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Mobile Recruiting: Definition + Funktion + Tipps


Jobsuche und Bewerbung per Smartphone? Glaubt man einigen Personalern, könnte das die Zukunft sein. In Teilen hat sie schon begonnen – per Mobile Recruiting. Hierbei nutzen Bewerber wie Arbeitgeber gezielt die Möglichkeiten und Apps am Smartphone, um Jobangebote oder die Bewerbung am Handy so einfach wie möglich zu machen. Teils mit nur einem Klick. Studien zeigen, dass schon 3 von 4 Bewerbern ihr Smartphone zur Jobsuche nutzen. Allerdings sind erst wenige Unternehmen auf das Mobile Recruiting eingestellt…


Mobile Recruiting: Definition + Funktion + Tipps

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Mobile Recruiting Definition

Mobile Recruiting ist eine Sonderform des E-Recruiting. Dabei werden Talente und potenzielle Bewerber gezielt über das Smartphone angesprochen. Durch spezielle Apps oder responsive Websites, deren Darstellung und Funktion für das Handy optimiert sind.

Zum Mobile Recruiting gehören für das Smartphone optimierte Jobbörsen und Karriereseiten ebenso wie speziell darauf zugeschnittene Bewerbungsprozesse, bei denen Bewerber ihre Bewerbungsunterlagen, den Lebenslauf oder ihr Online-Profil direkt vom Handy aus hochladen beziehungsweise verknüpfen können, um sich zu bewerben (siehe: One-Click-Bewerbung). Oft geschieht das in Kombination mit Profilen in Social Media und Karrierenetzwerken wie Linkedin oder Xing.

Warum Social Media Recruiting?

Als Teil des Social Recruiting ist das Mobile Recruiting letztlich die Antwort auf den steigenden Fachkräftemangel in einigen Branchen und Berufen. Um freie Stellen zügig zu besetzen, müssen Recruiter bei der Personalbeschaffung immer häufiger selbst aktiv werden und die Talente dort suchen, wo sich diese präsentieren und einfach zu kontaktieren sind: in den sozialen Netzwerken.

Zudem finden sich dort viele freiwillige Angaben zu den Lebensläufen, Kontakten, Erfahrungen und Referenzen der Kandidaten. Das macht es für Personaler besonders attraktiv, hier gezielt auf Fachkräftesuche zu gehen (siehe: Active Sourcing).

Ziele des Mobile Recruiting

Modernes Recruiting mobil und via Smartphone oder Tablet verfolgt unterschiedliche Ziele. Das Hauptinteresse der Arbeitgeber an der „Bewerbung to go“ besteht darin, dass sich Fach- und Führungskräfte bequem sofort und von überall aus bewerben können (sogenannte „Pocket-Jobs“). Weitere Ziele sind:

  • Einfacher und schneller Erstkontakt zu Young Professionals.
  • Direkte Ansprache medienaffiner Nachwuchskräfte (Gen Z, Digital Natives, etc.).
  • Rasche Besetzung vakanter Stellen.
  • Verbesserung der Arbeitgebermarke (modernes, innovatives Image).
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Formen und Beispiele im Mobile Recruiting

Die wichtigste Voraussetzung für das Mobile Recruiting ist die sogenannte Responsiveness („Mobilfähigkeit“). Bedeutet: Die Webseite passt sich automatisch dem jeweiligen Endgerät an: Desktop, Tablet oder eben Smartphone. Oder aber Sie erstellen direkt eine native Smartphone-App für iOS- oder Android-Handys. Danach eröffnen sich zahlreiche Formen für Angebote und Anwendungen zum mobilen Recruiting:

Mobile Recruiting Apps: Beispiele

Spezielle Mobile Recruiting Apps bieten natürlich alle großen Jobbörsen und Metasuchmaschinen wie Stepstone oder Indeed. Hinzu kommen die Apps der Netzwerke Linkedin oder Xing. Sie enthalten vor allem für Recruiter kostenpflichtige Tools zum Aufspüren von passenden Talenten. Daneben existieren noch Apps wie Truffls, die beispielsweise das Swipe-Konzept von Tinder adaptiert haben und bei denen man mit einem Wisch nach links oder rechts entscheiden kann, ob einem der Job gefällt oder nicht.

Für Bewerber attraktiv sind vor allem die Lebenslauf-Datenbanken wie sie beispielsweise Indeed anbietet. Sie eignen sich vor allem zur passiven Bewerbung. Jobwechselwillige hinterlegen dort Ihren tabellarischen Lebenslauf und geben an, dass sie – zunächst anonymisiert – von Recruitern gefunden und angesprochen werden dürfen. Bei beiderseitigem Interesse geht der Bewerbungsprozess gleich in die nächste Stufe.


