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Frühlingsgefühle: Warum kommt die Liebe im Frühjahr?

Mit den ersten Sonnenstrahlen und wärmeren Temperaturen kommen die Frühlingsgefühle. Ab dem Frühlingsanfang am 20. März ist die kalte und dunkle Jahreszeit vorbei – Zeit für gute Laune und vielleicht eine neue Liebe. Aber warum verlieben sich so viele Menschen im Frühjahr? Tatsächlich sind Frühlingsgefühle kein Zufall, sondern Resultat hormoneller Veränderungen. Wie Frühlingsgefühle zu Liebe führen können und was Männer und Frauen dabei unterscheidet…



Frühlingsgefühle: Warum kommt die Liebe im Frühjahr?

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Was sind Frühlingsgefühle?

Frühlingsgefühle stehen für das Phänomen, dass sich im Frühjahr besonders viele Menschen verlieben, neue Beziehungen beginnen oder die Liebe in einer Partnerschaft besonders stark empfunden wird. Beginnend im März und April kommt es häufiger zu Verliebtheit, Schmetterlingen im Bauch und Glücksempfinden in einer neuen oder alten Liebesbeziehung.

Frühlingsgefühle: Mythos oder Wahrheit?

Liebe und Verliebtheit im Frühling werden oft als Mythos oder urbane Legende abgetan. Sie sind aber wahr. Wissenschaftler sind sich einig, dass Frühlingsgefühle existieren, die Emotionen brodeln lassen und die Partnerwahl in den ersten sonnigen und warmen Wochen des Jahres beeinflussen können.

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Ursachen: Wie entstehen Frühlingsgefühle?

Frühlingsgefühle entstehen nicht ohne Grund genau zu dem Zeitpunkt, nach dem sie benannt sind. Gleich mehrere Ursachen begünstigen die Liebe im Frühjahr, sorgen für insgesamt bessere Laune und steigern die Wahrscheinlichkeit für romantische Gefühle:

Hormone

Der Frühling löst ein wahres Hormonfeuerwerk aus. Im Winter dominiert das Schlafhormon Melatonin, das durch die längere Dunkelheit vermehrt ausgeschüttet wird. Wir sind müde und weniger aktiv. Sonne und Helligkeit im Frühjahr drosseln das Melatonin. Stattdessen werden vermehrt die Glückshormone Serotonin und Dopamin produziert. Diese werden durch den Sonnenschein stärker ausgeschüttet, sorgen für Glücksgefühle und erleichtern das Verlieben.

Die Glückshormone nehmen Ängste und Unsicherheiten und steigern den Drang nach Aktivität. Die Mischung aus den Hormonen kann als Frühlingsgefühle empfunden werden.

Psyche

Eng verbunden mit den Hormonen ist die Wirkung auf die Psyche. In der dunklen Jahreszeit steigt nicht nur die Müdigkeit – auch das Selbstwertgefühl sinkt, wir fühlen uns weniger attraktiv und teilweise entsteht eine regelrechte Winterdepression. Entgegen wirkt Vitamin D, das durch Sonnenstrahlen in der Haut gebildet wird und als Botenstoff für die Glückshormone dient.

Heißt: Sonne macht glücklicher und hilft der Psyche. Im Frühling fühlen wir uns wohler als im Winter und treten anderen gegenüber entsprechend auf. Zudem verbessert Vitamin D das Immunsystem, hilft beim Knochen- und Muskelaufbau.

Reize

Der Wintermantel bleibt im Schrank, dafür wird die Kleidung luftiger, kürzer und zeigt auch mehr Haut. Frühlingsgefühle entstehen auch durch die gesteigerten Reize in dieser Jahreszeit. Beim Anblick von muskulösen Oberkörpern oder Sommerkleidchen kommen eher romantische Gedanken auf als bei zugeknöpfter Regenjacke.

