Heiße-Kartoffel-Prinzip: Ansehen, anlysieren, anfangen

Das Geheimnis von produktiverem Arbeiten ist nicht allein, Dinge effizienter und effektiver zu erledigen, sondern sie – ganz simpel – auch schneller zu erledigen. Auch wenn Produktivitätsmethoden vom Typ GTD & Co. ihren Sinn haben – sie haben einen großen Nachteil: Wir können uns ganz lange mit der Suche nach der besten und effektivsten Lösung beschäftigen, uns festbeißen und dabei jene Zeit verplempern, in der wir die Dinge auch locker geregelt bekommen hätten – auch ineffektiv. Warum einfach, wenn es auch umständlich geht? Das ist ungefähr so, als würde man eine Konferenz abhalten, um den nächsten Tweet auf Twitter zu planen…

Heiße-Kartoffel-Prinzip: Ansehen, anlysieren, anfangen

Heiße-Kartoffel-Prinzip: Ansehen, anlysieren, anfangen

Unser Blogger-Kollege Ivan Blatter hat dagegen eine schöne Allegorie und Lösung gefunden: das Heiße-Kartoffel-Prinzip.

Auf einen kurzen Nenner gebracht sagt es:

Behandeln Sie die meisten Aufgaben wie eine heiße Kartoffel. Die hält man auch nicht lange in der Hand. Kurz anfassen, begutachten, auspacken, essen.

Oder im übertragenen Sinne wie bei einer Postkorbübung: ansehen, analysieren, entscheiden und gleich erledigen. Das schützt zugleich gegen das Prokrastinieren, also das ewige Aufschieben lästiger Aufgaben.

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[Bildnachweis: Pixelspieler by Shutterstock.com]
30. September 2015 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel. Er doziert an der TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war der Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter der WirtschaftsWoche.

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