Lebenslauf schreiben lassen: Vorteile, Kosten, Checkliste

Die Bewerbung zündet nicht? Viele Bewerber suchen sich dann Unterstützung, indem sie sich zum Beispiel den Lebenslauf schreiben lassen. Professionelle Bewerbungsschreiber gibt es inzwischen zuhauf. Ghostwriting ist im Jobmarkt üblich und legal. Es spart Zeit und kann die Bewerbungschancen enorm steigern. Allerdings sollten Sie einige Punkte beachten, wenn Sie sich den Lebenslauf schreiben lassen. Wir zeigen, welche Vorteile der Lebenslauf vom Profi haben kann und geben Tipps, woran Sie seriöse Anbieter erkennen…

Lebenslauf schreiben lassen: Vorteile, Kosten, Checkliste

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Lebenslauf schreiben lassen: Gute Gründe

Ein professioneller Lebenslauf kann Ihre Bewerbungschancen deutlich erhöhen. Er kann sogar (indirekt) für mehr Gehalt sorgen, weil Ihre Qualifikationen besonders relevant und spezifisch sind (und Sie Ihre Gehaltsvorstellungen im Anschreiben überzeugend formuliert haben).

Statt also stundenlang daheim vor dem Rechner zu sitzen und am tabellarischen Lebenslauf zu feilen und zu formulieren, diesen mit Word zu erstellen und zu optimieren, können Sie sich den Lebenslauf ebenso schreiben lassen. Eine Jobgarantie kann Ihnen zwar kein seriöser Bewerbungsschreiber geben. Ob es sinnvoll ist, sich eine professionelle Bewerbung schreiben zu lassen, bleibt eine persönliche Entscheidung. Es gibt aber gute Gründe, die dafür sprechen:

  • Veraltetes Wissen

    Personaler stellen hohe Erwartungen an die Bewerbungsunterlagen. Regeln, formale Anforderungen, überzeugende Formulierungen – was aktuell gilt, ist für Laien nicht immer leicht zu erkennen. Erst recht, wenn es schon ein paar Jahre her ist, dass Sie eine Bewerbung geschrieben haben. Wer es in die engere Auswahl schaffen will, sollte sich keine groben Fehler erlauben. Das Wissen um den perfekten Lebenslauf können Sie sich zwar aneignen. Sie können sich aber ebenso an einen Profi wenden und sich den Lebenslauf schreiben lassen.

  • Häufige Absagen

    Wer schon 100 Bewerbungen verschickt hat und trotzdem nur Bewerbungsabsagen erhält, ist frustriert. Oft hilft es schon, seine Jobsuche und Bewerbungsstrategie zu analysieren und zu optimieren. Manchmal reicht aber selbst das nicht. Dann ist es völlig legitim, sich professionelle Unterstützung zu holen.

  • Fehlende Zeit

    Eine vollständige Bewerbungsmappe ist arbeitsintensiv und kostet Zeit. Zeit, die nicht immer vorhanden ist. Zum Beispiel, wenn Sie aktuell arbeitslos sind und dringend ein festes Einkommen brauchen. Den Lebenslauf schreiben lassen, kostet zwar weiteres Geld. Wenn Sie so aber schneller zum neuen Job kommen, rechnet sich das. Es ist eine Frage der Prioritäten. Manchmal auch eine der Bewerbungsfrist.

  • Keine Profession

    Schreiben ist nicht Ihr Beruf und im angestrebten Job auch keine relevante Qualifikation? Warum dann an dieser fehlenden Kompetenz scheitern? Ein Arzt oder Ingenieur wird nicht daran gemessen, wie gut er oder sie einen Lebenslauf schreiben kann. Den Job können Sie mit gutem Gewissen delegieren.

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Lebenslauf schreiben lassen: Die Vorteile

Lohnt sich das, sich den Lebenslauf schreiben zu lassen? Schließlich reden wir hier über Geld, eine Investition in die berufliche Zukunft. Tatsächlich gibt es einige Vorteile, die für einen Ghostwriter Lebenslauf sprechen.

