Liebe im Büro: Besser Flirten im Job

Berufstätige verbringen oft mehr Zeit mit ihren Kollegen als mit Freunden. Kein Wunder, dass es dabei zuweilen gewaltig knistert: Die Liebe im Büro ist keine Ausnahme! Der Arbeitsplatz ist einer der größten Heiratsmärkte. Umfragen zufolge entsteht fast jede dritte Beziehung im Job. Doch das Flirten im Job ist heikles Terrain. Unerwünschte Versuche sind sexuelle Belästigung, gescheiterte Beziehungen können zum Rosenkrieg werden. Hier erfahren Sie, was Sie zur Liebe im Büro wissen sollten…

Liebe im Büro: Besser Flirten im Job

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Liebe im Büro: Partnerbörse Arbeitsplatz

Mit den Kollegen flirten und die Liebe im Büro finden? Für manche nicht vorstellbar, doch tatsächlich sind Partnerschaften im Job sehr häufig. Flirts, Beziehungen oder Affären – kurz: Liebe im Büro – ist keine Ausnahme, sondern eher die Regel. Gelegenheit macht Liebe. Und diese Gelegenheiten entstehen nicht nur in Bars oder sozialen Netzwerken. Die wahre Partnerbörse ist der Arbeitsplatz. Umfragen haben ergeben:

  • Kollegen sind für 85 Prozent der Arbeitnehmer die attraktivsten Beziehungspartner.
  • 35 Prozent können sich eine Beziehung mit Kollegen vorstellen. Rund 14 Prozent der Berufstätigen sind bereits eine feste Partnerschaft am Arbeitsplatz eingegangen.
  • 17 Prozent derjenigen, die eine Beziehung am Arbeitsplatz eingegangen sind, haben dafür eine bestehende Beziehung beendet.
  • Frauen verlieben sich häufiger in ihren Chef als Männer.
  • Unter 30-Jährige verlieben sich häufiger am Arbeitsplatz als ihre älteren Kollegen.
  • In der Produktion und im Vertrieb arbeiten besonders gefragte Beziehungspartner.

Selbst schüchternen Menschen fällt das Flirten leichter, weil im Job zahlreiche unverfängliche Gelegenheiten entstehen, um der Kollegin oder dem Kollegen näher zu kommen.

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Liebe im Büro: Tipps, wie Sie im Job besser flirten

Wie aber flirtet man im Job, ohne denselben zu gefährden? Plumpe Anmachen, billige Sprüche und anzügliche Bemerkungen sind absolut Tabu. Das kommt nicht nur schlecht an, sondern überschreitet schnell die Grenze sexueller Belästigung. Wenn Sie wirklich ein Auge auf eine Kollegin oder einen Kollegen geworfen haben, helfen diese Tipps für einen Büroflirt:

  • Wirkliches Kennenlernen

    Bevor Sie jemanden anflirten, sollten Sie versuchen, ihn besser kennenzulernen. Nichts wirkt so anziehend wie aufrichtiges Interesse an der eigenen Person.Gerade Männer machen den Fehler, beim Flirten viel zu ungeduldig zu sein. Den umgarnten Frauen wird dann schnell klar, dass es den Männern nur darum geht, etwas zu bekommen (Anerkennung oder Sex zum Beispiel). Sie fühlen sich wie eine Trophäe in spe. Nicht gerade erstrebenswert.

  • Gemeinsames Lachen

    Lachen verbindet. Menschen, die uns unterhalten, finden wir sofort sympathisch. Sie reißen uns aus dem Alltagsgrau heraus, heben die Laune und erspüren subtil Gemeinsamkeiten. Über welche Witze wir lachen, zeigt schließlich indirekt, was wir gut finden und was nicht. Außerdem geben sowohl Männer als auch Frauen bei Umfragen regelmäßig an, dass Humor bei einem potenziellen Partner ein wichtiger Faktor ist.

