Bewerbungscoaching: Ablauf, Kosten, Chancen

Die Bewerbungsphase ist kein Zuckerschlecken. Kein Wunder, dass sich das Bewerbungscoaching großer Beliebtheit erfreut. Stellen suchen, Bewerbungen schreiben, auf Antworten hoffen, mit der Enttäuschung und dem Frust über eine Absage umgehen und wieder von vorne beginnen, bis endlich der erwünschte Job gefunden wurde. Viele Bewerber sehen sich dieser Herausforderung alleine nicht gewachsen oder hoffen, durch ein Bewerbungscoaching die eigenen Chancen zu erhöhen. Hier erfahren Sie, was ein Bewerbungscoaching überhaupt ist, wie es ablaufen kann, was es kostet – und ob sich ein Bewerbungscoaching am Ende wirklich lohnen kann…

Bewerbungscoaching: Ablauf, Kosten, Chancen

Bewerbungscoaching Definition: Eine wichtige Unterscheidung

Bewerbungscoaching Definition Unterschied AbgrenzungWas genau als Coaching bezeichnet wird, lässt sich nur schwer definieren. Der Begriff an sich ist nicht geschützt und kann somit prinzipiell von jedem verwendet werden.

Das sorgt für allerlei Verwirrung um unterschiedliche Begrifflichkeiten und deren Bedeutung. Denn wer sich auf die Suche nach Hilfe im Bewerbungsbereich macht, stößt dabei auf viele verschiedene Möglichkeiten. Wir erklären, was sich hinter den einzelnen Bezeichnungen verbirgt und wo die wichtigen Unterschiede liegen:

  • Bewerbungscoach

    Coaching versteht sich in vielen Fällen als Hilfe zur Selbsthilfe. In einem gemeinsamen Prozess werden Lösungen gesucht und gemeinsam Möglichkeiten erarbeitet, um das Ziel des Coaching-Teilnehmers zu erreichen. Selbstreflexion ist oft ein großer Teil des Coachings, doch ein guter Bewerbungscoach kann sich an die Bedürfnisse seines Klienten anpassen und verschiedene Aspekte abdecken – darunter auch die, die eigentlich eher in die Bereiche eines Beraters oder Trainers fallen würden.

    Beim Bewerbungscoaching werden Ihnen Wege und Optionen aufgezeigt, die Ihnen bei der Jobsuche und anderen Fragen der Karriere helfen können. Ihnen wird die Arbeit nicht einfach abgenommen, sondern es wird gemeinsam auf ein Ziel hingearbeitet.

  • Bewerbungsberater

    Anders als ein Coach ist die Unterstützung eines Beraters direkter aufgebaut. Soll heißen: Ein Bewerbungsberater sagt Ihnen sehr präzise, was Sie tun sollen, damit Ihre Bemühungen in der Jobsuche möglichst großen Erfolg haben. Ein Berater bringt also sein Wissen einer Branche und des Bewerbungsprozesses ein, um Ihre Chancen zu erhöhen.

  • Bewerbungstrainer

    Wenn Sie unsicher sind, ob Sie für Bewerbungen und Vorstellungsgespräche gut vorbereitet sind, können Sie sich an einen Bewerbungstrainer wenden. Hier geht es darum, die nötigen Fähigkeiten zu erlernen, die Sie bei Ihrer Jobsuche brauchen. Der Trainer kann Ihnen beispielsweise beibringen, wie Sie sich im Vorstellungsgespräch richtig verkaufen oder wie Sie eine Gehaltsverhandlung führen.

  • Bewerbungsschreiber

    Hierbei handelt es sich um eine reine Dienstleistung, die darauf ausgelegt ist, Bewerbungsunterlagen zu erstellen. Für einen entsprechenden Preis erhalten Sie eine fertige Bewerbungsmappe mit Lebenslauf und Anschreiben, die Sie nur noch abzuschicken brauchen. Eine Erfolgsgarantie kann es dabei natürlich nicht geben.

