf die Abrechnung beziehungsweise Ihr Brutto- und Nettogehalt und achten Sie insbesondere auf…

  1. Die Einkommenssteuer

    Sie wird oft mit der Lohnsteuer gleichgesetzt und synonym verwendet, ist allerdings damit nicht identisch. Die Lohnsteuer ist ein Teil der Einkommenssteuer und wird für Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit entrichtet. Genau genommen ist die Lohnsteuer also gar keine eigene Steuerart, sondern lediglich eine einzelne Erhebungsform der Einkommenssteuer.

    Früher wurden die Lohnsteuerklassen auf der Lohnsteuerkarte festgehalten, die als Dokument bei der Berechnung der Lohnsteuer eingesetzt wurde. Die gedruckte Lohnsteuerkarte hat aber seit Jahren ausgedient und wurde durch ein elektronisches Verfahren ersetzt.

    Auch für andere Einkünfte, beispielsweise aus selbstständiger Arbeit oder Vermietung und Verpachtung, muss Einkommenssteuer gezahlt werden. Die Höhe des Steuersatzes ist dabei abhängig von der Höhe des Gesamteinkommens. Der Einstiegssteuersatz beträgt 14 Prozent, der Spitzensteuersatz liegt aktuell bei 45 Prozent (der Anstieg dazwischen wird auch Progression genannt).

  2. Die Steuerklassen

    Die Steuerklassen (oft auch Lohnsteuerklassen genannt) beeinflussen die Höhe der Lohnsteuer und des Lohns, des Solidaritätszuschlags und der Kirchensteuer. Dabei unterscheidet man in Deutschland beim Lohn zwischen sechs unterschiedlichen Steuerklassen.

    • Steuerklasse 1: Ledige, geschiedene oder allein lebende Arbeitnehmer ohne Kinder.
    • Steuerklasse 2: Ledige, geschiedene oder allein lebende Arbeitnehmer mit Kindern.
    • Steuerklasse 3: Verheiratete Alleinverdiener oder auch Doppelverdiener, wenn der Ehepartner die Steuerklasse 5 hat. In dieser Kombination sollte der Vielverdiener die Steuerklasse 3 erhalten. Voraussetzung ist, dass beide Partner in Deutschland leben.
    • Steuerklasse 4: Verheiratete Doppelverdiener, bei denen der Nettolohn ähnlich hoch ausfällt.
    • Steuerklasse 5: Diese Lohnsteuerklasse gehört zur Steuerklasse 3. Ehepaare mit zwei Gehältern können beantragen, dass der Partner mit geringerem Gehalt die Lohnsteuerklasse 5 erhält, während der andere in Steuerklasse 3 angesiedelt wird.
    • Steuerklasse 6: Arbeitnehmer, die von mehreren Arbeitgebern nebeneinander Lohn beziehen, also gleichzeitig verschiedene Jobs ausüben, werden in Lohnsteuerklasse 6 angesiedelt.

    Für Verheiratete kann es sinnvoll sein, sich im Zweifel von einem Steuerberater beraten zu lassen, welche Steuerklassen-Kombination für sie die größten finanziellen Vorteile beim jeweiligen Lohn bringt.

  3. Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag

    Nicht nur die Lohnsteuer hat Auswirkungen auf die Höhe des Nettolohns. Arbeitnehmer müssen auch Kirchensteuer (bei Zugehörigkeit zu einer Kirche) und Solidaritätszuschlag zahlen. Je nach Bundesland liegt die Kirchensteuer bei 8 Prozent (in Bayern und Baden-Württemberg) beziehungsweise 9 Prozent (in den restlichen Bundesländern). Der Solidaritätszuschlag beträgt 5,5 Prozent. Bemessungsgrundlage ist in beiden Fällen die Lohnsteuer.

    Ergibt sich aus der Berechnung Ihrer Lohnsteuer beispielsweise eine Höhe von 350 Euro, fällt in Bayern und Baden-Württemberg eine Kirchensteuer von 28 Euro an. Die restlichen Bundesländern (Berlin, Bremen, usw.) würden hierfür 31,50 Euro berechnen. Der Solidaritätszuschlag liegt in diesem vereinfachten Beispiel bei 19,25 Euro.