  • Professionelle Distanz

    Zahlreiche Bewerber haben eine Art Tunnelblick und erkennen gar nicht ihre wichtigsten Stärken oder relevante Erfahrungen. Hier kann der objektive, unverstellte Blick von außen durch einen Profi ungeahnte Argumente für die Bewerbung liefern. Zudem wissen erfahrene Bewerbungsschreiber genau, wie sie Ihre Qualifikationen und Kenntnisse ins beste Licht rücken. Auch kennen die Experten alle Tricks, um Lücken im Lebenslauf zu füllen oder Brüche zu kitten.

  • Blick für Schwachstellen

    Wer schon hunderte oder tausende Bewerbungen gelesen und geschrieben hat, erkennt typische Schwachstellen und Fehler sofort. Jedenfalls schneller als jeder Laie. Das betrifft nicht nur Flüchtigkeitsfehler, Rechtschreib- oder Grammatikfehler, sondern auch formale. Etwa bei der Auswahl der Schriftarten und -größen, bei Aufbau und Struktur oder den Formulierungen der jeweiligen Stationen. Lassen Sie sich einen Lebenslauf schreiben, erhalten Sie (in der Regel) eine fehlerfreie und optimierte Vita.

  • Passendes Design

    Hand aufs Herz: Wie stilsicher sind Sie? Trauen Sie sich zu, ein ebenso geschmackvolles wie hochwertiges und ansprechendes Design für Ihren Lebenslauf zu entwickeln? Gerade moderne Lebensläufe heben sich heute durch grafische Elemente – Icons oder Diagramme – positiv von der Masse ab. Ein professionelles Design, das zu Ihnen und zur Position passt, kann aber nicht jeder gestalten. Auch hier hat es Vorteile, Bewerbungsprofis, –coaches und –berater um Hilfe zu bitten.

  • Indirekte Aufwertung

    So mancher Kandidat befürchtet, der Lebenslauf vom Profi könnte auffallen und auffliegen. Wie gesagt: Je nach Profession ist das überhaupt nicht schlimm, im Gegenteil: Manche Personaler haben dafür nicht nur Verständnis – es wertet Ihre Bewerbung auf. Schließlich beweist die Inanspruchnahme eines Bewerbungsschreibers, wie wichtig Ihnen die angestrebte Stelle ist und dass Sie bereit sind, dafür eigenes Geld zu investieren.

  • Zeit- und Geldersparnis

    Der erste Vorteil ist klar: Aufgaben an Experten zu delegieren, spart Zeit. Aber auch Geld? Natürlich kostet das Lebenslauf-schreiben-lassen erst erst einmal ein paar Euro. Aus dem Ergebnis aber können Sie lernen. Die Lebenslauf Beispiele dienen Ihnen als Vorlage und Passepartout. Zwar sollten Sie für jede Bewerbung und jeden Arbeitgeber Ihre Bewerbungsunterlagen individuell schreiben (auch den Lebenslauf). Das heißt aber nicht, dass Sie für jeden Job den Service nutzen müssen. Je öfter und je breiter Sie sich bewerben, desto öfter spart die einmalige Dienstleistung bares Geld – und erhöht zugleich die Jobchancen.

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Lebenslauf vom Profi: Häufige Fragen + Antworten

Von unseren Lesern und aus Leserbriefen wissen wir, dass sich viele aktuell aus obigen Gründen eine Bewerbung schreiben lassen würden. Rund um das Thema gibt es viele offene Fragen und viel Unsicherheit. Deshalb haben wir die häufigsten Fragen beantwortet, falls auch Sie sich einen Lebenslauf schreiben lassen wollen.

Ist es erlaubt, den Lebenslauf schreiben zu lassen?

Ja, es ist erlaubt und auch legal, einen Experten zu beauftragen, um den eigenen Lebenslauf zu erstellen. Die Angaben IM Lebenslauf müssen allerdings durchweg wahr sein. Lügen und falsche Angaben sind ein Lebenslaufkiller. Das Schreiben der Vita darf indes ein Profi übernehmen.

Achten Sie aber darauf, dass Ihr Lebenslauf nicht zu „professionell“ wirkt und zu allen anderen Dokumenten passt. Geübte Personaler erkennen sonst sofort einen Bewerbungsschreiber im Hintergrund und zweifeln an der Authentizität der Aussagen. Eine perfekte Bewerbung muss zu Ihrer Persönlichkeit, Ihrem Hintergrund und zur Branche passen. Das gilt für das Design ebenso wie für Sätze und Formulierungen.