Das Ziel der ist dabei meist gleich: Sie wollen im Bewerbungsprozess überzeugen und einen neuen Job finden. Die Methoden, mit denen dieses Ziel erreicht werden soll, sind jedoch zwischen Bewerbungscoaching, Trainern und Beratern oft sehr verschieden. Wer Ihnen in welcher Situation weiterhilft und worauf Sie bei der Auswahl eines Angebots achten sollten, haben wir in unserem kostenlosen Coach und Berater Guide (PDF) für Sie zusammengefasst.

Wobei hilft ein Bewerbungscoaching?

Von einem Bewerbungscoaching erhoffen sich im Grunde alle Teilnehmer das selbe Ergebnis: Möglichst schnell den richtigen Job finden. Soviel ist klar, doch wo genau setzt der Bewerbungscoach eigentlich an und wie läuft das Coaching ab?

Hierbei geht es schon deutlich individueller zu, denn in erster Linie kommt es darauf an, in welchen Bereichen Sie Hilfe brauchen. Dabei wird deutlich, wie unterschiedlich Bewerbungscoachings tatsächlich ablaufen können, da je nach Ausgangsituation und Fragestellung diverse Bereiche abgedeckt werden können:

  • Berufsziele erörtern
  • Berufsorientierung unterstützen.
  • Stellenanzeigen recherchieren und verstehen
  • Bewerbungen erstellen
  • Online-Profile aufbauen.
  • Vorhandene Unterlagen optimieren
  • Vorstellungsgespräche vorbereiten und üben
  • Bewerbungsstrategie besprechen
  • Einstellungsverfahren und Assessment-Center vorbereiten
  • Gehaltsverhandlungen üben

Im besten Fall können Sie beim Bewerbungscoaching jede Frage, die Sie in diesem Bereich haben, ansprechen und gemeinsam mit dem Coach klären oder zu einer Lösung des Problems kommen. Der Knackpunkt hierbei lautet: gemeinsam. Erwarten Sie nicht, dass Sie in einem Bewerbungscoaching vorgefertigte Bewerbungen und passende Stellen erhalten.

Natürlich erhalten Sie in diesen Bereichen wichtige Hilfestellung, doch geht es auch darum, dass Sie selbst lernen, worauf es bei diesen Dingen ankommt.

Kosten: Wie teuer ist ein Bewerbungscoaching?

Bewerbungscoaching Ablauf Chancen Honorare Kosten TippsEs lässt sich nicht grundsätzlich sagen, wie teuer ein Bewerbungscoaching ist. Schließlich gibt es zahlreiche Angebote und im Internet finden sich eine Vielzahl von Bewerbungscoaches, die alle versprechen, Ihnen zum Traumjob zu verhelfen – und dafür unterschiedliche Honorare verlangen.

Einige Coaches bieten Angebote zu unterschiedlichen Preisen, die sich auf verschiedene Aspekte der Bewerbung konzentrieren. So kann man sich beispielsweise bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen helfen lassen, muss dafür aber meist mindestens 100 Euro – meist sogar zwischen zwischen 150 und 200 Euro – bezahlen.

Oft werden aber auch Honorare auf Stundenbasis vereinbart, in denen Sie mit dem Bewerbungscoach gezielt auf die Themen eingehen, bei denen Sie sich Hilfe und Unterstützung erhoffen. Hier kommt es natürlich auf die Auswahl des Beraters an und bekanntlich sind nach oben kaum Grenzen gesetzt. Im Durchschnitt sollten Sie aber mit Kosten zwischen 100 und 250 Euro pro Stunde rechnen.

Ablauf: Das erwartet Sie im Bewerbungscoaching

An ein Bewerbungscoaching sollten Sie nicht mit völlig falschen Hoffnungen und Erwartungen heran gehen. Wenn Sie glauben, Sie bringen Ihre Bewerbungsunterlagen mit, drücken Sie Ihrem Berater in die Hand und dieser übernimmt dann den Rest der Arbeit, bis Sie ein Jobangebot an Land gezogen haben, werden Sie in den meisten Fällen enttäuscht werden.

Ein professionelles Bewerbungscoaching soll Ihnen die Arbeit nicht abnehmen, sondern Sie unterstützen und Sie so auch darauf vorbereiten, es beim nächsten Mal alleine in die Hand nehmen zu können.

