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Träumer: So werden Sie zum Macher

Träume und Visionen sind wichtig, reichen allein aber nicht aus. Sie brauchen den Tatendrang und Willen, um Pläne in die Tat umzusetzen – kurz: eine Macher-Mentalität. Träumer haben die schönsten Fantasien von Erfolg oder Glück, doch nur Macher verwirklichen diese auch. Das ist verständlich, weil das Träumen leichter und bequemer ist als die Umsetzung, doch schaden Sie sich damit selbst. Wir zeigen, wie Sie vom Träumer zum Macher werden…



Träumer: So werden Sie zum Macher

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Definition: Was ist ein Träumer?

Träumer sind Personen, die sie von Wunschvorstellungen leiten lassen. Sie malen sich die größten Ziele aus, haben Visionen, Pläne und Vorstellungen von dem, was sein könnte – doch bleibt es nur ein Gedankenspiel.

Diese Menschen träumen vor sich hin, realisieren die Vorstellungen aber nie. Es bleibt alles in der Theorie und damit im Reich der Träume. Selbst die besten Ideen und größten Wünsche kommen nie in der Wirklichkeit an. Synonym wird auch von Idealist, Tagträumer, Illusionist, Fantast, Utopist oder Romantiker gesprochen. Daneben gibt es abwertende Synonyme wie Trantüte oder Schlafmütze.

Persönlichkeit eines Träumers

Ganz so einseitig ist die Persönlichkeit eines Träumers aber nicht – und die ausschließlich negative Beschreibung wird ihr nicht gerecht. Träumer sind Idealisten, sehr sorgfältig, kreativ und empathisch. Sie sind aber auch in sich gekehrt, weshalb sie auf andere distanziert wirken können.

Die Psychologie ordnet Träumer nach dem Myers-Briggs-Typenindikator (MBTI) der ITKS-Gruppe zugeordnet:

  • Introvertiert
  • Theoretisch
  • Kooperativ
  • Spontan

16 Eigenschaften eines Träumers

Träumer sind vielschichtiger, als ihnen oft zugetraut wird. Hier sind 16 typische Eigenschaften:

Mit diesem Bündel an Persönlichkeitsmerkmalen verfügen Träumer über wichtige Soft Skills für eine erfolgreiche Karriere. Ihr großer Schwachpunkt ist, dass Sie sich nicht auf die Umsetzung konzentrieren und sich ablenken lassen.

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Unterschied zwischen Träumer und Macher

Machen besitzen Umsetzungsstärke, Hands-on-Mentalität und den unerschütterlichen Willen, jedes Projekt und jede Idee in die Tat umzusetzen. Auch sie machen sich zuerst Gedanken, kommen aber sehr schnell in die Praxis. Sie handeln und führen aus, statt sich nur dem Träumen hinzugeben.

Sie werden oft als komplettes Gegenteil des Träumers gesehen, das stimmt jedoch nicht. Beide haben große Ziele und einige ähnliche Charakterzüge, der entscheidende Unterschied ist die Umsetzung. Während Träumer in der Theorie bleiben, schaffen Macher den Schritt in die Wirklichkeit und packen an.

Persönlichkeit eines Machers

Auch der Macher findet sich in der MBTI-Typologie. Diese Menschen fallen in die EPHS-Gruppe:

  • Extrovertiert
  • Praktisch
  • Hart
  • Spontan

16 Eigenschaften eines Machers

Auch Macher sind nicht einfach nur blind ausführende Umsetzer. Sie haben viele charakteristische Eigenschaften – von denen sie sich einige mit Träumern teilen:

  • abenteuerlustig
  • chaotisch
  • direkt
  • dominant
  • eigensinnig
  • energiegeladen
  • kontaktfreudig
  • kritisch
  • locker
  • nachlässig
  • sachlich
  • selbstsicher
  • unbedacht
  • ungezwungen
  • verspielt
  • zufrieden

Macher sind offen und aktiv; soziale Kontakte sind Ihnen sehr wichtig und mit Ihrer dynamischen Art stehen sie schnell im Mittelpunkt. Sie sind zielstrebig, durchsetzungsstark und risikobereit, wenn es um ihre Interessen geht. Gibt es eine spontane Problemlösung, wird der Macher die Chance ergreifen. Auf andere wirkt das Verhalten teilweise rücksichtslos und wenig empathisch.

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Träume sind der erste Schritt

Ohne Träume gibt es keine Veränderungen. Wer nur den Status Quo sieht und nicht weiter denkt, hat weder Ziele noch die Ambitionen, etwas zu erreichen. Zufriedenheit mit der eigenen Situation ist wichtig, doch braucht jeder einen Traum, der ihn antreibt und der zeigt, was noch kommen kann und soll. Es ist der notwendige erste Schritt in genau diese Richtung.

Das Problem der Träumer: Sie kommen nicht über den ersten Schritt hinaus. Durch Gedanken allein wird niemals ein Ziel erreicht oder ein Wunsch umgesetzt.

Die Tat unterscheidet das Ziel vom Traum.



