Zähne zeigen: Der Gesicht-in-der-Masse-Effekt

Sie wollen aus der Masse hervorstechen? Zeigen Sie Zähne! Kein Witz. Psychologen um Gernot Horstmann von der Universität Bielefeld haben herausgefunden: Wenn wir eine Menschentraube scannen, fallen uns jene Personen in der Masse mehr auf, deren Zähne sichtbar sind – sei es, weil sie breit grinsen oder die Zähne aus Wut fletschen…

Zähne zeigen: Der Gesicht-in-der-Masse-Effekt

Der Gesicht-in-der-Masse-Effekt

Die Forscher nennen das den Face-in-the-crowd-Effect – oder auf Deutsch: Der Gesicht-in-der-Masse-Effekt.

Die Begründung dafür ist recht simpel: Wir haben einen angeborenen Instinkt, innerhalb einer Gruppe schnell zu erkennen, wer Freund oder Feind ist. Dabei konzentriert sich unser Gehirn auf bestimmte Signale und Regionen im Gesicht. Und der Mund nimmt dabei eben eine zentrale Rolle ein:

  • Wer uns anlächelt und grinst, ist unser Freund;
  • wer uns anblafft, führt vermutlich nichts Gutes im Schilde.

Aber so oder so: Das Gehirn springt auf sichtbare Zähne sofort an – und voilà, schon fällt uns die betroffene Person mehr auf.

Wenn das ein bleibender (und positiver) Eindruck sein soll, den Sie hinterlassen wollen, achten Sie aber bitte drauf, dass Sie vorher nicht unbedingt Spinat gegessen haben…

[Bildnachweis: Shyvoronkova Kateryna by Shutterstock.com]
4. September 2015 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel. Er doziert an der TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war der Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter der WirtschaftsWoche.

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