Wie lasse ich mir einen Lebenslauf schreiben?

Der Ablauf ist von Anbieter zu Anbieter anders. Im Kern aber sind es immer sechs Schritte, in denen Sie zu einem professionellen Lebenslauf gelangen:

  1. Anbieter recherchieren
    Sehen Sie sich die Homepage möglicher Anbieter gründlich an. Testergebnisse, Erfahrungsberichte oder Testimonials sollten ebenso positiv wie glaubwürdig sein. Prüfen Sie das Angebot nach überzeugenden Arbeitsproben, Mustern und bewerten Sie die Qualität der Bewerbungstipps.
  2. Kontakt aufnehmen
    Der Erstkontakt sollte immer kostenlos und unverbindlich sein. Das kann per Telefon, eMail oder Kontaktformular passieren. Besser ist ein persönlicher Ansprechpartner und Berater. Umso größer die Chance, dass Ihr Lebenslauf hinterher originell, individuell und passgenau auf die Stelle zugeschnitten ist.
  3. Produkt auswählen
    Die Produktauswahl ist oft groß. Bei einigen Anbietern können Sie zwischen verschiedenen Layouts und Premium-Designs wählen oder den Umfang der Leistung (nur Lebenslauf oder vollständige Bewerbung) bestimmen. Achten Sie darauf, dass es sich hierbei nicht um Massenware aus Online-Editoren handelt.
  4. Unterlagen hochladen
    Bevor Sie sich einen Lebenslauf schreiben lassen, sollten Sie relevante Unterlagen und Informationen zu Ihrem bisherigen Werdegang hochladen können: Arbeitszeugnisse oder Zertifikate zu Weiterbildungen. Den wahren Profi erkennen Sie auch daran, ob man Sie nach Ihren wichtigsten Stärken und Alleinstellungsmerkmalen oder einem professionellen Bewerbungsfoto fragt.
  5. Lebenslauf schreiben lassen
    Jetzt wird der Bewerbungsschreiber aktiv. Je nach Anbieter und ausgewähltem Produkt dauert es zwei und fünf Tagen, bis der Auftrag bearbeitet und der Lebenslauf fertig ist. Seriöse Anbieter nennen Ihnen hierfür bei Abschluss einen Liefertermin, den sie auch einhalten.
  6. Leistung kontrollieren + bezahlen
    Den fertigen Lebenslauf sollten Sie stets kontrollieren. Entdecken Sie Fehler, können Sie kostenlose Nachbesserung verlangen. Ein einmaliger Änderungswunsch sollte ebenfalls drin sein. Erst wenn Sie zufrieden sind, müssen sie bezahlen. Vorkasse macht verdächtig.

Mit welchem Preis muss ich für den Service rechnen?

So viele Anbieter es gibt, so sehr unterscheiden sich auch die Preise und Qualitäten. Üblich sind pro Dokument Preise zwischen 80 und 150 Euro. Wer sich eine komplette, 3-teilige Bewerbung (Anschreiben, Deckblatt, tabellarischer Lebenslauf) anfertigen lässt, kommt mitunter auf 200 bis 300 Euro. Bei Führungskräften können die Preise zwischen 500 bis 600 Euro liegen. Hier ein Überblick (Durchschnittspreise):

Die Kosten sind allerdings als (Be-)Werbungskosten von der Steuer absetzbar.

Gibt es eine Erfolgsgarantie für den erstellten Lebenslauf?

Nein. Eine Erfolgsgarantie wird Ihnen kein seriöser Anbieter geben. Grund: Selbst mit einem optimalen Lebenslauf lässt sich nicht vorhersagen, ob Sie den Job bekommen. Schließlich gibt es meist Mitbewerber. Die können überzeugender sein oder besser zur ausgeschriebenen Stelle passen. Was manche Anbieter aber geben, ist eine Geld-zurück-Garantie, wenn Sie mit dem Produkt nicht zufrieden sind. Zum Beispiel weil der Lebenslauf auf Sie so gar nicht „professionell“ wirkt und zahlreiche Fehler hat.