  4. Die Sozialversicherungen

    Neben den Steuern werden für Arbeitnehmer auch Beiträge zur Sozialversicherung fällig. Diese unterteilen sich in vier Bereiche:

    • Krankenversicherung. Der Kassensatz zur gesetzlichen Krankenkasse beträgt im Jahr 2018 14,6 Prozent, wobei der Arbeitnehmernehmeranteil bei einem Beitrag von 7,3 Prozent liegt, die anderen 7,3 Prozent trägt der Arbeitgeber. Die Krankenkassen können allerdings Zusatzbeiträge erheben, die komplett vom Arbeitnehmer bezahlt werden müssen. Zur Krankenversicherung kommt daher ein Zusatzbeitrag von durchschnittlich 1 Prozent.
    • Rentenversicherung. Der Beitragssatz zur Rentenversicherung beträgt seit Januar diesen Jahres 18,6 Prozent und wird beim Monatsgehalt jeweils zur Hälfte auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber aufgeteilt.
    • Pflegeversicherung. Die Pflegeversicherung fällt mit einem Beitragssatz von 2,55 Prozent ins Gewicht, die zu gleichen Teilen auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber verteilt werden. Kinderlose Arbeitnehmer ab einem Alter von 23 Jahren zahlen einen Zuschlag in Höhe von 0,25 Prozent.
    • Arbeitslosenversicherung. Für die Arbeitslosenversicherung werden 3 Prozent fällig, die gleichmäßig auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer verteilt werden.
  5. Steuerfreibeträge

    Der Grundfreibetrag in Deutschland stieg im Jahr 2018 auf 9000 Euro für Alleinstehende. Für gemeinsam veranlagte Ehepaare liegt dieser Beitrag bei 18.000 Euro. Liegt der Lohn unter dieser Grenze, sind Arbeitnehmer von der Zahlung der Lohnsteuer befreit.

    Doch es gibt noch weitere Freibeträge, die die Bemessungsgrundlage für die Lohnsteuer reduzieren: Dazu zählt beispielsweise der Kinderfreibetrag, der seit dem Jahr 2018 bei 7.428 Euro liegt.

  6. Geldwerter Vorteil

    Ein geldwerter Vorteil ist eine Sachleistung des Arbeitgebers, beispielsweise in Form eines Firmenwagens. Der daraus resultierende geldwerte Vorteil wird auf das Bruttogehalt angerechnet und reduziert somit das Nettogehalt, da sich die Steuerbelastung erhöht.

    Wie sich der geldwerte Vorteil auf Ihre Steuern und das Monatsgehalt auswirkt, sollten Sie mit einem Steuerberater besprechen beziehungsweise von diesem berechnen lassen.

Glossar: Das bedeuten die Abkürzungen in der Gehaltsabrechnung


Deutschland ist das Land der Abkürzungen. Um eine Gehaltsabrechnung erst einmal richtig verstehen zu können, sollten Sie wissen, was sich hinter den einzelnen Kürzeln verbirgt. Hier finden Sie online das Glossar dazu:

  • A = Abfindung

    Einmalige Zahlung im Falle einer Kündigung ohne allgemeinen Anspruch.

  • AV = Arbeitslosenversicherung

    Drei Prozent des Gehalts gehen in die Versicherung, um im Falle von Arbeitslosigkeit eine Versorgung zu gewährleisten.

  • BGRS = Beitragsgruppenschlüssel

    Numerischer Schlüssel, der auf Meldungen zur Sozialversicherung steht.

  • E = Einmalbezug

    Unregelmäßige Bezüge wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld.

  • GB = Gesamtbrutto

    Dazu gehört: Bruttogehalt, vermögenswirksame Leistungen, Zuschläge und Zulagen, geldwerte Vorteile und pauschal versteuerte Lohnbestandteile. Nicht identisch mit dem Steuerbrutto.

  • H = Hinzurechnungsbetrag

    Wird bei Mehrfachbeschäftigung angewendet und erfordert eine Anmeldung über das Lohnsteuer-Ermäßigungsverfahren beim Finanzamt.

