Trendberufe: Das sind sie

Neues Jahr, neues Glück: Das gilt auch für Arbeitssuchende oder Wechselwillige, die sich vom Jahresbeginn eine attraktive neue Stelle erhoffen. Trendberufe versprechen besonders gute Aussichten, da in diesen Bereichen großes Wachstum erwartet wird und entsprechend Stellen besetzt werden. Dabei lassen sich seit geraumer Zeit einige Trendberufe und Branchen beobachten, in denen die Entwicklungen sehr vielversprechend sind. Wer hier einsteigen und durchstarten möchte, hat gute Chancen. Wir zeigen Ihnen, welche Trendberufe es aktuell gibt und in welchen Trendberufen Sie sich auch in Zukunft über positive Aussichten freuen dürfen…

Trendberufe: Das sind sie

Trendberufe: Gute Aussichten für Arbeitnehmer

Deutschland zwischen Digitalisierung und Vollbeschäftigung – auf der einen Seite warnen die Glaskugel-Leser vor den digitalen Umwälzungen auf dem Arbeitsmarkt. So wird befürchtet, dass ganze Berufsstände wegfallen könnten, weil sich Arbeitsweisen ändern, zunehmend digitaler werden oder von Technik und Maschinen übernommen werden. Arbeitsplatzverluste in Millionenhöhe könnten die Folge sein.

Auf der anderen Seite stellt der deutsche Arbeitsmarkt immer neue Rekorde auf. Im Jahresdurchschnitt waren mehr Menschen in Deutschland erwerbstätig als in den Vorjahren und die wirtschaftliche Situation im Land ist in weiten Teilen positiv. So wurde die Zahl der Erwerbstätigen in den letzten rund zehn Jahren um mehr als vier Millionen gesteigert – ein voller Erfolg auf dem Arbeitsmarkt.

Einen großen Anteil daran haben die Trendberufe aus den vergangenen Jahren. So wurden beispielsweise insgesamt mehrere hunderttausend Stellen im öffentlichen Dienst, im Erziehungs- und Gesundheitsbereich, bei Unternehmensdienstleistern, im Handel, Verkehr und Gastgewerbe sowie im produzierenden und Baugewerbe geschaffen.

Vor allem sozialversicherungspflichtige Stellen kamen hinzu, es handelt sich nicht nur um Mini-Jobs oder kurzfristige Beschäftigungen. Gleichzeitig wird die Selbstständigkeit für die Deutschen – angesichts der vielen offenen Stellen – unattraktiver. Wer gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat und die damit verbundene Sicherheit zu schätzen weiß, geht seltener das Risiko der Selbstständigkeit ein.

Bleibt die Frage: Wie geht es im kommenden Jahr und in Zukunft weiter? Welche Entwicklungen werden erwartet? Welche Trendberufe sollten Sie im Auge behalten? Im folgenden zeigen wir Ihnen alle wichtigen Prognosen.

Arbeitsmarkt: Wie entwickeln sich die Branchen?

Ganz genau lassen sich Trendberufe und zukünftige Entwicklungen nie voraus sagen. Zu viele Faktoren spielen eine Rolle, zu schnell können sich Rahmenbedingungen ändern. Dennoch geben Experten regelmäßig Einschätzungen ab – und diese sind aktuell für weite Teile sehr positiv.

So sieht das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in den letzten Jahren eine gute Entwicklung und deutsche Wirtschaftsverbände blicken insgesamt optimistisch in die Zukunft. Zahlreiche Verbände sagen Wachstum voraus, nicht nur beim Umsatz, sondern vor allem beim Personal.

Selbst kritische Verbände, wie beispielsweise die Ernährungsindustrie, die aufgrund von steigender Konkurrenz und hohen Kosten zurückhaltende Prognosen ausgibt, wird Stellenzuwachs erwartet.