Auch bunte und kräftige Farben, die im Frühling zu sehen sind, fördern Frühlingsgefühle. Neben optischen Reizen können auch Gerüche von frischem Gras oder Blumen die Laune heben und zu mehr Glückshormonen führen.

Kontakte

Im Winter bleiben die meisten lieber zuhause. Es ist kalt, nass und dunkel – wer ist da schon gerne unterwegs? Mit dem Frühling steigt die Unternehmungslust, auch beflügelt durch die hormonellen Veränderungen. Es geht wieder häufiger vor die Tür und entsprechend gibt es mehr Kontakte zu anderen Menschen.

Oder um es einfach zu sagen: Sie haben mehr Möglichkeiten sich zu verlieben. Wenn Sie unterwegs sind, aktiv sind und neue Leute treffen, ist die Liebe wahrscheinlicher als bei einem verregneten Abend auf der Couch.

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Die häufigsten Fragen zu Frühlingsgefühlen

Was versteht man unter Frühlingsgefühlen?

Frühlingsgefühle sind eine besonders häufige Form der Verliebtheit, die von März bis Mai in den typischen Frühlingsmonaten entstehen. In dieser Zeit beginnen viele neue Beziehungen und Menschen verlieben sich besonders häufig.

Warum hat man Frühlingsgefühle?

Ausschlaggebend für Frühlingsgefühle sind die hormonellen Veränderungen im Körper, die mit dem Wechsel der Jahreszeiten einhergehen. Durch Sonne, Wärme und Helligkeit wird das Schlafhormon Melatonin weniger ausgeschüttet, stattdessen werden mehr Glückshormone produziert.

Wann kommen Frühlingsgefühle?

Es gibt natürlich kein festes Datum für den Beginn der Frühlingsgefühle. Der Frühlingsanfang im März kann eine Orientierung sein, oft fehlt es im deutschen Klima aber noch an genügend Sonnenschein. Als Faustregel gilt: Nach ein bis zwei Wochen mit genügend Sonnenschein können sich Frühlingsgefühle einstellen.

Sind Frühlingsgefühle echt oder nur ein Mythos?

Frühlingsgefühle sind echt. Die Ausschüttung der Hormone und deren Auswirkungen auf Emotionen und Verhalten lassen sich wissenschaftlich nachweisen.

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Frühlingsgefühle bei Männern und Frauen

Grundsätzlich sind Frühlingsgefühle nicht abhängig vom Geschlecht. Die oben genannten Ursachen gelten für Männer und Frauen gleichermaßen. Dennoch gibt es Unterschiede:

Frühlingsgefühle für Männer

Männer produzieren im Frühling mehr Testosteron – ein wichtiges Sexualhormon, das außerdem für den Stoffwechsel und das Muskelwachstum verantwortlich ist. Der Effekt für die Herren der Schöpfung: Sie fühlen sich attraktiver, körperlich fitter und insgesamt wohler. Das macht sich auch bei der Partnersuche bemerkbar.

Frühlingsgefühle für Frauen

Frauen haben keine solche Hormonsteigerung abhängig von den Jahreszeiten – Östrogen wird im Frühling nicht vermehrt produziert. Trotzdem zeigen Frauen Frühlingsgefühle, einen größeren Wunsch zur Partnersuche und eine gesteigerte Libido.

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Frühlingsgefühle steigern: 3 Tipps

Meist stellen sich die Frühlingsgefühle von ganz alleine ein. Wollen Sie nachhelfen und für mehr gute Laune oder größere Chancen für die Liebe sorgen, helfen diese drei Tipps:

