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Entwicklungsprozess: Definition, Beispiele + 6 Phasen

Mit einem Entwicklungsprozess beginnt grundsätzlich eine Veränderung und neue Entwicklung. Das kann eine neue Software sein oder eine neue berufliche Karriere. Das Gegenteil davon wäre Stillstand. Mit jedem Entwicklungsprozess verbunden sind allerdings auch immer Fragen, Herausforderungen, Hindernisse, Risiken, Ängste. Veränderung erfordert Mut. Schon allein um den Prozess anzustoßen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie eine erfolgreiche Veränderung starten und welche Stufen Sie in diesem Entwicklungsprozess durchlaufen…



Entwicklungsprozess: Definition, Beispiele + 6 Phasen

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Definition: Was ist ein Entwicklungsprozess?

Generell versteht man unter einem Entwicklungsprozess das planvolle und strukturierte Durchführen eine Veränderung oder Neuentwicklung. Dabei kann es sich um eine Produkt- oder Softwareentwicklung handeln, aber genauso um eine private Entwicklung oder berufliche Neuorientierung.

Damit dieser Prozess reibungslos gelingt, sollte dessen Ablauf im Vorfeld genau geplant, strukturiert, priorisiert und organisiert werden. Bedeutet: Sie definieren möglichst genau und konkret, wie die Entwicklung aussehen und wie das Ziel erreicht werden soll. Gleichzeitig wird die Umsetzung permanent überwacht und mit dem Plan abgeglichen, um Fortschritte zu erkennen oder Korrekturen vorzunehmen.

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Orientierungsfragen im Entwicklungsprozess

Bei der Umsetzung der Entwicklung helfen nicht nur verschiedene moderne Methoden (z.B. Scrum oder Kanban), sondern auch sogenannte Orientierungsfragen, die vor allem am Anfang jedes Entwicklungsprozesses stehen:

  • Was soll durch die Entwicklung erreicht werden?
  • Welche Gründe gibt es für die Entwicklung?
  • Was ist meine Motivation dahinter?
  • Wer ist am Entwicklungsprozess beteiligt?
  • Wer muss beteiligt werden?
  • Wer ist alles davon betroffen?
  • Wie lässt sich das Ziel umsetzen?
  • Welche Methoden helfen oder sind geeignet?
  • Welche Teilschritte sind hierfür erforderlich?
  • Ist dabei eine richtige Reihenfolge einzuhalten?
  • Wobei können Schwierigkeiten auftreten?
  • Wodurch lassen sich die Risiken minimieren?
  • Sind Regeln oder Verbote zu beachten?
  • Wie lassen sich Erfolg und Entwicklung messen?

Auch wenn viele Fragen an modernes oder agiles Projektmanagement erinnern: Das Konzept dahinter lässt sich ebenso für die persönliche oder berufliche Entwicklung nutzen. Beispiel: Wollen Sie eine bestimmte Stärke oder Fertigkeit weiterentwickeln und so Ihren (fachlichen) Horizont erweitern, können Sie damit genauso einen individuellen Entwicklungsprozess starten.

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Keine Entwicklung ohne geplanten Entwicklungsprozess

Überlassen Sie das persönliche Wachstum und den Entwicklungsprozess bitte nie dem Zufall. Wir kennen leider einige Menschen, die meinen, Entwicklung sei das, was passiert, während wir einfach so in den Tag leben. Falsch! Zwar können Sie auch dabei lernen oder sich verändern – aber eben nur zufällig und selten in die gewünschte Richtung. De facto geben Sie dabei das Lenkrad des eigenen Lebens ab. Unzufriedenheit oder Neid sind dann häufige Folgen.

Entwicklung Persönlichkeit Grafik

Innovation und Entwicklung brauchen einen durchdachten Plan. Nur so wird daraus ein strukturierter Entwicklungsprozess, der die Veränderungen in eine gewünschte Richtung lenkt. Überdies sind Sie dadurch besser auf Hindernisse oder mögliche Rückschläge vorbereitet. Sie haben einen sprichwörtlichen Plan B dafür. So steigt zugleich die Wahrscheinlichkeit, das Ziel schneller zu erreichen.