Im folgenden haben wir für Sie übersichtlich aufgelistet, welche Stellenentwicklung in den verschiedenen Branchen erwartet wird:

Voraussichtlich weniger Stellen gibt es demzufolge in diesen Wirtschaftszweigen:

  • Banken
  • Bergbau
  • Druckindustrie
  • Holzverarbeitung
  • Keramische Industrie
  • Papierfabriken
  • Sparkassen
  • Versicherungswirtschaft
  • Volksbanken

Gleich bleiben wird die Zahl der Beschäftigten voraussichtlich in diesen Branchen:

  • Einzelhandel
  • Energie- und Wasserwirtschaft
  • Entsorgungswirtschaft
  • Forschende Pharmaunternehmen
  • Gastgewerbe
  • Gießereien
  • Immobilien
  • Investment
  • Leasing
  • Lederindustrie
  • Luft- und Raumfahrzeugbau
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Mineralölverarbeitung
  • NE-Metallindustrie
  • Papierverarbeitung
  • Stahl- und Metallverarbeitung
  • Steine-und-Erden-Industrie
  • Werbewirtschaft
  • Zeitschriftenverlage

Trendberufe: Hier gibt es mehr Jobs

Baut eine Branche keine Stellen ab, kann dies bereits als gutes Signal gedeutet werden. Es gibt Arbeitnehmern nicht nur Sicherheit, sondern zeigt, dass trotz moderner Entwicklungen weiterhin Arbeitsplätze erhalten bleiben und nicht gleich tausende Stellen abgebaut werden, weil Arbeitskräfte durch Maschinen ersetzt werden.

Noch besser ist es, wenn die starke Konjunktur dafür sorgt, dass Branchen kräftig neue Jobs schaffen können. Darüber freut sich nicht nur die Wirtschaft des Landes, sondern vor allem Arbeitnehmer und Arbeitssuchende, die hier gute Chancen haben. Von diesen Trendberufen gibt es aktuell gleich eine ganze Reihe. Diese:

  • Automobilindustrie
  • Baugewerbe
  • Bauindustrie
  • Chemische Industrie
  • Elektroindustrie
  • Ernährungsindustrie
  • Feinmechanik und Optik
  • Glasindustrie
  • Groß- und Außenhandel
  • Gummiverarbeitung
  • Handwerk
  • Informationswirtschaft
  • Kunststoffverarbeitung
  • Messewirtschaft
  • Privater Rundfunk und Telemedien
  • Schiffbau und Meerestechnik
  • Speditionen
  • Textil- und Modeindustrie
  • Tourismus

Das sind die aktuellen Trendberufe

Alte Jobs verschwinden, neue erscheinen auf der Bildfläche. Welche Trendberufe bieten eine glänzende Perspektive? Das Gehaltsportal gehalt.de hat die Trendberufe des Jahres gekürt. Das sind sie …

  • Category Manager

    Category Manager werden gerne auch als strategische Einkäufer umschrieben – und in Zeiten boomenden E-Commerces immer zahlreicher. Sie sind für Auswahl und Preisgestaltung der Produkte zuständig, zum Beispiel eines (Online-)Shops. Dazu analysieren und planen sie Sortimente, spüren Trends auf, initiieren gegebenenfalls auch Merchandising-Konzepte. Sie erstellen Shopper-Analysen, führen Marktbeobachtungen durch und sagen, mit welchen Produkten die Absätze gesteigert werden könnten. Sie helfen, die richtige Absatzkanalstrategie zu finden und setzen sie um. Sie verhandeln mit Lieferanten, unterbreiten Vorschläge zur Preisgestaltung und kalkulieren die Artikel.

    Ohne BWL-Studium wird der Weg steinig. Grundsätzlich bildet aber auch ein Background in der Marktforschung ein starkes Fundament. Ebenfalls gute Referenzen für die Bewerbung: eine kaufmännische Ausbildung oder Erfahrungen in einer Unternehmensberatung. Ohne profundes Zahlenverständnis und analytische Fähigkeiten geht ohnehin nichts.



    Category Manager gehören zu den Besserverdienern. Das Durchschnittsgehalt beträgt rund 60.000 Euro.

  • Umwelttechniker

    Die Meere? Vermüllt. Die Böden? Kontaminiert. Die Luft? Verpestet. Kurzum: Die Welt ist ein Pflegefall. Umwelttechniker können helfen, sie wieder auf die Beine zu bringen – zumindest ein bisschen. Der Bedarf dürfte angesichts der Fülle an Umweltproblemen wohl eher zu- als abnehmen.

    Umwelttechniker führen Messungen und Analysen durch, beraten in Umweltfragen. Fachschulen bieten Weiterbildungen zum staatlich geprüften Techniker mit Spezialisierung auf Umweltschutz an. In Vollzeit dauert sie zwei Jahre, in Teilzeit drei bis vier Jahre. Umwelttechniker in Deutschland verdienen durchschnittlich über 50.000 Euro.

