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Schwimmen: Ist nicht nur gesund, sondern macht schlau!

Sie schwimmen gerne und oft? Klasse! Das hilft Ihnen mehr, als Sie ahnen: Körperliche Bewegung schadet zwar nie, aber die Sportart Schwimmen hat gleich mehrere Vorteile – nicht nur für die Gesundheit. Um davon zu profitieren, müssen Sie nicht mal Profi-Schwimmer werden und täglich ins Wasser springen. Schon gelegentliches Schwimmen reicht aus. Was Studien über die Vorteile des Schwimmens herausgefunden haben…



Schwimmen: Ist nicht nur gesund, sondern macht schlau!

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Schwimmen ist gesund

Mehr Bewegung ist gesund. Die Menschen sitzen heute zu viel, das ist teils noch ungesünder als Rauchen. Gleichzeitig zählt Schwimmen heute als perfekte Sportart für jeden – und das, obwohl immer weniger Kinder Schwimmen lernen.

Zum gesunden Schwimmen braucht es keine ausgefeilte Technik oder optimale Körperspannung, um im Schwimmbad ein paar Bahnen zu ziehen. Auch die Ausdauer ist Nebensache: Schwimmen können sie mit 6 Jahren genauso wie mit 66. Die Bewegung im Wasser ist für jeden geeignet – bei Älteren entlastet es sogar noch die Gelenke.

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Sportart Schwimmen: Das sind die Vorteile!

Sportexperten und Forscher haben die Sportart in zahlreichen Studien untersucht und dabei zahlreiche positive Effekte und Vorteile identifiziert, die auf das Schwimmen zurückzuführen sind:

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Schwimmen fördert die Entwicklung

Das fängt im Kindesalter an: Forscher um Robyn Jorgensen vom Griffith Institute for Educational Research in Australien beobachteten über einen Zeitraum von 3 Jahren rund 7.000 Kinder im Alter von bis zu 5 Jahren. Resultat: Kinder, die früh schwimmen lernen, entwickeln sich schneller und besser als ihre nichtschwimmenden Altersgenossen.

Schwimmen hilft beim Abnehmen

Mit Sport wollen die meisten Menschen das ein oder andere Kilo verlieren. Schwimmen wird dabei oft unterschätzt, weil man den Schweiß nicht spürt. Doch ausdauerndes Brustschwimmen verbraucht in einer Stunde bereits rund 500 Kalorien. Wenn Sie schnell Kraulen sind es schon 800 bis 900 Kalorien pro Stunde. Regelmäßiges Schwimmen kann somit eine gute Ergänzung zur gesunden Ernährung und Diät sein.

Schwimmen schont die Gelenke

Das Gefühl der Schwerelosigkeit unter Wasser ist angenehm und belastet die Gelenke weniger als beim Laufen. Das Körpergewicht im Wasser beträgt nur rund 10 Prozent des Gewichts an Land. Wer übergewichtig ist und seine Gelenke schonen will, ist im Schwimmbecken optimal aufgehoben. Das Gleiche gilt für Menschen mit Gelenkschmerzen oder -problemen. Gleichzeitig ist das Verletzungsrisiko beim Schwimmen geringer als bei anderen Sportarten.

Schwimmen stärkt viele Muskeln

Schwimmen ist die Sportart für den ganzen Körper. Schon ein Blick auf die Körper von Profi-Schwimmern reicht, um das zu erkennen. Beim Schwimmen werden alle Muskelpartien gleichzeitig trainiert: Neben den Armen und Beinen, die für das Vorankommen sorgen, sind auch Bauch- und Rückenmuskulatur aktiv. Joggen beansprucht hauptsächlich die Beine, Gerätetraining im Fitnessstudio konzentriert sich auf einzelne Muskelpartien. Ein paar Bahnen im Wasser sind der perfekte Workout für den ganzen Körper.

Schwimmen trainiert Kondition

Nach drei Treppen sind Sie aus der Puste und für Ausdauersport fehlt die Kondition? Nicht beim Schwimmen: Die Sportart eignet sich perfekt, um Kondition aufzubauen. Das reduzierte Eigengewicht im Wasser macht es umso einfacher, sich fortzubewegen und aktiv zu bleiben. Allerdings: Drei Mal schwimmen macht aus Ihnen noch keinen Marathonläufer.

Schwimmen macht schlau

Glaubt man einer Studie um Howard Carter von der Universität von Western Australia, dann ist Schwimmen nicht nur körperlich gesund und setzt Glückshormone frei – es steigert vor allem die Blutzirkulation im Gehirn und verbessert unsere kognitiven Fähigkeiten. Der Sportwissenschaftler aus dem Schwimmerland Australien stellte fest: Die Durchblutung im Gehirn ist am besten, wenn die Probanden bis zur Höhe ihres Herzens ins Wasser eintauchten.

Schwimmen hilft beim Abschalten

Im Gegensatz zur Fortbewegung an Land sind wir im Wasser von der Außenwelt nahezu abgeschnitten. In unser Ohr dringen weniger Geräusche, wir sehen und fühlen nichts als das Wasser auf der Haut. Effekt: Wir sind ganz bei uns und konzentrieren uns allein auf Atmung und Bewegungen im Wasser. Eine Art Bewegungsmeditation. Nicht wenige geraten dabei in einen tranceähnlichen Zustand – und können völlig abschalten.

Schwimmen macht glücklich

Ein Workout im Wasser führt – ähnlich wie beim Laufen – zum Ausstoß von Glückshormonen (sog. Endorphine). Gleichzeitig wird durch die Bewegung in den Muskeln Stress abgebaut. Als Guten-Morgen-Workout oder Feierabend-Übung ist der nasse Sport perfekt, um für mehr Glück und Zufriedenheit in den Alltag zu bringen.

Schwimmen senkt das Sterberisiko

Als Wissenschaftler der Universität von South Carolina die Daten von mehr als 40.000 Männern zwischen 20 und 90 Jahren über einen Zeitraum von 32 Jahren auswerteten, stellten Sie fest: Das Sterberisiko von Schwimmern war im Vergleich zu den Nichtaktiven um rund die Hälfte reduziert. Auch im Vergleich zu Läufern oder Joggern waren die Schwimmer im Vorteil – auch hier lag das Sterberisiko nur halb so hoch.


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[Bildnachweis: Karrierebibel.de]

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