Außerdem ist Ihr Bewerbungscoach spätestens im Vorstellungsgespräch nicht mehr dabei und Sie sind auf sich allein gestellt. Um hier nicht kurz vor dem Ziel in Panik zu geraten, lohnt es sich deshalb, von Anfang an ein wirklicher Teil des Coachings zu sein und sich nicht nur mit Informationen berieseln zu lassen.

Wie aber läuft so ein Bewerbungscoaching eigentlich ab? Bevor es überhaupt wirklich losgeht, findet normalerweise ein erstes Vorgespräch statt. Dabei geht es nicht nur um Formalitäten, sondern um einige wichtige Fragen.

  • Passen Sie und Ihr ausgewählter Bewerbungscoach zusammen?
  • Welche Ziele verfolgen Sie mit dem Bewerbungscoaching?
  • Welche Hilfe erwarten Sie von Ihrem Coach?

Gerade der erste Punkt kann sehr wichtig sein, da Sie eng mit einem Bewerbungscoach zusammenarbeiten werden und die besten Ergebnisse nur dann erzielt werden, wenn Sie sich wirklich darauf einlassen und sich öffnen können. Das kann beispielsweise bedeuten, dass Sie offen über Ihre Ängste vor dem Vorstellungsgespräch reden oder bereit sind zuzugeben, wo Ihre persönlichen Schwächen liegen. Das gelingt nur bei gegenseitigem Vertrauen im Bewerbungscoaching.

Nachdem im Anschluss an das Vorgespräch die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit geklärt wurden – dazu zählen die Bezahlung und auch die angesetzte Dauer des Bewerbungscoachings – beginnt die gemeinsame Analyse Ihrer Ausgangssituation. Wo stehen Sie aktuell? Was haben Sie bisher gemacht? Welche Fähigkeiten bringen Sie mit? Worin sind Sie gut? Was fällt Ihnen schwer?

Auf diese Weise kann ein umfassendes Profil von Ihnen erstellt werden und Sie erhalten einen sehr genauen Überblick der Ist-Situation. Wie die Analyse und das daraus gewonnene Wissen eingesetzt wird, ist individuell sehr verschieden und wird durch Ihre persönlichen Ziele des Bewerbungscoachings bestimmt.

Verschiedene Möglichkeiten für das Bewerbungscoaching sind:

  • Jobsuche und Stellenangebote finden

    Für viele ist das Vorantreiben der Jobsuche ein wichtiger Teil im Bewerbungscoaching. Hier geht es nicht nur darum, gemeinsam nach freien Stellen zu suchen und Stellenangebote zu durchstöbern, sondern bereits vorher anzusetzen. Welches Profil bringt der Kandidat mit? Wo möchte er arbeiten? Welche Erwartungen und Anforderungen stellt er an eine Position?

    Erst wenn die wichtigsten Fragen geklärt sind und eine Strategie festgelegt wurde, kann die Jobsuche im Bewerbungscoaching erfolgreich betrieben werden, um geeignete Jobs zu finden, für die eine Bewerbung eingereicht wird.

  • Bewerbungsunterlagen erstellen

    Im Bewerbungscoaching kann gemeinsam eine gesamte Bewerbungsmappe erstellt werden – von Lebenslauf über Anschreiben bis zu weiteren Dokumenten, die in der schriftlichen Bewerbung verschickt werden sollen. Dabei gibt das Bewerbungscoaching Hilfestellung für Design und Inhalt, was gerade für unerfahrene oder aus der Übung gekommene Bewerber ein wichtiger Aspekt sein kann.

    Im Gespräch mit dem Bewerbungscoach sollte vorab geklärt werden, ob gezielt Bewerbungsunterlagen für eine bestimmte Stelle erstellt werden oder ob das Wissen und die Fähigkeiten vermittelt werden, wie eigenständig erfolgreiche Unterlagen erstellt werden können.