  • J = Bestandteil des Gesamtbruttos

    Beträge, die zum Gesamtbrutto gezählt werden.

  • Ki.Frbtr. = Kinderfreibetrag

    Der Kinderfreibetrag wird vom zu versteuernden Einkommen abgezogen, mindert die Einkommenssteuerlast. Anspruch meist bis zum 18. Lebensjahr des Kindes.

  • KiSt = Kirchensteuer

    Als Mitglied einer Religionsgemeinschaft zahlen Arbeitnehmer je nach Bundesland acht oder neun Prozent Kirchensteuer.

  • KK = Krankenkasse

    Hier wird die Krankenkasse des Arbeitnehmers angegeben.

  • KK % = Maßgeblicher Beitragssatz zur Krankenversicherung inkl. Zusatzbeitrag

    Unter diesem Punkt wird der genaue Beitragssatz inklusive Zusatzbeitrag angegeben.

  • KV = Krankenversicherung

    Von den 14,6 Prozent übernimmt der Arbeitgeber die Hälfte (Die Lebensversicherung (LV) ist dagegen erst bei der Steuererklärung interessant).

  • L = Laufender Bezug

    Dazu zählen alle regelmäßigen Zahlungen des Arbeitgebers wie das Gehalt, aber auch schwankende Bezüge wie Provisionen.

  • LSt = Lohnsteuer

    Abhängig Beschäftigte müssen Lohnsteuer zahlen. Die Höhe richtet sich nach der Steuerklasse, hinzu kommt der Solidaritätszuschlag.

  • M = Mehrjährige Versteuerung

    Bei Tätigkeiten über mehr als 12 Monate wird die mehrjährige Versteuerung auf Vergütungen angewendet, wenn anderenfalls die Besteuerung als sonstiger Bezug teurer wäre.

  • N = Nachberechnung

    Ist in der Entgeltabrechnung für den Vormonat ein Fehler aufgetreten, wird eine Nachberechnung durchgeführt.

  • MFB = Mehrfachbeschäftigung

    Heißt, dass ein Arbeitnehmer bei mehreren Unternehmen beschäftigt ist.

  • PGRS = Personengruppenschlüssel

    Gibt die Besonderheiten des Beschäftigungsverhältnisses an, beispielsweise Festanstellung, Praktikum, Ausbildung…

  • PV = Pflegeversicherung

    Oftmals übernimmt der Arbeitgeber die Hälfte der gesetzlichen Pflegeversicherung in Höhe von 2,55 Prozent.

  • RV = Rentenversicherung

    18,6 Prozent müssen für die Rentenversicherung gezahlt werden, zur Hälfte wird sie vom Arbeitgeber getragen.

  • S = Sonstiger Bezug

    Wie Einmalbezug.

  • St = Steuer-Brutto

    Das tatsächliche Gehalt plus Einmalbezüge und geldwerte Vorteile ergeben das Steuer-Brutto.

  • Steuer-ID = Persönliche Steuer-Identifikationsnummer

    Sie besteht aus elf Ziffern und wird vom Finanzamt jedem Bürger dauerhaft zugeteilt.

  • StKl = Steuerklasse

    Je nach Zugehörigkeit zur Steuerklasse fällt der Lohnsteuerbetrag aus.

  • SV = Sozialversicherung

    Dazu zählen: Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung.

  • Um = Umlageverfahren

    Dient der Finanzierung der Sozialversicherungen.

  • V = Vorjahr

    Bezieht sich auf das Jahr vor der Anstellung.

  • VKZ = Verarbeitungskennzeichen

    Dreistellige, alphanumerische Kennzeichen ermöglichen die Verarbeitungsverläufe in der Buchhaltung.

  • W = Wertguthaben

    Beispielsweise durch ein Zeitwertkonto (Arbeitszeitkonto) kann die Freistellung für Elternzeit oder Vorruhestand ermöglicht werden.

  • Z = Einschlägiger Beitragszuschlag zur Pflegeversicherung für Kinderlose

    Kinderlose zahlen zusätzlich zu den regulären Pflegeversicherungsbeiträgen einen Beitragszuschlag zur Pflegeversicherung.