  • Hörakustiker

    Der demographische Wandel klingt uns seit Jahren in den Ohren. Oder auch nicht, denn wer altert, hört oft schlecht. Hörakustiker helfen. Sie führen Hörtests durch, fertigen und passen Hörgeräte an und warten sie.

    Auch neue Technologien – moderne Apps zum Beispiel, mit denen man auch in lauter Umgebung Mobilgespräche führen kann – erweitern das Tätigkeitsfeld. Die Ausbildung zum Hörakustiker dauert drei Jahre. Das Gehalt beträgt im Schnitt circa 34.000 Euro.

  • BIM Manager

    BIM steht für Building Information Modelling und gewinnt in der Immobilienbranche zunehmend an Bedeutung. Architekten oder Fachplaner können so Änderungen an einem digitalen Modell vornehmen und allen Beteiligten zur Verfügung stellen. Beispiel: Werden Türen ausgetauscht, passt das Programm die Kosten für Liefer- und Einbauzeiten automatisch an. Neue Gebäude können dadurch besser geplant und bewirtschaftet haben. Der BIM-Manager optimiert diese Prozesse, steuert den Informationsfluss.

    Durch Entwicklungen wie Smart Home dürfte seine Arbeit in Zukunft noch umfangreicher und wichtiger werden. Rund 50.000 Euro verdient er durchschnittlich.

  • Drohnen-Pilot

    Drohnen sind keineswegs ein neues Gadget. Sie übernehmen jedoch immer mehr professionelle Aufgaben, in den verschiedensten Branchen: Werbefotografie, Wetterdaten, Wissenschaft, Logistik und Lieferdienste, natürlich auch im militärischen Bereich.

    Die Regulierung am Drohnen-Himmel bleibt zwar eine Herausforderung. Auf jeden Fall aber wird auch in Zukunft jede Drohne eine Person benötigen, die sie steuert – und verantwortet. Dabei handelt es sich oft um Maschinenbauingenieure, da sie technologisches Verständnis mitbringen. Maschinenbauingenieure verdienen im sehr gut und das Durchschnittsgehalt liegt oberhalb von 65.000 Euro – hier kommt es allerdings stark darauf an, in welchem Bereich gearbeitet wird.

Trendberufe mit Zukunft: Jobs mit guten Aussichten

Irgendwas mit Menschen, irgendwas mit Medien, irgendwas mit IT… Das sind nicht nur Klischees, die gerade von Absolventen häufig genannt werden. Tatsächlich sind es genau diese drei Bereiche, die in Zukunft besonders gute Job-Perspektiven bereithalten, wenn man den Weissagungen der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpropheten glaubt.

Wir wagen für Sie einen Blick in die Zukunft und stellen Ihnen verschiedene Trendberufe vor, von denen wir glauben, dass sie in Zukunft noch stärker gebraucht und nachgefragt werden: Hier sind unsere neun Trendberufe mit Perspektive.

  • Content Manager

    Unternehmen werden heute zu Publishern, sobald sie ihre Homepage mit Inhalten füllen. Ein Content Manager hilft dabei, die Content-Konzepte zu erstellen, vor allem aber verwaltet er die Online-Inhalte. Er recherchiert Themen, erstellt Themenpläne, pflegt, gestaltet und optimiert die Website oder den Online-Shop. Er verlinkt, optimiert, bebildert. Kurz: Er stellt sicher, dass die Firma im Netz einen blitzsauberen Auftritt hinlegt. Vielleicht schreibt er – je nach Tätigkeitsprofil – auch selbst fürs Unternehmensblog, unterstützt die Presse- und Marketingabteilung und betreut Social Media-Accounts.

    Ein souveräner Umgang mit Content-Management-Systemen ist Pflicht. SEO- und SEA-Kenntnisse sind die Kür, technisches Know-how ist wünschenswert. Mit Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop sollte sich ein Content Manager auskennen, HTML-Kenntnisse schaden ebenfalls nicht. Ein IT-Studium – oder eines im Dunstkreis des Journalismus – ist optimal. Aber: Ein Studium ist keine Grundvoraussetzung. Wer zum Beispiel eine Ausbildung zum Mediengestalter absolviert und seine Fähigkeiten nachweist, kommt ebenfalls für den Job in Frage.

