Digitale Unterschrift kostenlos erstellen
Eine digitale Unterschrift erstellen Sie ganz einfach mit der Maus, dem Finger oder einem Eingabestift. Unser kostenloser Unterschrift-Generator funktioniert direkt im Browser – ohne Registrierung oder zusätzliche Software. Wir speichern auch nichts – versprochen! Zeichnen Sie Ihre Unterschrift und laden Sie diese anschließend als PNG-Datei mit transparentem Hintergrund herunter:
Keine Speicherung auf dem Server
Die gespeicherte Unterschrift können Sie anschließend in Word-Dokumente, PDF-Dateien oder E-Mails einfügen. Sie eignet sich beispielsweise für die Bewerbung, Geschäftsbriefe und formfreie Erklärungen. Für Verträge mit gesetzlichen Formvorschriften gelten besondere Anforderungen, die wir weiter unten erklären.
Unterschrift einscannen und digitalisieren
Sie haben bereits eine schöne handschriftliche Unterschrift? Dann können Sie diese ebenfalls digitalisieren und als Bilddatei verwenden. Dazu benötigen Sie lediglich ein weißes Blatt Papier, einen dunklen Stift und ein Smartphone oder einen Scanner.
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Unterschrift schreiben
Unterschreiben Sie mit einem schwarzen oder dunkelblauen Stift auf einem weißen Blatt Papier. Lassen Sie rundherum genügend Platz.
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Unterschrift einscannen
Scannen Sie das Blatt ein oder fotografieren Sie die Unterschrift mit dem Smartphone. Achten Sie auf eine gleichmäßige Beleuchtung und eine scharfe Aufnahme.
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Unterschrift freistellen
Schneiden Sie das Bild auf den Namenszug zu und entfernen Sie den weißen Hintergrund. Dafür eignen sich Bildbearbeitungsprogramme wie GIMP oder der Onlinedienst Remove.bg.
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Unterschrift speichern
Speichern Sie die freigestellte Unterschrift als PNG‑Datei. Dieses Dateiformat unterstützt transparente Hintergründe und lässt sich in vielen Dokumenten verwenden.
Unterschrift mit dem Smartphone erstellen
Alternativ zeichnen Sie Ihre Unterschrift direkt auf dem Smartphone oder Tablet. Öffnen Sie dazu eine Notizen- oder Zeichen-App und wählen Sie das Stift-Werkzeug. Unterschreiben Sie mit dem Finger oder einem Eingabestift. Anschließend speichern Sie die Zeichnung als Bild. Falls die App keinen transparenten Hintergrund unterstützt, entfernen Sie diesen nachträglich mit einem Bildbearbeitungsprogramm.
Welche Bilddatei eignet sich für die Unterschrift?
Wir empfehlen das PNG-Format mit transparentem Hintergrund. Dadurch lässt sich Ihre Unterschrift auf weißen oder farbigen Dokumenten platzieren, ohne dass ein störender weißer Kasten sichtbar bleibt. Bewahren Sie die Originaldatei sicher auf und geben Sie diese nicht unkontrolliert weiter. Eine Bilddatei Ihrer Unterschrift lässt sich kopieren und missbrauchen!
Unterschrift in Word einfügen
Wenn Sie eine digitale Unterschrift in Microsoft Word einfügen möchten, benötigen Sie eine Bilddatei Ihrer Signatur. Diese erstellen Sie mit unserem Generator oder durch Einscannen Ihrer handschriftlichen Unterschrift:
- Öffnen Sie das Word-Dokument und setzen Sie den Cursor an die gewünschte Stelle.
- Wählen Sie im Menü „Einfügen“ den Punkt „Bilder“.
- Öffnen Sie die gespeicherte PNG-Datei Ihrer Unterschrift.
- Verkleinern oder verschieben Sie das Bild, bis die Unterschrift richtig positioniert ist.
- Speichern Sie das fertige Dokument.
Sie können die Unterschrift auch zusammen mit Ihrem Namen und Ihren Kontaktdaten als wiederverwendbaren Textbaustein speichern. In der Desktopversion von Word funktioniert das über die Schnellbausteine bzw. AutoText-Funktion. Eine eingefügte Unterschrift als Bild ist allerdings keine kryptografisch gesicherte digitale Signatur. Microsoft Word unterstützt zusätzlich digitale Signaturen mit Zertifikaten. Diese erfüllen einen anderen Zweck als das bloße Einfügen eines Namenszugs.