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Mobile Recruiting: Die Vorteile

Die digitale Bewerbung – sei es als eMail-Bewerbung oder Online-Bewerbung – ist seit Jahren auf dem Vormarsch. Die gesamten Bewerbungsverfahren werden digitaler und verlagern sich zunehmend (auch) ins Internet. Das hat für Bewerber und Unternehmen gleichermaßen Vorteile:

  • Einfachheit
    Die digitale Bewerbung ist vor allem unkompliziert, einfach und schnell: Mobil von überall aus mit dem Smartphone bewerben, sobald man ein passendes Jobangebot sieht – das geht mit Mobile Recruiting kinderleicht.
  • Reichweite
    Mobile Recruiting baut Einstiegshürden ab. Effekt: Es melden sich mehr Bewerber und Talente als auf den klassischen Bewerbungswegen.
  • Zeitersparnis
    Über aktuelle Stellenangebote informieren und sofort das Bewerbungsformular ausfüllen: Die verkürzte Bewerbungszeit sorgt dafür, dass auch für kurzfristig zu besetzende Stellen schneller passende Kandidaten gefunden werden.
  • Modernität
    Gleichzeitig signalisieren Arbeitgeber, dass ihr Recruiting- und Bewerbungsprozess modernen Trends nicht hinterher hinkt (positive „Candidate Experience“). Das macht sie vor allem für die junge Generation Z attraktiver.
  • Feedback
    Das Smartphone ist vor allem das: ein Kommunikations-Instrument. Entsprechend ist der Rückkanal gleich eingebaut (Push-Benachrichtigungen). Bei Interesse können beide Seiten den Kontakt sofort persönlicher gestalten – zum Beispiel per Telefon– oder Videointerview.

Mobile Recruiting: Die Nachteile

Wo Licht ist, gibt es auch Schatten. So positive das Mobile Recruiting in vielen Bereichen ist: Es hat auch ein paar veritable Nachteile, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer bedenken sollten:

  • Auswahl
    Der unkomplizierte Recruitingprozess verführt manche Kandidaten vielleicht auch zur vorschnellen Bewerbung. Das wiederum erhöht den Aufwand für den Auswahlprozess.
  • Aussagekraft
    Zwar sind mobile Bewerbungen kurz und knackig. Vielleicht aber auch zu kurz und daher zu wenig aussagekräftig. Mobile Recruiting kann ein gutes Instrument für den Erstkontakt sein. Es verlagert die eigentliche Bewerberauswahl daher nur nach hinten.
  • Rückfragen
    Sicher, Personaler müssen sich so nicht mehr mühsam durch stapelweise Unterlagen kämpfen. Aber sie müssen womöglich künftig mehr Rückfragen beantworten – und das binnen weniger Stunden. Denn das ist ja die Erwartungshaltung vieler Bewerber gerade im Internet. Eben weil es so schnell ist.
  • Darstellung
    Ganz banal: Sind Apps oder Website nicht responsive und für das Smartphone optimiert, funktioniert das Mobile Recruiting nicht. Schlimmstenfalls ramponiert ein solcher Auftritt sogar das Arbeitgeberimage. Motto: Gesprungen als Löwe, gelandet als Bettvorleger…

Die mobile Optimierung und responsive Gestaltung von Karriereseiten kann durchaus anspruchsvoll und aufwendig sein. Das Re-Design und die technische Überarbeitung nehmen viel Zeit und Ressourcen in Anspruch. Viele Unternehmen scheuen diese Kosten bislang noch. Das könnte sich in Zukunft allerdings ändern.

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Mobile Recruiting Studie: Zahlen, Daten, Fakten

Die Studie „Mobile Recruiting“ der Universität Bamberg kam erst vor einiger Zeit zu dem Ergebnis, dass 76 Prozent der Unternehmen dem Mobile Recruiting gegenüber aufgeschlossen sind und an den Trend glauben. Auch die Bewerber waren für die neuen Verfahren und Angebote grundsätzlich offen, die Mehrheit aber bevorzugt auch weiterhin die E-Mail-Bewerbung. Hauptgrund hierfür ist der Datenschutz: Die meisten Bewerber wissen einfach nicht, wie mit Ihren Daten anschließend umgegangen wird.

Weitere Studien zeigen zudem: Wer ins Mobile Recruiting investiert, muss anschließend auch liefern. So sind zwei Drittel (64 Prozent) der Bewerber zwar bereit, die moderne Online-Bewerbung zu nutzen. Dann aber wollen Sie auch zügig eine Rückmeldung über Bewerbungseingang sowie Zu- beziehungsweise Absage erhalten. Lange Bearbeitungsprozesse und Schweigephasen (siehe: Ghosting) dürfen sich die Unternehmen nicht leisten. Jeder Zweite (54 Prozent) erwartet eine verbindliche Reaktion binnen 14 Tagen. Nur 11 Prozent sind bereit, hierauf bis zu vier Wochen zu warten.

[Bildnachweis: Banpot Chaiyathep by Shutterstock.com]

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