Kennen Sie den McGurk-Effekt? Ich kann ihn bisher auch nicht, jedenfalls wusste ich nicht, dass es dafür einen Namen gibt. Benannt wurde das Phänomen nach dem Entwicklungspsychologen Harry McGurk, der herausfand, dass zu viele Sinnesinformationen (etwa Hören und Sehen) für unser Oberstübchen einfach zu viel sind und die grauen Zellen daraus zuweilen eigene Realitäten schaffen. Bei Wikipedia klingt das so:

Als McGurk-Effekt bezeichnet man die Beeinflussung der Wahrnehmung eines akustischen Sprachsignals durch die gleichzeitige Beobachtung einer Lippenbewegung bzw. unbewusstes Lippenlesen. Diese audio-visuelle Täuschung gilt als Meilenstein in der Wahrnehmungspsychologie und als Beweis für die Integration von visuellen Eindrücken in die Sprachwahrnehmung.

Klingt etwas kryptisch. Viel schöner ist dieses Video dazu: