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Selbstverantwortung übernehmen: So lernen Sie es

Wer anderen die Schuld gibt, gibt ihnen auch die Macht. Über das eigene Leben vor allem. Das Gegenteil dazu ist: Selbstverantwortung. Selbst- oder eigenverantwortlich zu leben, bedeutet, sich selbst und die eigenen Bedürfnisse ernst beziehungsweise bewusst wahrzunehmen sowie gleichzeitig Verantwortung für seine Entscheidungen und das eigene Handeln zu übernehmen. Selbstverantwortung übernehmen, ist eine wichtige Voraussetzung dafür, sein Leben WIRKLICH selbst zu führen. Das Gegenteil wäre Fremdsteuerung – oder die häufige Opferhaltung…

Selbstverantwortung übernehmen: So lernen Sie es

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Was ist Selbstverantwortung – einfach erklärt?!

Selbstverantwortung (auch: Eigenverantwortung) ist die Fähigkeit und Bereitschaft, für das eigene Leben bewusst Verantwortung zu übernehmen und für die Konsequenzen einzustehen. Das gilt sowohl für das eigene Handeln wie Unterlassen. Es geht bei der Selbstverantwortung nicht nur darum, für eigene Fehler gerade zu stehen, sondern ebenso für die Versäumnisse oder schädliche Passivität.

Selbstverantwortung ist damit ein wesentlicher Schlüssel und Schritt zu mehr Glück und Erfolg – im Leben und Beruf. Mehr Selbstverantwortung zu übernehmen, bedeutet unter anderem:

  • Sich für die eigenen Gefühle verantwortlich zu fühlen.
  • Verantwortung übernehmen für die eigene Ernährung und Gesundheit.
  • Darauf achten, dass es einem emotional und mental gut geht.
  • Zu erkennen, was Sie für sich selbst wollen und sich dafür einsetzen.
  • Für einen entspannenden Ausgleich zum Job sorgen.
  • Eigene Ziele für sein Leben formulieren.
  • Bewusste Entscheidungen treffen und Schuld nicht delegieren.

Vielen Menschen fällt Selbstverantwortung enorm schwer. Sie suchen lieber Ausreden oder weisen Umständen oder ihrem Umfeld die Schuld zu. „Ich kann nichts dafür… ich hatte von Anfang an keine Wahl… Hat mir keiner gesagt…“ Die Gefahr solcher Abwälzungsversuche: Wir versinken dabei nicht nur in triefendem Selbstmitleid, sondern erreichen auch keine eigenen Ziele mehr.

Verantwortung Uebernehmen Beispiel Leiter Grafik 8 Stufen

Wer sich freiwillig in die Opferrolle begibt, beschränkt zugleich seinen Handlungsspielraum. Und das erhöht nicht nur den Stress, sondern führt im Extrem in einen Burnout oder gar in eine Depression.

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Selbstverantwortung übernehmen – warum überhaupt?

Selbstverantwortung sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Schon aus einem einfachen Grund: Niemand anders wird es für Sie tun. Wer sich nicht selbst führt, wird geführt von allen anderen. Oder lässt sich treiben. Selten führt uns das dorthin, wohin wir selber wollen. Das Grundprinzip der Selbstverantwortung lautet: Love it, leave it or change it – Liebe es, verlasse es oder ändere es! Diese drei Optionen haben wir immer. Egal, in welcher Lage und Situation.

Natürlich ist es weder bequem noch leicht, sich den täglichen Herausforderungen zu stellen und seinem Leben eine ebenso bewusste wie eigene Richtung zu geben. Das setzt viel Selbstreflexion sowie Arbeit an der eigenen Persönlichkeitsentwicklung voraus. Aber der Erfolg wird Ihnen Recht geben: Wenn Sie einmal auf Ihr Leben zurückblicken, können Sie immer sagen: „Ich war meines Glückes Schmied – und niemand anderes!“

Verantwortung Jemand Niemand Spruch

Überdies ist ein freies und selbstbestimmtes Leben nur möglich, wenn wir Selbstverantwortung übernehmen und nicht anderen die wichtigsten Entscheidungen in unserem Leben überlassen. Kaum etwas ist elender als das Gefühl der Ohnmacht und die Gewissheit, fremdbestimmt oder den Dingen um einen herum ausgeliefert zu sein. Die Wahrheit ist: Wir sind es nicht! Ja, (schlimme) Dinge passieren – aber wir haben es in der Hand, wie wir sie bewerten und darauf reagieren. Das ist reine Entscheidung.