  • Bewerbungsunterlagen optimieren

    Sollten Sie bereits eigene Unterlagen haben – beispielsweise von Ihrer letzten Bewerbungsphase – können diese als Grundlage dienen, um im Bewerbungscoaching optimiert zu werden. So fangen Sie nicht ganz von vorne an, sondern arbeiten mit bereits vorhandenem Material.

    Dies ist besonders hilfreich, um bisherige Fehler aufzuzeigen und für die Zukunft zu lernen, diese zu vermeiden. So kann die Optimierung Ihnen zeigen, weshalb es bisher mit dem neuen Job nicht geklappt hat. Zu sehen, dass es nicht unbedingt an Ihnen oder Ihren Fähigkeiten gelegen hat, kann das Selbstbewusstsein für weitere Bewerbungen fördern.

  • Fähigkeiten und Stärken analysieren

    Zum Bewerbungscoaching kann es gehören, das Profil zu verdeutlichen, um dieses in der Bewerbung richtig präsentieren zu können. Wo liegen die Stärken? An welchen Schwächen kann gearbeitet werden? Welche Soft Skills sind besonders wichtig? Mit dem Coach wird auch nach geeigneten Beispielen und Beweisen gesucht, um Kompetenzen glaubhaft zu machen.

    Teil dieser Analyse ist zudem der Blick auf den Arbeitsmarkt, die Branche und potenzielle Unternehmen. Welche Fähigkeiten und Soft Skills werden hier gesucht und sind für Bewerber wichtige Pluspunkte?

  • Vorstellungsgespräch vorbereiten

    Für viele Teilnehmer eines Bewerbungscoachings ist es ein wichtiger Aspekt, die Situation eines Vorstellungsgesprächs zu üben< und gemeinsam mit dem Coach durchzuspielen. Das Gespräch mit dem Personaler ist eine große Herausforderung und gleichzeitig eine sehr ungewohnte Situation.Durch Rollenspiele, Tipps und Verbesserungsvorschläge können Sie sich im Bewerbungscoaching gezielt auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten, um sicherer in das Interview starten zu können. In einer solchen Vorbereitung geht es auch um passende Kleidung, das richtige Verhalten im Gespräch sowie die Reaktion auf klassische Fragen. So werden in der Regel die Selbstpräsentation und oft gestellte Fragen geübt.

Häufige Unsicherheiten: Was Klienten im Bewerbungscoaching klären wollen

Ein Bewerbungscoaching hilft Ihnen bei der Profilierung. Gerade Berufsanfänger sind oftmals unsicher, wie sie auftreten sollen. Unzählige Bewerbungsratgeber erschweren einerseits den Überblick über die relevanten Themen.

Andererseits sind teils widersprüchliche Aussagen darüber zu lesen, was tatsächlich getan und was vermieden werden sollte. Geschuldet ist dies dem Wunsch nach Orientierung und „absoluter Wahrheit“. Die einzige Wahrheit im Bewerbungscoaching und im Bewerbungsprozess ist jedoch, dass es nicht immer einfache Antworten gibt.

Wir haben dennoch einige Fragen quasi als kleines Bewerbungscoaching aufgegriffen:

  • Spielt die Frisur eine Rolle?

    Ja und nein. Ja, wenn es darum geht, dass Ihre Haare sowohl auf dem Bewerbungsfoto als auch beim Vorstellungsgespräch ordentlich frisiert und sauber (so wie die restliche Erscheinung) sein sollten.

    Ebenfalls ja, wenn Sie in bestimmten Branchen arbeiten, in denen beispielsweise Hygienevorschriften eingehalten werden müssen. In solchen Bereichen wird erwartet werden, dass Sie Ihre Haare zusammenbinden, sofern Sie lange offene Haare tragen. Studien haben außerdem gezeigt, dass Frauen mit kürzeren oder zusammengebundenen Haaren mehr Führungskompetenz unterstellt wird. Die Frage ist also, wie Sie sich selbst sehen und wie Sie wahrgenommen werden wollen.

