Huna Lehre: 7 Regeln für den Erfolg

Als der amerikanische Sprachforscher Max Freedom Long (1890-1971) in den Zwanzigerjahren auf Hawaii arbeitete, erforschte er die Naturreligion der Ureinwohner. Dabei faszinierten ihn die Kahunas, die polynesischen Schamanen. Diese wollten ihr Wissen jedoch nicht preisgeben und so ergründete Long so lange ihre Sprache, bis er glaubte, die wesentlichen Inhalte ihrer Philosophie entschlüsselt zu haben – die Huna-Lehre

Huna Lehre: 7 Regeln für den Erfolg

Huna-Lehre: Generationenübergreifende Erfolgsgesetze

Nun halte ich von Schamanismus und esoterischem Blumengequatsche ungefähr so viel wie von Herrenhandtäschchen. Und leider rankt sich um diese Huna-Lehren auch viel Hoppsassa. Sieht man davon aber ab und betrachtet diese Prinzipien als über Generationen gewachsene Weisheiten, dann erstaunt umso mehr, wie sie sämtlichen Erfolgsregeln – auch denen, die Sie hier schon kennengelernt haben, gleichen.

Das wiederum ist ein starkes Indiz dafür, dass bestimmte Erfolgsgesetze tatsächlich generationsübergreifend und global gelten. Aber vergleichen Sie selbst:

  1. Ike: Die Welt ist das, wofür du sie hältst.

    Wie wir selbst unsere Möglichkeiten, unseren Job, aber auch unseren Partner sehen, das halten wir für wahr, und es wirkt sich auf unser Handeln aus. Deshalb sehen wir die Dinge nicht wie sie sind, sondern „wie wir sind“, fand auch die Schriftstellerin Anaïs Nin. Im Umkehrschluss bedeutet das: Je mehr wir dazu lernen und unseren Horizont erweitern, desto größer wird unsere Welt. Und unsere Möglichkeiten werden es auch.

  2. Kala: Es gibt keine Grenzen.

    Vor 500 Jahren haben die Menschen daran geglaubt, die Welt sei eine Scheibe; vor rund 100 Jahren waren sie sich sicher, der Mensch werde nie fliegen können und vor 60 Jahren überzeugt, nie den Planeten verlassen zu können. All diese Grenzen wurden überwunden – weil jemand anfing, Unmögliches für möglich zu halten.

  3. Makia: Energie folgt der Aufmerksamkeit.

    Wer sich zu viel vornimmt, zerfasert seine Kraft. Wer sich dagegen konzentriert, erreicht, was er sich vornimmt. Eine reichlich banale Einsicht. Der Gedanke dahinter ist es weniger: Das, worauf man sich konzentriert, schluckt viel von der eigenen Energie: Sind es die eigenen Schwächen und Missgeschicke? Oder die Ziele und Erfolge. Das, worauf wir die Aufmerksamkeit richten, das wächst!

  4. Manawa: Es gibt nur jetzt.

    Viele Menschen kleben an der Vergangenheit oder fokussieren die Zukunft: Wenn ich damals nicht … Wenn ich erst einmal, dann… ! So verpasst man die Gegenwart. Dabei ist sie es, die über die Zukunft entscheidet.

  5. Aloha: Lieben bedeutet, glücklich sein mit…

    Glücklich zu sein, ist kein Zustand, den man erarbeiten muss – es ist eine bedingungslose Entscheidung für das, was man schon erreicht hat.

  6. Mana: Alle Macht kommt von innen.

    Die Erkenntnis ist uralt, nur heißt sie bei uns anders: Jeder ist seines Glückes Schmied. Das bedeutet zugleich, die Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und die Schuld nicht bei anderen zu suchen.

  7. Pono: Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit.

    Worte ohne Werke sind nutzlos. Es gibt Kollegen, die können schlau quatschen, haben zig gute Ideen – und setzen keine einzige davon um. Erfolg beginnt zwar mit einem guten Ziel und Plan. Zum Erfolg wird es aber erst, wenn man das Ziel auch erreicht.

[Bildnachweis: Deborah Kolb by Shutterstock.com]
10. November 2011 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel. Er doziert an der TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war der Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter der WirtschaftsWoche.

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