  • Vorsichtige E-Mails

    Flirten im Job läuft nicht nur über das gesprochene Wort. Häufig greifen Kollegen zu E-Mails oder kurzen Notizen. Das kann funktionieren, allerdings ist Vorsicht geboten. Wer anzügliche Witze verschickt, hat nicht nur beim Flirten keine Chance, sondern überschreitet arbeitsrechtliche Grenzen. Neutrale Komplimente und nette Bemerkungen sind hingegen kein Problem. Etwa so: „Ihre Präsentation im Meeting vorhin war einfach großartig! Sie waren durchweg kompetent. Ihre Stimme fand ich übrigens bezaubernd.“

  • Schmeichelnde Komplimente

    Apropos: Jeder – ob Mann oder Frau – liebt Komplimente. „Der Schmeichelei gehen auch die Klügsten auf den Leim“, wusste schon der Dramatiker Molière. Rund 300 Jahre später stellte der Tiefenpsychologe Sigmund Freud fest, dass sich der Mensch wohl gegen Angriffe wehren könne, gegen Lob aber machtlos sei. Vermeiden Sie dabei sexuelle Anspielungen oder Anzüglichkeiten. Erfolgreich flirtet, wer den anderen intelligent umgarnt, diesen fasziniert und unterhält – nicht jeden Kontakt sofort platt auf die sexuelle Ebene zieht.

  • Freundliche Hilfe

    Gerade für einen ersten näheren Kontakt ist diese Variante besonders geeignet. Bieten Sie Ihre Mithilfe bei einem Projekt an. Erstens, weil das eine kollegiale und unverfängliche Geste ist; zweitens, weil Sie so viele Gelegenheiten schaffen, sich zu begegnen, zu unterhalten und näher zu kommen. Gerade die gemeinsamen Pausen vom Projekt können genutzt werden, um ins Gespräch zu kommen.

  • Unverfängliches Essen

    Fragen Sie den oder die Verehrte(n) doch einfach, ob er/sie einmal mit Ihnen zusammen Mittagessen geht. Das ist eine relativ harmlose und im Jobumfeld übliche Offerte – erst recht, wenn Sie einen beruflichen Anlass finden: etwa, um eine gemeinsame Aufgabe zu besprechen. Und falls Sie anfangs zu schüchtern sind oder nicht gleich alles durchblicken lassen wollen, nehmen Sie einfach ein paar Kollegen mit. Ein guter Freund kann sich ja vor dem gemeinsamen Kaffee aus einem wichtigen Grund vorzeitig aus der Runde verabschieden.

  • Liebenswürdige Gesten

    Jemandem eine Tasse heißen Kaffee zu servieren (Motto: „Als kleine Aufmunterung für den Tag“) ist nicht nur aufmerksam, sondern auch eine fürsorgliche Geste, mit der vor allem Männer punkten können (Frauen aber auch). Die volle Punktzahl erreicht freilich, wer vorher recherchiert, wie der- oder diejenige ihren Kaffee mag: mit Milch, ohne Zucker? Oder ob er/sie gar Tee (Grünen? Schwarzen?) bevorzugt. Geduldige Profis machen daraus mit der Zeit ein wöchentliches Ritual: den Mittwoch-4-Uhr-Kaffee.

  • Ehrliche Fragen

    Flirten heißt, den anderen ernst nehmen. Und was wirkt stärker, als jemanden um Rat oder nach seiner Meinung zu fragen? Vorteil zwei: Wenn Sie Fragen stellen oder sich nach der Meinung des anderen erkundigen, haben Sie hinterher ein gutes Anschlussthema. Sobald Männer sich für Frauen interessieren, beginnen Sie in der Regel damit, sich aufzuplustern und zu prahlen. Zuhörer haben mehr Erfolg.

  • Intensiver Blickkontakt

    Sehen Sie dem anderen möglichst lange in die Augen – nicht ins Dekolletee! Das sagt in jedem Fall, dass Sie interessiert sind und mehr als viele Worte. Nur bitte nicht übertreiben! Ein allzu intensiver bis starrender Blick wirkt aggressiv und schreckt ab. Besser: lächeln. Lächelt er/sie zurück, ist er/sie dem Flirt nicht abgeneigt.