    Beim Gehalt ist die Spanne sehr groß. Abhängig von Unternehmen, Ausbildung und Tätigkeit können zwischen 2.300 und 3.500 Euro verdient werden.


  • Jobs für Content Manager, Data Scientists, Category Manager … Hier finden Sie welche!

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  • Feelgood Manager

    Ein Berufsbild, das man gemeinhin in modernen Startups verortet. Feelgood Manager haben die Aufgabe, ein warmes Nest zu bauen, in dem sich alle Mitarbeiter wohl und behaglich fühlen. Immer mit dem Ziel vor Augen, die besten Talente zu finden, zu ködern und vor allem zu halten. Aufgabenspektrum: Für das leibliche Wohl am Arbeitsplatz sorgen, Lauftreffs vereinbaren, Gesundheitswochen planen, Partys und Events auf die Beine stellen, Mitarbeiter in allen Belangen unterstützen und glücklich machen. Einen DJ für die Mittagspause organisieren. Insgesamt für gute Stimmung sorgen und den Stress im Büro reduzieren.

    Häufig sind diese Aufgaben im Office Manager vereint. Aber: Eine Monster-Umfrage kam zu dem Ergebnis, dass sich 76 Prozent der befragten Arbeitnehmer einen Feelgood Manager in ihrem Unternehmen wünschen würden.

    Wünschenswert ist ein Studium in Psychologie, Soziologie oder BWL mit Schwerpunkt Personalwesen. Entscheidend fürs Feelgood Management: Organisationstalent, eine Prise Kreativität und Soft Skills.

  • Data Scientist

    Ein Data Scientist übernimmt im Grunde Aufgaben einer internen Unternehmensberatung. Er soll die gewaltigen Datenmengen in konkrete Handlungsanweisungen für das Unternehmen überführen. Dazu führt er Daten aus verschiedenen Abteilungen zusammen, baut daraus übergreifende Analysen und Modelle.

    Er bereitet die Daten auf, präsentiert seine Ergebnisse vor dem Management und gibt Handlungsempfehlungen. Er entwickelt Lösungen, zum Beispiel für die Bestandsoptimierung oder Kundensegmentierung, gibt Machbarkeitsstudien ab. Ein absoluter Trendberuf, der in den letzten Jahren um mehrere hundert Prozent gewachsen ist.

    Ein Data Scientist hat in der Regel ein Studium in Mathematik oder Informatik absolviert und am besten den Schwerpunkt Statistik gewählt. Auch Wirtschaftsmathematiker und Wirtschaftsingenieure sind Kandidaten. Mittlerweile gibt es an den Unis auch vermehrt Studiengänge in Data Science, in München und Darmstadt zum Beispiel.

    In der Praxis muss der Data Scientist Statistik-Tools, Programmiersprachen und Datenbanksysteme beherrschen. Und: Data Mining, Predictive Analytics oder Machine Learning sind für ihn keine Fremdwörter.

    Mit der Nachfrage dieses Trendberufs entwickelt sich auch die Bezahlung. Mit guter Ausbildung und im entsprechenden Unternehmen können zum Teil 60.000 Euro und mehr verdient werden – andere Stellen werden hingegen deutlich geringer entlohnt.

  • Mobile Developer

    Mobile Entwickler tüfteln und entwickeln Apps fürs Smartphone und Tablet. Eine Aufgabe, die angesichts steigender Smartphone-Absatzzahlen so schnell nicht aus der Mode kommen wird.

    Der Mobile Developer entwickelt und optimiert Apps für die unterschiedlichen Endgeräte, begleitet den gesamten Produktentwicklungszyklus. Er konzipiert und implementiert Schnittstellen zum Datenaustausch, entwickelt selbstständig Algorithmen, stellt die User Experience sicher.

    Ein Informatik-Studium ist der Königsweg, angesichts der großen Nachfrage reicht oft aber auch eine IT-Ausbildung. Wichtig: Als Bewerber kennt man sich mit Softwarearchitektur, Browsertechnologie und Internet-Standards aus, beherrscht Programmiersprachen. Must-Haves: Gute Schulnoten in Mathe, Informatik und auch in Physik.

    Die jährlichen Durchschnittseinkommen liegen zwischen 41.000 und 61.000 Euro. Wie überall gilt: Das Gehalt ist von unterschiedlichsten Faktoren wie Berufserfahrung, Arbeitgeber, Standort und Verhandlungsgeschick abhängig.