Aus dem anfänglichen Traum muss ein Plan für die Umsetzung entstehen. Genau das ist schwieriger als erwartet. Träumen ist weitaus bequemer und einfacher. Da es Träumern ohnehin an Umsetzungskraft und Durchhaltevermögen mangelt, werden sie ausgebremst. Darum fällt das Handeln so schwer:

  • Aufwand
    Von einer Beförderung oder Gehaltserhöhung zu träumen? Kein Problem! Sich dafür zu qualifizieren und die Voraussetzungen erfüllen, ist hingegen harte Arbeit. Das gilt für Träume aller Art: Ohne Fleiß, kein Preis! Die Anstrengungen schrecken ab.
  • Verantwortung
    Wer umsetzt, trägt die Verantwortung. Das gilt nicht nur für Erfolge, sondern auch für Fehler oder vollkommenes Scheitern. Bei Träumen und gedanklichen Spielereien gibt es keinerlei Konsequenzen.
  • Angst
    Die Umsetzung führt aus der Sicherheit der eigenen Komfortzone heraus. Damit verbunden ist eine große Angst, die nur schwer zu überwinden ist. Träumer verzichten auf das Risiko und die Unsicherheit.
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Vom Träumer zum Macher: So klappt’s

Die Maxime für notorische Träumer lautet: Aktiv werden! Leider ist das leichter gesagt, als getan. Niemand kann einfach seine gesamte Persönlichkeit ändern. Doch gibt es einige Tipps, wie Sie vom Träumer zum Macher werden und die passende Mentalität entwickeln. Diese Tipps helfen:

1. Bleiben Sie realistisch

Unrealistische Ziele zerstören jeden Tatendrang in kürzester Zeit. Der Gedanke, dass eine Aufgabe ohnehin unmöglich ist, raubt jede Motivation und Energie. Was Sie sich vornehmen, muss daher unbedingt realistisch sein. Sie müssen wissen, dass Sie es durch Ihre eigenen Anstrengungen schaffen können – umso stärker werden Sie darauf hinarbeiten.

2. Planen Sie kleine Ziele

Nennen Sie es, wie Sie wollen: Salamitaktik, Step by Step oder einen Fuß von der anderen setzen – Sie können nicht alles auf einmal erreichen. Je größer das gesetzte Ziel, desto größer auch die Angst und die Hürde. Kann ich das wirklich schaffen? Wo soll ich überhaupt anfangen? Durch kleinere Ziele und einzelne Etappen gelingt die Umsetzung leichter.

3. Bauen Sie Ihr Netzwerk aus

Auch das macht einen Macher aus: Sie investieren Zeit in neue Kontakte, gehen auf Kongresse, Events oder Fortbildungen und lernen neue Menschen kennen. Oft hilft genau dieses Netzwerk bei der Umsetzung eines Plans. Eine helfende Hand, ein wichtiger Rat, eine neue Information oder eine Empfehlung für den Traumjob… Kontakte schaden immer nur denen, die keine haben.

4. Setzen Sie sich eine Deadline

Träumer schieben die Umsetzung immer weiter auf – und machen es dann gar nicht. Besser ist: Legen Sie sofort los und setzen Sie eine klare Deadline. Bis wann wollen Sie das Ziel erreicht haben? Die zeitliche Vorgabe muss natürlich realistisch sein, hat aber einen großen Vorteil: Laut Edwards-Gesetz strengen wir uns umso mehr an, je weniger Zeit bleibt. So können Sie Ihr Engagement steigern.

5. Werden Sie konkret

Bei einer vagen Vorstellung im Kopf bleibt auch die Umsetzung vage. Wollen Sie Träume verwirklichen, brauchen Sie einen konkreten Plan und ein ganz genaues Bild davon, was Sie erreichen wollen. Die zentralen Fragen lauten: Was muss getan werden? Wann muss es getan werden? Wie kann ich es tun? Mit einem genauen Plan werden Sie nicht nur schneller, sondern auch erfolgreicher sein.

6. Finden Sie Mitstreiter

Mitstreiter schaffen Verbindlichkeit und sorgen dafür, dass Sie wirklich loslegen, statt nur darüber zu reden. Sich selbst können Sie belügen, manipulieren und mit Ausreden vertrösten. Gehen Sie das Projekt gemeinsam mit anderen an, müssen Sie wirklich etwas tun und können sich nicht aus der Affäre ziehen.

7. Sammeln Sie Erfahrungen

Träume bleiben oftmals nur Träume, weil Erfahrung und Wissen fehlen. Wer ein Unternehmen aufbauen will, zögert deutlich mehr, wenn er in diesem Bereich keinerlei Vorkenntnisse hat. Ein erfahrender Selbstständiger könnte sich längst in die Konkretisierung seiner Vision stürzen. Es ist dann kein Sprung ins kalte Wasser mehr. Heißt für Sie: Sammeln Sie möglichst viele Erfahrungen und Einblicke in unterschiedliche Themen, die Sie interessieren und die für Ihre Träume wichtig sind.

8. Halten Sie durch

Aller Anfang ist schwer. In der Fantasie erschien alles viel einfacher und schöner. Leider ist die Realität oft härter als gedacht. Lassen Sie sich von kleineren Rückschlägen nicht entmutigen. Diese gehören zu jedem größeren Vorhaben dazu. Halten Sie gerade bei den ersten Hürden durch. Mit jedem überwundenen Hindernis wird es leichter und die Umsetzung nimmt Fahrt auf.

9. Kennen Sie Ihre Grenzen

Auch bei einer Macher-Mentalität gilt: Nicht jedes Ziel wird erreicht, nicht jede Idee funktioniert und nicht jeder Traum wird wahr. Sie müssen rechtzeitig erkennen, wenn etwas nicht möglich ist. Durchhaltevermögen ist wichtig, doch halten Sie sich nicht krampfhaft an einem Plan fest, der längst keine Erfolgsaussichten mehr hat. Akzeptieren Sie die eigenen Grenzen, verabschieden Sie sich von einer Idee und probieren Sie einen anderen Weg.


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