  • Angebrachter Abstand

    Achten Sie auf körperliche Signale, aber halten Sie zunächst Distanzzonen ein.

    Distanzzonen Intimsphaere Privatshaere Grafik

    Physische Annäherungsversuche können (und werden meist) als Grabschen ausgelegt werden. Interpretieren Sie lieber zunächst die nonverbalen Botschaften Ihres Gegenübers: Üblicherweise stehen Menschen, die sich noch nicht gut kennen, in Form eines „V“ zueinander, also leicht in den Raum geöffnet. Finden sie sich anziehender, geht die Form in ein „U“ über – sie stehen sich jetzt parallel gegenüber, für Außenstehende ein klares Signal: Wir wollen unter uns bleiben.

  • Berechtigte Grenzen

    Belästigung beginnt da, wo Sie ein Nein nicht mehr akzeptieren. Antwortet er oder sie auf die Frage, ob Sie beide mal essen oder einen Kaffee trinken wollen, abweisend, dürfen Sie gerade noch fragen, ob Sie die Einladung vielleicht nächste Woche wiederholen dürfen. Wird das auch abgelehnt, sollten Sie die Versuche einstellen und die Entscheidung akzeptieren. Druck macht alles nur schlimmer.

    Die wichtigsten Grundregeln für die Liebe im Büro haben wir zudem in einem Knigge-Ratgeber für Büroflirts zusammengefasst, den sie – wie gewohnt – hier kostenlos als PDF herunterladen können.

Knigge-Regeln zum Büroflirt

Was, wenn aus dem Flirt eine Affäre wird?

Liebe im Büro kann nicht nur zu neuen Partnerschaften führen – sie kann auch bestehende Beziehungen beenden oder zumindest in eine veritable Krise führen. Der Job ist eben nicht nur für Singles die Möglichkeit, neue Partner kennenzulernen. Auch vergebene Kollegen können in Versuchung geführt werden und nicht selten ist der Arbeitsplatz der Ausgangspunkt für Untreue und Affären.

Vom moralischen Standpunkt einmal abgesehen, kann eine Affäre am Arbeitsplatz eine heikle Angelegenheit sein. Nicht nur ist es für die Kollegen schwierig, spätestens wenn die Liebelei endet, kommt das große Problem: Es muss weiter zusammengearbeitet werden, nachdem die kurzfristige Romanze beendet wurde.

Affären im Job


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Schöne Seiten eines Büroflirts

Küsse am Kopierer oder Techtelmechtel in der Teeküche – Flirts stärken das Selbstwertgefühl. Es tut gut, zu wissen, dass man ankommt und Interesse weckt. Zusätzlich kann eine Büroliebe akuten Stress mindern und durch einen erhöhten Serotoninspiegel für bessere Laune und Engagement sorgen.

Auch Personalchefs haben selten Bedenken bei Beziehungen innerhalb der Belegschaft. Wird aus dem Flirt mehr und es entwickelt sich eine Beziehung, hat dies weitere Vorteile, wenn mit dem Partner zusammengearbeitet wird:

  • Verständnis füreinander

    Beide kennen den Berufsalltag des anderen. Sie wissen um die Probleme und Herausforderungen und können diese besser nachvollziehen.

  • Zusammengehörigkeitsgefühl

    Paare, die zusammenarbeiten, teilen einen großen und wichtigen Teil ihres Lebens miteinander. Sie tragen gemeinsam Verantwortung und teilen berufliche Erfolge miteinander. Das schweißt zusammen.

  • Andere Perspektive

    Viele Menschen sind im Job anders als im Privatleben. Arbeitet man mit seinem Partner zusammen, lernt man auch dessen kreative und professionellen Seite kennen.