Diese Liste mit Erklärungen der Abkürzungen können Sie überdies online noch HIER als PDF kostenlos herunterladen.

Brutto Netto Rechner: Diese Begriffe sollten Sie kennen

Brutto Netto Rechner kostenlos PDF FreibetragSobald es um Steuern, Freibeträge, Abgaben und deren Berechnungen geht, sind die meisten mit ihrem Latein am Ende. Zu umfangreich und komplex sind die vielen Regelungen rund um brutto oder netto.

Damit Sie den Durch- und Überblick behalten und zum Beispiel beim Steuerberater verstehen, wovon die Rede ist, haben wir ein weiteres Glossar der wichtigsten und häufigsten Begriffe zusammengestellt. Auch dieses Glossar können Sie sich online und kostenlos HIER als PDF herunterladen

  • Beitragsbemessungsgrenze

    Als Beitragsbemessungsgrenze wird die maximale Höhe eines Einkommens bezeichnet, das zur Berechnung der Beiträge von Kranken- und Pflegeversicherung genutzt wird. Bis zu dieser Höhe können die Sozialversicherungen bei allen Jobs ansteigen.

    In 2018 liegen die Beitragsbemessungsgrenzen bei 4.425 Euro pro Monat (für Pflege- und Krankenversicherung). Für die Rentenversicherung liegt sie bei 6.500 Euro (in den neuen Bundesländern bei 5.800 Euro).

  • Abrechnungszeitraum

    Bei Brutto Netto Rechnern gibt es in der Regel die Möglichkeit, zwischen zwei Abrechnungszeiträumen zu wählen. Unabhängig von diversen Jobs können Sie entweder eine monatliche Berechnung durchführen oder gleich den Zeitraum eines ganzen Jahres wählen. Somit können Sie erfahren, wie viel Sie monatlich genau verdienen – und natürlich auf der anderen Seite, wie hoch die Abgaben sind, die Sie jeden Monat vom Bruttogehalt abziehen müssen.

    Für einen besseren Überblick über einen langen Zeitraum kann es hingegen sinnvoll sein, ein volles Jahr als Abrechnungszeitraum zu wählen. Dies gilt auch, wenn Sie bei einem Jobangebot beispielsweise das jährliche Brutto erfahren und wissen wollen, wie viel das für Sie wirklich bedeutet.

  • Versicherungspflichtgrenze

    Ab einem bestimmten monatlichen (oder jährlichen) Einkommen ist ein Arbeitnehmer nicht mehr in einer gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert, sondern kann in eine private Krankenversicherung wechseln. Offiziell wird der Begriff Jahresarbeitsentgeltgrenze verwendet.

    Für das aktuelle Jahr 2018 steigt die Versicherungspflichtgrenze auf 59.400 Euro (Bruttolohn) an – einem monatlichen Lohn von 4.950 Euro. Für Selbstständige hat diese Grenze hingegen keine Bedeutung, da diese ohnehin nicht gesetzlich pflichtversichert sind, sondern sich privat versichern können. Ebenso sind Beamte und Freiberufler nicht pflichtversichert.

  • Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung

    Zusätzlich zum gesetzlich festgelegten und für alle gültigen Beitrag von 14,6 Prozent des Bruttoeinkommens, der für die Krankenversicherung abgezogen wird, können die Krankenkassen sogenannte Zusatzbeiträge von ihren Mitgliedern einfordern. Anders als die gesetzlichen Beiträge werden diese auch nicht vom Arbeitgeber mitgetragen, sondern werden alleine vom Mitarbeiter gezahlt.

    Im bundesweiten Durchschnitt beträgt dieser Zusatzbeitrag der Krankenkassen circa 1,0 Prozent, wobei die Höhe je nach Krankenversicherung variieren kann. Einige verlangen 0,9 Prozent, andere 1,1 Prozent und wieder andere sogar 1,5 Prozent. Wichtig für Sie ist, sich darüber zu informieren und zu wissen, wie hoch der Zusatzbeitrag bei Ihrer Krankenkasse ist. In der Regel geben diese Änderungen per Post bekannt.