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Wie kann ich mehr Selbstverantwortung lernen?

Selbstverantwortung kommt nicht von alleine – wir müssen sie lernen und stetig trainieren. Das fällt nicht immer leicht und braucht Zeit – erst recht, wenn Sie es bisher vermieden haben oder lieber anderen die Schuld gegeben haben. Aller Anfang ist schwer, aber mit jedem Schritt wird es leichter. Mit den folgenden Tipps können Sie lernen, mehr Selbstverantwortung zu übernehmen:

Verlassen Sie die Opferrolle

Der erste und wichtigste Schritt, um Selbstverantwortung zu lernen, ist eine andere Einstellung. Wenn Sie sich nur als Opfer der Umstände betrachten und Schuld woanders suchen, wird es nicht gelingen, mehr Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Hören Sie also auf, für alles einen Sündenbock zu suchen. Verabschieden Sie sich von der Opferhaltung und beginnen Sie zu akzeptieren, dass Sie es letztlich selbst in der Hand haben. Niemand außer Ihnen selbst ist dafür verantwortlich, dass Sie glücklich, zufrieden oder erfolgreich sind. Nachdem Sie dies verinnerlicht haben, wird es Ihnen schon deutlich leichter fallen, Selbstverantwortung zu übernehmen.

Geben Sie Fehler zu

Selbstverantwortung zu übernehmen, bedeutet auch, eigene Fehler einzugestehen und diese nicht zu leugnen oder zu vertuschen. Niemand ist perfekt! Dafür können Sie lernen, konstruktiv mit Ihren Schwächen und Missgeschicken umzugehen – im Kleinen wie Großen. Ein ehrlicher wie sourveräner Umgang mit Fehlern erlaubt Ihnen nicht nur, diese zu beheben und es in Zukunft besser zu machen, sondern nötigt anderen auch mehr Respekt ab. Schließlich sind viele dazu bis heute nicht in der Lage.

Treffen Sie eigene Entscheidungen

Viele lassen sich bei ihren Entscheidungen von anderen reinreden oder richten sich danach, was das Umfeld denken könnte. Oder sie versuchen die Erwartungen anderer zu erfüllen. Wenn Sie lernen wollen, mehr Selbstverantwortung zu übernehmen, müssen Sie Ihre ganz persönlichen Entscheidungen treffen. Das bedeutet zuweilen auch, dass Sie Grenzen setzen und Nein sagen müssen sowie Sympathien zu verlieren. Aber so ist es: Verantwortung bedeutet auch die damit verbundenen Konsequenzen zu akzeptieren.

Stehen Sie zu Ihren Zielen

Sie wollen etwas erreichen, etwas unternehmen oder aufbauen, das Ihr Leben verändern soll? Dann stehen Sie dazu – gegenüber Freunden und Familie oder Arbeitskollegen. Das bedeutet natürlich nicht, alles auzuplaudern oder einen Seelenstriptease hinzulegen. Timing und Zielgruppe sollten schon mit Bedacht gewählt werden. Aber Heimlichtuerei ist auch immer ein Zeichen für Unsicherheit. Genauso wie der Konjunktiv („Ich würde so gern…“) oder Wenn-Dann-Sätze („Wenn ich erstmal genug Geld habe, dann…“). Nonsens! So ändert sich nie was. Manchmal müssen Sie deutlich sagen, was Sie wollen – dazu stehen und es auch umsetzen.

Achten Sie auf Ihre Sprache

Apropos aussprechen: Sprache verrät Bewusstsein. Das zeigt sich bereits daran, wie manche ihre Gedanken formulieren. Reden Sie von sich in Ich-Botschaften („Ich denke… Ich bin davon überzeugt…“) oder neigen Sie zu Man-Formulierungen („Man müsste… Man sollte…“)? Wer so spricht wie im zweiten Fall, distanziert sich bereits von sich selbst und signalisiert, nicht zur eigenen Haltung zu stehen. Die anonymen Masse des „man“ soll Mehrheiten vorgaukeln, auf die natürlich ebenso die Verantwortung geschoben werden kann, wenn es schief läuft. Tun Sie das nicht! Wählen Sie bewusst die Ich-Perspektive und sagen Sie bewusst: „Ich kann… Ich will… Ich werde…“ Damit steigt die Eintrittswahrscheinlichkeit unmittelbar.

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[Bildnachweis: Karrierebibel.de]

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