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Ruhiger Arbeitstag? So nutzen Sie ihn

Ein ruhiger Arbeitstag ist eine schöne Abwechslung zu Stress und Überlastung. Endlich mal nicht von einem ToDo zum nächsten springen und knappe Deadlines im Nacken haben. Stattdessen haben Sie mehr Zeit und können den Tag etwas gelassener angehen. Aber ein ruhiger Arbeitstag bringt auch die Frage: Was können Sie machen, um nicht einfach nur die Arbeitszeit abzusitzen? Wir zeigen, warum ruhige Arbeitstage wichtig sind, wie Sie dafür sorgen, dass diese häufiger vorkommen und wie Sie entspannte Arbeitstage optimal nutzen…



Ruhiger Arbeitstag? So nutzen Sie ihn

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Ruhiger Arbeitstag: Wichtiger Ausgleich im Job

Im Job geht es um Aufgaben, Leistungen und Erfolge. Es gibt immer etwas zu tun und auch Stress gehört zum Alltag. Da im Arbeitsvertrag nicht steht, dass Sie in Ihrer Arbeitszeit untätig aus dem Fenster gucken sollen, ist das wenig überraschend. Trotzdem ist ein ruhiger Arbeitstag nicht nur eine angenehme Abwechslung zu Belastung und Druck im Job – es ist auch ein wichtiger Ausgleich.

Zwar sind Freizeit und Feierabend für die Erholung, doch ein ruhiger Arbeitstag im Job hat ebenfalls positive Effekte:

  • Zufriedenheit
    Für die Zufriedenheit im Job ist es ein großer Pluspunkt, wenn Sie nicht jeden Tag bis an die eigene Schmerzgrenze gehen müssen. Selbst wenn Sie Ihren Job gerne machen, sind Sie noch zufriedener, wenn Sie an einem Arbeitstag mal durchatmen können.
  • Motivation
    Ein ruhiger Arbeitstag kann ein echter Motivationskick sein. Sie laden Ihre Energiereserven auf und sehen, dass Ihr Job nicht nur aus arbeitsintensiven Tagen besteht. Das kann die Leistungsbereitschaft spürbar steigern.
  • Gesundheit
    Auch für Ihre Gesundheit sind ruhige Arbeitstage eine Wohltat. Gerade für die mentale Gesundheit sind solche Auszeiten ein wichtiger Faktor. Dauerhafte Belastung kann zu psychischen Problemen führen oder diese zumindest begünstigen. Ein ruhiger Arbeitstag hin und wieder ist da besonders wichtig.
  • Organisation
    Bei dauerhaftem Stress entsteht schnell Chaos. Sie rennen von einer Aufgabe zur anderen, verlieren aber das große Ganze aus dem Blick. Ein ruhiger Arbeitstag gibt die Chance zur besseren Organisation. Im Anschluss laufen Prozesse wieder in geordneten Bahnen.

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Ruhige Arbeitstage können selbst geschaffen werden

In den Hochphasen von Arbeitslast und endlosen ToDo-Listen scheint es unvorstellbar, doch es gibt sie wirklich: Arbeitstage, an denen Sie wenig bis gar nichts zu tun haben. Es liegen weniger Akten auf dem Schreibtisch, der Chef kommt nicht alle paar Minuten mit neuen Aufgaben um die Ecke und selbst die Kunden melden sich nicht mit kurzfristigen Anliegen.

Solch ruhige Arbeitstage sind jedoch die Ausnahme. Es sind glückliche Einzelfälle, von denen sich stressgeplagte Arbeitnehmer mehr wünschen würden. Die gute Nachricht: Sie können anstrengende Arbeitstage mit hohem Arbeitsvolumen zwar nicht verhindern, doch Sie können selbst dafür sorgen, dass ein ruhiger Arbeitstag häufiger vorkommt. Mit diesen 3 Tipps:

  1. Arbeiten Sie vor
    Ruhige Arbeitstage lassen sich besonders einfach schaffen, indem Sie bereits im Vorfeld einige Aufgaben erledigen und so die Aufgabenlast für den kommenden Tag schmälern. Das bedeutet zwar, dass Sie an einem Tag etwas mehr erledigen müssen – der Aufwand lohnt sich aber, wenn am nächsten Tag kaum noch etwas zu tun ist.
  2. Bitten Sie Kollegen um Hilfe
    Hier geht es nicht darum, einfach nur Aufgaben auszulagern, um selbst einen entspannten Tag genießen zu können. Wenn Sie merken, dass Ihnen die Arbeit über den Kopf wächst, kann es helfen, frühzeitig um Hilfe zu bitten, um am nächsten Tag einmal weniger zu tun zu haben. Allerdings sollten Sie dann immer auch bereit sein, selbst hilfsbereit zu sein und den Kollegen unter die Arme zu greifen.
  3. Werden Sie besser
    Ein schwieriger, aber dafür langfristig erfolgreicher Weg zu ruhigeren Arbeitstagen: Bauen Sie Ihre Fähigkeiten aus und werden Sie insgesamt besser in Ihrem Job. Wenn Sie Ihre Kompetenzen ausbauen, können Sie Aufgaben schneller bearbeiten und Probleme leichter lösen. Damit haben Sie insgesamt ruhigere Arbeitstage.

