positiver denken
Selbst wenn es gerade eigentlich ganz gut läuft, schleichen sich immer wieder negative, schlechte Gedanken ein, die zur Belastung werden können. Kein Wunder: Wer immer alles schwarz sieht, davon ausgeht, auf dem falschen Weg zu sein und nicht an sich selbst glaubt, erzeugt damit einen großen Druck. Positiver denken gelingt zwar nicht auf Knopfdruck, doch gibt es einige Möglichkeiten, um die entsprechenden Denkmuster zu festigen. 5 psychologische Tricks, die dabei helfen...

5 Tricks, mit denen Sie positiver denken

5 Tricks, mit denen Sie positiver denkenZunächst einmal: Keine Panik! Negative Gedanken sind normal, jeder hat sie und wenn es in einem geregelten Maß bleibt, haben diese auch keine weiteren Auswirkungen. Man kann schließlich nicht immer nur positiv denken, bei manchen Dingen hat man einfach kein gutes Gefühl und schon muss man sich mit schlechten Gedanken herumschlagen.

Aufmerksam werden sollten Sie aber spätestens dann, wenn die Negativität zum Dauerzustand wird und so gut wie ein Platz für positive Gedanken bleibt. Das Problem liegt dabei vor allem darin, dass negative Gedanken sich mit jedem Mal weiter festigen und so die Realität prägen. Kurz gesagt: Wer ständig daran denkt, etwas nicht zu schaffen, wird es auch nicht schaffen. Eine klassische selbsterfüllende Prophezeiung. Um daraus auszubrechen, müssen Sie lernen, positiver zu denken. Die folgenden fünf Tricks können Ihnen dabei helfen:

  1. Finden Sie heraus, was Sie belastet

    Das ist doch alles einfach Mist... Verallgemeinerungen sind weit verbreitet und werden dabei schnell zum Problem. Läuft es im Job gerade nicht gut, wird im Handumdrehen die gesamte Lebenssituation zur Krisensituation, nichts gefällt oder macht mehr Spaß und die negativen Gedanken machen sich in jedem Bereich breit - meist ohne wirklichen Grund, da es eigentlich nur einen kleinen Teil betrifft.

    Um positiver zu denken, sollten Sie sich daher fragen, was genau der Grund hinter schlechten Gedanken ist, ohne gleich alles in einen Topf zu werfen und die Gesamtsituation negativ zu sehen. Wenn Sie die Ursache identifizieren, können Sie gezielt an dieser arbeiten. Außerdem werden Sie insgesamt positiver, da Sie andere Bereiche als Ausgleich haben, die nicht durch die schlechte Stimmung beeinflusst werden.

  2. Werden Sie sich Ihrer Gedanken bewusst

    Die meisten schlechten Gedanken machen sich unbewusst breit, richten dadurch aber nicht weniger Schaden an wie gezielte und bewusste pessimistische Ansichten. Versuchen Sie deshalb, alle negativen Gedanken, die Sie beschäftigen, bewusst nachvollziehen. Nur so haben Sie die Chance, Einfluss zu nehmen und zu lernen, positiver zu denken.

    Das klingt jedoch deutlich einfacher, als es ist: Die meisten Menschen haben negativen Gedanken so sehr verinnerlicht, dass es schwer ist, aus dieser Gewohnheit auszubrechen. Unterbrechen Sie Ihre eigenen Gedanken und fragen Sie sich, warum Sie die Dinge so negativ betrachten. Je häufiger Sie die eigene Negativität hinterfragen, desto positiver wird Ihre Denkweise.

  3. Ersetzen Sie negative Gedanken

    Es klingt merkwürdig und fällt gerade anfangs nicht immer leicht, doch sollten Sie es dennoch versuchen: Ertappen Sie sich selbst bei pessimistischen Ansichten und Gedanken, drehen Sie diese bewusst um und ersetzen Ihre Annahmen durch eine positive Auffassung. Aus Ich kann das nicht wird so ein Ich werde es schaffen.

    Tatsächlich macht es einen Unterschied, die Dinge auf diese Weise zu sehen. Die ersten Male müssen Sie sich überwinden, positiver zu denken, doch wenn Sie dies regelmäßig tun, wird es irgendwann von allein zur Gewohnheit und Sie werden ganz automatisch positivere Gedanken haben.

  4. Stellen Sie Verbindungen her

    Um langfristig positiver zu denken, sollten Sie versuchen, Verbindungen zwischen negativen Emotionen und bestimmten Situationen zu knüpfen. Einfach ausgedrückt: Wann genau treten die schlechten Gedanken auf? Oft lassen sich dabei bestimmte Muster ausmachen, etwa wiederkehrende Situationen oder auch der Kontakt mit bestimmten Menschen, die dazu führen, dass man sich verstärkt auf das Negative konzentriert.

    Einmal ausgemacht, ist der nächste Schritt, diese Quellen nach und nach zu reduzieren. Meiden Sie beispielsweise den Kontakt mit Menschen, die Sie negativ beeinflussen und treffen sich stattdessen mit jemandem, der Ihnen gut tut, Ihr Selbstbewusstsein stärkt und Sie positiv stimmt.

  5. Widerlegen Sie Ihre negativen Gedanken

    Einer der häufigsten negativen Gedanken lautet in leicht abgewandelten Versionen Das klappt auf keinen Fall... Das Projekt im Job geht schief, die Beziehung geht in die Brüche, die Geschäftsidee ist zum Scheitern verurteilt... Immer ist man überzeugt, dass alles, was schief gehen kann, auch schief geht. Murphys Gesetz in Perfektion ist in den meisten Köpfen fest verankert.

    Positivere Denkmuster lassen sich etablieren, wenn Sie Ihre negativen Prognosen herausfordern und widerlegen. Warten Sie ab was passiert, denn in den meisten Fällen ist der Pessimismus unbegründet. Wenn Sie merken, dass eben doch nicht immer alles schief läuft, können Sie in Zukunft von Anfang an positiver denken.

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