  • Grundfreibetrag oder auch Steuerfreibetrag

    Um das Existenzminimum zu sichern, wird vom Gesetzgeber ein Grundfreibetrag festgelegt, auf den keine Steuern gezahlt werden müssen. Für Alleinstehende beträgt dieser Grundfreibetrag 9.000 Euro. Ehepaare erhalten die doppelten Freibeträge und somit 18.000 Euro. Der Betrag wurde für das Jahr 2018 von den letztes Jahr geltenden 8.820 Euro noch einmal angehoben.

    Liegt Ihr zu versteuerndes Einkommen unter diesem Betrag, müssen keine Steuern gezahlt werden. Freibeträge bleiben aber auch dann erhalten, wenn sie überschritten werden (anders als Freigrenzen). Auch wenn Sie also mehr verdienen, bleibt der Grundfreibetrag steuerfrei.

  • Brutto/Netto

    Für manche ist es selbstverständlich, der Vollständigkeit halber gehen wir aber nochmal auf den Unterschied zwischen brutto und netto ein: Brutto-Gehalt bezeichnet das Einkommen VOR allen Abzügen – also vor der Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträgen. Der Bruttolohn ist meist im Arbeits- oder Tarifvertrag zu finden und somit immer höher als der Nettolohn.

    Das Nettogehalt ist wiederum der Betrag, den ein Arbeitnehmer am Ende tatsächlich auf sein Konto überwiesen bekommt. Dieses berechnet sich aus dem vereinbarten brutto abzüglich Steuern und Abgaben. Genau aus diesem Grund sind Nettolohnrechner und Gehaltsrechner so wichtig: Aus dem Brutto allein ist kaum ersichtlich, wie viel Netto am Ende übrig bleibt.

    Synonyme sind übrigens unter anderem: Nettorechner, Nettolohnrechner, , Lohnrechner, Steuerrechner, Tarifrechner, Netto Gehalt, Gehaltsrechner Netto, Lohn Gehaltsrechner, Nettolohnberechnung, Brutto Netto Lohn, Brutto Netto Gehaltsrechner oder eben Brutto Netto Rechner.



Nutzen Sie den Brutto-Netto-Rechner beim Jobwechsel

Nicht wenige Menschen suchen (zum Beispiel bei Google) nach einem Gehaltsrechner oder „Nettolohnrechner“ (auch: „brutto netto rechner“, „netto brutto rechner“ oder „online Gehaltsrechner kostenlos“), um immer wieder mal eine Gehaltsberechnung oder Lohnberechnung durchzuführen. Das hat durchaus Vorteile.

Der Brutto-Netto-Rechner lohnt sich vor allem, wenn Sie einen Jobwechsel planen. In dem Fall können Sie – noch bevor Sie Ihre Gehaltsvorstellungen formulieren -, ausrechnen, wie hoch Ihr neues Brutto-Jahresgehalt ausfallen müsste, damit Sie netto das verdienen, was Sie gerne verdienen würden und sich vorgestellt haben.

Sie sehen mithilfe des Gehaltsrechners aber auch, wie groß der Unterschied wäre, wenn Sie beispielsweise in Teilzeitarbeit oder andere (Mini-) Jobs wechseln. Kaum jemand weiß schließlich auf Anhieb, wie groß die Abgaben sind. Sie können so letztlich eine eine finanziell schwerwiegende Entscheidung möglicherweise verhindern.

Die Informationen aus dem Brutto Netto Rechner können Ihnen zusätzlich bei anderen Veränderungen helfen: Zum Beispiel bei einer Hochzeit beziehungsweise Heirat, bei der Geburt eines Kindes oder einer Beförderung (mit Gehaltsverbesserung). All diese privaten wie beruflichen Veränderungen ziehen auch steuerliche Veränderungen nach sich – und wirken sich so auf das Nettogehalt aus. Gut, wenn Sie bereits vorher wissen, was auf Sie zukommt oder wie Sie Ihre Verhandlungsposition stärken…

Gehaltsverhandlung-Trick: Legen Sie eine Leistungsmappe an!