Pläne geben uns nicht zuletzt auch IM Entwicklungsprozess Orientierung und das Gefühl von Sicherheit, wenn wir merken, dass sich alles so entwickelt, wie wir wollen. Um Ihnen eine systematische und strukturierte Weiterentwicklung zu erleichtern, haben wir ein Arbeitsblatt entwickelt, das Sie sich hier kostenlos als Vorlage herunterladen und mehrfach nutzen können. Mit dem folgenden Entwicklungsplan können Sie die nächsten Schritte ganz einfach benennen und abarbeiten.

Entwicklungsplan Vorlage Muster Kostenlos Arbeitsblatt
Download: Entwicklungsplan (PDF)

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6 Phasen in jedem Entwicklungsprozess

Entwicklungsprozesse laufen typischerweise in sechs Phasen ab. Je nach Größe des Projekts und der geplanten Entwicklung brauchen diese unterschiedlich viel Zeit. Manche Entwicklungsphase lässt sich innerhalb eines Tages planen und durchführen, andere brauchen Wochen oder sogar Monate. Egal, ob Sie ein großes berufliches Projekt oder eine kleine, persönliche Veränderung planen: Diese Phasen erwarten Sie immer:

1. Status Quo analysieren

Der erste Schritt besteht in der Analyse der Ausgangssituation und des Problems, vor dem Sie stehen. Diese macht in der Regel die Entwicklung überhaupt erst erforderlich oder löst den Wunsch danach aus. Dabei geht es um eine konstruktive Bestandsaufnahme und kritische Auseinandersetzung mit dem status quo. Erst auf dieser soliden Basis kann ein erfolgreicher Entwicklungsprozess aufgebaut werden.

2. Entwicklungsziele festlegen

Auf den Ist-Zustand folgt der angestrebte Soll-Zustand: Was soll mit der Entwicklung oder Veränderung erreicht werden? Welche Ziele werden verfolgt? Wo liegen Ihre Prioritäten? Je präziser Sie diese Ziele setzen, definieren und formulieren, desto konkreter wird auch der spätere Plan für den Entwicklungsprozess (siehe: SMART-Methode).

3. Methoden überlegen

Sobald die Ziele bekannt sind, finden Sie passenden Methoden, Tools und Strategien. Idealerweise zerlegen Sie Ihr Hauptziel aber zuvor in Teilschritte (sogenannte „Meilensteine“) und finden für die jeweiligen Abschnitte die besten Techniken, um die Entwicklung voranzutreiben. Diese können durchaus variieren.

4. Umsetzung beginnen

Vielleicht überraschend: Erst in der vierten Phase beginnt die Umsetzung. Nicht umsonst heißt es: „Gründliche Vorbereitung ist die halbe Miete!“ Wenn Sie loslegen, halten Sie sich aber bitte immer das jeweilige (Teil-)Ziel vor Augen und orientieren Sie sich an dem Entwicklungsplan. Sonst laufen Sie Gefahr, sich zu verzetteln oder auf Abwege zu geraten.

5. Korrekturen vornehmen

In jedem Entwicklungsprozess kommen Sie früher oder später an einen Punkt, an dem Sie nachbessern oder korrigieren müssen. Dinge entwickeln sich nicht wie geplant, nicht alle Methoden bringen das gewünschte Ergebnis oder die Zielsetzung hat sich verändert und muss angepasst werden. Merke: Das Ziel schreiben Sie in Beton – den Weg dorthin aber in Sand. Bleiben Sie flexibel!

6. Zielerreichung kontrollieren

Zu guter Letzt müssen Sie immer wieder überprüfen, ob der Entwicklungsprozess erfolgreich ist. Nicht erst am Ende, sondern auch mittendrin. Falls Ihnen eine Entwicklung nicht gefällt, können Sie jederzeit zu einer früheren Phase zurückgehen und den Prozess von dort erneut starten. Oft müssen dabei auch die Methoden neu angepasst oder ausgetauscht werden – bis Sie schließlich Ihr Ziel erreichen… Viel Erfolg!

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[Bildnachweis: FGC by Shutterstock.com]

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