    Nein, wenn es einzig um die Haarfarbe geht und diese das Spektrum an natürlichen Haarfarben abdeckt. In der Kreativbranche oder auch dem Friseurhandwerk werden Sie mit eher unkonventionellen Frisuren wie Dreadlocks oder auffälligen Sidecuts und bunten Farben weniger Probleme haben. Ein Finanzberater mit grün gefärbten Haaren dürfte hingegen Schwierigkeiten haben, seine Seriosität zu untermauern.

    Weitere Informationen zu dieser Frage im Bewerbungscoaching:

  • Müssen die Fragen des Personalers abgewartet werden?

    Manche Bewerber hätten die eine oder andere Frage an den Personaler, trauen sich jedoch nicht, die zu äußern. Der Gedanke dahinter: Dem Gesprächspartner wird der Vorrang gelassen, schließlich ist er der Gastgeber und Sie wollen nicht unangenehm auffallen.

    Das ist soweit löblich, birgt allerdings die Gefahr, dass der Personaler den Eindruck bekommt, er dürfe als Alleinunterhalter das komplette Gespräch gestalten. Ein Gespräch sollte aber nach Möglichkeit auf Augenhöhe geführt werden, dazu gehören Fragen und Antworten auf beiden Seiten.

    Wer sich zu sehr zurückhält, könnte desinteressiert, verschüchtert oder schlimmstenfalls etwas minderbemittelt wirken. Besser ist es, wenn Sie bei Unklarheiten direkt nachfragen. Ebenso gut können Sie Punkte ergänzen, etwa wenn Sie etwas zur Jubiläumsfeier auf der Website gesehen haben.

    Weitere Informationen zu dieser Frage im Bewerbungscoaching:

  • Welche Bedeutung haben Hobbys im Lebenslauf?

    Es kommt darauf an, wer sich auf welche Stelle bewirbt. Ganz allgemein gilt, dass alles, was Sie irgendwie im Lebenslauf aufführen, nach Möglichkeit einen Bezug auf die anvisierte Stelle haben sollte.

    Sie bewerben sich bei der Touristeninformation und haben als Hobby „Städtetrips“ angegeben? Dann dürfte Ihnen dieses Hobby zugute kommen, da Sie damit in Ihrer Freizeit Ihren Horizont um arbeitsrelevante Kenntnisse erweitert haben.

    Gerade für Berufsanfänger kann die Angabe von Hobbys eine Möglichkeit sein, mangelnde Berufserfahrung mit detaillierten Beschreibungen im Hobbybereich oder im Ehrenamt zu kompensieren.

    Anders sieht es aus, wenn sich erfahrene Führungskräfte auf eine Stelle bewerben. In der Regel haben Sie genügend Berufserfahrung und Kenntnisse, um ihren Lebenslauf zu füllen. Hobbys oder ehrenamtliche Tätigkeiten sind hier höchstens sinnvoll, wenn Sie wissen, dass der Unternehmensinhaber den gleichen Leidenschaften frönt.

    Weitere Informationen zu dieser Frage im Bewerbungscoaching:

  • Wie authentisch muss ich sein?

    Manche Menschen verwechseln Authentizität mit Ehrlichkeit beziehungsweise Offenheit. Diese Begriffe hängen zwar miteinander zusammen, meinen jedoch unterschiedliche Dinge.

    Sie sind nicht weniger authentisch, wenn Sie nicht jedem alles gleich auf die Nase binden – vor allem ungefragt. Religiöse Ansichten, aber auch die Familienplanung nebst der sexuellen Orientierung gehören ins Privatleben.

    Das bedeutet nicht, dass Sie auf Nachfrage lügen müssen (im Falle von geplanten Schwangerschaften dürfen Sie das allerdings), sondern nur, dass Sie Berufliches und Privates trennen sollten.

    Weitere Informationen zu dieser Frage im Bewerbungscoaching:

  • Wie gehe ich mit Lücken um?

    Wer arbeitslos wird, fürchtet oft, beim potenziellen Arbeitgeber als faul oder nicht arbeitswillig angesehen zu werden. Manche Lücken lassen sich nicht vermeiden, schließlich wünscht sich niemand, dass das Unternehmen, bei dem er angestellt ist, in Insolvenz geht.