Unterschrift in PDF einfügen
Auch eine PDF-Datei lässt sich kostenlos mit einer sichtbaren Unterschrift versehen. Dafür eignet sich der Adobe Acrobat Reader. Sie können Ihre Unterschrift direkt zeichnen, eintippen oder als Bild hinzufügen:
- Öffnen Sie die PDF-Datei im Adobe Acrobat Reader.
- Wählen Sie die Funktion „Ausfüllen und Signieren“ bzw. „E-Signatur“.
- Klicken Sie auf „Signatur hinzufügen“.
- Zeichnen Sie Ihre Unterschrift oder wählen Sie eine vorhandene Bilddatei aus.
- Platzieren Sie die Unterschrift an der gewünschten Stelle und passen Sie die Größe an.
- Speichern Sie die unterschriebene PDF-Datei.
Die Bezeichnungen der Menüpunkte unterscheiden sich je nach Acrobat-Version. Auf dem Smartphone funktioniert das Unterschreiben ebenfalls über die Signaturfunktion der Acrobat-App.
Unterschrift in E-Mail einfügen
In einer HTML-E-Mail können Sie die gespeicherte Unterschrift als Bild einfügen. Öffnen Sie dazu eine neue Nachricht, positionieren Sie den Cursor unter der Grußformel und wählen Sie die Funktion zum Einfügen eines Bildes. Manche E-Mail-Programme erlauben auch, das Bild dauerhaft in einer Vorlage zu speichern. Für normale Arbeitsmails genügt allerdings meist eine textbasierte E-Mail-Signatur mit Namen und Kontaktdaten. Eine handschriftliche Unterschrift als Grafik ist dafür nicht erforderlich.
Ist eine digitale Unterschrift rechtsgültig?
Eine elektronische Unterschrift kann rechtsgültig sein. Ob sie für ein bestimmtes Dokument ausreicht, hängt von den gesetzlichen Formvorschriften und der verwendeten Signaturart ab. Die europäische eIDAS-Verordnung unterscheidet drei Arten elektronischer Signaturen.
Signaturart |
Eigenschaften |
| Einfache elektronische Signatur (EES) | Beispielsweise ein eingetippter Name oder eine eingefügte Unterschrift als Bild. Geeignet für viele formfreie Erklärungen. |
| Fortgeschrittene elektronische Signatur (FES) | Erfüllt zusätzliche Anforderungen an die Zuordnung zur unterzeichnenden Person und die Erkennbarkeit nachträglicher Änderungen. |
| Qualifizierte elektronische Signatur (QES) | Erfordert ein qualifiziertes Zertifikat und eine qualifizierte Signaturerstellungseinheit. Sie ist rechtlich grundsätzlich einer handschriftlichen Unterschrift gleichgestellt. |
Eine qualifizierte elektronische Signatur kann nach § 126a BGB die gesetzliche Schriftform ersetzen, sofern das Gesetz die elektronische Form nicht ausdrücklich ausschließt. Ein Anbieter entsprechender Fernsignaturen ist die Bundesdruckerei mit sign-me.
Welche Dokumente darf ich digital unterschreiben?
Im Berufsleben gelten unterschiedliche Formvorschriften. Viele alltägliche Schreiben benötigen überhaupt keine gesetzlich vorgeschriebene Unterschrift. Bei anderen Dokumenten ist eine bestimmte Signaturart erforderlich.
