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Kreative Orte: Bessere Ideen finden

Gute Ideen lassen sich nicht erzwingen, aber provozieren. Vor allem kreative Orte sind dafür geeignet – und die finden sich meist fernab des Schreibtischs oder Büros. Wir stellen Ihnen im Folgenden 7 Orte vor, an denen der Geistesblitz besonders gerne und häufig einschlägt und die Sie aufsuchen sollten, wenn Sie nach einer Lösung für ein Problem suchen oder neue Ideen finden wollen…


Kreative Orte: Bessere Ideen finden

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Die besten Ideen entstehen nicht am Schreibtisch

In vielen Berufen und Branchen gehört Kreativität zum Job: Probleme müssen gelöst, neue Produkte erfunden oder Kunden originell angesprochen werden. Die meisten Vorgesetzten laden dann zum großen Brainstorming – und alle versuchen krampfhaft kreativ zu werden. Mit meist mittelmäßigem Erfolg. Der Grund: Druck bewirkt das genaue Gegenteil. Gute Ideen lassen sich eben nicht erzwingen.

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Kreativität kommt unverhofft?

Tatsächlich suchen uns die genialsten Ideen immer dann heim, wenn wir gar nicht daran denken und auch nicht auf der Suche danach sind. Aber wieso eigentlich? Hinter dem Phänomen solch unverhoffter Geistesblitze steckt der sogenannte „Default Mode“ – eine Phase, in der im Denkapparat eigentlich nur wenig passiert.

Genau das ist aber der Schlüssel zur Idee. Immer dann, wenn wir an nichts Bestimmtes denken, wird die rechte Gehirnhälfte aktiv, ordnet die Gedanken und schafft Klarheit im Kopf – und zack – ist der Aha-Moment da. Hier ein paar Beispiele aus der Geschichte: Gute Ideen entstehen…

  • Beim Gassi gehen
    George de Mestral war ein Schweizer Ingenieur und mit seinem Hund oft in der Natur unterwegs. Auf einem Jagdausflug bemerkte er plötzlich viele kleine Spitzkletten, die sich im Fell des Wauwaus festsetzten. Er nahm einige der hartnäckigen Pflanzen mit nach Hause, begutachtete sie unter dem Mikroskop und musste nur noch ihre Struktur kopieren, um eine der nützlichsten Erfindungen der Neuzeit präsentieren zu können: den Klettverschluss.
  • Beim Tagträumen
    Als der kleine Frank Epperson draußen spielte und tobte, vergaß er ganz, seinen Saft wieder mit ins Haus zu nehmen. Als er am nächsten Morgen den Fuß vor die Tür setzte, war das Glas noch da, die Flüssigkeit aber gefroren. Den Eisblock konnte er sogar mit dem Stab rausziehen, der noch im Becher stand. Diesen Moment vergaß Epperson nie – das „Eis am Stiel“, das er erfand, ist bis heute ein Renner.
  • Beim Trinken
    Das bitte nicht nachmachen, aber Percy Shaw hat seinen Ruhm einer Zechtour zu verdanken. Auf dem Nachhauseweg vom Pub kam Shaw um ein Haar von der Straße ab und entging so nur knapp einem Unglück. Sein Lebensretter war eine Katze, die zufällig auf einem Zaun saß. Die Vorderlichter seines Wagens wurden von deren Augen reflektiert und warnten ihn gerade noch rechtzeitig. Wieder nüchtern brachte Shaw die Nahtoderfahrung auf eine brillante Idee: Katzenaugen für den Straßenverkehr.
  • Beim Snacken
    Als Percy Spencer im Labor mit Mikrowellen experimentierte, bemerkte er, wie ein Schokoladenriegel in seiner Hosentasche langsam schmolz. Seine Neugier war geweckt. Also platzierte er direkt noch ein paar Popcorn-Körner vor den Wellen. Als die zu knallen begannen, war das die Geburtsstunde des Mikrowellen-Ofens.
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Plötzlich Geistesblitz: An diesen Orten sprudeln die Ideen

Und plötzlich ist sie die da: die perfekte Lösung, die zündende Idee, der brillante Einfall. Aus der kreativen Flaute wird ein inspirierendes Donnerwetter – zahlreiche Geistesblitze inklusive. Der Schriftsteller Ernest Hemingway soll zum Beispiel ganz bewusst an einem Stehpult gearbeitet haben – stets mit einem Drink in der Hand -, um seine Schaffenskraft zu beflügeln. Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe weiterer kreativer Orte, die unsere Geist Flügel verleihen und neue Impulse provozieren:

Toilette

Die besten Ideen kommen einem auf dem Klo. Das sagen nicht nur viele unserer Leser, es stimmt auch: Der tägliche Toilettenbesuch ist eine sogenannte Routinehandlung. Wir vollziehen sie ohne groß darüber nachzudenken, der Kopf hat in dieser Zeit Sendepause, ist aber nicht untätig. Das Gehirn kann die Gedanken schweifen lassen – schon kommt die zündende Idee aus dem Unterbewussten, auf die wir durch bewusstes Nachdenken und Grübeln nie gekommen wären. Schon vor einiger Zeit verriet der Rapper Eminem dem US-Magazin „Rolling Stone“ seine „besten Gedanken auf dem Scheißhaus“ zu finden, weil er dort nichts anderes zu tun habe als zu denken.