Lebenslauf schreiben lassen: Checkliste für seriöse Anbieter

Überall, wo es Experten gibt, tummeln sich auch schwarze Schafe. Um nicht auf gut gemachte Marketing-Funnels hereinzufallen und am Ende einen Lebenslauf zu erhalten, der sein Geld wert ist, nutzen Sie bitte die folgende Checkliste zur Anbieter-Auswahl. Was Sie bei Ihrer Internet-Recherche vorfinden, können Sie gleich hier online im Browser abhaken.

  • Impressum mit Adresse und Festnetzanschluss in Deutschland
  • Bei Google unter „ANBIETER + Erfahrungen“ finden Sie nur Positives
  • Nachweise für langjährige Erfahrung und Expertise
  • Überzeugende Arbeitsproben und aktuelle Tipps
  • Positive und glaubwürdige Kunden-Erfahrungen
  • Kostenloser Erstkontakt
  • Persönlicher Ansprechpartner
  • Professionelles Auftreten – online und am Telefon
  • Modular anpassbare Produkte und Leistungen
  • Klare und seriöse Leistungsversprechen
  • Individuell erstellte Unterlagen
  • Kurze Bearbeitungszeiten (max. 1 Woche)
  • Fertiger Lebenslauf in Word (jederzeit zu bearbeiten)
  • Änderungswünsche möglich
  • Transparente Preise (keine Vorkasse)
  • Geld-zurück-Garantie


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Häufige Fragen und Antworten zum Lebenslauf

Wie schreibe ich einen individuellen Lebenslauf?

Ein optimaler Lebenslauf wird immer individuell für die jeweilige Stelle angepasst, um Personaler maximal zu überzeugen. Heißt: Der Werdegang bleibt auch weiterhin lückenlos, welche Stationen aber mehr oder weniger Platz bekommen, hängt davon ab, wie relevant sie für die angestrebte Stelle sind. Je wichtiger bisherige Aufgaben, Tätigkeiten, Erfolge oder Kenntnisse für den neuen Job sind, desto ausführlicher sollten sie im Lebenslauf erwähnt oder hervorgehoben werden. So wird die Eignung für den Job sofort und auf einen Blick erkennbar.

Wie schreibe ich einen aktuellen Lebenslauf?

Der tabellarische Lebenslauf ist heute Standard. Er umfasst eine bis maximal drei DIN A4 Seiten. Darin aufgelistet werden Berufspraxis, Bildungsweg, besondere Kenntnisse, Interessen und Hobbys. Die jeweiligen Stationen und erworbenen Qualifikationen werden in antichronologischer Reihenfolge verfasst – mit der jüngsten Position zuerst. Links stehen die Zeiträume (Muster: MM/JJJJ – MM/JJJJ), rechts die Inhalte. Ein moderner Lebenslauf überzeugt durch ein individuelles Layout, hohe Übersichtlichkeit und professionelle Aussagekraft. Es ist zudem lückenlos und fehlerfrei.

Was gehört in einen Lebenslauf?

Ein professioneller Lebenslauf beginnt mit einem Titel und den persönlichen Daten (Name, Anschrift, Telefon, E-Mail, Links). Freiwillig sind Familienstand und Alter. Darunter folgen stichpunktartig die Berufserfahrung (Jobs, Praktika + Details zu Aufgaben & Erfolgen), Informationen zu Ausbildung oder Studium sowie eine Liste mit besonderen Kenntnissen (Fortbildungen, Sprachen, EDV, etc.). Optional sind Interessen, Ehrenämter und Hobbys. Sie werden aber gerne gelesen. Wichtig sind aktuelles Datum und eigenhändige Unterschrift am Schluss.

Wie viele Seiten hat ein professioneller Lebenslauf?

Der Lebenslauf sollte eine maximale Länge von drei DIN A4 Seiten nicht übersteigen. Bei Berufsanfängern reicht meist eine Seite. Schwerpunkte bilden relevante Details für die angestrebte Stelle. Die sollten präzise und prägnant formuliert werden. Wenn Bewerber den Lebenslauf kürzen müssen, dann auf keinen Fall durch eine kleinere Schrift. Das reduziert die Lesbarkeit. Gekürzt werden können weniger relevante Berufserfahrungen oder lange zurückliegende Jobs sowie schulische Stationen wie die Grundschule. Auch die „Interessen & Hobby“ lassen sich kürzen oder ganz streichen.

