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Depletion-Effekt: Das Paradoxon der Prokrastination

Es liegt in unserer Natur, den kürzesten Weg zu nehmen. Warum den langen Weg gehen, wenn es eine Abkürzung gibt? Warum zu den leckeren Früchten ganz oben im Baum klettern, wenn unten genauso saftiges Obst hängt? Es ist effizient so zu denken – und es spart Energie. Zumindest in einer sehr einfachen Welt. Doch das kann – wie der Depletion-Effekt zeigt – auch gewaltig nach hinten losgehen…



Depletion-Effekt: Das Paradoxon der Prokrastination

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Depletion-Effekt: Paradoxon der Prokrastination

Beim Prokrastinieren, also dem Aufschieben von eigentlich wichtigen Dingen, versuchen wir letztlich eine Abkürzung zu nehmen: Da gibt es eine Aufgabe, aber sie ist uns unangenehm. Sie zu erledigen, kostet viel emotionale Energie und Überwindung. Aufschieben ist wesentlich einfacher und bequemer. Zumal sich viele dabei noch suggerieren, dass ihnen die Aufgabe später viel leichter fallen wird. Denkste!

Dabei handelt es sich um das Paradoxon der Prokrastination: Bei dem Versuch, es uns leichter zu machen, machen wir es uns tatsächlich schwerer. Wir sparen vielleicht JETZT etwas Energie und drücken uns vor der Verantwortung – aber das hat Konsequenzen. Es zehrt an unseren Ressourcen, weil wir hinterher umso härter nachholen müssen, was wir vorher aufgeschoben haben.

Depletion-Effekt Eskalationsstufen 5 Aufschieben Grafik

Das ist der „Depletion-Effekt“ (deplete: engl. abbauen, aufbrauchen, erschöpfen): Das Konzept der Abkürzung mag intuitiv richtig sein – unter bestimmten Umständen auch real. Es kann aber ebenso enorm kontraproduktiv sein, wenn es uns auf Irrwege leitet.


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