Dusche

Die Dusche ist nicht nur ein Ort der Hygiene, sondern auch besonders für kreative Momente geeignet: Einer Studie zufolge haben 72 Prozent der Menschen ihre besten Ideen, während sie unter der Dusche stehen. Ob dabei gesungen wird oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Bekanntestes Beispiel ist Archimedes, der in der Badewanne plötzlich das „spezifische Gewicht des Goldes“ erkannte und damit ob die Krone des Königs tatsächlich aus purem Gold gefertigt worden war. Vor lauter Begeisterung darüber soll er gleich darauf „Heureka“ rufend und nackt durch die Straßen gelaufen sein. Überhaupt ist das Badezimmer einer der kreativsten Orte im Haus: Der Regisseur Woody Allen findet dort nach eigenen Angaben regelmäßig Inspiration beim Rasieren.

Bett

Sich ins Bett legen, die Augen schließen und ein Nickerchen machen – das klingt kontraproduktiv, wenn man dringend eine frische Idee braucht? Ist es aber nicht! Das Bett ist ein Hort der Innovation. Das Musik-Genie Wolfgang Amadeus Mozart zum Beispiel war bekennender Bettschöpfer. In dem Zettelchaos auf und unter der Decke bekam er seine besten Einfälle, und er komponierte Meisterwerke. Warum ist das so? Im Bett entspannen wir, der Ort wird nicht mit Arbeit verbunden. Und das lässt Innovationen entstehen. Aber auch der Schlaf macht kreativ. Nicht ohne Grund empfiehlt der Volksmund, vor einer wichtigen Entscheidung oder bei einem Problem noch einmal eine Nacht drüber zu schlafen.

Langschläfer sind kreativer

Glaubt man den Untersuchungen italienischer Psychologen von der Universität Cattolica del Sacro Cuore in Mailand, sind Langschläfer (sogenannte „Eulen“) kreativer. Zwischen Männern und Frauen gab es keine nennenswerten Unterschiede – wohl aber zwischen den Chronotypen „Eule“ und „Lerche“. Die Wissenschaftler erklärten das so: Weil die Langschläfer durch ihren Biorhythmus im Job vor allem morgens improvisieren müssen, sei ihr Kreativpotenzial besser trainiert. Oder anders formuliert: Sie haben gelernt auf munter zu machen, obwohl sie noch im Koma weilen.

Wald

Auch außerhalb der eigenen vier Wände finden sich zahlreiche kreative Orte, die alle besser geeignet sind als der Schreibtisch. Ein Spaziergang im Wald beispielsweise kann den Geist regelrecht auf Wanderschaft und zu neuen Horizonten treiben. Die frische Luft, die Geräusche, der Duft – all das hilft, einen klaren Kopf zu bekommen sowie freier und kreativer an Probleme heranzugehen.

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Schon viele berühmte Musiker oder Schriftsteller suchten im Wald die nötige Inspiration: Friedrich Nietzsche brachte von seiner Vorliebe für Waldspaziergänge im Engadin seinen „Zarathustra“ nach Hause. Den Bäumen verdanken wir auch wichtige Erkenntnisse der Physik: Die Gravitationsgesetze erkannte Sir Isaac Newton als er im Garten einem Apfel beim Herunterfallen zusah. Und Ludwig van Beethoven pflegte nach dem Mittagessen einen längeren Spaziergang zu unternehmen, zu dem er stets Papier und Stift mitnahm. Der Schriftsteller Charles Dickens lustwandelte am Nachmittag sogar bis zu drei Stunden an der frischen Luft.

Café

Hier kommt es weniger darauf an, einen guten Kaffee (oder Tee) zu trinken: Vielmehr geht es um die richtige Gesellschaft: Interessante Gespräche regen die eigenen Gedanken an. Ein Wort gibt sich das andere – und schwups – gesellt sich bald schon der Geistesblitz dazu. Nicht wenige Freiberufler nutzen die kreative Atmosphäre ihres Lieblingscafés, um neue Kraft und frische Ideen zu schöpfen. Nennt sich dann „Digitale Nomaden“.

Auto

Bitte verstehen Sie dies nicht als Aufforderung, sich im Auto den Kopf zu zerbrechen, statt auf den Verkehr zu achten. Es geht um das genaue Gegenteil: Wer sich voll auf das Fahren konzentriert, dazu sogar noch Musik hört, erhöht die Chance auf einen Geistesblitz. Zu den bekennenden mobilen Kreativraum-Nutzern zählen einige deutsche Manager. Und sollte es an der richtigen Inspiration mangeln, finden Sie in diesem Artikel noch Anregungen für gute Hörbücher, die sich für Autofahrten eignen.

Ausland

Das deutsche Wetter lädt zuweilen dazu ein, der Sonne hinterher zu reisen und sich im Kurzurlaub zu erholen. Diese Gelegenheit ist perfekt, um bessere Ideen zu finden. Die neuen Eindrücke, der Blick über den eigenen Tellerrand und die Erfahrungen mit anderen Kulturen können dem eigenen Ideenreichtum Beine machen und dafür sorgen, dass die zündende Idee sich endlich zeigt.

Vuja-de-Mentalität: Aus alt mach neu

Der Begriff „Vuja-de“ ist nichts anderes als die silbenweise Umkehrung des Begriffs „Déjà-vu„. Nur geht es beim Vuja-de nicht darum, neue Dinge als „schon mal gesehen“ zu erleben, sondern Bekanntes völlig neu zu betrachten. Es ist also eine Art Perspektivwechsel, bei dem wir Altbekanntes bewusst absurd sehen, um so eine neue Idee dazu zu bekommen. „Die Vuja-de-Mentalität besteht darin, immer wieder zwischen verschiedenen Meinnungen und Wahrnehmungen zu wechseln“, sagt zum Beispiel der Stanford-Professor Bob Sutton. Solange bis wir etwa für ein bekanntes Problem eine komplett neue (und bessere) Lösung erkennen.



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[Bildnachweis: Karrierebibel.de]

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