Dokument |
Unterschrift |
| Bewerbung | In der Regel keine handschriftliche Unterschrift erforderlich; ein eingefügtes Unterschriftenbild ist möglich. |
| Geschäftliche Anfrage | Meist formfrei; eine einfache elektronische Signatur genügt üblicherweise. |
| Arbeitsvertrag | Grundsätzlich formfrei möglich; für bestimmte Vertragsarten und Vereinbarungen gelten Sonderregeln. |
| Befristeter Arbeitsvertrag | Die Befristungsabrede benötigt grundsätzlich Schriftform; eine QES kann diese ersetzen, soweit die elektronische Form zulässig ist. |
| Kündigung des Arbeitsverhältnisses | Eigenhändige Unterschrift auf Papier erforderlich. Die elektronische Form ist ausgeschlossen. |
| Aufhebungsvertrag | Eigenhändige Unterschriften auf Papier erforderlich. Die elektronische Form ist ausgeschlossen. |
| Arbeitszeugnis | Schriftform oder unter den gesetzlichen Voraussetzungen elektronische Form mit Einwilligung des Arbeitnehmers. |
Beispiel: Arbeitsvertrag und Kündigung
Einen unbefristeten Arbeitsvertrag können Sie grundsätzlich auch ohne handschriftliche Unterschrift wirksam schließen. Für die Kündigung desselben Arbeitsverhältnisses gilt dagegen § 623 BGB: Sie muss schriftlich auf Papier mit eigenhändiger Unterschrift erfolgen. Eine eingescannte Unterschrift, E-Mail oder qualifizierte elektronische Signatur reicht dafür nicht aus.
Wie muss eine gültige Unterschrift aussehen?
Die Unterschrift ist eine eigenhändige Namenszeichnung, mit der Sie sich zu einer Erklärung bekennen. Sie dient zugleich dazu, die unterzeichnende Person zu identifizieren. Nach der Rechtsprechung muss die Unterschrift individuelle Schriftzüge aufweisen und als Wiedergabe eines Namens erkennbar sein. Sie muss aber nicht vollständig lesbar sein. Für eine persönliche und professionelle Unterschrift empfehlen wir folgende Regeln:
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Eigenhändig unterschreiben
Verwenden Sie für schriftformbedürftige Dokumente einen Stift und unterschreiben Sie persönlich. Eine bloße Kopie Ihrer Unterschrift ersetzt die eigenhändige Unterzeichnung nicht.
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Familiennamen verwenden
Der Namenszug sollte Ihren Familiennamen erkennen lassen. Eine reine Initiale oder ein bloßes Handzeichen genügt für die gesetzliche Schriftform grundsätzlich nicht.
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Individuellen Schriftzug entwickeln
Ihre Unterschrift darf schwungvoll und stilisiert sein. Ein unverwechselbarer Schriftzug erleichtert die Zuordnung.
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Unter dem Text unterschreiben
Setzen Sie Ihre Unterschrift an das Ende der Erklärung. Damit schließen Sie den Inhalt räumlich ab.
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Unterschrift regelmäßig verwenden
Nutzen Sie möglichst denselben Namenszug. Eine gleichbleibende Unterschrift erleichtert später den Vergleich.
Unterschrift mit Vorname und Nachname?
Für die eigenhändige Unterschrift im Sinne der gesetzlichen Schriftform kommt es vor allem auf einen individuellen Namenszug an, der den Familiennamen wiedergibt. Der Vorname ist nicht zwingend erforderlich. Unterschriften müssen weder schön noch vollständig lesbar sein. Reine Kürzel, Kreuze oder eine bloße Paraphe reichen dagegen regelmäßig nicht aus.
Darf ich meine Unterschrift ändern?
Sie dürfen Ihre Unterschrift grundsätzlich verändern oder einen neuen Namenszug entwickeln. Eine gesetzliche Pflicht, immer exakt gleich zu unterschreiben, gibt es nicht. Banken oder andere Stellen können bei deutlichen Abweichungen allerdings eine zusätzliche Identitätsprüfung verlangen.
Unterschrift in Bewerbung und Lebenslauf
Bei einer digitalen Bewerbung ist eine handschriftliche Unterschrift heute nicht mehr erforderlich. Dennoch kann ein eingescanntes Unterschriftenbild dem Anschreiben oder Lebenslauf eine persönliche Note geben. Besonders bei klassischen Bewerbungsunterlagen wirkt ein sauber platzierter Namenszug professionell.
Für die Unterschrift im Lebenslauf gilt: Wenn Sie unterschreiben, setzen Sie die Unterschrift stets ans Ende des Dokuments, meist unter Ort und Datum. Bei einem digitalen Anschreiben steht sie unter der Grußformel und über dem ausgeschriebenen Namen. Die Unterschrift ist jedoch freiwillig. Bei einer Online-Bewerbung über Bewerberportale genügt in der Regel die digitale Übermittlung der Unterlagen.
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