  • Bessere Abstimmung

    Sie haben den gleichen Weg zur Arbeit und oftmals auch die gleichen Arbeitszeiten. Das erleichtert es, das Privatleben abzustimmen und die Freizeit miteinander zu verbringen.

Bekanntlich sind Beziehungen nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen. Das gilt auch für Liebe im Büro, die zu Problemen führen kann. Welche das sind, erfahren Sie in diesem kostenlosen PDF!

Probleme bei Liebe im Büro

Vorsicht mit sexueller Belästigung

Ein besonders großes Problem bei Annäherungsversuchen im Job: Eine falsche E-Mail, ein anzüglicher Witz zu viel und schon ist aus dem knisternden Büroflirt sexuelle Belästigung geworden. Schlimmstenfalls riskieren sie damit eine Anzeige und eine Kündigung.

Dazu gibt es bereits zahlreiche Urteile in der Rechtsprechung:

  • Wer sich einer Kollegin oder einem Kollegen körperlich nähert und grabscht, muss mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen rechnen. So legte ein zuvor unbescholtener Ausbilder ungefragt seinen Arm um eine Kollegin, die das nicht wollte – Abmahnung! (Landesarbeitsgericht Hamm, 17 SA 1544/96).
  • Ein Verkäufer betatschte eine Kollegin regelmäßig trotz deren Gegenwehr an Hüfte und Rücken – fristlose Kündigung! (Arbeitsgericht Frankfurt am Main, 15 CA 7402/01).
  • Jobverlust droht auch bei Liebesbriefen. Wer seine sexuellen Aufforderungen mit obszönen Witzchen garniert, zu Papier bringt und an Kollegen verschickt, stört nach Meinung der Gerichte den Betriebsfrieden und kann rausfliegen (Bundesverwaltungsgericht, 1 DB 5.96).

Peter Groll, Fachanwalt für Arbeitsrecht, warnt: „Nicht nur grobe Annäherungsversuche können ernsthafte Folgen haben. Auch wenn es zwischen beiden funkt, kann das bei allem Liebesglück Probleme machen..


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Aus und vorbei: Probleme beim Beziehungsende

Die große Liebe im Büro ist leider nicht immer für das gesamte Leben gedacht. Was als Büroromanze begann, endet bald in einer Streit oder gar Trennung. Allein schon wenn es in der Beziehung nur kriselt, übertragen sich die Spannungen schnell auf das gesamte Team. Besonders kompliziert wird es, wenn die Beziehung scheitert und man sich trennt. Was anfangs für Schmetterlinge im Bauch gesorgt hat, wird nun zur Qual: Und täglich grüßt der Ex-Partner… Dumm, denn nach dem Liebesaus geht der Arbeitsalltag weiter.

Die unangenehmsten (persönlichen) Folgen:

  • Atmosphäre

    In der Zeit kurz nach der Trennung sind beide Partner besonders verletzlich. Der Schmerz über die Trennung flammt beim Anblick des Ex-Partners immer wieder auf und die Trauerphase hält dadurch länger an. Das merken auch die Kollegen. Ein falsches Wort, eine doofe Andeutung, und der Kragen platzt. Insbesondere wenn eine(r) von beiden wegen eines anderen verlassen wurde, ist die Stimmung enorm angespannt. Lappalien werden dann zu Nebenkriegsschauplätzen und das Team gerät in Sippenhaft.

  • Geheimnisse

    In einer intakten Beziehung vertrauen sich beide Partner die intimsten Geheimnisse an. Soweit, so normal. Dumm nur, wenn diese Schwächen und möglichen Leichen im Keller nun gegen einen verwendet werden könnten. Solche Geheimnisse können Zeitbomben sein. Man weiß nie, ob und wann sie der andere verwenden wird. Das kann die Atmosphäre noch weiter vergiften – oder gar die Karriere gefährden.