Viele hätten zwar gerne eine Gehaltserhöhung, doch fällt ihnen die Gehaltsverhandlung schwer. Vor allem, weil Ihnen gute Argumente fehlen. Ein ebenso wirksamer wie überzeugender Trick hierbei ist die sogenannte Leistungsmappe. Darin sammeln Sie harte Fakten und Argumente für mehr Geld. Wie das funktioniert, erklärt das folgende Video:

FAQ: Häufige Fragen & Antworten zum Gehalt

  • Welche Steuerklasse ist die beste und bringt die meisten Vorteile?

    Sehr häufig wird danach gefragt, welche Steuerklasse die beste ist und welche im Brutto Netto Rechner viele Vorteile und ein hohes Gehalt bewirken kann. Als besonders vorteilhaft werden allgemein die Steuerklassen 2 und 3 gesehen, weil es dort hohe Freibeträge gibt und somit mehr netto vom brutto übrig bleibt. Die Steuerklasse orientiert sich jedoch an Ihrem Familienstand und ob Sie Kinder haben – so kommt nicht jeder in den Genuss der attraktivsten Steuerklassen.

  • Kann ich mein Nettoeinkommen verbessern?

    Es hätte wohl jeder gerne mehr Geld übrig, nachdem alle Abzüge vom Bruttolohn abgerechnet wurden. Die einzig wirkliche Möglichkeit dazu ist jedoch eine Gehaltserhöhung. Ein spürbar höheres Bruttogehalt macht sich auch im Nettolohn bemerkbar. Auf die Faktoren, die den Nettolohn beeinflussen, haben Sie nur geringen Einfluss. Die Steuerklasse und damit auch Ihr Netto kann sich ändern, wenn Sie heiraten. Ansonsten können Sie aus der Kirche austreten und so die Kirchensteuer sparen – das macht jedoch keinen riesigen Unterschied im Brutto Netto Rechner.

  • Zahle ich zu viele Steuern, wenn ich in einer falschen Steuerklasse bin?

    Haben Sie Angst, in der falschen Steuerklasse zu sein und damit zu hohe Abgaben zu zahlen? Das ist durchaus möglich, wenn Sie Ihre Steuerklasse nicht gewechselt haben, nachdem Sie beispielsweise ein Kind bekommen haben und beispielsweise statt Steuerklasse 1 nun in Steuerklasse 2 eingeordnet werden könnten. Das kann sich im Brutto Netto Rechner bemerkbar machen. Doch selbst dann brauchen Sie keine Angst zu haben, zu viel Steuern zu bezahlen. Das Geld ist nicht endgültig weg. Mit der Steuererklärung werden zu viel gezahlte Beträge zurückerstattet. Dennoch ist es grundsätzlich angenehmer, von vornherein nur so viel zu bezahlen, wie auch nötig ist.

  • Wie viel Prozent werden vom Brutto abgezogen?

    Es lässt sich nicht allgemein und für alle Jobs sagen, wie viel Prozent als Nettogehalt von Ihrem Brutto übrig bleiben. Dies hängt von zu vielen individuellen Faktoren ab. Rund 20 Prozent werden jedoch allein für die Sozialversicherungen abgezogen, hinzu kommt die Einkommenssteuer die mit zwischen 14 Prozent (Einstiegssteuersatz) und 45 Prozent (Spitzensteuersatz) zu Buche schlägt.

  • Brauche ich regelmäßig einen Brutto Netto Rechner oder bleibt das Nettogehalt konstant?

    Wenn Sie mit einem Brutto Netto Rechner Ihr Gehalt ermittelt haben oder durch Ihre Abrechnung wissen, wie viel monatlich übrig bleibt, ändert sich dieser Betrag nicht ständig. In der Regel bleibt dieser über das Jahr hinweg konstant. Zum neuen Jahr können jedoch Änderungen eintreten, beispielsweise wenn Freibeträge oder Versicherungssätze geändert werden. Hier lohnt es sich, noch einmal nach zu schauen und zu kontrollieren. Auch wenn sich bei Ihnen etwas ändert – die Höhe des Gehalts, Sie bekommen Nachwuchs oder heiraten – können Sie mit dem Brutto Netto Rechner noch einmal überprüfen, was sich an Ihren Einkommen ändert.

