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Blue Monday: Was tun gegen den traurigsten Tag des Jahres?


Wie fühlen Sie sich heute? Traurig? Deprimiert? Das könnte am Blue Monday liegen. Gemeint ist nicht der erfolgreiche Song der britischen New-Wave-Band New Order. Vielmehr gilt der dritte Montag im Januar als der traurigste Tag des Jahres. Aber ist das wirklich so? Und was können Sie tun, um das typische Montagstief heute zu überwinden?


Blue Monday: Was tun gegen den traurigsten Tag des Jahres?

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Blue Monday: Warum der 3. Montag im Januar?

Der „Blue Monday“ geht auf den britischen Psychologen Cliff Arnall von der Universität Cardiff zurück. Seinen Studien zufolge soll der dritte Montag im Jahr der deprimierendste und traurigste des Jahres sein. Dazu stellte Arnall im Jahr 2005 eine Formel auf, mit der sich – angeblich – der „most miserable day of the year“ berechnen lässt. Die Formel lautet: (1/8W+(D-d))x3/8TQ:MxNA. Heraus kommt allerdings immer der dritte Montag im Januar, in diesem Jahr also der 16. Januar 2023.

Die Formel für den besonders miesen Montag bezieht mehrere Variablen ein: bereits gebrochene Vorsätze für das Jahr (Q); das aktuelle Wetter (W); vorhandene Schulden (D); das aktuelle Gehalt; die Zeit seit Weihnachten (T); die akute Motivation (M) und das Bedürfnis, etwas gegen die Schwermut im Winter zu unternehmen (NA).

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Blue Monday Übersetzung

Warum heißt der Montag ausgerechnet „Blue“ Monday? Ganz einfach: Das liegt an der Übersetzung des englischen Wortes „Blue“. Die Farbe Blau steht im Englischen gleichzeitig für die Stimmungen „traurig“ oder „niedergeschlagen“. Daher auch die vokale und instrumentale Musikform „Blues“.

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Wie seriös ist der Blue Monday Tag?

Kurze Antwort: gar nicht. Was als Formel mächtig wissenschaftlich daher kommt, ist unter dem Brennglas betrachtet nur grober Unfug. Arnalls Forschungen beauftragt hatte seinerzeit das Reiseunternehmen Sky Travel – mutmaßlich, um ein bisschen Marketing für einen stimmungsaufhellenden Kurzurlaub zu machen. Der Psychologe musste für den Humbug allerlei Kritik einstecken. Die Universität Cardiff wiederum distanzierte sich von ihm.

Im Jahr 2018 entschuldigte sich Arnall in einem Interview mit dem „Independent“ sogar für seine Pseudo-Studie zum traurigsten Tag des Jahres. Seine Erklärung: Er habe die Leute dazu ermutigen wollen, im Januar „aktiv zu werden und mutige Lebensentscheidungen zu treffen“. Schließlich gab er noch einige Tipps, wie am „Blue Monday“ die gute Laune wieder zurückholen könne. Seine Tipps: Mehr Zeit mit lieben Menschen verbringen oder sich ein neues Hobby suchen… Naja.

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Was tun gegen den Montagsblues?

Tatsächlich zeigen seriöse Studien längst, dass das Wetter und der Januar kaum Einfluss auf unsere Stimmung haben. Auch nicht heute. Der Blue Monday ist ein reiner Marketing-Gag.

Was aber stimmt: Das trübe Wetter und die dunkle Jahreszeit im Januar können auf die Motivation drücken. Der Lichtmangel macht müde, der Körper produziert mehr Melatonin. Gleichzeitig fehlt der Stimmungsmacher Serotonin, der durch Sonnenlicht und Bewegung ausgeschüttet wird. Mit Montagen hat das aber nichts zu tun.

2 Gründe für das Montagstief

Auch der sogenannte Montagsblues lässt sich wissenschaftlich nicht nachweisen. Trotzdem gibt es viele Menschen, die regelmäßig montags das „Montagstief“ erwischt. Vor allem dann, wenn sie nach dem Wochenende am Montagmorgen mit akuter Unlust aufwachen und sich so gar nicht auf die Arbeit freuen.

Hinter der Montagsstimmung stecken allerdings zwei veritable Gründe:

  1. Entlastungsdepression
    Läuft der Körper die gesamte Woche über auf Hochtouren, schüttet er permanent Hormone aus, die uns durchhalten lassen, aber das Immunsystem schwächen. Fahren wir dann am Wochenende rapide runter, bestraft das der Körper das mit Kopfschmerzen oder einer Erkältung – und die Psyche mit einer sogenannten Entlastungsdepression. Die kann bis in den Montag hineinstrahlen. Laut Studien um Alpaslan Akay und Peter Martinsson von der schwedischen Universität Göteborg ist eher der Sonntag der gefühlt traurigste Tag der Woche.
  2. Falscher Job
    Wer regelmäßig am Montag traurig und frustriert ist, weil er oder sie auf die Arbeit muss, steckt höchstwahrscheinlich im falschen Job. Hier helfen keine Stimmungsaufheller oder Glückshormone, sondern eine berufliche Neuorientierung und ein baldiger Jobwechsel.

Was zudem kurzfristig gegen die saisonale Winterdepression hilft, ist, mehr Bewegung an der frischen Luft. Und die Sonne ausnutzen, wo es geht. Das wirkt dem Mangel an Vitamin D entgegen.

Ansonsten: Kopf hoch! Morgen ist schon Dienstag – auch bekannt als „Tu-Es-Day“…


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[Bildnachweis: Cartoonressource by Shutterstock.com]

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