  • Karriere

    Es müssen nicht mal Geheimnisse sein. Auch wenn sich beide im Guten getrennt haben, wissen alle noch von der Ex-Beziehung. Das Problem: Ob man den anderen im Job nun unterstützt oder vielleicht auch widerspricht oder kritisiert – beides sorgt für Flurfunk, Motto: Guck mal, der hilft ihr immer noch! Oder eben: Aha, sie rächt sich an ihm!

Ex-Liebe im Büro: Tipps für die Zeit nach der Trennung

Auch wenn Sie sich in einer solchen Situation wünschten, Ihr Ex möge sich in Luft auflösen, müssen Sie über kurz oder lang einen Weg finden, mit der neuen Lage umzugehen. Es wird schmerzhaft und unangenehm, Ihrem Ex-Partner weiterhin zu begegnen, allerdings lässt sich dieser Umstand in den meisten Fällen nicht vermeiden.

Die folgenden Tipps können Ihnen dabei helfen, diese schwierige Zeit zu überstehen:

  • Abstand gewinnen

    Versuchen Sie so weit wie möglich Abstand zwischen Ihnen und Ihrem Ex-Partner zu erzeugen. Dies ist besonders wichtig, wenn einer der beiden Partner noch starke Gefühle hat und auch weiterhin die Nähe des anderen sucht. Gehen Sie sich besonders am Anfang aus dem Weg. Verbringen Sie die Mittagspause mit Ihren Kollegen, am besten an Orten und in Restaurants, in die Sie als Paar nicht zusammen gegangen sind.

    Überlegen Sie sich, ein paar Tage frei zu nehmen oder Urlaub zu beantragen. Vor allem, wenn die Trennung noch frisch ist, ist es ratsam eine Auszeit von einander zu nehmen. Sollten Sie nach einer solchen Auszeit feststellen, dass eine weitere Zusammenarbeit mit Ihrem Ex-Partner gar nicht mehr möglich ist, sollten Sie darüber nachdenken, sich versetzten zu lassen falls möglich, oder sich eine neue Stelle zu suchen.

  • Offenheit leben

    Früher oder später werden Ihre Kollegen Wind davon bekommen, dass Sie sich getrennt haben. Der Versuch die Trennung geheim zu halten ist zwecklos. Damit fachen Sie lediglich die Gerüchteküche an. Am besten Sie verkünden das Aus gemeinsam – mit einem Wording, auf das Sie sich beide auch vorher geeinigt haben.

  • Streitigkeiten privatisieren

    Falls Sie sich nicht im Guten getrennt haben, sollten Sie nach der Trennung weder die schlechten Eigenschaften Ihres Ex-Partners noch intime Details weitererzählen. Es ist Ihr gutes Recht, wütend aufeinander zu sein. Aber das Büro ist nicht die passende Arena für einen Rosenkrieg. Sie schaden so nur Ihrem eigenen Image. Was privat ist, sollte auch privat bleiben.

  • Regeln festlegen

    Ihnen beiden wird klar sein, dass Sie, sofern keiner einen Jobwechsel in Betracht zieht, auch weiterhin zusammenarbeiten müssen. Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Ex-Partner und vereinbaren Sie Regeln für das weitere Miteinander im Büro.

  • Lagerbildung verhindern

    Konflikte gehören zu einer Trennung dazu, erst recht wenn viele Emotionen im Spiel sind. Es wäre aber unprofessionell, das Team da mit hineinzuziehen. Lassen Sie Kollegen bei Ihren Streitigkeiten außen vor und vermeiden Sie, dass sich Parteien bilden. Nur die Beziehung ist beendet, nicht die Teamarbeit.

  • Racheaktionen lassen

    Manche(r) ist nach der gescheiterten Liebe im Büro verletzt und will es dem Ex heimzahlen. Deswegen eine neue Affäre mit einem Kollegen anzufangen, ist allerdings der schlechteste Weg. Aber was, wenn sich der oder die Ex nicht an diesen Grundsatz hält und schamlos mit Kollegen flirtet? Es mag sich wie eine Ohrfeige anfühlen, doch starten Sie kein Eifersuchtsdrama. Wer jetzt cool bleibt, wirkt souverän.