Die besten Tipps zur Gehaltsverhandlung

Und wo wir gerade schon beim Thema Geld sind: Sind Sie mit Ihrem Gehalt zufrieden? Oder wünschen Sie sich eine Neuverhandlung Ihrer Bezahlung? Gerade wenn die letzte Gehaltserhöhung schon einige Zeit zurückliegt, sollten Sie sich nicht unbedingt mit der jetzigen Situation zufrieden geben. Falls Ihnen jedoch der Mut oder das Wissen über die Herangehensweise fehlt: Mit diesen Tipps holen Sie in einer Gehaltsverhandlung einen besseren Bruttolohn heraus:

  1. Machen Sie den ersten Verhandlungszug.

    Egal, um was Sie mit jemandem verhandeln – eine Gehaltserhöhung, den Preis für einen Gebrauchtwagen, einen Rabatt auf ein Kleid -, irgendjemand muss das erste Gebot machen. Und derjenige sollten Sie sein: Nicht nur, weil ein guter Verhandler seine Hausaufgaben gemacht hat und weiß, was seine Leistung auf dem Arbeitsmarkt wert ist – das Eröffnungsgebot hat einen enormen psychologischen Effekt, der sich sogar nachweisen lässt.

    Denn wer anfängt, endet signifikant häufiger mit einem Verhandlungsergebnis, das seinen Zielen entspricht. Was dabei psychologisch wirkt, ist der sogenannte Anker-Effekt. Um den Wert einer Sache bemessen zu können, sucht unser Gehirn nach Vergleichswerten. Findet es diese nicht, reicht ihm zur Not auch eine völlig aus der Luft gegriffene Zahl als Bezugspunkt. Oder eben das Eröffnungsgebot. Seien Sie beim Gehaltsgespräch also bloß nicht zu schüchtern, sondern nennen Sie Ihren Preis.


  2. Nie das erste Angebot akzeptieren.

    Umgekehrt: Akzeptieren Sie NIEMALS das erste (Gegen-)Angebot des Chefs. Es ist – logischerweise – nie sein bestes bei einer Gehaltsverhandlung. Indem er ein Angebot macht, verrät er sich aber und signalisiert Ihnen deutlich: Es besteht grundsätzlich Verhandlungsbereitschaft und -spielraum für eine Gehaltserhöhung.

    Diesen Spielraum gilt es jetzt auszuloten und zu nutzen. Am besten, indem Sie seine Zahl wiederholen, geschockt schauen und dann lange schweigen.


  3. Verhandeln Sie möglichst lange per E-Mail

    Wenn Sie mit jemandem verhandeln, gehen Sie auf Distanz. Kein Witz! Wie die Psychologin Marlone Henderson von der Universität von Texas in Austin in drei Studien feststellen musste, hat die räumliche Entfernung einen nicht unerheblichen Einfluss auf das Verhandlungsergebnis. Oder anders ausgedrückt: Es macht einen Unterschied, ob unser Verhandlungspartner aus einem Meter oder eintausend Meter mit uns feilscht.

    „Die Leute neigen dazu, sich auf wichtigere Dinge zu konzentrieren, wenn der Abstand zwischen ihnen größer wird. Und sie diskutieren Probleme auf einer abstrakteren Ebene“, fasst Henderson das Ergebnis ihrer Forschung zusammen. „Die Leute sind auf Distanz weniger auf ihren eigenen Vorteil bedacht, sondern prüfen auch die Motive, die hinter Forderungen stehen und setzen entsprechend andere Prioritäten.“

    In einer ersten Studie an der Universität von Chicago sollten 52 Studenten über den Kauf eines Motorrads verhandeln. Dabei konnten sie maximal 1000 Punkte erzielen – je nachdem wie gut das Ergebnis und die Kompromisse ausfielen, die sie dabei eingingen. Es zeigt sich: Wer weit von einander entfernt war (und beispielsweise per E-Mail verhandeln musste) erreichte im Schnitt 955 Punkte, wer dagegen mit Kommilitonen in der Nähe feilschte, schaffte nur 825 Punkte.