  • Sonnenlicht tanken
    Sonnnenlicht ist der Schlüssel für Frühlingsgefühle. Draußen ist es sonning und warm, aber Sie sitzen nur drinnen? Dann bleibt der Effekt aus oder fällt nur minimal aus. Verbringen Sie möglichst viel Zeit unter freiem Himmel und tanken Sie soviel Sonne wie möglich.
  • Sport treiben
    Sport steigert die Frühlingsgefühle. Die körperliche Bewegung sorgt für noch mehr Glückshormone, gleichzeitig werden negative Stresshormone abgebaut. Und Sie tun nicht nur etwas für Ihre Gesundheit, sondern auch für ein besseres Aussehen.
  • Menschen treffen
    Verlieben können Sie sich nur, wenn Sie jemanden kennenlernen und Zeit mit anderen verbringen. Also raus aus der Einsamkeit des Winters. Treffen Sie sich mit Freunden, gehen Sie mit den Kollegen etwas trinken oder unternehmen Sie selbst etwas. Gehen Sie unter Leute, entstehen häufiger Frühlingsgefühle.

Frühlingsgefühle oder Frühjahrsmüdigkeit?

Leider kommen manchmal keine Frühlingsgefühle auf, weil stattdessen die Frühjahrsmüdigkeit zuschlägt. Ständige Müdigkeit, ein Gefühl der Schlappheit und Antriebslosigkeit. Um Sie herum blüht das Leben und jeder verliebt sich, doch Sie fühlen sich wie erschlagen und sind mitten im Stimmungstief – ganz egal, wie viel und lange Sie schlafen.

Der Grund ist auch hier die Umstellung von Winter auf Frühling. Höhere Temperaturen führen zu einer Erweiterung der Blutgefäße. Dadurch kann der Blutdruck absacken und die Schlappheit verursachen. Außerdem dauert es manchmal länger, bis der Melatoninspiegel sinkt. Obwohl längst die Sonne scheint, bleibt die Schläfrigkeit des Winters. Erschwerend hinzu kommen Zeitumstellung und Infektionserkrankungen.

Auch hier hilft: Möglichst viel Sonnenlicht aufnehmen. Nicht erst im Frühling, sondern bereits im Winter. Je mehr Tageslicht Sie tanken, desto leichter fällt die Umstellung. Wer hingegen den ganzen Winter im Dunkeln hockt, muss bis zu vier Wochen auf die typischen Frühlingsgefühle warten.

Frühlingsgefühle für die Motivation nutzen

Alles neu macht der Mai – auch wenn Frühlingsgefühle bereits im März entstehen können. Das muss nicht nur eine neue Liebe sein. Wer clever ist, nutzt den Schwung der Frühlingsgefühle. Die positive Stimmung verleiht Zuversicht, um Ziele zu erreichen und Herausforderungen zu meistern. Das kann der Frühjahrsputz sein, doch auch größere Veränderungen können im Frühjahr leichter fallen.

Sie können sich beruflich verändern, endlich die Weiterbildung machen, die Sie sich schon lange vorgenommen haben oder voller Motivation in einen gesünderen und sportlichen Lebensstil starten. Die Frühlingsgefühle schaffen optimale Voraussetzungen für solche Vorhaben.

Frühlingsgefühle: Sprüche und Zitate

  • „Frühling ist eine Zeit des Erwachens. In der Natur und in der Liebe.“ (Unbekannt)
  • „Was ist schöner als Herzen, die sich im ersten Sonnenlicht des Jahres einander nähern?“ (Unbekannt)
  • „Es ist immer Frühling und alle sind verliebt und Blumen pflücken sich selbst.“ (E.E. Cummings)
  • „Frühlingsgefühle bringen weitere Wunder in eine wunderbare Jahreszeit.“ (Unbekannt)
  • „Aller Dinge Anfang ist ein Tag im Frühling.“ (Carmina Burana)
  • „Wenn die MEnschen einander nicht lieben würden, wüsste ich wirklich nicht, wozu es einen Frühling geben sollte.“ (Victor Hugo)
  • „Liebe entdeckt selbst an den kahlsten Bäumen schon des kommenden Frühlings Blütenträume.“ (Japanisches Sprichwort)



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[Bildnachweis: Nicoleta Ionescu by Shutterstock.com]