Wissenswerte Fakten über die Liebe im Büro

Liebe im Büro: Flirten mit dem Chef?

Liebe im Büro gibt es nicht nur unter Kollegen, sondern immer wieder auch zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten. Ob reiner Flirt, Affäre oder Beziehung: Bei unterschiedlichen Hierarchieebenen ist immer Vorsicht geboten! Unter den anderen Kollegen wird sicherlich darüber geredet – dann geheim bleibt eine solche Liebschaft zwischen Führungskraft und Mitarbeiter nie. Spätestens dann geht es auch um Bevorzugung – schließlich sind Sie Chefs Liebling.

Selbst wenn Sie nicht bevorzugt werden, wird dieser Vorwurf immer wieder kommen. Wichtige Aufgaben, Beförderung, Vergabe von Urlaubstagen… Niemand wird glauben, dass Entscheidungen fair und objektiv sind.

Bei Streit und Trennung droht umgekehrt, dass der höhergestellte Partner seine Position ausnutzt. Zusätzliche Arbeit, Überstunden, schlechte Beurteilungen und andere Steine, die dem oder der Ex in den beruflichen Weg gelegt werden. Solche Schikane lässt sich oft nur schwer nachweisen, kann die weitere Zusammenarbeit aber unmöglich machen.


Work-Love-Balance: Liebesleben und Job im Einklang

Der Job kann nicht nur Partnerbörse, sondern auch ein echter Beziehungskiller sein. Beruflicher Stress, wenig Zeit für den Partner und kein Thema außer der Job kann die Liebe in eine Krise führen. Egal, ob es sich um eine Liebe im Büro oder außerhalb handelt. Ein erster Schritt ist die Erkenntnis, dass die Arbeit der Liebe in die Quere kommt. Für eine gute Work-Love-Balance können Sie zudem noch mehr tun:

  • Schöne Erlebnisse statt Vorwürfe

    Positive Bestätigung wirkt besser als ständiges Nörgeln. Wer lässt sich schon gerne immer Vorwürfe machen? Wir wollen uns lieber mit schönen Dingen beschäftigen. Planen Sie schöne Unternehmungen zusammen mit Ihrem Partner. Wenn es Ihnen gelingt, die Auszeit vom Beruf toll zu gestalten, wird auch Ihr Partner Freude daran haben. So merkt er (oder sie) langsam aber stetig, dass das Leben nicht nur aus Arbeit besteht, sondern auch ein erfülltes und ausgeglichenes Liebesleben dazu gehört.

  • Gemeinsames Faulenzen

    Es muss nicht immer ein großer Ausflug oder Trip über das Wochenende sein. Ganz wichtig für berufstätige Paare ist gemeinsames Faulenzen und Nichtstun. Einfach mal die Füße hochlegen, entspannte Zeit zusammenverbringen und es sich gemütlich machen.

  • Dankbar sein

    War das gemeinsame Wochenende oder der freie Abend ein voller Erfolg, sollten Sie sich darüber ganz offen freuen. Der Vorteil: Das strahlen Sie auch nach außen aus, was Sie sympathischer macht. So kann die Entspannung dafür sorgen, dass Sie in der Präsentation oder Gehaltsverhandlung mehr Erfolg haben – es müssen nicht immer Überstunden sein, die dazu führen.

  • Professionelle Hilfe

    Wenn das alles nicht hilft, bleibt nur noch der Gang zum Therapeuten. Häufig scheuen gerade erfolgreiche Menschen diese Form der professionellen Hilfe. Ihrer Meinung nach zeugt das von Schwäche. Dabei sind die positiven Auswirkungen, die professionelle Hilfe haben kann, unumstritten. Es lohnt sich, für die eigene Beziehung über seinen Schatten zu springen.

Bonus-Video: Eine Liebesgeschichte im Büro




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[Bildnachweis: Ken Cook by Shutterstock.com]

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