  • E-Sports-Manager

    Elektronischer Sport ist längst keine Hinterzimmer-Veranstaltung mehr. Er ist eine Goldgrube. In unterschiedlichen Spielen werden an die besten Spieler der Welt Preisgelder in Millionenhöhe ausgeschüttet. Gleichzeitig verfolgen tausende Zuschauer das Geschehen live vor Ort, Millionen vom heimischen Computer oder Smartphone aus.

    Die Potenziale sind längst nicht ausgeschöpft. Für Manager, die die jungen Profizocker beraten, betreuen, trainieren und/oder für sie verhandeln, tun sich hier ungeahnte Möglichkeiten auf. Dabei darf nicht unterschätzt werden, welche Summen in E-Sport-Organisationen stecken – was sich auf die Bezahlung von Managern auswirken kann.

  • Robotik-Ingenieur

    Wo Roboter ganze Produktionabläufe übernehmen, fallen Arbeiter-Jobs weg. Doch im Dunstkreis der Maschinen entstehen auch neue. Schließlich müssen die Roboter ja erst entwickelt, programmiert, gewartet und repariert werden. Eine Aufgabe für Robotik-Ingenieure. Konkret helfen könnten – neben einem abgeschlossenen Studium, etwa in Elektrotechnik – beispielsweise Kenntnisse in Simatic, Java- oder Kuka-Programmierung.

    Ebenfalls ein Einsatzbereich für Robotik-Ingenieure: alle Anwendungen rund ums autonome Fahren. Bei einem durchschnittlichen Jahreseinkommen zwischen 44.000 und 65.000 Euro ein durchaus lukrativer Trendberuf.

  • Lebensmitteltechniker/-kontrolleur

    Wurstfirma Rügenwalder stellt nach eigenen Angaben schon ein Fünftel seiner Frikadellen und Schnitzel aus Fleischersatzstoffen wie Eiweiß, Milch oder Soja her. Der Trend zu Bio- und Fleischersatzprodukten aber erfordert Expertise. Eine Chance, im Trendberuf des Lebensmitteltechnikers erfolgreich zu werden.

    Derartige Produktneuheiten müssen schließlich entwickelt, kontrolliert und weiterverarbeitet werden, bevor sie das Supermarktregal erreichen. In diesem Verantwortungsbereich sind Lebensmitteltechniker und Lebensmittelkontrolleure unterwegs und arbeiten an dem, was die Menschen in Zukunft essen werden.

  • Software-Entwickler

    Hier soll vor allem ein Trend für Beschäftigungswachstum sorgen: Virtual Reality. Ob Health Care, Reisen, Edutainment, Games – für VR-Anwendungen sind die abenteuerlichsten Anwendungen denkbar. Beispielsweise können sich 52 Prozent der Deutschen laut Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos vorstellen, dass VR-Erlebnisse beim Einkaufen nützlich sind. Einfach VR-Brille aufsetzen und Klamotten (virtuell) anprobieren!

    Wichtiges Glied in der Kette sind die Frontend Developer, die die Anwendungen und Spiele vor die Pupille zaubern.

  • Luft- und Raumfahrtingenieure

    Im Weltraum ist die Hölle los: Da gibt es die belächelten Abenteurer von MarsOne, die Recycling-Raketen von SpaceX oder den Starliner von Boeing. Sogar Facebook schießt Satelliten ins All. Indien und China interessieren sich von Jahr zu Jahr mehr für den Weltraum, auch NASA und ESA sind noch im Spiel.

    In irdischen Sphären gewinnen unbemannte (und vielleicht bald auch bemannte) Drohnen an Bedeutung. Die Luftfahrtbranche wächst ohnehin, Fluglinien suchen neues Personal. Kurzum: Die Luft- und Raumfahrt dürfte Ingenieuren mit Fachwissen auch in Zukunft gute Beschäftigungschancen bieten. Hinzu kommt, dass die Branche gute Gehälter zahlt, was die Arbeit in dem Bereich noch attraktiver macht.

[Bildnachweis: connel by Shutterstock.com]
2. Januar 2019 Nils Warkentin Autor Profilbild Autor: Nils Warkentin

Nils Warkentin studierte Business Administration an der Justus-Liebig-Universität in Gießen und sammelte Erfahrungen im Projektmanagement. Auf der Karrierebibel widmet er sich Themen rund um Studium, Berufseinstieg und Büroalltag.

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