    Wichtig ist daher, wie Sie mit der Lücke umgehen. Sie zu verschweigen zu versuchen ist zwecklos; jeder Personaler hat einen geübten Blick dafür, ob und was sich hinter bestimmten Formulierungen verbirgt. Stattdessen sollten Sie proaktiv damit umgehen.

    Eine Lücke beginnt ab mehr als zwei Monaten Arbeitslosigkeit. Die Zeit zwischen zwei Jobs sollten Sie keineswegs ungenutzt lassen. Ganz gleich, ob Sie einen Sprachkurs besucht, eine Fortbildung gemacht oder eine Auszeit genommen haben, weil Ihnen der letzte Job an die Nieren ging:

    Sie sollten Ihrem zukünftigen Arbeitgeber plausibel darlegen können, warum Sie sich für den jeweiligen Weg entschieden haben und dass er jetzt mit 100 Prozent Einsatz Ihrerseits rechnen kann.

    Weitere Informationen zu dieser Frage im Bewerbungscoaching:

Bewerbungscoaching: Lohnt sich die Investition?

Die Kosten für ein Bewerbungscoaching sind nicht zu unterschätzen und Bewerber verbinden damit große Erwartungen und viel Hoffnung, um endlich den langersehnten Job zu erhalten und aus dem ewigen Kreislauf der abgelehnten Bewerbungen auszubrechen.

Es gibt zwar keine Garantie, dass Ihr Bewerbungscoaching zum Erfolg wird – schließlich gibt es in jeder Branche auch schwarze Schafe – doch sind Sie an einem Punkt angelangt, an dem Sie keinen Job finden und alleine nicht mehr weiter wissen, kann ein Bewerbungscoaching der richtige Weg sein und sich trotz der Kosten durchaus lohnen:

  1. Sie verbessern Ihre Chancen

    Wenn Sie an einen professionellen Anbieter für Bewerbungscoachings geraten, wird dies Ihre Chancen auf einen Job verbessern. Selbst wenn Sie bereits gute Bewewerbungsunterlagen haben, gibt es immer noch die ein oder andere Stellschraube, um diese zu optimieren oder für die jeweilige Bewerbung individuell an das Unternehmen anzupassen.

  2. Sie können Ihre Fragen mit einem Experten absprechen

    Oft hilft es, wenn man seine offenen Fragen ganz direkt mit einem Experten besprechen kann, der auf dem Gebiet über mehr Wissen und größere Erfahrung verfügt. Dabei sollten Sie möglichst konkret werden und sich genau überlegen, was Sie wissen möchten. Ein Warum bekomme ich keinen Job? ist vielleicht eine verständliche Frage, jedoch zu allgemein.

  3. Sie lernen sich selbst besser kennen

    In den Gesprächen während des Bewerbungscoachings lernen viele Teilnehmer eine Menge über sich selbst, da ein guter Coach Fragen aufwirft, die man sich zwar stellen muss – denen man alleine aber lieber aus dem Weg gehen würde.

  4. Sie überwinden Ihre Ängste

    Wer mit einem Bewerbungscoach beispielsweise das Vorstellungsgespräch vorbereitet hat, ist im Ernstfall meist deutlich gelassener und weniger ängstlich, da er weiß, was auf ihn zukommt. Auch die Angst vor der Veränderung kann im Bewerbungscoaching besprochen werden. Nicht selten sind es genau diese Ängste, die einen zurückhalten und mit dafür verantwortlich sind, dass man sich in einer Sackgasse befindet.

  5. Sie erhalten mehr Selbstvertrauen

    Je länger eine Bewerbungsphase bereits dauert, desto größer sind die Selbstzweifel, mit denen Bewerber sich herumschlagen müssen. Ein Bewerbungscoaching kann helfen, das eigene Selbstvertrauen wieder zurückzugewinnen und gestärkt in die nächste Runde von Anschreiben und Vorstellungsgesprächen zu gehen. Mit dieser Ausstrahlung fällt es auch leichter, überzeugend aufzutreten.