Was sind optimale Schriftarten und -größen im Lebenslauf?

Standard ist eine Schriftgröße zwischen 11pt und 12pt. Bei kleineren Schriften leidet die Lesbarkeit. Beliebte Schriftarten im Lebenslauf sind Arial, Calibri, Roboto, Verdana. Besonders elegant wirken Helvetica und Neue Helvetica. Die serifenlose Schrift ist eine der beliebtesten der Welt und gilt als hervorragend lesbare Schriftart.

Welches Dateiformat bekommt der Lebenslauf?

Für E-Mail- und Online-Bewerbung benötigen Bewerber einen Lebenslauf in digitaler Form. Wer diesen zuvor mit einem Textverarbeitungsprogramm wie Microsoft Word erstellt, sollte ihn anschließend als PDF abspeichern oder mit den anderen Dokumenten und Anlagen in einem PDF zusammenfügen. Das „Portable Document Format“ (PDF) ist heute Standard und kann von nahezu jedem Rechner geöffnet werden. Der Anhang zur Bewerbung sollte eine maximale Größe von 5 MB nicht übersteigen.

Wie weit reicht der Lebenslauf zeitlich zurück?

Grundsätzlich muss der Lebenslauf vollständig und lückenlos sein. Das betrifft vor allem den beruflichen Werdegang. Beim Bildungsweg reicht oft nur der höchste Bildungsabschluss (mit Noten). Ein Wechsel von Realschule auf Gymnasium ist unerheblich. Wer studiert hat, kann sich die Grundschule sparen. Und ab 10 Jahren Berufserfahrung spielen Schulbildung und Ausbildung kaum noch eine Rolle. Auch hier: Nur den höchsten Abschluss angeben.

Wie gehe ich mit Lücken im Lebenslauf um?

Erst bei Auszeiten von mehr als zwei Monaten spricht man von einer Lücke im Lebenslauf, die erklärt werden sollte. Alles andere gilt als berufliche Orientierungsphase. Berufseinsteigern werden hierbei sogar 6 Monate zugestanden, Geschäftsführern und Top-Managern bis zu 12. Lücken im Lebenslauf sollten Bewerber nicht verschweigen, sondern sinnvoll füllen – durch Weiterbildungen, Praktika, selbstständige Projekte oder die Pflege von Angehörigen. Was Personaler interessiert, ist, ob die Kandidaten in dieser Zeit trotzdem aktiv und zielstrebig waren.

Welche Hobby sollte ich im Lebenslauf nennen?

Im Lebenslauf werden nur Hobbys genannt, die zur ausgeschriebenen Stelle passen und (indirekt) dafür relevante Hard- oder Soft Skills nachweisen. Zum Beispiel Führungserfahrung als Teamleiter einer Sportgruppe. Nicht erwähnen sollten Bewerber gefährliche Hobbys wie Fallschirmspringen oder Motorcross. Wegen hoher Verletzungsgefahr fürchten Personaler dabei berufliche Ausfälle oder einen Adrenalin-Junkie.

Muss ich eine Elternzeit im Lebenslauf erwähnen?

Da die Elternzeit zwischen einem und drei Jahre dauern kann, muss sie im Lebenslauf genannt werden. Sonst entsteht eine erklärungsbedürftige Lücke. Ist die Elternzeit noch aktuell, bekommt sie eine eigene Kategorie – noch vor dem beruflichen Werdegang. Ansonsten wird sie kurz in der jeweiligen Position inklusive des jeweiligen Zeitraums erwähnt.

An welcher Position steht der Lebenslauf in der Bewerbung?

Bei vollständigen Bewerbungsunterlagen liegt das Anschreiben immer lose oben auf der Bewerbungsmappe. Der Lebenslauf ist dann das erste Dokument IN der Mappe. Wird zusätzlich ein Deckblatt verwendet, liegt das über dem Lebenslauf, die Vita kommt dann an zweiter Stelle und Reihenfolge in der Mappe oder dritten Position insgesamt. Darunter werden die Anlagen platziert: Motivationsschreiben, Zeugnisse, Zertifikate, Arbeitsproben.

[Bildnachweis: ProStockStudio by Shutterstock.com]

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