Ein ruhiger Arbeitstag ist keine Faulheit

Eine Befürchtung von Arbeitnehmern: Ein ruhiger Arbeitstag könnte als Faulheit ausgelegt werden und der Karriere schaden. Hier gibt es Entwarnung! Ihr Chef wird Sie nicht gleich für faul halten, wenn Sie einmal weniger Aufgaben haben. Schließlich heißt Faulheit eher, dass Sie nichts tun, obwohl zahlreiche Aufgaben auf Sie warten. An einem ruhigen Arbeitstag gibt es aber einfach weniger zu tun.


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So nutzen Sie einen ruhigen Arbeitstag

Ein ruhiger Arbeitstag ist die perfekte Gelegenheit, um acht Stunden lang rumzusitzen und Löcher in die Luft zu starren? Das können Sie natürlich machen, bringt – außer Langeweile – aber herzlich wenig. Der Uhr beim Ticken zuschauen wird dann nur nerviger als ein anstrengender Tag.

Es geht aber auch anders. Auch ruhige Arbeitstage bieten viele Möglichkeiten. Wir haben 6 Vorschläge, wie Sie Ihren ruhigen Arbeitstag optimal nutzen können:

  • Genießen Sie es

    Entspannung darf an einem ruhigen Arbeitstag nicht fehlen. Mit Stress und Zeitdruck haben Sie oft genug zu kämpfen. Genießen Sie die Möglichkeit, sich den wenigen Aufgaben ganz in Ruhe zu widmen, die Kaffeepause ein wenig länger ausfallen zu lassen oder gönnen Sie sich den Luxus und geben Sie sich ein wenig der Prokrastination hin.

  • Räumen Sie auf

    Hand aufs Herz: Ist Ihr Arbeitsplatz immer so aufgeräumt, wie Sie es gerne hätten? Vermutlich nicht, denn oft bleibt einfach nicht genügend Zeit, um mal gründlich Ordnung zu schaffen. Nutzen Sie den ruhigen Tag, um Unterlagen zu sortieren und einzuordnen, nicht mehr benötigte Dinge wegzuwerfen und auch auf Ihrem Computer aufzuräumen. Hunderte E-Mails, veraltete Dateien, Chaos auf dem Desktop – mehr Ordnung fühlt sich nicht nur besser an, es Ihnen auch dabei, klarer zu denken.

  • Knüpfen Sie Kontakte

    An einem ruhigen Arbeitstag stehen die Chancen gut, dass es Kollegen ähnlich geht wie Ihnen und Zeit für ein Gespräch bleibt. So können Sie neue Kontakte knüpfen, sich über Entwicklungen austauschen oder vielleicht sogar wichtige Informationen über die Branche in Erfahrung bringen. Eventuell ergibt sich sogar die Gelegenheit, den Chef besser kennenzulernen und so einen wichtigen Kontakt ins eigene Netzwerk aufnehmen zu können.

  • Halten Sie Ihre Leistungen fest

    Sie erinnern sich noch sehr genau daran, welche Ergebnisse Sie in der letzten Zeit geliefert haben, auf welche Leistungen Sie besonders stolz sind und welche Erfolge Sie feiern konnten. Leider wissen andere dies oft nicht mehr so genau. Für die nächste Gehaltsverhandlung, bei einer Beförderungen oder auch Bewerbungen müssen Sie Ihre Erfolge präsentieren. Am ruhigen Arbeitstag können Sie Ihre Leistungen schriftlich dokumentieren und eine Leistungsmappe erstellen. So haben Sie diese immer parat, falls sie benötigt wird.

  • Bieten Sie Ihre Hilfe an

    Sie haben wenig zu tun und bemerken, dass ein Kollege bis zum Hals in Arbeit steckt? Dann bieten Sie Ihre Hilfe an und übernehmen Sie einige Aufgaben. Der Kollege wird Ihnen dankbar sein, Sie tun etwas für eine gute Arbeitsatmosphäre und auch der Chef wird Ihren Teamgeist zu schätzen wissen. Und außerdem würden auch Sie hoffen, dass ein Kollege Hilfsbereitschaft zeigt, wenn er freie Zeit hat und Sie vor Arbeit nicht mehr wissen, wo Ihnen der Kopf steht.

  • Planen Sie die nächsten Tage

    Nutzen Sie die Zeit, die Sie jetzt haben, um auch an den nächsten Tagen davon zu profitieren. Verschaffen Sie sich einen Überblick über anstehende Aufgaben und Projekte. Erstellen Sie bereits jetzt einen Plan, wie Sie diese effizient angehen und bearbeiten können. Sie können auch heute schon die nötigen Vorbereitungen treffen, um bei der Umsetzung schneller und besser zu sein.


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[Bildnachweis: Huza Studio by Shutterstock.com]

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