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  • Checkliste zum Bewerbungsfoto

    Checkliste Bewerbungsfoto PDF eBook CoverUm das Bewerbungsfoto ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden. Schließlich sagt ein Bild mehr als 1000 Worte und für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance… Soweit die Klischees. Lassen Sie sich davon aber nicht beirren: Sich bei der Bewerbung mit einem optimalen Bewerbungsfoto ins rechte Licht zu rücken, ist keine Raketenwissenschaft. Vorausgesetzt, Sie beachten ein paar Grundregeln und überlegen sich vorher genau, welche Wirkung Sie auf den Betrachter erzielen wollen. Die folgende kostenlose Checkliste zum Bewerbungsfoto hilft Ihnen dabei.


  • Checkliste zur Auswahl einer Outplacement-Beratung

    Checkliste Outplacement Beratung PDF eBook CoverDie Berufsbezeichnung Outplacement-Berater ist nicht geschützt, es kann sich im Prinzip jeder so nennen. Für den Beruf des Outplacement-Beraters gibt es keinerlei Zugangsbeschränkung, weder bezüglich der Ausbildung noch bezüglich der Kompetenz oder Erfahrung. Entsprechend bunt ist die Szene und reicht vom Sozialarbeiter bis zum Ex-Personalleiter. Das macht es mitunter schwer, gute von selbsternannten Outplacement Beratungen zu unterscheiden. Die kostenlose Checkliste zur Outplacement-Beratung zeigt Ihnen, worauf Sie bei der Auswahl der Berater achten sollten und so schwarze Schafe schneller erkennen.


  • Vorstellungsgespräch Checkliste

    Checkliste VorstellungsgesprächHaben Sie wirklich an alles gedacht? Diese Checkliste fürs Vorstellungsgespräch dient weniger zur Vorbereitung, dafür umso mehr zur Kontrolle und als Ergänzung. Weil am Tag des Bewerbungsgesprächs oft die Anspannung und der Adrenalinspiegel hoch sind, werden manche Details schlicht vergessen. Damit Ihr Jobinterview ein voller Erfolg wird und Sie trotzdem an alles denken, haben wir die folgende Checkliste erstellt. Selbstverständlich können Sie diese auch kostenlos als PDF herunterladen, ausdrucken und abhaken.


  • 100 typische Fragen im Vorstellungsgespräch

    100 Fragen im VorstellungsgesprächHier finden Sie eine Liste mit 100 typischen Fragen im Vorstellungsgespräch, die Sie sich hier kostenlos als PDF herunterladen, ausdrucken und offline nutzen können, um sich auf das Interview optimal vorzubereiten. Vielleicht haben Sie auch Freunde und Bekannte, die ebenfalls gerade nach einem Job suchen: Dann stellen Sie sich die Fragen doch gegenseitig und geben Sie sich ehrliches Feedback, wie die Antworten auf Sie wirken. Diese Übung hilft zudem dabei, lockerer und souveräner zu werden.


  • 100 Rückfragen fürs Vorstellungsgespräch

    100 Rückfragen fürs VorstellungsgesprächWeil es so wichtig ist, im Vorstellungsgespräch auch Rückfragen zu stellen, haben wir hier eine Liste mit 100 cleveren Rückfragen an Personalentscheider zusammengestellt. Auch diese können Sie sich gerne kostenlos als PDF herunterladen, später ausdrucken und sich als Merk- oder Spickzettel zum Vorstellungstermin mitnehmen. Nur bitte nie den Zettel zücken und ablesen – das sieht nicht wirklich vorbereitet aus. Und stellen Sie bitte auch nicht alle Fragen davon. Picken Sie sich am besten, fünf bis zehn davon heraus und lernen Sie diese kurz vorher auswendig.

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[Bildnachweis: Alexander Raths by Shutterstock.com]
3. Dezember 2018 Nils Warkentin Autor Profilbild Autor: Nils Warkentin

Nils Warkentin studierte Business Administration an der Justus-Liebig-Universität in Gießen und sammelte Erfahrungen im Projektmanagement. Auf der Karrierebibel widmet er sich Themen rund um Studium, Berufseinstieg und Büroalltag.

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