Telefonliste: 3 Personen, die Sie anrufen sollten

In Zeiten von E-Mail und Direct Messages auf Sozialen Netzwerken wirkt der Appell, zum Telefon zu greifen, womöglich etwas rückwärtsgewandt. Aber das ist er nicht, im Gegenteil: Persönlich miteinander zu sprechen, ist immer noch eine der besten und effektivsten Kommunikationsformen. Es gibt wenig Potenzial zu Missverständnissen und in derselben Zeit, in der Sie sonst tippen würden, lassen sich viel mehr Informationen unterbringen. Drei Anrufe kosten Sie vielleicht nur eine Stunde Zeit – aber bringen so viel…

Telefonliste: 3 Personen, die Sie anrufen sollten

Diese 3 Personen sollten Sie nächste Woche anrufen:

Deshalb empfehlen wir die folgenden drei Personen in der kommenden Woche einfach mal anzurufen, statt anzumailen.

  1. Einen Freund, der Geburtstag hat.

    Es ist heute einfach zu bequem, auf Facebook, Xing oder Google+ einem Freund zu gratulieren. Auf manchen dieser Plattformen gibt es dafür sogar schon vorgefertigte Formulare: Ein Klick, und die Sache ist erledigt… Und genau das macht den Unterschied: Greifen Sie zum Telefon und rufen Sie jemanden persönlich an. Ein Freund (im Wortsinn) verdient das allemal. Und es stärkt Ihr Beziehungsnetz auch viel mehr.

  2. Einen Mentor.

    Keiner steigt ohne fremde Hilfe auf. Vielleicht heißt so ein Unterstützer nicht immer offiziell Mentor. Vielleicht benötigen Sie dessen Hilfe auch nur selten. Umso wichtiger ist, dass Sie sich zwischendurch einfach melden – vor allem wenn Sie mal keine unmittelbare Hilfe wollen. Tatsächlich ergeben sich bei solchen kurzen Gesprächen oft ungeahnte Perspektiven. Eine bessere Option ist sogar, sich am Telefon zum Essen zu verabreden.

  3. Einen Ex-Kollegen.

    Man begegnet sich immer zwei Mal im Leben, teils sogar öfter. Und auch wenn Sie nicht vorhaben, wieder bei Ihrem Ex-Arbeitgeber einzusteigen – den Kontakt zu manchem ehemaligen Kollegen zu halten, schadet sicher nicht. Einmal, weil Sie so Brücken festigen und erhalten, über die Sie eines Tages womöglich doch gehen müssen. Andererseits, weil sich Ex-Kollegen weiterentwickeln – und plötzlich bei einem attraktiven Arbeitgeber arbeiten. Gut, wenn man sich dann noch kennt, schätzt und gegenseitig empfehlen kann.

PS: Es dürfen auch mehr als diese drei sein…

[Bildnachweis: Pressmaster by Shutterstock.com]
3. Dezember 2016 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel. Er doziert an der TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war der Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter der WirtschaftsWoche.

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