  4. Nennen Sie eine krumme Zahl.

    Wenn Sie Ihr Chef nach Ihren Gehaltsvorstellung fragt, sagen Sie lieber 4350 Euro als 4000 Euro. Denn wer in Verhandlungen eine präzise Zahl nennt, ist im Vorteil. Das haben Wissenschaftler um Malia Mason und Daniel Ames von der Columbia Business School herausgefunden. Grund: Wer einen präzisen Preisvorschlag macht, wirkt überzeugter und auch besser vorbereitet.

    Je krummer die Zahl, desto besser, sagt wiederum der Sozialpsychologe David Loschelder von der Universität des Saarlandes. Seine Studie hatte zwar wenig mit Gehaltsverhandlungen zu tun, ließe sich aber problemlos darauf übertragen. Laut Loschelder funktionieren die krummen Beträge vor allem, weil sie dem Käufer oder Verkäufer signalisieren: Ich weiß, was ich wert bin – und zwar auf den Euro genau. Das schmälert automatisch den psychologischen Verhandlungsspielraum.

    Zweiter Effekt: Wer sein Jahresgehalt in glatten Tausenderzahlen angibt (40.000, 50.000, 60.000, …) wird beim anschließenden Feilschen auch in Tausender- oder gar Fünftausenderschritten gedrückt. Wer dagegen eine krumme Zahl nennt (zum Beispiel 48.850 Euro), macht es dem Verhandlungspartner schwerer, den Preis zu drücken. Er wird jetzt tendenziell in Hunderterschritten denken und verhandeln.

Hier finden Sie 9 weitere Tipps zur Gehaltsverhandlung

In vier Schritten zum Bonus…

Brutto Netto Rechner TippsSind Sie mit dem Gehalt zufrieden, würden aber gerne noch ein paar Boni herausschlagen? Mit diesen vier Schritten gelingt’s:

  • Formulieren Sie klare Ziele

    Da die Höhe Ihrer Prämie später davon abhängt, ob Sie ein oder mehrere Ziele erreichen, müssen diese eindeutig, konkret und vor allem messbar sein. „Mehr Zufriedenheit und bessere Stimmung im Team“ ist kein Ziel. Wie will man das objektiv messen? Mit solchen Zielen machen Sie sich nur abhängig von der Willkür Ihres Chefs und riskieren Ärger und Frust.

  • Formulieren Sie realistische Ziele

    Schön, wenn Ihr Chef gerne hätte, dass Sie den Ertrag Ihrer Abteilung im kommenden Jahr um 20 Prozent steigern. Aber ist das auch zu schaffen? Insbesondere mit Bordmitteln? Achten Sie darauf, dass Ihre Ziele realisierbar bleiben – und zwar von Ihnen persönlich.

    Je mehr Variablen Sie in Ihrem Kalkül akzeptieren, desto vager wird die Rechnung. Falls der Boss auf seinen Vorgaben beharrt, versuchen Sie diese wenigstens in kleinere Meilensteine zu zerlegen. So können Sie eventuell immer noch ein paar Euro extra einstreichen, auch wenn Sie das Gesamtziel nicht geschafft haben.

  • Ermitteln Sie Alternativen

    In manchen Unternehmen sind die Bonus-Regelungen exakt festgeschrieben. Hier ist es sinnvoll, die entsprechenden Passagen im Arbeitsvertrag vor der Unterschrift auszuhandeln. Andererseits bleibt hier und da vielleicht noch unerwähnter Spielraum – prüfen! Was ist mit dem Dienstwagen? Tankkostenzuschüssen, privater Nutzung? Was mit Aktienoptionen, Vorsorgezuschüssen oder anderen sozialen Leistungen?

  • Machen Sie ein Protokoll

    Verhandeln ist gut, fixieren besser. An mündliche Absprachen erinnert sich mancher Chef vielleicht später nicht mehr. Das muss noch nicht einmal böser Wille sein (auch wenn es achtlos ist). Zudem könnte der Chef wechseln – und Sie stehen mit leeren Händen da.

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